DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

UNO kürzt Blauhelm-Budget um 600 Millionen 



Die Vereinten Nationen haben ihr Budget für Friedensmissionen um rund 600 Millionen Dollar gekürzt. Die UNO-Vollversammlung einigte sich am Freitag auf Ausgaben in Höhe von 7.3 Milliarden Dollar für die Blauhelmeinsätze zwischen Anfang Juli dieses Jahres und Ende Juni 2018. Das sind 7.2 Prozent weniger als zuvor.

6.8 Milliarden Dollar wurden für 14 Missionen sofort bewilligt. Weitere 500 Millionen Dollar für Einsätze in Haiti und Darfur sollen im Dezember folgen.

Vor allem die USA als grösste Beitragszahler hatten auf Kürzungen bestanden. Sie wollten den Etat sogar um eine Milliarde Dollar kürzen. Die EU sprach sich für Einsparungen im jetzigen Umfang aus. US-Botschafterin Nikki Haley kündigte an, dies sei «erst der Anfang». Von den Streichungen am schwersten betroffen sind die Blauhelmmissionen in Haiti sowie in der Demokratischen Republik Kongo und in Darfur im Südsudan – letztere sind gleichzeitig die kostspieligsten.

UNO-Generalsekretär Antonio Guterres wollte das Budget hingegen von derzeit 7.87 Milliarden auf 7.97 Milliarden Dollar erhöhen. Ein UNO-Sprecher kündigte an, trotz der deutlichen Kürzungen würden die Vereinten Nationen alles unternehmen, damit die Missionen ihre Aufgaben erfüllen könnten.

Der Wert dieser Friedensmissionen sei nicht zu unterschätzen, betonte der Sprecher. Sie seien nach wie vor das «kostengünstigste Instrument» der internationalen Staatengemeinschaft, «um Konflikte zu verhindern und die Bedingungen für einen anhaltenden Frieden zu fördern». (sda/afp)

Das könnte dich auch interessieren:

Wie ich nach 3 Stunden Möbelhaus von Wolke 7 plumpste

Link zum Artikel

Die Fallzahlen steigen wieder leicht an – so sieht's in deinem Kanton aus

Link zum Artikel

Der Mann, der es wagt, Trump zu widersprechen

Link zum Artikel

Magic Johnson vs. Larry Bird – ein College-Final als Beginn einer grossen Sportrivalität

Link zum Artikel

4 Gründe, weshalb die Corona-Zahlen des BAG wenig mit der Realität zu tun haben

Link zum Artikel

Wie ansteckend sind Kinder wirklich? Was die Wissenschaft bis jetzt dazu weiss

Link zum Artikel

Das iPad kriegt Radar? Darum ist der Lidar-Sensor eine kleine Revolution

Link zum Artikel

Lasst meinen Sex in Ruhe, ihr Ehe- und Kartoffel-Fanatiker!

Link zum Artikel

So lief Tag 1 nach Bekanntgabe der «ausserordentliche Lage» für die Schweiz

Link zum Artikel

Corona International: EU beschliesst Einreisestopp ++ Italien mit 345 neuen Todesopfern

Link zum Artikel

Die Schweiz befindet sich im Notstand – die 18 wichtigsten Antworten zur neuen Lage

Link zum Artikel

Kreml reagiert mit Ausweisungen auf Sanktionen

Link zum Artikel

Ein Virus beendet Jonas Hillers Karriere: «Es gäbe noch viel schlimmere Szenarien»

Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen
DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Analyse

Jetzt impfen sogar die Deutschen und Franzosen schneller als wir

In der EU nehmen die Impfungen gegen das Coronavirus Fahrt auf. Und bald kommt ein weiterer Impfstoff hinzu. In der Schweiz aber scheint man es weiterhin nicht eilig zu haben.

Für ihre Impfstrategie wurde die Europäische Union heftig geprügelt. Manches war überzogen. So mussten die Produktionsanlagen für die Corona-Vakzine erst aufgebaut werden. Dennoch sah die EU im Vergleich etwa mit Ex-Mitglied Grossbritannien schlecht aus. Nun aber vermelden die «Kernländer» Deutschland und Frankreich gute Nachrichten.

>> Coronavirus: Alle News im Liveticker

So wurden in Deutschland allein am Mittwoch rund 656’000 Impfdosen verabreicht. Das waren 290’000 mehr als am …

Artikel lesen
Link zum Artikel