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Zur Aussage bereit: Ex-FBI-Chef Comey will vor den Geheimdienstausschuss treten

FILE- In this May 3, 2017, file photo, FBI Director James Comey listens on Capitol Hill in Washington. Comey's memo relating President Donald Trump’s request to shut down an investigation of his  ...
Nach dem 29. Mai will Comey aussagen.Bild: Carolyn Kaster/AP/KEYSTONE

Zur Aussage bereit: Ex-FBI-Chef Comey will vor den Geheimdienstausschuss treten

20.05.2017, 01:2420.05.2017, 06:35

Der von Präsident Donald Trump gefeuerte FBI-Chef James Comey will in einer öffentlichen Sitzung vor dem Geheimdienstausschuss des US-Senats aussagen. Das teilten die Ausschussvorsitzenden am Freitagabend (Ortszeit) mit.

Die Sitzung soll demnach in dem Zeitraum nach dem 29. Mai, einem Feiertag, stattfinden. US-Präsident Donald Trump hatte mit der Entlassung des Direktors der Bundespolizei am vergangenen Dienstag ein politisches Erdbeben ausgelöst. Der drastische Schritt weckte den Verdacht, der Präsident wolle die FBI-Ermittlungen zu möglichen illegalen Verbindungen seines Teams nach Russland ausbremsen.

Nach einem Bericht der «New York Times» und anderer Medien soll der Präsident Comey gebeten haben, die Ermittlungen gegen Ex-US-Sicherheitsberater Michael Flynn einzustellen. Trump hatte zunächst verschiedene Gründe für die Entlassung angegeben. Später sagte er in einem Interview, er habe dabei «dieses Russland-Ding» mit im Kopf gehabt.

Trump heizte die Spekulationen weiter an, indem er den geschassten FBI-Chef davor warnte, mit internen Informationen an die Öffentlichkeit zu gehen. Bevor er dies tue, solle Comey «besser hoffen, dass es keine ‹Aufzeichnungen› von unseren Gesprächen gibt», schrieb der Präsident im Kurzbotschaftendienst Twitter.

Trump wollte offenbar andeuten, dass er für Comey unangenehme Informationen in der Hinterhand hat. Ob es tatsächlich Mitschnitte von diesen Gesprächen gibt, ist allerdings unklar. (viw/sda/dpa)

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