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From left, Democratic presidential candidates businessman Tom Steyer, Sen. Elizabeth Warren, D-Mass., former Vice President Joe Biden, Sen. Bernie Sanders, I-Vt., former South Bend Mayor Pete Buttigieg, and Sen. Amy Klobuchar, D-Minn., stand on stage, Tuesday, Jan. 14, 2020, before a Democratic presidential primary debate hosted by CNN and the Des Moines Register in Des Moines, Iowa. (AP Photo/Charlie Neibergall)
Amy Klobuchar,Pete Buttigieg,Bernie Sanders,Joe Biden,Elizabeth Warren,Tom Steyer

Da waren es nur noch sechs: Das rein weisse Grüppchen auf der Debatten-Bühne in Des Moines. Bild: AP

Demokraten gegen Trump: Der Formcheck vor der ersten Vorwahl

Wer wird Donald Trump im Herbst herausfordern? Am Dienstag trafen sich sechs demokratische Anwärter zur letzten TV-Debatte vor der ersten Vorwahl in Iowa am 3. Februar. So stehen ihre Chancen.



Das einst fast unüberschaubare Bewerberfeld der Demokraten ist auf zwölf Namen geschrumpft. Und nur die Hälfte erfüllte die Kriterien für die Teilnahme an der Fernsehdebatte vom Dienstag in Des Moines, der Hauptstadt des Bundesstaats Iowa. Dort beginnt am 3. Februar, also in knapp drei Wochen, der Vorwahl-Zirkus zur Ermittlung der Kandidatur für die US-Präsidentschaft.

Endlich, möchte man nach dem quälend langen Vorgeplänkel ausrufen. Doch die Begeisterung über die Auswahl bei den Demokraten hält sich bislang in Grenzen. Niemand vermag so richtig aus der Masse herauszuragen. Und nach dem Rückzug von Kamala Harris, Julian Castro und Cory Booker hat auch die ethnische Vielfalt gelitten, und das in einer Partei, die gerade darauf stolz ist.

Diese Demokraten kandidieren gegen Trump

Zwei Frauen und vier Männer versammelten sich am Dienstag vor den Fernsehkameras – alle weiss. Dafür war nach der von Präsident Donald Trump befohlenen Tötung des iranischen Generals Ghassem Soleimani erstmals die Aussenpolitik ein zentrales Thema. Trump steht im Ringen mit Iran derzeit als Sieger da, doch sein aggressives Vorgehen ist nicht populär.

Viele Amerikaner fürchten einen neuen Krieg im Pulverfass Nahost. Für die Demokraten ist dies eine Steilvorlage. Wer aber hat vor der ersten Vorwahl die besten Chancen?

Die Favoriten

Joe Biden: Der frühere Vizepräsident liegt in den nationalen Umfragen nach wie vor klar in Führung. Doch die Zweifel, ob er mit seinen 77 Jahren fit genug für die Präsidentschaft ist, wollen nicht verschwinden. Seine Performance am Dienstag war wie immer: solide, aber nicht berauschend. So musste er sich für eine Unterstützung des Irak-Kriegs 2003 rechtfertigen.

Biden hat aber einen grossen Vorteil: Niemand aus dem Bewerberfeld geniesst bei den Schwarzen annähernd so viel Rückhalt wie Barack Obamas Vizepräsident. Das wird ihm in den Südstaaten helfen. Vorerst aber wird im vorwiegend weissen Iowa gewählt. US-Medien gehen davon aus, dass Bidens Kandidatur in Rücklage geraten könnte, wenn er dort keinen Spitzenplatz belegt.

Elizabeth Warren: Im letzten Herbst erlebte die Senatorin aus Massachusetts einen Höhenflug, doch die Kontroverse um ihren sehr teuren Plan für eine staatliche Einheitskrankenkasse hat ihr geschadet. Nun könnte Warren ein Comeback gelingen, dank ihrem Streit mit Bernie Sanders. Er habe ihr letztes Jahr gesagt, eine Frau könne Donald Trump nicht schlagen, behauptet Warren.

