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Der Moment, wenn du George W. Bush für ganz vernünftig hältst 

Der ehemalige US-Präsident George W. Bush hat sich gegen Mobbing und Vorurteile in der Politik ausgesprochen und damit Präsident Donald Trump indirekt kritisiert. Auch Trumps Vorgänger Barack Obama rief Wähler dazu auf, sich gegen die «Politik der Spaltung» zu wehren.



Der Republikaner Bush sagte am Donnerstag, durch derartige Äusserungen werde der Weg freigemacht für Gewalt und Fanatismus. «Der einzige Weg, bürgerliche Werte weiterzugeben ist, sie vorzuleben.»

Former U.S. President George W. Bush speaks at a forum sponsored by the George W. Bush Institute in New York, Thursday, Oct. 19, 2017. (AP Photo/Seth Wenig)

Und plötzlich wirkt er ganz normal und vernünftig: George W. Bush Bild: AP/AP

Bush spielte mit diesen Äusserungen auf den Stil seines Parteikollegen Trump an, der immer wieder diffamierende Spitznamen für Rivalen verwendet. So bezeichnete er seine demokratische Konkurrentin Hillary Clinton als «betrügerisch» und den kritischen republikanischen Senator Bob Corker als «Liddle».

Bush verteidigte zugleich die wichtige Rolle, die Einwanderer in den USA spielten, und die Bedeutung des internationalen Handels. Trump hat in beiden Politikfeldern seit seinem Amtsantritt einen Kurswechsel eingeleitet.

Trumps Vorgänger Barack Obama rief bei einem Wahlkampfauftritt in New Jersey zudem die Wähler dazu auf, sich gegen die «Politik der Spaltung» zu wehren. «Ihr werdet eine Botschaft an das Land und an die Welt senden, dass wir eine Politik der Spaltung und eine Politik der Angst zurückweisen, dass wir eine Politik begrüssten, in der jeder zählt», sagte der Demokrat.

epa06277428 Former US President Barack Obama (R) campaigns with Virginia Democratic gubernatorial candidate Lt. Governor Ralph Northam (L) at the Richmond Convention Center in Richmond, Virginia, USA, 19 October 2017. Former President Obama won the state of Virginia in the 2008 and 2012 elections.  EPA/JIM LO SCALZO

Ein Wahlkämpfer vor dem Herrn: Ex-Präsident Barack Obama Bild: EPA/EPA

Zwei Gouverneurs-Wahlen in New Jersey und Virginia sowie eine Nachwahl für einen Senatssitz in Alabama noch in diesem Jahr könnten einen Ausblick auf die Parlamentswahl im kommenden Jahr geben, bei der alle 435 Sitze im Repräsentantenhaus sowie 33 Sitze im Senat zur Abstimmung anstehen. Derzeit halten die Republikaner die Mehrheit in beiden Kammern. (sda/reu)

Donald Trump ahmt Menschen nach

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