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FILE - In this Jan. 15, 2017 file-pool photo, Secretary of State John Kerry speaks with the media in Paris. Defying Republican opposition, officials say the Obama administration in its waning hours quietly released $221 million to the Palestinian Authority that GOP members of Congress had been blocking. The official said John Kerry had informed some lawmakers of the move shortly before he left the State Department for the last time on.  (AP Photo/Alex Brandon, Pool, File)

Mit dem scheidenden Aussenminister John Kerry verlässt auch das Top-Management das US-Ministerium. Bild: Alex Brandon/AP/KEYSTONE

Top-Management des US-Aussenministeriums tritt laut Zeitungsbericht zurück



Das Weisse Haus hat sich von leitenden Managern des US-Aussenministeriums getrennt. Nach Informationen der «Washington Post» und des Senders CNN reichten die vier ihren Rücktritt ein, nachdem ihnen die neue Regierung das Ende ihrer Beschäftigung nahegelegt hatte.

Wenn der designierte US-Aussenminister und Ex-Ölmanager Rex Tillerson vom Senat bestätigt wird, findet er damit ein in dieser Form ungewöhnliches Vakuum vor. Obwohl Wechsel nach Wahlen normal sind, wird der Abgang der vier Manager als grösster Verlust institutionellen Wissens im State Department seit Jahrzehnten beschrieben.

FILE PHOTO: Rex Tillerson, the former chairman and chief executive officer of Exxon Mobil, testifies during a Senate Foreign Relations Committee confirmation hearing to become U.S. Secretary of State on Capitol Hill  in Washington, U.S.  January 11, 2017. REUTERS/Kevin Lamarque/File Photo

Der designierte US-Aussenministers Rex Tillerson muss sich neue Leute für sein Ministerium suchen. Bild: KEVIN LAMARQUE/REUTERS

Der amtierende Sprecher des Ministeriums, Mark Toner, bestätigte die Rücktritte. Bei den jeweiligen Positionen handle es sich um Bestallungen des Präsidenten. «Alle Beamten verstehen, dass der Präsident sie jederzeit möglicherweise ersetzt.»

CNN zitierte einen Vertreter des Ministeriums mit den Worten, die Darstellung sei falsch, dass die vier von sich aus die Flucht vor Trump gesucht hätten. «Sie sind loyal zum Minister, zum Ministerium und zum Präsidenten. Es gibt hier keinen Versuch, den Präsidenten schlecht zu machen. Es ist das Weisse Haus, das die Dinge neu ordnet.»

Die Übergangsphase im sehr wichtigen Aussenministerium gilt gleichwohl als vergleichsweise schwierig. Der scheidende Minister John Kerry und andere beklagten öffentlich Desinteresse und ausbleibende Kontaktaufnahme der Mannschaft von US-Präsident Donald Trump.

Unter anderem waren die Manager zuständig für die Besetzung Tausender Positionen in der Welt, die US-Aussenpolitik vor Ort konkret umsetzen. Sie haben sowohl unter Republikanern als auch unter Demokraten gedient und praktisch alle relevanten Managementfunktionen des Ministeriums verantwortet. (sda/dpa)

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