Sanders bestreitet dies vehement, doch der «Frauenbonus» könnte Elizabeth Warren helfen. Am Dienstag gelang ihr der beste Spruch des Abends, als sie darauf verwies, dass die vier an der Debatte beteiligten Männer zusammen zehn Wahlen verloren hätten: «Die Einzigen auf dieser Bühne, die jede Wahl gewonnen haben, zu der sie antraten, sind die beiden Frauen.»

Bernie Sanders: Bislang haben sich der parteilose Senator aus Vermont und Elizabeth Warren auffällig geschont. Es war nur eine Frage der Zeit, bis sich dies ändern würde, denn beide jagen sich gegenseitig die Stimmen im linken Lager ab. Sanders sieht dabei nicht vorteilhaft aus, dabei genoss er zuletzt Aufwind wegen seines Rufs als Pazifist und vehementer Kriegsgegner.

Diesen Aspekt konnte der 78-Jährige in der Debatte nur bedingt ausspielen. Dennoch hat Bernie Sanders einen Trumpf: Er verfügt über eine ansehnliche und ihm treu ergeben Anhängerschaft. Sie könnte ihn im Verlauf der Vorwahlen zahlreiche Delegiertenstimmen einbringen, mit denen er das Prozedere beeinflussen kann, auch wenn er die Nomination selber kaum schaffen dürfte.

Pete Buttigieg: Der 37-jährige Bürgermeister von South Bend in Indiana erwies sich am Dienstag einmal mehr als der wohl begabteste Debattierer im Feld. Sein Höhenflug vom Dezember ist aber bereits vorbei. Auch in Iowa, wo er zeitweise klar in Führung lag, ist er abgerutscht. Nun dominieren wieder die Zweifel, ob er nicht zu jung und unerfahren ist für das Weisse Haus.

Sein Schwachpunkt bleibt die praktisch inexistente Unterstützung durch Schwarze und Latinos. Ohne die hat er kaum eine Chance, als Herausforderer von Donald Trump nominiert zu werden. Buttigiegs grösste Hoffnung beruht auf den Zweifeln moderater Wähler an Joe Bidens Eignung für das Präsidentenamt. Aber er ist auf ein starkes Ergebnis in Iowa angewiesen.

Die Verfolger

Amy Klobuchar: Die Senatorin aus Minnesota nahm Elizabeth Warrens Verweis auf die Erfolge der Frauen dankbar auf. Trotz guter Debatten-Auftritte ist es ihr bislang nicht gelungen, zu den vier Favoriten aufzuschliessen. Dabei verfügt sie über ein moderates Profil, und mit ihrer Herkunft kann sie Menschen aus dem «Rust Belt» erreichen, die vor vier Jahren Trump gewählt haben.

Gemäss der «Washington Post» könnte Klobuchar, deren Mutter schweizerischer Herkunft ist, jene Wähler überzeugen, für die Buttigieg zu jung, Biden zu alt und Warren und Sanders zu links sind. Dafür braucht sie ein gutes Resultat in Iowa, sonst ist sie wohl bald weg vom Fenster. Mangelnden Einsatz kann man ihr nicht vorwerfen: Sie hat 96 der 99 Bezirke von Iowa abgeklappert.

Tom Steyer: Der 62-jährige Milliardär, Philanthrop und Umweltschützer hat die Qualifikation für die Debatte vom Dienstag auf den letzten Drücker geschafft. Genutzt hat er die Chance nicht. Seine fehlende politische Erfahrung war nicht nur in der Aussenpolitik deutlich zu erkennen. Neben den anderen Fünf habe Steyer wie ein Fremdkörper gewirkt, bilanzierte etwa CNN.

Die Aussenseiter

Sechs weitere Männer und Frauen halten bislang an ihrer Kandidatur fest. Gewisse Chancen können sich nur zwei von ihnen ausrechnen. Der Unternehmer Andrew Yang nahm bislang an jeder TV-Debatte teil. Am Dienstag schaffte er es erstmals nicht, doch er kämpft unverdrossen weiter und versucht nicht zuletzt mit seinem Profil als «nichtweisser» Kandidat zu punkten.

