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Mit Auto in Menschen gerast – US-Neonazi wegen Mordes in Charlottesville verurteilt



Ein US-Neonazi ist des Mordes an einer Demonstrantin in der US-Stadt Charlottesville im August 2017 schuldig befunden worden. Das Strafmass wird zu einem späteren Zeitpunkt verkündet.

FILE - In this Saturday, Aug. 12, 2017, file photo, James Alex Fields Jr., left, holds a black shield in Charlottesville, Va., where a white supremacist rally took place. Fields Jr., of Maumee, Ohio, is charged with first-degree murder for allegedly driving his car into a crowd of people protesting against white nationalists. A 32-year-old woman was killed and dozens more were injured. (Alan Goffinski via AP, File)

James Fields während des Rechtsextremen-Aufmarschs in Charlottesville.  Bild: AP/Alan Goffinski

Der 21-jährige James Fields wurde am Freitag von einer Jury zudem wegen «bösartiger Verletzung» mehrerer weiterer Menschen und Fahrerflucht verurteilt, wie US-Medien berichteten. Dem Angeklagten droht nunmehr lebenslange Haft.

Fields war am Rande eines Aufmarschs von Rechtsextremisten in der Universitätsstadt im Bundesstaat Virginia mit seinem Wagen in eine Gruppe von Gegendemonstranten gefahren. Dabei wurde eine 32-jährige Frau getötet. Fields plädierte in dem Prozess dennoch auf unschuldig. Seine Verteidiger argumentierten, ihr Mandant habe sich in einem Zustand der Panik befunden und «um sein Leben gefürchtet».

Rassisten-Aufmarsch in US-Unistadt

Als Beweisstück präsentierten sie ein Video, das Fields schluchzend kurz nach seiner Festnahme zeigt. Er fragt darin über die von ihm angefahrenen Demonstranten: «Sind sie ok?» Dennoch brauchte die zwölfköpfige Jury nur einen Tag, um zu ihrem Schuldspruch zu gelangen.

Der Aufmarsch von Neonazis und anderen Rassisten in Charlottesville hatte auch international für Schlagzeilen gesorgt – vor allem auch deshalb, weil US-Präsident Donald Trump kurz danach das Verhalten von Rechtsextremisten und Gegendemonstranten gleichsetzte und von «Gewalt auf vielen Seiten» sprach. (sda/afp)

Charlottesville: Aufmarsch rassistischer Gruppen eskaliert

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Video: srf

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1Kommentar anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Wendy Testaburger 08.12.2018 14:20
    Highlight Highlight Falls er wirklich in Panik geraten sein sollte, und nicht mit Tötungsabsicht in die Menschenmenge gerast ist, könnte er einem fast leid tun...Betonung auf "fast", dass er als Neonazi in dieser Sache nicht sehr glaubwürdig rüberkommt ist dann doch selbstverschuldet und nichts als verständlich.

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