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Trump lobt Italien für umstrittene Einwanderungspolitik

epa06919296 US President Donald J. Trump (R) shakes hands with Italian Prime Minister Giuseppe Conte (L) in the Oval Office of the White House, in Washington, DC, USA, 30 July 2018.  EPA/Mark Wilson / POOL ISP POOL

Italiens Ministerpräsident Giuseppe Conte auf Besuch im Weissen Haus. Bild: EPA/Getty Images North America POOL



US-Präsident Donald Trump hat dem italienischen Ministerpräsidenten Giuseppe Conte den Rücken gestärkt und ihn für seine umstrittene Einwanderungspolitik gepriesen. Er stimme sehr mit dem überein, was Conte in Bezug auf Migration sowie illegale und legale Einwanderung tue, sagte Trump am Montag bei einem Treffen mit dem italienischen Regierungschef im Weissen Haus.

Conte habe eine sehr strikte Haltung beim Thema Grenzsicherung eingenommen. «Und ehrlich gesagt, machen Sie meiner Meinung nach das Richtige», sagte der US-Präsident. «Viele andere Länder in Europa sollten das auch tun.» Trump hatte in der Vergangenheit mehrfach die deutsche Kanzlerin Angela Merkel für ihre aus seiner Sicht zu liberale Flüchtlingspolitik kritisiert.

Trump und Conte verfolgen beim Thema Einwanderung einen ähnlich harten Kurs. Unter Trump schotten sich die USA immer mehr ab und haben die Einwanderung massiv erschwert.

Nicht durch Fakten erhärtet

Der Republikaner zeichnet oft ein düsteres Bild von der Lage an der Grenze und hat wiederholt von einer Krise gesprochen. Das ist allerdings nicht durch Fakten gedeckt. Die Zahl der illegalen Grenzübertritte ist seit Jahren rückläufig. Zuletzt stand Trump vor allem wegen der Trennung von Familien in der Kritik, die illegal über die Grenze zu Mexiko in die USA gekommen waren.

Die Flüchtlingspolitik der neuen Regierung in Rom und allen voran von Innenminister Matteo Salvini von der rechtsextremen Lega ist ebenso umstritten. Um den Druck auf andere EU-Staaten zu erhöhen, wurden in den vergangenen Wochen mehrfach Schiffe mit geretteten Migranten auf dem Meer blockiert. Hilfsorganisationen war die Einfahrt in italienische Häfen verwehrt worden.

Parallelen gezogen

Trump hatte sich schon in den vergangenen Wochen lobend über Conte geäussert. Bei einer gemeinsamen Pressekonferenz zog er am Montag Parallelen zwischen seiner und dessen Politik. Sowohl er als auch Conte seien politische Aussenseiter, die sich darauf konzentrierten, ihre Länder vor Terrorismus und «unkontrollierter» Einwanderung zu schützen, erklärte er. Die USA und Italien stünden beide unter enormem Druck aufgrund illegaler Einwanderung.

Das italienische Volk habe im Zuge der Flüchtlingskrise einen grossen Teil der Last für Europa getragen, fügte Trump hinzu. Damit befand sich der US-Präsident ganz auf der Argumentationslinie Contes.

Der Italiener erklärte, sowohl seine als auch Trumps Regierung würden für Wandel stehen. «Wir tun, was wir während unseres Wahlkampfes versprochen haben, und wir arbeiten daran, Antworten auf die Erwartungen unserer Bürger zu geben, so dass wir sie nicht enttäuschen und unser Mandat nicht verraten», sagte er laut Übersetzerin.

Conte kündigte zudem an, eine Libyen-Konferenz zu organisieren, bei der es um die Stabilisierung des von Bürgerkrieg geplagten Landes gehen solle. Der Weg von Libyen über das Mittelmeer ist eine der zentralen Routen für Flüchtlinge und Migranten in Richtung Europa. Libyen hat derzeit drei Regierungen und wird weitgehend von rivalisierenden bewaffneten Milizen kontrolliert. (wst/sda/dpa)

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29
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    Alle Leser-Kommentare
  • Mguli 01.08.2018 07:08
    Highlight Highlight Kann hier leider meine Beiträge nicht schreiben sie wurden von Watsen nicht veröffentlicht, sind zuviel rechts, und sprechen halt die wahren Tatsachen an!!!!!
    • Gähn 01.08.2018 10:36
      Highlight Highlight Mimimi
      Wenn dir die Kommentarregeln nicht passen, geh doch einfach.
      Du würdest so vielen einen Gefallen tun.
    • Mguli 01.08.2018 14:03
      Highlight Highlight Gähn@ genau das würde dir noch passen, du bist der letzte der mir meine Meinung verbietet. wenn du Probleme damit hast ist das dein Problem!
    • Dr. oec. 02.08.2018 09:33
      Highlight Highlight 1. Du darfst Deine Meinung haben, niemand hindert Dich daran. Die Kommentarregeln von Watson beinhalten keine Zensur. Vielleicht nimmst Du Dir Zeit, diese durchzulesen.

      2. Meine Kommentare wurden auch schon nicht veröffentlicht, das ist nicht so schlimm. Und der Grund dafür war ganz sicherlich nicht, dass sie "zuviel rechts" waren!

