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FILE - In this Nov. 24, 2014 file photo, Reed Hastings, CEO and founder of Netflix, right, sits with Jonathan Friedland, global director of communications, as they pose for a portrait during a press conference about their three years of doing business in Latin America, in Mexico City. Hastings says he fired the company's top spokesman over use of the N-word. The spokesman, Friedland, confirmed in tweets Friday, June 22, 2018, that he was leaving the company, saying he was insensitive in speaking with his team about words that offend in comedy.  (AP Photo/Berenice Bautista, File)

Geschäftsführer Reed Hastings (rechts) hat Jonathan Friedland (links) entlassen. Bild: AP/ap

Weil er mehrfach das «N-Wort» benutzt hat: Netflix entlässt Kommunikationschef



Der US-Streamingdienst Netflix hat seinen Kommunikationschef Jonathan Friedland wegen rassistischer Beleidigungen entlassen. Friedland soll bei Konferenzen zweimal das «N-Wort» benutzt haben, erklärte der US-Konzern am Freitag.

Die Bezeichnung für Afroamerikaner stammt aus der Sklavenzeit und gilt heute als stark herabwürdigend und rassistisch. Der Ex-Kommunikationschef entschuldigte sich auf Twitter: Er sei «unendlich betrübt» über das Leid, das er verursacht habe, schrieb er.

Der erste Vorfall habe sich bereits «vor mehreren Monaten» in einer Konferenz ereignet, hiess es in einem Memo von Netflix-Geschäftsführer Reed Hastings, das das US-Magazin «Variety» veröffentlichte. Ein paar Tage später soll Friedland das rassistische Schimpfwort im Gespräch mit zwei schwarzen Angestellten aus dem Personalwesen wiederholt haben, als er von seinem ersten verbalen Ausfall sprach.

«Jonathan hat sich in vielerlei Hinsicht und in hohem Masse um Netflix verdient gemacht, aber seine Verwendung des N-Wortes bei mindestens zwei Gelegenheiten entspricht nicht den Werten unseres Unternehmens», erklärte Hastings. Nach dem ersten Vorfall habe sich Friedland zwar entschuldigt, dabei allerdings einen «tiefgreifenden Mangel an Verständnis» demonstriert. «Das hat mich davon überzeugt, dass er gehen musste», erklärte Hastings.

Friedland war seit sieben Jahren für den Streamingriesen Netflix tätig. Zuvor hatte er in der Unternehmenskommunikation für Disney sowie zehn Jahre als Journalist für das Wall Street Journal gearbeitet. (viw/sda/afp)

Von wegen Netflix & Chill! So sieht es in Wirklichkeit aus

Video: watson/Knackeboul, Lya Saxer

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