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epaselect epa07112442 United States President Donald J. Trump speaks to supporters at a rally in Houston, Texas, USA, 22 October 2018.  EPA/LARRY W. SMITH

Steht vor wegweisenden Tagen: Donald Trump bei einer Wahlkampfveranstaltung in Houston, Texas.  Bild: EPA/EPA

Wahlkampf auf Kosten der Schwächsten – die 3 dreistesten Trump-Lügen über die Karawane



In zwei Wochen sind in den USA die Midterm-Wahlen, und es geht um viel. Verlieren die Republikaner die Mehrheit in den beiden Kammern, wird es für Donald Trump ungleich schwieriger, seine radikale Politik durchzuboxen.

Dies weiss auch der US-Präsident, der einen gnadenlosen Wahlkampf betreibt. Dabei nimmt er weder Rücksicht auf die Wahrheit und schon gar nicht auf die Schwächsten der Schwachen. Trump hat sein Thema gefunden: Es sind die Migranten aus Mittelamerika, die nach Norden ziehen. Quasi täglich attackiert er diese Menschen – und verbreitet dabei diese drei dreisten Lügen.

Es ist keine Bande von Kriminellen

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Jährlich überqueren rund 400'000 Migranten aus Mittelamerika die Grenze zu Mexiko. Trump konzentriert sich momentan aber vor allem auf die sogenannte «Karawane». Eine Gruppe von 3600 bis 7000 Menschen, die sich momentan rund 1800 Kilometer vor der US-Grenze befindet. Dabei kommt dem US-Präsidenten zugute, dass die Bilder der Gruppe tatsächlich eindrücklich sind. Hunderte von Menschen, die ganze Strassen in Beschlag nehmen und sich in eine Richtung bewegen, lösen beim Betrachter Emotionen aus. 

Trump versucht diese nun bewusst in eine negative Richtung zu steuern. In der «Karawane» würden sich zahlreiche Kriminelle befinden, will er dem amerikanischen Wahlvolk weismachen. In der Gruppe würden sich Mitglieder der berüchtigten Gang Mara Salvatrucha, der MS-13, befinden, so Trump. «Das sind Tiere!» 

Einem Reporter sagte Trump diese Woche, er solle doch nach Mexiko reisen und sich einmal in der «Karawane» umschauen. Dort würde er auch einige «unbekannte Personen aus dem Nahen Osten» ausmachen können. 

Das Ziel ist klar: Trump will die Ängste schüren und die Migranten als eine Gruppe von Terroristen und Gangster darstellen. Nur: Beweise, dass sich Personen aus dem Nahen Osten in der Menschengruppe befinden, hat Trump keine. 

In Wirklichkeit befinden sich in der sogenannten «Karawane» Personen aus allen Altersgruppen, wie die Washington Post berichtet. Mütter mit Kinderwagen, Teenager, Alte im Rollstuhl, junge Männer, junge Frauen. Die Zeitung schreibt: «Es ist, als ob eine ganze Stadt ihre Sachen in Rucksäcke und Plastiktüten gepackt hätte und begann, nach Norden zu laufen.» Weil der Weg durch Mexiko gefährlich ist, haben sie eine Gruppe gebildet, in der sie besser geschützt sind.

Natürlich ist nicht auszuschliessen, dass sich auch einzelne Personen in der Gruppe befinden, die in ihrem Leben mit Kriminalität in Berührung kamen. Vereinen tut die Menschen, welche hauptsächlich aus Honduras, El Salvador und Guatemala stammen, aber hauptsächlich eines: die unhaltbaren Zustände in ihren Herkunftsländern. El Salvador und Honduras hatten 2016 die höchsten Mordraten weltweit, Guatemala befand sich ebenfalls unter den Top 20. 

Die Demokraten stecken nicht dahinter

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Dass die Demokraten die «Karawane» finanziert und lanciert hätten, ist ein weitere Lüge, die Trump und sein Vize Mike Pence verbreiten. Sie würden dies zusammen mit Sozialisten aus Venezuela tun. Die Demokraten seien für offene Grenzen und wollten, dass Millionen «Illegale die Strassen eurer Gemeinden fluten», schrie Donald Trump am Montag bei einer Wahlkampfveranstaltung in Texas seinen Fans zu.

