International
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
epa07265758 A handout photo made available by the Israeli Government Press Office (GPO) shows Israeli Prime Minister Benjamin Netanyahu (L) welcomes US White House National Security Adviser John Bolton (R) as they meet in Jerusalem, Israel, 06 January 2019.  EPA/Kobi Gideon / HANDOUT  HANDOUT EDITORIAL USE ONLY/NO SALES

US-Sicherheitsberater John Bolton mit dem israelischen Regierungschef Benjamin Netanjahu Bild: EPA/ISRAELI GOVERNMENT PRESS OFFICE

Trump schiebt Truppenabzug aus Syrien auf – fortwährende US-Unterstützung für Israel



US-Sicherheitsberater John Bolton hat Israel und weiteren Verbündeten am Sonntag die fortwährende Unterstützung der Vereinigten Staaten auch nach einem US-Abzug aus Syrien zugesichert.

Ein Abzug aus dem Nordosten Syriens solle so geschehen, «dass die (Terrormiliz) Islamischer Staat geschlagen ist und sich nicht wieder erholen und erneut eine Bedrohung werden kann», sagte Bolton nach einem Treffen mit dem israelischen Regierungschef Benjamin Netanjahu.

Bolton sagte, man wolle «die Verteidigung Israels und unserer anderen Freunde in der Region absolut sicherstellen und sich auch um jene kümmern, die mit uns gegen IS und andere Terrorgruppen gekämpft haben».

Unter US-Präsident Donald Trump und Netanjahu sei die Beziehung der USA mit Israel «die beste in unserer Geschichte», sagte Bolton. Er warf dem Iran vor, weiterhin den Bau von Atomwaffen anzustreben. «Die Vereinigten Staaten und Israel sind strategisch verpflichtet, dies zu verhindern.» An der US-Unterstützung für Israels Recht auf Selbstverteidigung könne kein Zweifel bestehen, betonte Bolton.

Eroberung der Golanhöhen

Netanjahu dankte Bolton und kündigte an, er wolle am Montag mit ihm die Golanhöhen besuchen – falls das Wetter dies erlaube. Bei einem Besuch des Plateaus werde Bolton «vollkommen verstehen, warum wir die Golanhöhen niemals verlassen werden und warum es so wichtig ist, dass andere Länder dies anerkennen», sagte Netanjahu.

Israel und Syrien sind verfeindete Länder. Während des Sechstagekriegs 1967 hatte Israel die syrischen Golanhöhen erobert und später völkerrechtswidrig annektiert.

Trump sagte am Sonntag: «Der Iran hasst den IS mehr als wir, wenn das möglich ist. Russland hasst den IS mehr als wir. Die Türkei hasst den Iran vielleicht nicht ganz so sehr wie wir.» Das alles seien Länder, die den IS hassten und die auch mehr tun könnten. Der US-Abzug werde nicht abgeschlossen, bevor der IS völlig verschwunden sei. Auf die Nachfrage, wie lang das wohl dauere, sagte Trump: «Es wird schnell gehen.»

Trump hatte vor Weihnachten den Abzug der US-Truppen aus Syrien angeordnet. Per Twitter gab Trump an, dass Erdogan versichert habe, die Türkei könne die Überbleibsel des IS in Syrien «auslöschen». In einem «Wall Street Journal»-Bericht heisst es allerdings, im US-Verteidigungsministerium sei man skeptisch, ob die Türkei die Rolle der USA angemessen ersetzen könne. Bolton wird am Dienstag in der Türkei erwartet. (sda/dpa)

Die Geschichte des Staates Israel in 3 Minuten:

abspielen

Video: srf

Das könnte dich auch interessieren:

«Das Beste im Mann» – mit diesem Anti-Sexismus-Werbespot läuft Gillette voll in den Hammer

Link zum Artikel

Über 20'000 Schüler demonstrieren für Klimaschutz

Link zum Artikel

Ein ziemlich seltsames Outfit – so erklärt Serena Williams ihren Netzstrumpf-Auftritt

Link zum Artikel

Drei Lawinen fordern eine Tote und mehrere Verletzte im Wallis

Link zum Artikel

Nico soll Schneeketten montieren und bringt damit den Chef zur Verzweiflung 😂

Link zum Artikel

Wie der Schweizer Arzt Ruedi Lüthy in Simbabwe tausende Menschen vor dem Aids-Tod rettete

Link zum Artikel

So hast du die Karriere von Roger Federer noch nie gesehen

Link zum Artikel

Warum die Bezahl-App Twint bei Schweizer Teenagern gerade so richtig durchstartet

Link zum Artikel

Vorsicht! Mit den Apple-Ohrstöpseln wird das iPhone zur Wanze 😳

Link zum Artikel

«Der Zug stellt einfach ab»: So leiden die Lokführer unter den SBB-Pannen-Doppelstöckern

Link zum Artikel

Der Lambo-Trottel, sein High-Heels-Schrank und ich

Link zum Artikel

Die grössten Apple-Irrtümer – was nicht nur iPhone-Fans wissen sollten

Link zum Artikel

Die grosse Game-Vorschau: Auf diese 50 Spiele dürfen wir uns 2019 freuen

Link zum Artikel

So cool ist es WIRKLICH, im Januar auf Alkohol zu verzichten 🤔😂

präsentiert vonMarkenlogo
Link zum Artikel

Trump will den Notstand ausrufen – aber darf er das überhaupt?