Democratic presidential candidate Michael Bloomberg speaks during his presidential campaign in Austin, Texas, Saturday, Jan. 11, 2020. (Lola Gomez/Austin American-Statesman via AP)
Mike Bloomberg

Michael Bloomberg hat wohl bei Boris Johnson abgekupfert. Bild: AP

Der frühere New Yorker Bürgermeister Michael Bloomberg hat sich als Späteinsteiger ins Rennen geworfen, weil er daran zweifelt, dass die anderen Bewerberinnen und Bewerber Donald Trump schlagen können. Der Milliardär will seinen Wahlkampf überwiegend aus der eigenen, üppig gefüllten Tasche finanzieren, doch in den Umfragen zahlt sich das bislang nicht aus.

Weil die Parteiführung eine grosse Zahl von Einzelspendern verlangt, hat Bloomberg kaum eine Chance, an den kommenden Fernsehdebatten teilzunehmen. Im Februar werden drei weitere Vorwahlen in New Hampshire, Nevada und South Carolina stattfinden. Im Vorfeld kommt es jeweils zu einem TV-Duell, bevor am 3. März der grosse Showdown am Super Tuesday ansteht.

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46Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Do not lie to mE 16.01.2020 10:10
    Highlight Highlight Elizabeth Warren to Bernie Sanders: "You called me a liar on national TV!"
    Play Icon
  • ray c 15.01.2020 21:33
    Highlight Highlight der schlimmste von allen ist biden
  • juergy 15.01.2020 20:20
    Highlight Highlight uihhh Liseli Warren hat sich bös verrechnet... 1990 bis 2020 sind bei ihr nicht 30 Jahre !?! Sie hat ziemlich belämmert geschaut und war sprachlos als Bernie ihr das vorgerechnet hat....
    Bernie for president !!
    Wenn ich aber “the big hack” auf Netflix schaue wirds wohl eine mission impossible !!😥
  • Do not lie to mE 15.01.2020 19:24
    Highlight Highlight "The Washington Examiner" Andrew Yang hat die Debatte von gestern Abend gewonnen, ohne daran teilzunehmen.
    Die ersten vier Gewinner der gestrigen Debatte, laut Google-Suche und der Anzahl der Tweets über jeden Kandidaten, waren Bernie Sanders, gefolgt von Joe Biden, Elizabeth Warren und dann Andrew Yang. Ironischerweise war Yang nicht einmal auf der Bühne.
    https://www.washingtonexaminer.com/opinion/andrew-yang-won-last-nights-primary-debate-without-attending-it
    • Pana 15.01.2020 20:27
      Highlight Highlight Zufälligerweise weiss ich, dass die Yang Anhänger diese Aktion geplant hatten (seinen Namen während der Debatte zum "trenden" zu bringen). Spricht natürlich für seine online Popularität, aber nicht wirklich mehr. Aber ja, schade war er nicht an der Debatte dabei.
    • Jaromir 16.01.2020 09:04
      Highlight Highlight Es war eine gut koordinierte Aktion, die schlussendlich erfolgreich war. Yang hat während der Debatte hinter Bernie am meisten neue Follower auf Twitter bekommen. Somit wurde das Ziel erreicht.
    • Do not lie to mE 16.01.2020 09:51
      Highlight Highlight "Spricht natürlich für seine online Popularität, aber nicht wirklich mehr." Nun warum wird er von praktisch allen anderen Kanditen kopiert

      Andrew Yang: “I’m either going to win or the other candidates are going to sound a lot like me”

      Ab Minute 8 "Andrew Yang Reacts to the 7th Democratic Debate | Full MSNBC Interview January 15th 2019"
      Play Icon
  • Huckleberry 15.01.2020 19:13
    Highlight Highlight Ich habe meine Zweife ob Biden in 2, 3 gar 4 Jahren noch fit wäre fürs Amt.
    • roger.schmid 15.01.2020 20:07
      Highlight Highlight @Huckleberry: Ich habe meine Zweifel, ob er bereits momentan fit genug fürs Amt wäre, nicht erst in ein paar Jahren. Auch in einer Debatte gegen Trump würde er wohl schlecht aussehen.
    • Juliet Bravo 16.01.2020 02:28
      Highlight Highlight Bernie wirkt auch ab zu nicht gerade frisch auf mich.
    • roger.schmid 16.01.2020 23:25
      Highlight Highlight @Juliet Bravo: Bernie Sanders würde Trump in einer Debatte komplett zerstören.
      Und sogar Trump weiss das.

