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Alle gegen Trump: 5 Erkenntnisse der sechsten Demokraten-Debatte



Führende Präsidentschaftsbewerber der US-Demokraten sind am Tag nach der Einleitung des Amtsenthebungsverfahrens gegen Präsident Donald Trump in einer TV-Debatte aufeinander getroffen. Sie blieben sich alten Mustern treu und übten unisono scharfe Kritik am Amtsinhaber. Fünf Schlüsselszenen der Debatte.

Democratic presidential candidates from left, entrepreneur Andrew Yang, South Bend Mayor Pete Buttigieg, Sen. Elizabeth Warren, D-Mass., former Vice President Joe Biden, Sen. Bernie Sanders, I-Vt., Sen. Amy Klobuchar, D-Minn., and businessman Tom Steyer participate in a Democratic presidential primary debate Thursday, Dec. 19, 2019, in Los Angeles. (AP Photo/Chris Carlson)

Sieben Kandidaten, sieben Pulte. Bild: AP

Alle gegen Trump

Erneut arbeiteten sich die Demokraten an Donald Trump ab: Senatorin Elizabeth Warren sagte am Donnerstagabend (Ortszeit) in der sechsten TV-Debatte der demokratischen Präsidentschaftsbewerber, Trump sei der «korrupteste Präsident» der US-Geschichte. Senator Bernie Sanders bezeichnete Trump als «pathologischen Lügner», der das Präsidentenamt «entwürdigt» habe.

Vizepräsident Joe Biden sagte, die «Integrität» des Präsidentenamtes müsse wieder hergestellt werden. Er wolle den Wählern klar machen, dass Trump keine vier weitere Jahre im Amt verdiene. Die Anklageerhebung gegen Trump durch das Repräsentantenhaus – das sogenannte Impeachment – sei eine «verfassungsmässige Notwendigkeit» gewesen.

Die Kongresskammer hatte am Mittwoch mit dem Impeachment ein Amtsenthebungsverfahren gegen Trump wegen der Ukraine-Affäre in die Wege geleitet. Der Prozess selbst wird aber im Senat stattfinden. Weil Trumps Republikaner dort eine Mehrheit haben, gilt eine Amtsenthebung als nahezu ausgeschlossen.

Buttigieg vs. Warren

In der weitgehend gesitteten Debatte gab es nur wenige Aufreger. Einer davon, vielleicht auch der Einzige, war der Schlagabtausch zwischen Jungstar Pete Buttigieg und Elizabeth Warren. Der Bürgermeister von South Bend, Indiana und die Senatorin aus Massachusetts kriegten sich ob der Wahlkampffinanzierung in die Haare.

Pete Buttigieg und Elizabeth Warren geben sich saures:

Warren ist bekennende Gegnerin hoher Geldzustupfe von grossen Konzernen und vermögenden Einzelpersonen und hat ihnen deswegen auch abgeschworen. Buttigieg auf der anderen Seite hat sich zum Liebling der grossen Geldgeber gemausert und verteidigte seine für grosszügige Spenden offenen Konten dementsprechend.

Die linke Senatorin Elizabeth Warren warf ihm vor, bei Veranstaltungen hinter geschlossenen Türen Spenden von Milliardären einzusammeln. Buttigieg wehrte sich und gab zurück, er habe anders als Warren und weitere Mitstreiter kein grosses persönliches Vermögen und könne jede Unterstützung gebrauchen. Auch andere Parteikollegen griffen ihn an. Hintergrund ist Buttigiegs zunehmende Stärke in Umfragen.

Der Bürgermeister aus South Bend im US-Staat Indiana ist mit 37 Jahren der Jüngste unter den demokratischen Präsidentschaftsbewerbern. Die derzeit in Umfragen Führenden – Ex-US-Vizepräsident Joe Biden sowie die Senatoren Bernie Sanders und Warren – haben alle ihren 70. Geburtstag bereits hinter sich.

Zum Jahresbeginn war Buttigieg auf nationaler Ebene in den USA noch weitgehend unbekannt gewesen, doch der Demokrat zog mit seiner Wahlkampagne nach und nach viel Aufmerksamkeit auf sich und fuhr zwischendurch immer wieder erstaunliche Umfragewerte ein. Im Schnitt aller Umfragen liegt Buttigieg derzeit zwar mit klarem Abstand hinter der Führungsriege – Biden, Sanders, Warren – auf Platz vier.

In jenem wichtigen Bundesstaat Iowa, in dem Anfang Februar die Vorwahlen der Demokraten beginnen, bei denen die Partei ihren Kandidaten für die Präsidentschaftswahl im November 2020 festlegt, hatte Buttigieg vor wenigen Wochen in Umfragen aber die Führung übernommen. Auch beim Spendensammeln mischt er vorne mit. Das scheint bei der internen Konkurrenz für Unruhe zu sorgen.

