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FILE - In this Aug. 11, 2017, file photo, Secretary of State Rex Tillerson, left, speaks following a meeting with President Donald Trump at Trump National Golf Club in Bedminster, N.J. The strained relationship between President Donald Trump and Secretary of State Rex Tillerson came under renewed focus Sunday, Oct. 15, during an interview with Jake Tapper on CNN, as Tillerson insisted that Trump has not undermined him even as he again refused to deny calling the president “a moron.”(AP Photo/Pablo Martinez Monsivais, File)

Rex Tillerson hier mit US-Präsident Donald Trump. Bild: AP/AP

US-Aussenminister Tillerson warnt vor «Stellvertreterkonflikten» im Libanon



Nach dem Rücktritt des libanesischen Ministerpräsidenten Saad Hariri wächst weltweit die Sorge vor einem neuen Konflikt im Libanon. US-Aussenminister Rex Tillerson warnte am Freitag «alle Parteien innerhalb und ausserhalb des Libanon» davor, das Land «als Schauplatz für Stellvertreterkonflikte» zu nutzen.

In der Erklärung Tillersons, die vorrangig an den Iran und die mit diesem verbündete schiitische Hisbollah gerichtet schien, hiess es, es gebe im Libanon «keinen rechtmässigen Platz und keine Rolle für irgendwelche ausländischen Truppen, Milizen oder bewaffnete Elemente». Die libanesische Regierung und deren Sicherheitskräfte seien zu respektieren.

epa06203762 A handout photo made available by Lebanese official photography agency Dalati Nohra shows Russian President Vladimir Putin (R) meeting with Lebanese Prime Minister Saad Hariri (L) in Moscow, Russia, 13 September 2017 (issued 14 September 2017). Hariri is on an official visit to Russia to meet with Russian officials. According to media, Hariri spoke with the Russian official for agreement to purchase arms for the Lebanese army.   HANDOUT EDITORIAL USE ONLY/NO SALES

Saad Hariri mit Wladimir Putin. Bild: EPA/DALATI NOHRA

«Verheerende Konsequenzen»

Tillerson bezeichnete Hariri, der am vergangenen Samstag von Saudi-Arabien aus überraschend seinen Rücktritt als Ministerpräsident erklärt hatte, als «starken Partner» der USA. Die USA unterstützten die Souveränität und Unabhängigkeit des Libanon und seiner politischen Institutionen und lehnten «jegliche Aktionen» ab, die die Stabilität des Landes bedrohen könnten.

Auch UNO-Generalsekretär António Guterres warnte vor «verheerenden Konsequenzen» einer weiteren Destabilisierung. Er mahnte in New York, in der Region dürfe kein neuer Konflikt ausbrechen. Die jüngsten Entwicklungen seien für die UNO Anlass zu «grosser Sorge».

Er stehe in «sehr engem Kontakt» mit Saudi-Arabien, dem Libanon und anderen Ländern der Region sowie Regierungen mit Einfluss im Nahen Osten. «Wir hoffen, dass wir keine Eskalation in der Region erleben werden, die tragische Konsequenzen hätte», sagte Guterres. (sda/afp)

Armenviertel im Libanon wird angemalt

Video: srf/SDA SRF

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