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    Weitere Antworten anzeigen
  • Garp 15.01.2020 18:47
    Highlight Highlight Tja, die Demokraten haben leider keinen Kandidaten, der Trump schlagen kann. Traurig aber wahr. Ich wäre ja für Sanders, der ist den meisten Dems aber viel zu links. Sie wählen dann lieber nicht als das Experiment zu wagen.

    Es sieht schlecht aus.
  • Bulwark 15.01.2020 18:27
    Highlight Highlight Eigentlich ein leises Armutszeugnis, dass die Demokraten in 4 Jahren keinen neue geeigneten Kandidaten haben. Sanders war bereits dabei und Biden kennt das weisse Haus auch bereits. Jemand neues würde eigentlich nicht schaden.
  • Jerry Cad 15.01.2020 17:25
    Highlight Highlight Meiner Meinung nach sollte Bernie Sanders nicht bei den Vorwahlen mitmachen.
    Gür etwa 3/4 der Amerikaner ist er sowieso zu weit links um Präsident zu werden, und auch ein Grossteil der Demokraten wird ihn wahrscheinlich lieber nicht wählen, so dass er die Vorwahl sowieso nicht gewinnt.
    Da er aber starke Unterstützung bei seinen Anhängern geniesat, klaupt er den moderat-linken Kandidaten nötige Stimmen weg, so dass nur wiedermal ein typischer "rechts"-demokratischer Kandidat gewinnen wird.
    • curiousfluffygreensheep 16.01.2020 06:15
      Highlight Highlight Tja... das wäre behebbar mit einer sinnvollen Wahlmethode. Frage mich schon lange wieso ein Wahlmodus wie ranked voting (Rangwahl) nicht stärker ins Auge gefasst wird. Auch in unseren Wahlen.
  • Cpt. Jeppesen 15.01.2020 16:47
    Highlight Highlight Die landesweiten Polls sind eigentlich irrelevant denn die Wahlen werden in den Swing-States entschieden (Stichwort Electoral College). Interessant ist, wer dort führt. Im Gegensatz zu Obama konnte Hillary dort nicht genügend punkten, da sie zum Esteblishment gehört, welches dort verachtet wird. Viele der Wähler dort hatten sich von Obama Veränderungen erwartet (Yes we can!), die aber dann nicht kamen. Als Antwort wurde Trump dort gewählt. Ein Kandidat der Mitte hat in diesen Staaten wenig Chancen, die Leute lechzen nach Veränderung. Deshalb stehen die Chancen für Bernie eigentlich ganz gut.
    Play Icon
  • blobb 15.01.2020 16:21
    Highlight Highlight In den "Trump vs. Demokratischer Kandidat"-Umfragen schneidet Bernie Sanders regelmässig am besten ab und ist der einzige der Trump schlagen könnte.
    Dazu muss sich aber das demokratische Lager geschlosssen hinter ihn stellen. Wäre das der Fall, kann Sanders einen grossen Teil der Simmen, der "zurückgelassenen" gewinnen, die Trump zur Wahl verholfen haben.
    Man muss sich nur mal vor Augen halten, dass der Grossteil seiner Forderungen in der Schweiz nicht mal die FDP ablehen würde.
    Aber leider werden die amerikanische Sozialismusphobie und sein Alter dieses Szenario verunmöglichen.
  • barbablabla 15.01.2020 15:54
    Highlight Highlight Es wird Zeit das die Welt enTrumpelt wird.
  • Jaromir 15.01.2020 15:27
    Highlight Highlight Schade wird Andrew Yang nicht erwähnt. Klar hat er die Debatte nicht erreicht, aber das lag mehr an den speziellen Kriterien der DNC. Yang hatte 20 verschiedene Umfragen mit 5+% aber nur 3 sind von der DNC anerkannten Umfragengestalter. Im Average ist er besser als Klobuchar und Steyer, hat mehr Spender und höhere Spendeneinnahmen. Von demher hätte er zumindest bei den Aussenseitern vorkommen sollen.
    Bernie kommt mir zu schlecht weg im Artikel. Laut Umfragen hätte er gute Chancen Trump zu besiegen im Vergleich zu Warren und Biden.
    • Pana 15.01.2020 18:45
      Highlight Highlight Die nächste Debatte wird nach den ersten Vorwahlen durchgeführt. Wenn Yang dort gute Resultate hat, ist er zurück im Rennen. Würde mich freuen.
  • Do not lie to mE 15.01.2020 15:21
    Highlight Highlight CNN Reporter Van Jones on the Debate: "It Felt Like Cold Oatmeal - I Missed Andrew Yang"