Weder gibt es Belege dafür, dass die Demokraten die sogenannte «Karawane» finanziell unterstützt hätten, noch würde dies irgend einen Sinn ergeben. Die Demokraten setzen sich nicht für eine offene Grenze ein und befürworten auch die illegale Migration nicht. Sowieso haben die Migranten in der Mehrheit kaum vor, die Grenze illegal zu überqueren. Die meisten melden sich bei den US-Behörden und stellen einen Asylantrag. Werden sie dann ins Land gelassen, sind sie legal dort. Dazu später mehr.

Das Demokraten-Venzuela-Narrativ ist nichts mehr als eine Verschwörungstheorie. Wahrscheinlich ist es eher so, dass die pausenlose Berichterstattung über eine sogenannte «Karawane» von Fox News im März des vergangenen Jahres viele Leute überhaupt erst auf die Idee gebracht hat, eine Gruppe zu bilden. Dies berichteten diverse Migranten, die von Reportern befragt wurden.

Es ist kein Angriff auf die USA

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Donald Trump spricht von einem Angriff auf die USA. Die Zahlen sprechen jedoch eine ganz andere Sprache. Seit 20 Jahren werden immer weniger Personen an der Grenze zwischen Mexiko und den Staaten aufgegriffen. Der Rückgang ist beträchtlich. Wurden um die Jahrtausendwende 1,6 Millionen Migranten pro Jahr von der US-Grenzkontrolle registriert, so waren es im Jahr 2017 nur noch gut 300'000 Personen. Also rund fünf Mal weniger. 

In diesen Zahlen nicht berücksichtigt sind diejenigen Personen, die es illegal über die Grenze schaffen. Die US-Grenzwache gab für das Jahr 2015 an, dass sie 81 Prozent der Personen registrieren konnte. Vollständige Klarheit gibt es bei diesen Zahlen indes nicht. Andere Untersuchungen ergaben, dass die Grenzwache nur 50 Prozent der Migranten registriere, der Rest würde es auf illegalem Weg in die USA versuchen. Die Untersuchungen haben jedoch gemeinsam, dass auch die illegalen Grenzübertritte seit 2000 stark rückläufig sind.

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Die Zahlen der aufgegriffenen Migranten an der US-Grenze von 1960 bis 2017. bild: bloomberg

Wenn Trump also davon spricht, dass die sogenannte «Karawane» ein Angriff auf die USA sei, dann entspricht das nicht der Wahrheit. Zumal es nur die wenigsten der Gruppe tatsächlich bis zur Grenze schaffen dürften. 

Zurzeit legen sie pro Tag knapp 40 Kilometer zurück und das bei 30 Grad und massenweise Regen. Viele nur mit Flip Flops an den Füssen. Laufen die Menschen in der Gruppe in diesem Tempo weiter, würden sie frühestens in 50 Tagen an der Grenze ankommen. Die meisten Beobachter gehen jedoch davon aus, dass die meisten aufgrund der Strapazen ihre Reise in Mexiko abbrechen und dort Asyl beantragen. 

Tatsächlich haben sich die Asylanträge von Mittelamerikanern in Mexiko seit 2015 verdreifacht. Der designierte Präsident Manuel López Obrador, welcher am 1. Dezember sein Amt antritt, hat angekündigt, die Migranten willkommen zu heissen und ihnen Arbeitserlaubnisse zu erteilen. 

Vorauszusagen, wie viele Mitglieder letzten Endes an der US-Grenze ankommen, ist schwierig. Vielleicht einige Hundert, vielleicht sogar weniger. Davon wird vermutlich ein Grossteil einen Asylantrag stellen. Von einer illegalen Masseneinwanderung kann schlicht keine Rede sein. Doch Angst schüren lässt sich mit der sogenannten «Karawane» trotzdem ausgezeichnet – und keiner kann das besser als Donald Trump.