      3. Die "wahren Tatsachen" scheinst wohl nur Du zu kennen. Gratuliere!
    Weitere Antworten anzeigen
  • swisskiss 31.07.2018 12:35
    Highlight Highlight Und Conte hat Trump gelobt, dass die Aussenpolitk der USA, Vollbeschätigung beim Grenzschutz schafft.
  • Quacksalber 31.07.2018 09:28
    Highlight Highlight Es riecht streng nach Fäkalien wenn der Trump einen der seinen segnet.
  • .ch 31.07.2018 08:39
    Highlight Highlight "Der Republikaner zeichnet oft ein düsteres Bild von der Lage an der Grenze und hat wiederholt von einer Krise gesprochen. Das ist allerdings nicht durch Fakten gedeckt." Wer interessiert sich denn heute noch für Fakten? Fakten sind was für Weicheier ...
  • durrrr 31.07.2018 08:07
    Highlight Highlight Was heisst denn hier "umstrittene" Einwanderungspolitik? Gemäss einer Umfrage stimmen 72% der Italiener der Migrationspolitik von Salvini zu! Immer schön bei den Fakten bleiben ;)

    https://www.nzz.ch/international/italien-
    markiert-haerte-gegen-migranten-ld.1396314
    • Macto 31.07.2018 13:39
      Highlight Highlight In Europa ist Salvinis Flüchtlingspolitik stark umstritten, das kann wohl so doch gesagt werden.
  • Linus Luchs 31.07.2018 06:42
    Highlight Highlight Menschen ertrinken lassen, kleine Kinder von den Eltern trennen... Die modernen Barbaren klopfen sich gegenseitig auf die Schultern.
    • m. benedetti 31.07.2018 09:26
      Highlight Highlight Lieber Linus, die Sache ist komplex. Was wären deine Vorschläge gegen illegale Einwanderung? Soll Einwanderung einfach generell legalisiert werden? Freier Personenverkehr für alle?
      Es ist natürlich schon viel einfacher etwas zu kritisieren als etwas zu verändern. Besonders einfach geht das mit den genannten Populisten. Einfach mal draufhauen und sich gut fühlen. 🤔
    • Linus Luchs 31.07.2018 11:20
      Highlight Highlight Ja, liebe(r) M. Benedetti, die Zusammenhänge sind komplex. Aber dieser Komplexität übergeordnet gibt es einen Grundwert, der ist einfach: die Achtung vor der Würde des Menschen. Diese Achtung verbietet es, Menschen ertrinken zu lassen, Kinder von den Eltern zu trennen oder Behinderte nachzuäffen. Die ethische Haltung, die das alles verbietet, definiert eine Linie, die nie überschritten werden darf, egal wie komplex die Zusammenhänge sind. Trump, Salvini & Co. überschreiten diese Linie und treiben eine Entmenschlichung voran. Dagegen haben wir uns zu wehren, für uns und unsere Nachkommen.
  • yannis675 31.07.2018 06:28
    Highlight Highlight Lybien wurde vom westen überfallen und geplündert! Wie auch der rest von Afrika. Nun kommen menschen. Komisch...
    • real donald trump 31.07.2018 12:32
      Highlight Highlight Libyen*
  • Pana 31.07.2018 00:13
    Highlight Highlight "Die USA stünde unter enormem Druck aufgrund illegaler Einwanderung."

    ER steht unter enormen Druck wegen all dem Bullshit, den er über illegale Einwanderung verzapft hat. Wenn man zwischen den Zeilen liest, ist er ja richtiggehend neidisch auf Italien.
  • Menel 30.07.2018 23:53
    Highlight Highlight Einfache Lösungen, für komplexe Probleme, sprechen einfache Gemüter halt an.
  • Slavoj Žižek 30.07.2018 23:34
    Highlight Highlight "Trump und Conte verfolgen beim Thema Einwanderung einen ähnlich harten Kurs. Unter Trump schotten sich die USA immer mehr ab und haben die Einwanderung massiv erschwert."

    Das ist irreführend. Die legale Einwanderung wurde nicht verschärft, die nicht legale Einwanderung wird versucht zu verhindern.
    • Froggr 31.07.2018 06:37
      Highlight Highlight Korrekt. Verstehe grundsätzlich nicht, wie man gegen die Verschärfung ILLEGALER Einwanderung sein kann. Open borders for everyone? Wtf
    • durrrr 31.07.2018 08:09
      Highlight Highlight Huch, hier werden ja schon die simpelsten Fakten geblitzt^^
    • MeineMeinung 31.07.2018 08:18
      Highlight Highlight Ihr zwei habt aber ein ganz schön grösses Brett vor dem Kopf! Wenn darum gienge die illegale Einwanderung zu stoppen, würde versucht werden den Flüchtlingsstrom zu kontrollieren, aber sowohl Trump als auch Conte wollen verhindern, dass diese Menschen überhaupt über die Grenze kommen. Dabei gehen die beiden über Leichen und wollen das Land abschotten und die Flüchtlinge auf der anderen Seite der Grenze elendig verrecken lassen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • roger.schmid 30.07.2018 23:28
    Highlight Highlight Habe diese Schmierenkomödie aka "Pressekonferenz" per Zufall am TV gesehen. nur schon im voraus ausgesuchte Fragen und Conte ist Trump hinten rein gekrochen, dass es einem beinahe schlecht wurde.. Italien stehen wohl wirklich schwere Zeiten bevor mit einer solchen Regierung. War ein ganz billiges Schauspiel, auf das wohl nur noch verblendete Trumpfans hereinfallen. Keine kritischen Fragen erlaubt - der Narzisst Trump brauchte ganz dringend jemanden der sein Ego streichelt und Conte hat sich sofort zur Verfügung gestellt 🙄
    Ansonsten rastet das 74 jährige Kleinkind wieder aus..
    • Gähn 31.07.2018 07:57
      Highlight Highlight Ich sag da nur noch folgendes, voller Sarkasmus:
      Heil euch. Heil Autokrat Trump und Heil Autokrat Salvini.
      Auf dass ihr die Umverteilung von arm zu reich zu einem Abschluss bringen mögt.
    • m. benedetti 31.07.2018 09:49
      Highlight Highlight Nun ja, DT ist noch nicht 74, hat also noch Entwicklungspotenzial.

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