International
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
U.S. President Donald Trump, center right, and Russia's President Vladimir Putin, center left, talk during the family photo session at the APEC Summit in Danang, Saturday, Nov. 11, 2017.  Trump and Putin chatted Saturday as they strolled to a brief photo op at the Intercontinental Danang Sun Peninsula Resort in Danang, Vietnam. (Jorge Silva/Pool Photo via AP)

Wladimir Putin und Donald Trump am APEC-Gipfel in Danang, Vietnam. Bild: AP/Reuters Pool

Trump sagt Treffen mit Putin am Rande von G20-Gipfel ab – das ist der Grund dafür



Wegen des Ukraine-Konflikts hat US-Präsident Donald Trump sein bilaterales Treffen am Rande des G-20-Gipfels in Buenos Aires mit Russlands Staatschef Wladimir Putin schliesslich doch abgesagt. Nachdem Trump kurz vorher noch seinen Willen zu einem Gespräch bekundet hatte, sagte er dieses am Donnerstag im Kurzbotschaftendienst Twitter endgültig ab.

Trump begründete dies damit, dass Russland die ukrainischen Marinesoldaten noch nicht freigelassen und Schiffe noch nicht an Kiew zurückgegeben habe.

Die russische Küstenwache hatte am Sonntag in der Strasse von Kertsch vor der Halbinsel Krim drei ukrainische Marineschiffe beschossen und aufgebracht. Mehrere ukrainische Marinesoldaten wurden dabei verletzt, 24 Soldaten wurden festgenommen. Trump stellte daraufhin bereits am Dienstag das Gespräch mit Putin erstmals infrage.

Er habe daher entscheiden, dass es «für alle Seiten besser» sei, das Gespräch abzusagen, teilte Trump am Donnerstag mit. Wenn die Situation bereinigt sei, sei er bereit zu einem Gipfeltreffen mit Putin.

Kurz zuvor hatte Trump vor Journalisten im Weissen Haus noch gesagt, er halte den am Freitag beginnenden G20-Gipfel in der argentinischen Hauptstadt für einen «guten Zeitpunkt» für ein Treffen mit Putin. Nach russischen Angaben sollte das Gespräch am Samstagmittag stattfinden.

epa07197464 US President Donald J. Trump (C) responds to a question from the news media as he walks to board Marine One on the South Lawn of the White House in Washington, DC, USA, 29 November 2018. President Trump is traveling to the G20 Summit, which will take place between from 31 November to 01 December 2018 in Argentina. Trump is scheduled to meet with Russian President Vladimir Putin and Chinese President Xi Jinping.  EPA/SHAWN THEW

Donald Trump spricht vor seiner Abreise nach Argentinien mit Reportern.  Bild: EPA/EPA

Der Kreml kommentierte Trumps Absage eher spöttisch. Falls die Absage stimme, habe der russische Präsident «ein paar zusätzliche Stunden für nützliche Treffen» am Rande des Gipfels, sagte Präsidialamtssprecher Dmitri Peskow am Donnerstag in Moskau, wie die Agentur Interfax meldete. Offiziell sei dem Kreml die veränderte Haltung des US-Präsidenten noch nicht bekannt. Russland verliere durch eine Absage nichts, sei aber immer zu Dialog bereit.

Die russische Küstenwache hatte am Sonntag in der Strasse von Kertsch vor der Halbinsel Krim drei ukrainische Marineschiffe beschossen und aufgebracht. Mehrere ukrainische Marinesoldaten wurden dabei verletzt, 24 Soldaten wurden festgenommen. Trump stellte daraufhin bereits am Dienstag das Gespräch mit Putin erstmals infrage. (sda/afp/dpa)

Das könnte dich auch interessieren:

So lief Tag 1 nach Bekanntgabe der «ausserordentliche Lage» für die Schweiz

Link zum Artikel

Das iPad kriegt Radar? Darum ist der Lidar-Sensor eine kleine Revolution

Link zum Artikel

Wie ich nach 3 Stunden Möbelhaus von Wolke 7 plumpste

Link zum Artikel

4 Gründe, weshalb die Corona-Zahlen des BAG wenig mit der Realität zu tun haben

Link zum Artikel

Wie ansteckend sind Kinder wirklich? Was die Wissenschaft bis jetzt dazu weiss

Link zum Artikel

Magic Johnson vs. Larry Bird – ein College-Final als Beginn einer grossen Sportrivalität

Link zum Artikel

Der Bundesrat beschliesst neue Corona-Massnahmen

Link zum Artikel

Die Fallzahlen steigen wieder leicht an – so sieht's in deinem Kanton aus

Link zum Artikel

Der Mann, der es wagt, Trump zu widersprechen

Link zum Artikel

Lasst meinen Sex in Ruhe, ihr Ehe- und Kartoffel-Fanatiker!

Link zum Artikel

Die Schweiz befindet sich im Notstand – die 18 wichtigsten Antworten zur neuen Lage

Link zum Artikel

Corona International: EU beschliesst Einreisestopp ++ Italien mit 345 neuen Todesopfern

Link zum Artikel

Ein Virus beendet Jonas Hillers Karriere: «Es gäbe noch viel schlimmere Szenarien»

Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen

Gebt Putin Mädels und er strahlt wie ein Maienkäfer

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Nawalny muss 30 Tage in Haft – und ruft offen zu Protesten gegen Putin auf

Die russische Justiz macht dem nach Moskau zurückgekehrten Kremlgegner Alexej Nawalny direkt in einer Polizeistation einen Eilprozess. Nach seiner Rückkehr von Berlin nach Moskau hatte von dem 44-Jährigen seit Sonntag zunächst jede Spur gefehlt.

Ein Gericht hat Nawalny dann in einem Eilverfahren zu 30 Tagen Haft verurteilt. Der 44-Jährige habe gegen Meldeauflagen nach einem früheren Strafprozess verstossen, hiess es.

Am Montag fand sich Nawalny plötzlich vor einem Gericht in einem …

Artikel lesen
Link zum Artikel