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So rechnet Michelle Obama mit US-Präsident Trump ab

FILE - In this Oct. 11, 2018, file photo, Michelle Obama participates in the International Day of the Girl on NBC's "Today" show in New York. Michelle Obama blasts President Donald Trum ...
Michelle Obama ist dem amtierenden US-Präsidenten Donald Trump nicht gerade milde gestimmt. Bild: Charles Sykes/Invision/AP/Invision

So rechnet Michelle Obama mit US-Präsident Trump ab

09.11.2018, 18:23
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Die ehemalige First Lady Michelle Obama rechnet in ihren Memoiren mit dem amtierenden US-Präsidenten Donald Trump ab. Sie werde Trump niemals verzeihen, weil er öffentlich in Frage gestellt habe, dass ihr Ehemann Barack US-Staatsbürger sei, schreibt sie.

Die Vorwürfe seien verrückt und gemein gewesen. Fanatismus und Fremdenfeindlichkeit seien schwer zu übersehen, sagte Obama in einem Interview mit dem Sender ABC, das am Freitag ausgestrahlt wurde.

«Was, wenn jemand mit einer labilen Psyche sein Gewehr lädt und nach Washington fährt. Was, wenn jemand nach unseren Mädchen Ausschau hält. Donald Trump hat mit seinen rücksichtslosen Unterstellungen meine ganze Familie einem Sicherheitsrisiko ausgesetzt. Das werde ich ihm nie verzeihen»
Michelle Obama

«Was, wenn jemand mit einer labilen Psyche sein Gewehr lädt und nach Washington fährt. Was, wenn jemand nach unseren Mädchen Ausschau hält. Donald Trump hat mit seinen rücksichtslosen Unterstellungen meine ganze Familie einem Sicherheitsrisiko ausgesetzt. Das werde ich ihm nie verzeihen», schreibt Obama.

Former first lady Michelle Obama meets with people at a rally to encourage voter registration, Sunday, Sept. 23, 2018, in Las Vegas. (AP Photo/John Locher)
Obama stellte in ihren Memoiren auch klar, dass sie bei der Präsidentenwahl im November 2020 nicht antreten wird.Bild: AP/AP

Auch die «Washington Post» und der Sender CNN berichteten vorab aus der 426 Seiten langen Biografie, die am Dienstag in den USA im Handel erscheint. Obama schreibt auch über andere Dinge wie beispielsweise Eheprobleme und Eheberatung sowie das Thema Fehlgeburten.

Obama verrät auch, was sie bei der Wahl von Trump am 8. November 2016 fühlte. Sie sei überrascht gewesen, dass so viele Frauen einem Frauenhasser den Vorzug gegenüber einer aussergewöhnlich qualifizierten Kandidatin gegeben hätten. Sie habe versucht, die Wahl Trumps zu verdrängen.

Obama stellt auch klar, dass sie bei der Präsidentenwahl im November 2020 nicht antreten wird. «Ich war niemals ein Fan von Politik, und meine Erfahrungen in den vergangenen zehn Jahren haben wenig dazu beigetragen, das zu ändern. Die Gemeinheit stösst mich weiter ab.»

Michelle Obama ist bei den Demokraten weiterhin sehr beliebt. Einige haben gehofft, dass sie 2020 gegen Trump antreten wird. Obama hatte allerdings schon mehrfach klargestellt, dass sie nicht kandidieren wird. (sda/dpa)

Barack und Michelle Obama produzieren bald Netflix-Shows

Video: srf
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26 Kommentare
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Die beliebtesten Kommentare
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Imagine
09.11.2018 20:11registriert Januar 2017
Schade, dass sie nicht antreten will. Sie wäre ein Lichtblick nach Nr. 45 ... Und ich kann sie gut verstehen, dass sie sich dem allem nicht nochmals und noch exponierter ausstellen will!
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Füdlifingerfisch
09.11.2018 19:18registriert August 2015
Der rechnet mit Trump ab, Jene rechnet mit Trump ab.
Schaden tuts keinem, helfen tuts keinem

Das wird echt langweilig
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