    UND

    Dave Chappelle endorses Andrew Yang for president: 'I'm Yang Gang!'
    Play Icon
  • Träumer 15.01.2020 15:17
    Highlight Highlight Die Unterstellung von Warren gegenüber Sanders ist einfach nur lächerlich. Er hat sich bereits für Frauenrechte eingesetzt und sich mehrmals für eine weibliche Präsidentin geäussert, da war Warren noch eine äusserst rechte Konservative.
    https://www.politico.com/magazine/story/2019/04/12/elizabeth-warren-profile-young-republican-2020-president-226613

    Sie hat bereits mehrfach nachweislich gelogen (z.B. Kündigung aufgrund Schwangerschaft). Mit Ihrem Angriff auf Sanders hat Sie sich selbst wiederholt diskreditiert.

    Sie wird deshalb wie Hillary keine Chance gegen Trump haben.
    Benutzer Bild
    • Shabaqa 15.01.2020 18:21
      Highlight Highlight "wie Hillary keine Chance gegen Trump haben"

      Also bitte! Hillary hatte verdammt viele Chancen gegen Trump. Das Ergebnis war dann auch verdammt knapp. Wie man von einem so knappen Ergebnis auf "keine Chance" kommen kann, ist mir schleierhaft.

      Trump ist zudem ein schwacher Kandidat. Fast jeder der Demokraten im Rennen hat eine Chance. Und auch Trump hat jede Chance auf die Wiederwahl.
    • Träumer 15.01.2020 19:39
      Highlight Highlight Vielleicht ein bisschen zu hart formuliert, aber wo rauf Ich eig. aus bin ist, dass die Entscheidung bei den Swing States fallen wird.

      Mit einem gemässigten Establishment-Kandidaten wird Trump, wie schon 2016, diese für sich entscheiden.

      Viele Amerikaner haben mit der Politik resigniert und das Vertrauen verloren.

      Sanders kann mit Abstand die meisten Independence- und Arbeiterstimmen holen.
      Wenn die Demokraten auch treu hinter im Stehen werden, dann hat Bernie m. M. n. die besten Chancen gegen Trump zu gewinnen.

      https://jacobinmag.com/2019/12/bernie-sanders-vs-donald-trump
    • kettcar #lina4weindoch 15.01.2020 20:38
      Highlight Highlight „Er hat sich bereits für Frauenrechte eingesetzt und sich mehrmals für eine weibliche Präsidentin geäussert, da war Warren noch eine äusserst rechte Konservative.“
      Ich gehe noch weiter und sage, er hat sich schon für Frauenrechte eingesetzt, da war Warren noch nicht mal auf der Welt.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Träumer 15.01.2020 15:02
    Highlight Highlight Bernie ist der einzig vernünftige und vor allem der integerste Kandidat. Es geht hier nicht nach Alter, Hautfarbe oder Geschlecht zu wählen, sondern die fähigste und vertrauenswürdigste Person. Seine Positionen vertritt er bereits seit über 30 Jahren. Seine Beliebtheit unter den einf. Arbeiter basiert auf seine jahrelangen politische Arbeit und Positionen. Er steht für den Wandel den sich so viele Menschen weltweit wünschen! Gegen die Seilschaften von Staat und Wirtschaft, gegen die Auswucherung der sozialen Ungleichheit. Da kann Warren als ehem. Reagan-unterstützende Republikanerin einpacken
    Benutzer Bild
    • bcZcity 15.01.2020 16:51
      Highlight Highlight Guter Mann. Aber. Er ist eben einfach zu alt und ca. 2-3 Wahlen zu spät dran. Ich sehe ihn auch nicht als Präsidenten wenn ich ehrlich bin, dazu braucht es (leider) doch noch etwas mehr als gute Ideen und das Hirn am rechten Fleck.

