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Barron Trump bei der Amtseinführung seines Vaters. Im Internet wurde sein merkwürdiges Verhalten heiss diskutiert.
Barron Trump bei der Amtseinführung seines Vaters. Im Internet wurde sein merkwürdiges Verhalten heiss diskutiert.Bild: POOL/REUTERS

Saturday-Night-Live-Autorin wegen Twitter-Attacke auf Barron Trump entlassen

«Saturday Night Live» zieht Trump seit Monaten durch den Kakao. Jetzt ging eine Autorin der Sketch-Show zu weit und griff via Twitter Barron Trump, den 10-jährigen Sohn des Präsidenten, an. 
24.01.2017, 21:2125.01.2017, 01:07

Katie Rich, eine Drehbuchautorin der legendären amerikanischen Comedy-Show «Saturday Night Live» ist nach einer Twitter-Attacke auf den 10-jährigen Barron Trump entlassen worden, berichtet die New York Times. Rich tweetete am letzten Freitag während Trumps Amtseinführung, dass «Baron der erste heimunterrichtete Amokläufer des Landes sein wird.»

Vielen ging der Witz auf Kosten eines Kindes zu weit: Autorin Rich wurde dafür entlassen.
Vielen ging der Witz auf Kosten eines Kindes zu weit: Autorin Rich wurde dafür entlassen.screenshot/twitter

Die Comedy Show parodiert seit Monaten jedes Ereignis, das sich um Donald Trump dreht. Trotz mehrfacher Proteste seinerseits erfreut sich die Show grösster Beliebtheit bei der Bevölkerung. 

Diese Zustimmung änderte sich nach Richs Tweet schlagartig. In einer Online-Petition forderten über 100'000 Menschen die Entlassung der Drehbuchautorin. Auch von prominenter Seite wurde Rich kritisiert. Chelsea Clinton, die Tochter von Bill und Hillary Clinton, meldete sich auf Twitter zu Wort und verteidigte den kleinen Jungen mit den Worten: «Barron Trump verdient die Chance, die jedes Kind verdient – ein Kind zu sein.»

Rich reagierte auf die negative Reaktion, löschte den Tweet und entschuldigte sich öffentlich für ihr Verhalten. Das reichte nicht und der Sender NBC stellte die Autorin auf unbestimmte Zeit von ihrer Stelle frei. 

Das merkwürdige Verhalten von Barron führt seit längerem zu Diskussionen. An verschiedenen Veranstaltungen wirkt der 10-jährige sichtlich abwesend und uninteressiert, so auch an Trumps Amtseinführung. Gerüchten zufolge soll Barron Trump an Autismus leiden. Dieser Umstand verstärkte die negative Reaktion auf Richs Tweet noch weiter. Überraschenderweise hat Donald Trump, der sonst nie zögert, noch nichts zu diesem Vorfall getwittert. (sem)

Frauen gegen Trump

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quelle: ap/ap / jae c. hong
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36 Kommentare
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Die beliebtesten Kommentare
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Kollani
24.01.2017 22:06registriert Januar 2017
Trump kann/soll man kritisieren, aber den Jungen sollte man echt in Ruhe lassen. Er ist erst 10 Jahre alt. Ist doch klar, dass er nicht stundenlang interessiert schauen kann, egal ob sein Vater Präsident ist oder nicht.
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25.01.2017 00:05registriert März 2014
Der Witz ist grad auf mehreren Ebenen falsch... Barron ist ja nicht mal homeschooled. Aber das Hauptproblem: Barron ist zu jung, um als Humor-Zielscheibe zu dienen. Schon lustig, dass er in der Wahlnacht fast einschlief (make Barron go to bed again, haha), aber das murmelt man sich auf dem Sofa zu, per Twitter raushauen ist schon bei harmlosen Witzen heikel, richtig fieser Humor geht bei Kindern erst recht nicht. Und dieser Tweet war fies.
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dä dingsbums
24.01.2017 21:35registriert April 2015
Ein 10Jähriger würde sicher lieber etwas anderes mit seiner Zeit anstellen, als irgendwelche Zeremonien zu absolvieren.

Er ist uninteressiert und abwesend? Für mich ein Beweis, dass er ganz normal ist.

Lasst das Kind ein Kind sein und hört auf irgendwelche doofen Gerüchte zu verbreiten.
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