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52
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52Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Yogi Bär 27.10.2018 19:47
    Highlight Highlight Lügenbaron von Trump!
  • Skip Bo 27.10.2018 14:00
    Highlight Highlight Mexiko bietet den Migranten das an, was sie sich in USA erhoffen. Gemäss FAZ lehnen sie die Hilfe Mexikos aber ab. Irgendwie komisch, alle wollen in die trumpsche Hölle...
  • Mova 27.10.2018 13:34
    Highlight Highlight Mexico muss wunderschön sein. Meer auf beide Seiten und ein Klima, immerzu Sommer. Wenn da nur die Armut nicht wäre.
  • Mia_san_mia 27.10.2018 13:02
    Highlight Highlight Sorry Watson, das verstehe ich jetzt nicht... Gegen Trump zu sein ist richtig. Aber dieser Artikel ist schlecht.
    • Juliet Bravo 27.10.2018 14:02
      Highlight Highlight Eine Begründung ist immer hilfreich, ansonsten weiss man gar nicht, was genau du kritisierst.
  • Muselbert Qrate 27.10.2018 11:10
    Highlight Highlight Eine Regierung hat ihre Bevölkerung zu schützen. Das tut Trump hier sehr gut.
    • Juliet Bravo 27.10.2018 14:03
      Highlight Highlight Wovor soll die Gesellschaft denn geschützt werden?
  • sokrates2 27.10.2018 09:33
    Highlight Highlight 1. Kriminelle sind auch unter uns, warum nicht dort?
    2. Das Migrationschaos wurde von Demokraten ausgelöst, warum nicht jetzt?
    3. Eine solche INVASION, die Bilder sprechen Bände, ist einen Angriff. Fakt!
    Solche Entwicklungen kann man und darf man nicht schön reden, auch die Linke Presse sollte mehr Respekt für die ehrlichen Bürgern einer Nation zeigen und Verantwortung tragen.
    • HabbyHab 27.10.2018 10:59
      Highlight Highlight Was zum Teufel schafelst du für Mist
    • Dan Ka 27.10.2018 11:04
      Highlight Highlight 1. Ja, das ist wohl jedem klar. Es ist aber keine Karawane von Kriminellen.
      2. Sie haben schon gelesen, dass die Zahlen massiv rückläufig sind?
      3. Nein, das ist kein Fakt, das ist ihr Gefühl.

      Und Linke sind nicht ihr Feind, sie können ihnen im Gegenteil den Horizont erweitern. 😉
    • swisskiss 27.10.2018 12:42
      Highlight Highlight sokrates2: Wieviele Kriminelle? Statt das statistisch abzuklären, das emotionale Weichei spielen?

