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FILE - In this Thursday, Oct. 11, 2018, file photo, adult film actress Stormy Daniels arrives for the opening of the adult entertainment fair

Das Gericht schenkte Stormy Daniels keinen Glauben und weist ihre Klage gegen den US-Präsidenten ab.  Bild: AP/AP

Stormy Daniels blitzt gegen Trump vor Gericht ab – und jetzt wird's teuer



Pornodarstellerin Stormy Daniels muss im Streit mit US-Präsident Donald Trump eine juristische Niederlage einstecken: Ein Bundesrichter in Los Angeles wies am Montag eine Verleumdungsklage gegen Trump ab.

Daniels – die mit bürgerlichem Namen Stephanie Clifford heisst – gibt an, sie habe 2006 eine Affäre mit Trump gehabt, was dieser bestreitet. Bei dem Prozess ging es um einen Tweet Trumps im Zusammenhang mit einer angeblichen Bedrohung Cliffords.

Michael Avenatti, attorney for porn actress Stormy Daniels, talks to reporters after a federal court hearing in Los Angeles, Monday, Sept. 24, 2018. Judge S. James Otero appears poised to toss out a defamation lawsuit against President Donald Trump by Daniels, whose real name is Stephanie Clifford. Otero said that a tweet the president wrote in April appears to be

Michael Avenatti ist mit dem Urteil nicht einverstanden und will Berufung einlegen.  Bild: AP/AP

Clifford sah sich mit dem Tweet der Lüge bezichtigt. Richter James Otero sah darin aber eine «rhetorische Überspitzung», die durch die in der Verfassung verankerte Meinungsfreiheit gedeckt sei.

Stormy Daniels packt über ihre Affäre mit Trump aus

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Video: srf

Alles Lüge?

In ihrer Klage gab Clifford an, sie habe im Mai 2011 zugesagt, mit dem «In Touch Magazine» über ihr Verhältnis zu Trump zu sprechen. Sie und ihre Tochter seien daraufhin von einem Mann bedroht worden, der ihr gesagt habe: «Lass Trump in Ruhe. Vergiss die Story.» Nach der Wahl Trumps im November 2017 habe sie ein Phantombild des Mannes anfertigen lassen und dieses Bild am 17. April dieses Jahres veröffentlicht.

This artist's drawing released by attorney Michael Avenatti, purports to show the man that the adult film actress Stormy Daniels says threatened her in a Las Vegas parking lot in 2011 to remain quiet about her affair with President Donald Trump. (Michael Avenatti via AP)

Dieser Mann soll Stormy Daniels angeblich bedroht haben. Bild: AP/Michael Avenatti

Trump schrieb am Tag darauf auf Twitter: «Ein Sketch Jahre später von einem nichtexistenten Mann. Ein totaler Betrug.» Clifford warf Trump in der Klage vor, sie der Lüge und der Falschbeschuldigung bezichtigt zu haben. Der Tweet sei daher falsch und verleumderisch. Das Gericht folgte dieser Argumentation nicht und verpflichtete Clifford dazu, Trumps Anwaltskosten zu übernehmen. Cliffords Anwalt Michael Avenatti kündigte an, Berufung einzulegen.

Ausstieg aus Vereinbarung

Wenige Tage vor der Präsidentschaftswahl 2016 unterzeichnete die Frau eine Vereinbarung mit Trumps Anwalt Michael Cohen, in der sie sich verpflichtete, das angebliche Abenteuer nicht auszuplaudern. Im Gegenzug zahlte Cohen ihr 130'000 Dollar. Clifford will aus der Schweigevereinbarung aussteigen und ist deswegen vor Gericht gezogen.

Das Weisse Haus hat die Affäre wiederholt dementiert. Trump hatte zunächst bestritten, von der Überweisung gewusst zu haben. Später räumte er aber ein, er habe seinem Anwalt das Geld erstattet. (sda/dpa/afp)

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7Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Gubbe 16.10.2018 09:50
    Highlight Highlight Wenn die Geschichte erstunken ist, wieso hat die Frau 130'000 Dollar bekommen?
    • swisskiss 16.10.2018 12:56
      Highlight Highlight Gubbe: Geht nicht um die Affäre, sondern der Darstellung Frau Cliffords, dass sie bedroht worden sei, nichts über die Affäre an die Oeffentlichkeit zu bringen. Frau Clifford äusserte den Verdacht, dass Trump hinter dieser Bedrohung stand.

      Trump dementierte dies und stellte die Glaubwürdigkeit Frau Cliffords in Frage,

      Dies war der Grund einer Zivilklage, die nun abgewiesen wude, mit der Begründung, dass der Tweet Trumps im Rahmen der Meinungsfreiheit keine Beleidigung darstellt.

      Die gegenseitigen Zivilklagen Trumps und Cliffords im Zusammenhang mit der Affäre sind noch offen.
  • Petersilly 16.10.2018 09:31
    Highlight Highlight Was hat sie sich nur gedacht, sich mit dem Präsident der US of A anzulegen.
    Klar hat sie verloren, aber sie hat ein Zeichen gesetzt !
    • Max Dick 16.10.2018 09:51
      Highlight Highlight Was für ein Zeichen soll sie gesetzt haben? Man muss Trump nicht mögen um einzusehen dass diese Klage ein Witz war.
    • Hades69 16.10.2018 10:54
      Highlight Highlight Me too.
  • rodolofo 16.10.2018 08:55
    Highlight Highlight Dass Trump so ständig und unverfroren lügt, lässt seine Lügen als authentisch und damit in einer seltsamen Weise als ehrlich erscheinen...
    Seine Geldgier und sein Narzissmus stören weniger, als die Geldgier und der Narzissmus von Edel-Prostituierten, die sich mit ihm eingelassen haben.
    Das alles sieht doch sehr auffällig nach Berlusconi und seinen Bunga Bunga - Parties aus.
    Und wie Berlusconi Prozesse gegen den Geschäftsmann Berlusconi dadurch verhinderte, dass er sich als Präsident die Justiz und die Medien gefügig machte, setzt Trump seine loyalen Republikaner auf hohe Richterstühle...
  • I don't give a fuck 16.10.2018 07:33
    Highlight Highlight Wer mit dem Feuer spielt...

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