International
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Tausende demonstrierten gegen die Aufhebung des «Dreamer»-Programmes.  Bild: AP/The Salt Lake Tribune

«Dreamer»-Streit: Demokraten melden Einigung mit Trump



Demokratische Spitzenpolitiker haben sich mit Trump wegen des Streits um die jungen illegalen Einwanderer an einen Tisch gesetzt – und melden nun Fortschritte. Sie hätten sich darauf geeinigt, rasch ein Gesetz zum Schutz der sogenannten Dreamer zu erlassen, also junge Menschen, die als Kinder mit ihren Eltern illegal in die USA eingewandert waren.

Ausserdem habe man vereinbart, ein Paket zur Sicherung der Grenzen auszuarbeiten, das aber keine Mauer beinhalte, erklärten die demokratischen Fraktionschefs in Abgeordnetenhaus und Senat, Nancy Pelosi und Chuck Schumer, am Mittwochabend (Ortszeit) nach einem Treffen mit dem US-Präsidenten.

Trumps Sprecherin Sarah Sanders widersprach dem prompt. Es sei bei dem Gespräch um Grenzsicherheit gegangen, aber man habe sich keineswegs darauf geeinigt, die von Trump versprochene Mauer zu Mexiko auszuschliessen.

Hintergrund ist das sogenannte Daca-Programm. Dieses hatte hunderttausenden jungen Menschen, die als Kinder mit ihren Eltern illegal in die USA eingewandert waren, einen vorläufigen Schutzstatus gewährt. Es bewahrte sie vor der Ausweisung und gab ihnen eine Arbeitserlaubnis. Trump hatte sich vor einer Woche dazu entschieden, das Programm zu beenden. Allerdings räumte er dafür eine Frist von sechs Monaten ein. Er forderte den Kongress auf, in dieser Zeit eine Neuregelung zu finden.

Wut, Trauer, Entsetzen über Trumps «Dreamer»-Entscheid

Lob von beiden Seiten

Aus dem Weissen Haus verlautete am Abend, Trump habe ein sehr konstruktives Gespräch mit Schumer und Pelosi gehabt. Es sei um die Steuerreform, die Sicherheit an den Grenzen, das Daca-Programm, Infrastruktur und Handel gegangen, erklärte ein Mitarbeiter, der nicht namentlich zitiert werden wollte. Trump sei an überparteilichen Lösungen gelegen. Das Gespräch sei in dieser Hinsicht ein positiver Schritt vorwärts gewesen. Die US-Regierung freue sich darauf, die Gespräche mit führenden Parteimitgliedern von beiden Seiten fortzuführen. (sda/dpa)

Das könnte dich auch interessieren:

Nach Maurers Englisch-Desaster: Jetzt nimmt ihn Martullo in die Mangel (You Dreamer!😂)

Link zum Artikel

13 Cartoons, die unsere Gesellschaft auf den Punkt bringen

Link zum Artikel

Super-GAU für Huawei? Das müssen Handy- und PC-User jetzt wissen

Link zum Artikel

Perlen aus dem Archiv: So (bizarr) wurde 1991 über den Frauenstreik berichtet

Link zum Artikel

Strache-Rücktritt: Europas Nationalisten haben einen wichtigen General verloren

Link zum Artikel

Steakhouse serviert versehentlich 6000-Franken-Wein – die Reaktionen sind köstlich

Link zum Artikel

Das Huber-Quiz: Dani ist zurück aus den Ferien. Ist er? IST ER?

Link zum Artikel

Instagram vs. Realität – 14 Vorher-nachher-Bilder mit lächerlich grossem Unterschied

Link zum Artikel

8 Gerichte, die durch die Beigabe von Speck unwiderlegbar verbessert werden

präsentiert vonMarkenlogo
Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen

Abonniere unseren Newsletter

1
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
1Kommentar anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • praxis 14.09.2017 10:12
    Highlight Highlight Seine Wut auf die Republikaner äussert sich jetzt in Deals mit den Demokraten. Egal, solange einigermassen vernünftige Sachen dabei herausschauen... Aber mit so einer Person zusammen zu arbeiten ist im Prinzip nicht möglich. Zu unberechenbar.

Warum Steve Bannon ein italienisches Kloster gepachtet hat

Trumps ehemaliger Chefstratege will in der Nähe von Rom eine Kaderschule für Nationalisten gründen. Er sieht sich als Heilsbringer der europäischen Rechtsradikalen und als Retter des jüdisch-christlichen Abendlandes.

Die neue Rechte will bei den kommenden Wahlen für das europäische Parlament den Durchbruch schaffen. Eifrig werden Allianzen zu diesem Zweck gegründet: Lega-Chef Matteo Salvini trifft sich mit Ungarns Premier Viktor Orban. Heinz-Christian Strache, der Chef der österreichischen Rechtsaussenpartei FPÖ, pilgert ebenfalls nach Budapest.

Auch ein Amerikaner glaubt, dass seine Stunde gekommen sei: Steve Bannon. Der ehemalige Wahlkampfmanager und kurzzeitige Chefstratege Trumps sieht sich in der Rolle …

Artikel lesen
Link zum Artikel