      Demokraten sind für den Ursachen der Landflucht und den Konflikten dieser Welt verantwortlich? You Dreamer Du!
      Wenn man Deinen Kommentar genauer betrachtet, wird schnell klar, dass die Dummheit der Menschheit, neben der Gier, für die Mehrheit der Konflikte und Probleme auf diesem Planeten verantwortlich sind.
  • rodolofo 27.10.2018 09:22
    Highlight Highlight Damit hat die teuerste Hightech-Armee der Welt -mit tausenden von Atomwaffen, welche den Planeten Erde pulverisieren könnten- nicht gerechnet:
    "Der Feind" kommt unbewaffnet und in zerrissenen Kleidern. Und er schaut mit traurigen Kinderaugen, oder mit dem Gesicht einer geschundenen und vergewaltigten Frau, die trotz ihren erlittenen Qualen LEBEN will!
    Auf der einen Seite der Front stehen nun also die bis auf die Zähne bewaffneten Rambo-Krieger der Supermacht
    (Die "modernen Römer").
    Und auf der anderen Seite der Front stehen "die Armen".
    Auf welcher Seite der Front würde Jesus stehen?
    • Sebastian Wendelspiess 27.10.2018 11:00
      Highlight Highlight Naja, die wenigsten sind Frauen und Kinder. Macht auch Sinn, die würden so ein Marsch nicht überleben.
    • rodolofo 27.10.2018 13:50
      Highlight Highlight @ Sebastian Wendelspiess
      Okay, dann warten irgendwo in Honduras geschundene und bedrohte Frauen mit ihren Kindern darauf, das ihr vorgeschickter Ehemann, Vater, oder Bruder Erfolg hat mit seinem hoch riskanten Marsch.
      Wenn Du die traurigen Kinderaugen nicht an den Grenzzäunen siehst, dann musst Du sie Dir halt vorstellen, irgendwo weit hinten im "Hinterhof" der USA...
  • sherpa 27.10.2018 09:17
    Highlight Highlight Dass es sich bei Dumpy um einen gewissenlosen Betrüger und Fantast handelt ist seit seinen Auftritten im Wahlkampf zur Präsidentenschaft bekannt.Schon damals erzählte er Geschichten, welche ihm eine um die andere widerlegt wurden und er sich immer wieder der Lächerlichkeit preisgeben hat. Also nicht neues i Hause Dumpy
    • Mia_san_mia 27.10.2018 13:36
      Highlight Highlight Er heisst Trump.
  • Sapientia et Virtus 27.10.2018 08:25
    Highlight Highlight Die andauernde illegale Einwanderung bringt das Gleichgewicht zwischen den Voöksgruppen aus der Bahn und sorgt dafür, dass Konflikte immer weiter angeheizt werden. Auch wenn die Demokraten gern auf dieses Wahlkampfgeschenk ab Trump verzichtet hätten, sind es doch sie, die auf die Karte illegale Einwanderung setzen, um die Wählerschaft zu ihren Gunsten anzupassen, anstatt sich selber den Wünschen der Wähler!
    • Juliet Bravo 27.10.2018 10:46
      Highlight Highlight Was ist denn das, ein „Gleichgewicht zwischen den Volksgruppen“ bitte schön?
    • swisskiss 27.10.2018 12:46
      Highlight Highlight Sapientia et Virtus: Wohl weder wach noch tapfer...

      Weder gibt es ein Gleichgewicht der Volksgruppen, noch führt die Migration zu einem Ungleichgewicht.

      Dieses identitäre Geschwafel verwenden Rassisten, die ihre Vorherrschaft der weissen Rasse in Gefahr sehen. Nicht mal eine Replik wert!
    • Anam.Cara 27.10.2018 18:38
      Highlight Highlight Sapientia: Und wenn die Einwanderung legal ist? Oder gar von der Wirtschaft herbeigeführt?

