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epa06559011 US President Donald J. Trump (R) and  Prime Minister of Australia Malcolm Turnbull (L) walk from the stage following  a joint press conference in the East Room of the White House in Washington, DC, USA, 23 February 2018.  EPA/SHAWN THEW

Australiens Premierminister Malcolm Turnbull zusammen mit Donald Trump. Bild: EPA/EPA

Trump klammert Australien von den Schutzzöllen aus



US-Präsident Donald Trump will Australien von den geplanten US-Schutzzöllen auf Aluminium und Stahl ausnehmen. Er habe mit dem australischen Premierminister Malcolm Turnbull darüber gesprochen, schrieb Trump am Freitagabend (Ortszeit) im Kurznachrichtendienst Twitter.

Turnbull sei «sehr fairen und beiderseitigen Militär- und Handelsbeziehungen verpflichtet», so der US-Präsident. «Wir arbeiten sehr rasch an einem Sicherheitsabkommen, damit wir unserem Verbündeten, der grossen australischen Nation, keine Stahl- oder Aluminiumzölle aufbürden müssen!»

Trump hatte am Donnerstag im Weissen Haus zwei Proklamationen unterzeichnet, wonach binnen 15 Tagen Zölle in Höhe von 25 Prozent auf eingeführten Stahl und von zehn Prozent auf Aluminium in Kraft treten sollen.

Bisher sind nur die Nachbarländer Kanada und Mexiko von den Zöllen ausgenommen. Alle anderen Länder lud Washington am Donnerstag zu Einzelfallverhandlungen ein. Sollten sie nachweisen können, auf andere Art zur nationalen Sicherheit der Vereinigten Staaten beizutragen, könnten auch sie Nachlässe erhalten.

Tiefe Besorgnis

Der französische Präsident Emmanuel Macron warnte unterdessen seinen US-Kollegen Trump vor einem Handelskrieg. Macron habe in einem Telefonat mit Trump seine «tiefe Besorgnis» darüber ausgedrückt, dass die in zwei Wochen in Kraft tretenden US-Strafzölle auf Stahl und Aluminium «einen Handelskrieg auslösen könnten, in dem alle betroffenen Länder Verlierer» sein würden, teilte der Elysée-Palast am Freitagabend mit.

Solche «Massnahmen gegen verbündete Länder, die sich an internationale Handelsregeln halten», seien im Kampf gegen unfaire Praktiken nicht effektiv, sagte Macron demnach weiter. Die EU werde darauf «klar und verhältnismässig» antworten. (viw/sda/dpa/afp)

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17Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Me, my shelf and I 10.03.2018 18:08
    Highlight Highlight Da freut sich Österreich aber.
    Kappa
  • DerTaran 10.03.2018 10:56
    Highlight Highlight Wenn er jetzt noch die EU, Japan und Südkorea ausklammert, wer bleibt dann eigentlich noch?
    • Tiny Rick 10.03.2018 13:29
      Highlight Highlight China
  • Olmabrotwurst 10.03.2018 09:22
    Highlight Highlight Das wird die queen noch ein wörtchen mitreden ;)
  • walsi 10.03.2018 08:56
    Highlight Highlight Allen die Trumps Zölle dof finden oder glauben er verstösst damit gegen internationales Recht, sei dieser Artikel empfohlen: http://www.nachdenkseiten.de/?p=42837
    • dmax 10.03.2018 13:19
      Highlight Highlight hier kann man die x bereits ausfürliche erklährunge an walsi von einem änlichen post vom!

      ihm geht es gar nicht um problem und lösung, alles nur propaganda pro trump und putin!

      https://www.watson.ch/International/Wirtschaft/713813964-Die-USA-gegen-den-Rest-der-Welt-----das-sind-die-Folgen-von-Trumps-Handelskrieg#comment_1184046

      Benutzer Bild
    • dmax 10.03.2018 13:27
      Highlight Highlight ja informant du und walsi wollt oder könnt ja zusammenhänge nicht verstehen!
      erinnert mich sehr stark an eurem held trump!
      vielleicht weniger propaganda mist lesen und den gesunden menschen verstand nutzen!
      letzteres wird wohl schwierig bei euch dreien! 🤡

    • walsi 10.03.2018 13:35
      Highlight Highlight @dmax: Wenn du wirklich glaubst, dass ich pro Trump oder Putin bin, hast du es nicht begriffen. Dieses schwarz/weiss denken ist das auf der Welt für Kriege sorgt. Nur wenn ich auf die Zölle der EU hinweise, bedeutet das nicht, dass ich die Zölle von Trump gut finde. Ich find Zölle grundsätzlich schlecht. Es ist aber heuchlerisch wenn die EU so einen Aufstand macht. Das Gleich gilt bei Putin/Russland. Wenn ich darauf hinweise, das Putin nichts anderes macht als die USA bedeutet das nicht, dass ich das gut finde. Ich will einfach aufzeigen wie verlogen das System ist.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Eine_win_ig 10.03.2018 08:42
    Highlight Highlight Was der Donny wohl (auch) nicht weiss, ist dass die EU Staaten nicht individuell mit den USA verhandeln dürfen, da sie diese Kompetenz an die EU abgegeben haben...
  • Die Redaktion 10.03.2018 08:34
    Highlight Highlight Baba Jaga hat ein Haus das auf Hühnerbeinen umher stakst, die Franzosen sogar einen Palast der schreibt. Ein klassischer Fall für "X-Factor, das Unfassbare."
  • N. Y. P. D. 10.03.2018 08:28
    Highlight Highlight Australien sitzt ja auch am längeren Hebel.

    Und Klein - Donald hat es bereits 2 Tage nach Unterzeichnung seines Dekrets bemerkt, dass Australien auf einem Riesenhaufen Bodenschätze sitzt. Und diese werden nun mal von der USA benötigt.

    Ja Donald, Du bist halt einer von der ganz schlauen Sorte !
  • winglet55 10.03.2018 08:14
    Highlight Highlight Ich habs mir schon gedacht, aber das die rückgratlosen Kerle so schnell zu Kreuze kriechen, hätte ich nicht gedacht!

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