Link zum Artikel

«Gölä ist die falsche Art von Büezer» – Nico bügelt mit dem Berner Rapper Nativ

Link zum Artikel

Samsung, Huawei oder doch Nokia? Diese Android-Handys erhalten am längsten Updates

Link zum Artikel

Sie wollte dieses Kleid kaufen – und brach bei der Lieferung (zu Recht) in Tränen aus

Link zum Artikel

Del Curtos ZSC-Debüt geht in die Hose

Link zum Artikel

Genfer Caritas-Lagerleiter vergriff sich an jungen Mädchen

Link zum Artikel

Warum Trump plötzlich die Sowjets verteidigt

Link zum Artikel

«Die toten Hoden» – neue Twitter-Challenge ruiniert die Namen deiner Lieblingsbands

Link zum Artikel

«Familie wird mich töten»: Rahaf auf Flucht aus Saudi-Arabien in Thailand vorerst sicher

Link zum Artikel

Wenn sogar Fox News Trumps Grenz-Lüge anprangert

Link zum Artikel

Das Beste an den Golden Globes? Diese Wasserträgerin

Link zum Artikel

Die bizarre Liebesgeschichte der KZ-Aufseherin, die sich in eine Gefangene verliebte

Link zum Artikel

7 Wahlen hat er analysiert – jetzt meint er: «Das System könnte aus den Fugen geraten»

Link zum Artikel

Sexy Särge oder phallische Felsen – welcher Wandkalender darf's denn sein?

Link zum Artikel

Bellydah: «Diesen Job nennt man ‹Rap-Video-Bitch›»

Link zum Artikel

Kann man wirklich zu lange schlafen?

Link zum Artikel

Der einzige Schweizer auf Mikronesien braut Bier und lebt auf diesem Inselcheln

Link zum Artikel

6 Webseiten, auf denen du dir toll die Zeit totschlagen kannst – klicken auf eigene Gefahr

Link zum Artikel

7 Dinge, die dir bei diesen bekannten Weihnachtsfilmen noch nie aufgefallen sind

Link zum Artikel

Jetzt muss Trump die Börse mehr fürchten als Mueller 

Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen

Israel gegen Iran:

Abonniere unseren Newsletter

3
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
3Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Infamie 07.01.2019 14:17
    Highlight Highlight Der Befehl zum Rückzug amerikanischer Truppen aus Syrien war nichts weiter als eine weitere aus-dem-Bauch Entscheidung von Trump.

    Der tatsächliche geordnete Rückzug ist nach JB tatsächlich an die vollständige auslöschung des IS geknüpft.. nebst der zusicherung Erdogans auf einen Einmarsch zu verzichten, um ein Blutbad an den Kurden zu verhindern.

    Weiterhin steht die Überlegung im Raum, einige Truppen im süden des Landes zu lassen. Zur überwachung iranischer Truppenbewegungen.. damit BN ruhig schlafen kann.

    Fazit: viel Lärm um nichts, aber daran hat man sich ja mittlerweile gewöhnt
  • Rerruf 07.01.2019 09:11
    Highlight Highlight Mal so, mal so. Das hat Hand und Fuss!:-)
  • rodolofo 07.01.2019 08:44
    Highlight Highlight Verwirrung total...
    Entweder verrückt, oder dann teuflisch raffiniert!

Gestrandet im Terminal – diese Kurden leben seit 49 Tagen im Transit des Flughafens Zürich

Vier kurdische Familien wollen in der Schweiz Asyl beantragen. Unbemerkt von der Öffentlichkeit stecken sie in der Transitzone des Flughafens Zürich fest – teilweise seit sieben Wochen. watson hat sie vor Ort besucht.

«I am going home» – «Ich gehe nach Hause», sagt Tom Hanks in seiner Rolle als Viktor Navorski am Ende des Hollywood-Blockbusters  «Terminal» von Steven Spielberg. Er spielt einen im New Yorker Flughafen JFK gestrandeten Touristen aus Osteuropa. Als in seiner Heimat ein Bürgerkrieg ausbricht, wird Navorskis Pass ungültig. Er harrt neun Monate im Transitbereich aus, bevor er endlich wieder nach Hause darf.

Die Realität der acht kurdischen Kinder und Jugendlichen, vier Frauen und acht Männer, …

Artikel lesen
Link zum Artikel