      Und: illegal eingewanderte Menschen können nicht wählen...
  • Wenzel der Faule 27.10.2018 01:14
    Highlight Highlight Der Abgasskandal von VW war ebenfalls ein Angriff gegen die USA...
  • stadtzuercher 27.10.2018 00:33
    Highlight Highlight Was den Demokraten die weissen Männer sind, sind den Republikaner die farbigen Ausländer: Ein ideales und simples Feindbild.
  • Juliet Bravo 26.10.2018 21:21
    Highlight Highlight Interessant ist auch dieses Venezuela-Narrativ. Damit wird am Sonntag Jair Messias Bolsonaro in Brasilien gewählt werden. Und die „Pointe“ dahinter: Steve Bannon mischt in beiden Wahlkämpfen kräftig mit. Und die Kandidaten gleichen sich aufs Haar. Nur kann der in Brasilien ziemlich viel mehr bewegen.
  • Hiker 26.10.2018 20:47
    Highlight Highlight Kaum noch zu überbieten diese Hetze gegen Migranten die noch hunderte von Kilometern vor der Amerikanischen Grenze entfernt sind. Absurdes Wahlkampftheater nichts weiter. Das traurige ist hüben wie drüben, dass sich mit solchen verabscheuungswürdigen Praktiken auch noch Politisch Kapital schlagen lässt. Auch bei uns wird dies seit geraumer Zeit praktiziert, leider auch mit beachtlichem Erfolg.
    • rodolofo 27.10.2018 09:31
      Highlight Highlight Die Deutschen Nazis haben die jüdischen Deutschen zuerst entmenschlicht und als "Volksschädlinge", "Schmarotzer" und "Ungeziefer" schlecht geredet, bevor sie zur Tat schritten und einen Völker-Raubmord an den Juden begingen.
      Trump macht etwas Ähnliches mit Latino-Migranten.
      Er diffamiert sie als Vergewaltiger und Drogenhändler, damit seine Leute nachher zur Tat schreiten können.
      Wenn dann ein übereifriger Parteisoldat zur Tat schreitet und Paketbomben gegen DemokratInnen verschickt, will Trump nichts damit zu tun haben und ruft scheinheilig zur Mässigung auf...
      Durchsichtig und falsch.
  • Paternoster 26.10.2018 20:42
    Highlight Highlight Wow Herr Manser! Man spürt die professionelle Arbeit in Ihrem Artikel, das beruhigt mich als Leser.
    • lilas 27.10.2018 09:25
      Highlight Highlight Davon ausgehend, dass es ironisch gemeint ist, möchte ich gerne nachfragen, was Sie an dem Artikel irritiert?
    • rodolofo 27.10.2018 09:33
      Highlight Highlight Probier's mal mit nicht verklausulierter, direkter Rede, als Direkt-Demokrat!
    • Paternoster 28.10.2018 14:53
      Highlight Highlight Das ist null ironisch gemeint, die Aussage.
      Ich finde den Artikel wirklich sehr abgeklärt.
  • swisskiss 26.10.2018 20:35
    Highlight Highlight Völlig egal, was Trump seiner Anhängerschaft verkauft. Die glauben jeden Mist.

    Wichtiger ist der Fakt, dass diese Bombenserie eines Trump Anhängers, den meisten Untentschlossenen die Augen öffnet, welcher Schaden Trump mit seiner Feindrhetorik anrichtet.

    Fassbar in der Realität das Resultat von Diskreditierung von Medien und politischen Gegnern zu sehen, wird manche klarmachen, dass Trumps Showauftritte mit markigen Aussagen, Schäden anrichtet, die nicht so schnell zu beheben sind.

    Soviel lügen kann Trump gar nicht, als eine desaströse Niederlage der Reps bei den midterms abzuwenden
  • banda69 26.10.2018 20:32
    Highlight Highlight "Wahlkampf auf Kosten der Schwächsten."

    Trump oder SVP ist Hans was Heiri.
    • rodolofo 27.10.2018 09:34
      Highlight Highlight Wer hat's erfunden?
  • El Vals del Obrero 26.10.2018 20:21
    Highlight Highlight Tja, alte Wahrheit:

    Wenn es jemandem schlecht geht, dann wehrt er sich nicht gegen die über ihm. Sondern er schlägt mit Freude auf die, die noch weiter unter ihm stehen.

    Während die über ihm sich ins Fäustchen lachen.

    "Du sollst keine Gesundheitsversorgung haben. Deine Kinder keine Bildungschancen. Die Wohlhabenden sollen weniger Steuern zahlen. Aber hey, wir wollen eine Mauer und sind gegen Flüchtlinge und all die armen Schweine und Parasiten unter dir, die an allem Schuld sind, du vergessener Held".
    • cal1ban 26.10.2018 22:15
      Highlight Highlight Ach ja und H. Clinton hätte mehr für Arme gemacht. Die streicht doch tausende Dollars für Reden ein und trägt sehr teure Klamotten. Wenn die Dems 2020 gewinnen wollen, müssen sie mehr in die Mitte rücken und jemanden aufstellen, der es mit Trump aufnehmen kann. Eine Elizabeth Warren wird die Wahl nicht gewinnen können.
    • Juliet Bravo 26.10.2018 23:30
      Highlight Highlight Hillarys Programm war wohl das linkste, das jemals ein Präsidentschaftskandidat propagierte. Nur so
    • Ursus ZH 27.10.2018 03:21
      Highlight Highlight cal1ban: Du bringst die Lacher des Tages!

