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Fall Khashoggi ist nicht abgehakt – Uno-Berichterstatterin untersucht Ermordung



Agnes Callamard, U.N. special rapporteur on extrajudicial executions, talks to a reporter after speaking at a drug policy forum at University of the Philippines, Friday, May 5, 2017 in suburban Quezon city, northeast of Manila, Philippines. Callamard has rebuked Philippine President Rodrigo Duterte's deadly campaign against illegal drugs, saying world leaders have recognized it does not work. (AP Photo/Bullit Marquez)

Bild: AP/AP

Eine Uno-Berichterstatterin für Menschenrechte wird den Fall des in der Türkei getöteten saudi-arabischen Journalisten Jamal Khashoggi untersuchen. Das bestätigte das Uno-Hochkommissariat für Menschenrechte am Freitag in Genf.

Agnes Callamard sei unabhängig und habe die Untersuchung im Rahmen ihres Mandats aus eigenen Stücken angeschoben, sagte ein Sprecher. «Dies ist keine Uno-Untersuchung», sagte er. Callamard wolle kommende Woche zunächst in die Türkei reisen.

Callamard ist vom Uno-Menschenrechtsrat zur Sonderberichterstatterin für aussergerichtliche, standrechtliche und willkürliche Hinrichtungen ernannt worden. Die Sonderberichterstatter sind unabhängige Experten und legen dem Uno-Menschenrechtsrat Berichte über ihre Recherchen vor.

Ein Mordkommando hatte Khashoggi Anfang Oktober im saudischen Konsulat in Istanbul umgebracht. Der im US-Exil lebende Kolumnist der «Washington Post» wollte dort Dokumente für seine Hochzeit abholen. Die saudische Regierung beteuert, Kronprinz Mohammed bin Salman habe nichts von der Planung der Tat gewusst. (sda/dpa)

Die Chronologie des Falls Khashoggi

Fall Khashoggi: Ein Mord mit politischen Konzequenzen

Video: watson

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