    • Pana 15.01.2020 18:43
      Highlight Highlight Wieso siehst du ihn nicht als Präsidenten? Hirn und Herz am rechten Fleck, gute Ideen.. (+ viel politische Erfahrung, integer, guter Ruf..). Was braucht es mehr? Und was genau hat Trump davon und Sanders nicht?
    • Deckardcain 15.01.2020 19:15
      Highlight Highlight Der einzige Argument gegen Sanders ist immer das er zu alt ist, kann mir jemand erklären wieso das ein problem ist.
    Weitere Antworten anzeigen
  • ray c 15.01.2020 14:54
    Highlight Highlight alle unfähig. trump 2020
    • Uretsukitoshi Ruebario 15.01.2020 20:41
      Highlight Highlight *rofl* Ja klar - und gratis LSD einmal pro Woche für alle seine Wähler.
  • Sandro Kifer 15.01.2020 14:44
    Highlight Highlight Also sportlich sind die ja nicht
    • Caligula 15.01.2020 19:49
      Highlight Highlight Stimmt, Gegner Trump besitzt ja einen Adoniskörper. Schon vergessen
      Benutzer Bild
  • roger.schmid 15.01.2020 14:40
    Highlight Highlight "Es war nur eine Frage der Zeit, bis sich dies ändern würde, denn beide jagen sich gegenseitig die Stimmen im linken Lager ab. Sanders sieht dabei nicht vorteilhaft aus..."

    Es ist eher Warren, die dabei unvorteilhaft aussieht, denn Sanders hat sich immer für Frauen eingesetzt. Die Geschichte wird Warren schwer schaden.

    "Sein (Buttigieg) Schwachpunkt bleibt die praktisch inexistente Unterstützung durch Schwarze und Latinos.":

    Zu Recht, wenn man seine Vorgeschichte in SB anschaut..

    Und auch keine Unterstützung von Progressiven - dies weil er sich komplett an reiche Geldgeber verkauft hat.
  • der_senf_istda 15.01.2020 14:40
    Highlight Highlight Oprah muss antreten, sie ist die einzige die DT schlagen kann.
  • Läggerli 15.01.2020 13:57
    Highlight Highlight Frage: Bei Biden wird das Alter und seine Gesundheit angesprochen, bei Sanders aber nicht. Obwohl dieser älter als Biden ist und erst vor ein paar Monaten einen Herzinfarkt hatte?
    • Pana 15.01.2020 18:41
      Highlight Highlight Man meint dabei schon die mentale Gesundheit. Bei Biden merkt man das fortgeschrittene Alter in den Debatten, Interviews, etc. Er wirkt sehr angestrengt bei seinen Antworten, gelegentlich verwirrt, verhaspelt sich.. Sanders und Warren sind hingegen mental 100% fit.

      PS: Sanders geht es seit seinem Infarkt blendend (auch jüngere Leute haben mal Herzprobleme..). Hat sich zum Glück gut erholt.

    • crik 15.01.2020 20:38
      Highlight Highlight @Pana: Biden war seit Kindheit ein Stotterer und deswegen auch in Therapie. Drückt manchmal noch in Form von Verhaspeln durch.
    • Pana 15.01.2020 21:51
      Highlight Highlight @Crik: Ich kenn die Story, war mir aber nicht sicher, ob dies damit zu tun hat. Würde meine Meinung zu seiner mental fitness durchaus beinflussen. Denn inhaltlich ist er schon solide (not my cup of tea, aber Welten besser als Trump).

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