      Die Dems sollten in die Mitte rücken!
      Und sollte Clinton billigere Klamotten tragen?

      Ich krümme mich, wundere mich aber auch über soviel Kleingeist.
    Weitere Antworten anzeigen
  • meglo 26.10.2018 20:07
    Highlight Highlight Ich bin gegen Vergleiche von Trump mit ehemaligen Nazi-Grössen. Das wäre eine Verharmlosung der Nazi Gräuel. Allerdings gleichen sich Trumps Methoden der systematischen Volksverhetzung immer mehr jenen von Joseph Goebbels an. Ich hoffe die amerikanische Bevölkerung hat aus der deutschen Geschichte gelernt und zieht noch rechtzeitig die Reissleine.
    • Juliet Bravo 26.10.2018 23:36
      Highlight Highlight Du wehrst dich und bringst dann einen Goebbels-Vergleich?
      Ansonsten bin ich natürlich komplett einig mit dir ;)
    • Ursus ZH 27.10.2018 03:26
      Highlight Highlight Die Amerikanische Bevölkerung hat mit Sicherheit nichts aus der Deutschen Geschichte gelernt. Ganz einfach, weil sie die Geschichte nicht einmal kennt.
      Das Amerikanische Bildungssystem geht in Geschichte nicht so weit. Da gibt es nur Amerikanisches Heldentum.
    • meglo 27.10.2018 13:17
      Highlight Highlight @ Juliet Bravo
      Versteh mich nicht falsch. Trump mit dem Kriegsverbrecher Goebbels zu vergleichen wäre eine unangebrachte Verharmlosung der Gräueltaten von Josef Goebbels.
      Allerdings ist leider unschwer zu erkennen, dass die Rhetorik, die zur Zeit von Populisten wie Trump, Gauland und anderen Ultrarechten verwendet wird, durchaus an die Rhetorik von Goebbels erinnern. Und ja, ich traue der Amerikanischen Bevölkerung immer noch zu, dass sie Trump schlussendlich stoppen werden. Trump spricht noch nicht für die Mehrheit der Amerikaner, genau so wenig wie Gauland für die Mehrheit der Deutschen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • reaper54 26.10.2018 19:55
    Highlight Highlight Watson ihr verharmlost diese Bande!
    “Es ist keine Bande von Kriminellen”
    Doch genau das sind diese Leute! Fragt mal die Polizisten welche ihren Job machen und deswegen von diesen Kriminellen angegriffen werden!
    • corsin.manser 26.10.2018 22:45
      Highlight Highlight Zurzeit kursieren zahlreiche alte Fotos auf Social Media, die Tausende von Shares erhalten. Vielleicht bist du Falschinformationen aufgesessen. Hier kannst du nachschauen, die New York Times hat die Bilder aufgelistet: https://www.nytimes.com/2018/10/24/world/americas/migrant-caravan-fake-images-news.html
    • Lienat 27.10.2018 06:06
      Highlight Highlight @Frank Morgan III: Nicht, dass ich die pauschale Verteufelung der Karavane irgendwie gutheisse. Aber hier ist das Problem. Wie soll man die Kriminellen von den übrigen unterscheiden? Die tragen ja wohl kaum eine Tätovierung mit "Criminal" auf der Stirn.
    • rodolofo 27.10.2018 09:42
      Highlight Highlight ALLE in der Karawane sind kriminell, weil ihre Flucht vor Krieg und Terror in die USA aus Sicht der Regierung Trump und des Rechts-Konservativ dominierten Obergerichts einen kriminellen Akt darstellt.
      So wird letztlich das Leben selbst kriminalisiert.
      Für gewisse Menschen ist "Leben wollen" eine kriminelle Handlung.
      Für andere Menschen ist ein "Leben im Luxus" normal und legal.
      Wir haben also (sehr grob gesehen) eine Zweiteilung des Rechtssystems, wie in einem Apartheid-System.
      Tatsächlich haben wir aber eine Pyramide mit einem Kastenwesen, wie im traditionellen Indien.
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