Biden reisst sich am Riemen

Biden führte seine beste Debatte bis anhin. Bei den vorherigen Rededuellen zeigte sich der 77-jährige Ex-Vize-Präsident wenig präsidial. Seine Auftritte warfen immer wieder die Frage auf, ob er in seinem hohen Alter noch geeignet ist für das Präsidentenamt.

In der Nacht auf Freitag hinterliess der ehemalige Vizepräsident einen ganz anderen Eindruck. Biden zeigte sich selbstsicher und souverän. Es gelang ihm, pointiert aufzuzeigen, wieso er der beste Kandidat ist, um Trump zu schlagen. Er argumentierte, dass er durch seine Erfahrung und seinen Hintergrund das beste Verständnis für die Probleme der Mittelschicht aufbringen könne.

Biden versuchte zudem, die Kritik zurückzuweisen, dass er den Republikanern zu wohlgesinnt sei. Er sagte, dass er mehr als die meisten anderen das Recht habe, über die «Grand Old Party» verärgert zu sein, angesichts «der Art und Weise, wie sie mich und meine Familie angegriffen haben» – eine Anspielung auf seinen Sohn Hunter Biden, der für ein ukrainisches Energieunternehmen arbeitete.

Klobuchar glänzte

Auch Amy Klobuchar, Senatorin aus Minnesota, lieferte eine starke Runde. Sie hat schon früh ihre Differenzen mit Sanders über das Abkommen zwischen den Vereinigten Staaten, Mexiko und Kanada (USMCA) dargelegt – Klobuchar ist dafür, Sanders dagegen.

Auch zum Thema Klimawandel und Wählerschutz zeigte sie sich dossiersicher.

In den späteren Phasen der Debatte plädierte Klobuchar für eine inkrementelle Gesundheitsreform, die über den von Warren und Sanders favorisierten «Medicare for All»-Ansatz hinausgeht, und argumentierte, dass es möglich sei, «progressiv und praktisch zugleich» zu sein.

Klobuchar erhielt viel Sendezeit und hat damit klargemacht, dass auch sie als ernstzunehmende Kandidatin betrachtet werden sollte.

Bloomberg fehlte

Mit dem Impeachment befassten sich die demokratischen Präsidentschaftsbewerber gleich zu Beginn ihrer TV-Debatte. Bei der sechsten Ausgabe der Fernsehdiskussion traten in Los Angeles sieben Anwärter gegeneinander an und damit weniger als in den Debatten zuvor.

Für die Debatte mussten sich die Bewerber unter anderem über ihre Umfragewerte und die Zahl ihrer Einzelspender qualifizieren. So nahm der erst Ende November in das Präsidentschaftsrennen eingestiegene Multimilliardär und frühere New Yorker Bürgermeister Michael Bloomberg nicht teil.

Democratic presidential candidates former Vice President Joe Biden, left, and Sen. Bernie Sanders, I-Vt., speak during a Democratic presidential primary debate Thursday, Dec. 19, 2019, in Los Angeles. (AP Photo/Chris Carlson)

Joe Biden und Bernie Sanders sind nicht einer Meinung. Bild: AP

Dabei waren – neben den Umfragefavoriten Biden, Sanders und Warren – der Bürgermeister der Kleinstadt South Bend, Pete Buttigieg, die Senatorin Amy Klobuchar, der Unternehmer Andrew Yang und der Milliardär Tom Steyer.

Die Debatte fand rund sechs Wochen vor Beginn der Vorwahlen zur Bestimmung des Präsidentschaftskandidaten der Demokraten statt: Als erstes wird am 3. Februar im Bundesstaat Iowa gewählt. Der Sieger der Vorwahlen wird im November 2020 Trump herausfordern. (sda/afp)

So berichteten die US-Zeitungen über Trumps Impeachment

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29Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Pana 20.12.2019 15:50
    Highlight Highlight 3/2 (lol). Steyer: Er hat klare Aussagen und scheint ein guter Typ zu sein. Aber er muss sich seine Unterstützung erkaufen, und hat nicht genügend Charisma, damit durchzukommen (wird bei Bloomberg evt noch anders).

    Yang: Er ist der gutmütige, "goofy" Typ bei der Debatte. Hat starke Ideen, macht auch gute Aussagen, aber debattieren ist nicht seine Stärke. Er kriegt wenig Redezeit, weil er sich bei Streitthemen zurückhält, und einfach zu "nett" ist. Das klappt gegen Trump leider nicht. Ich sehe mehr Potenzial für ihn in der Zukunft, wenn sich die Wogen hoffentlich wieder geglättet haben.
  • Pana 20.12.2019 15:45
    Highlight Highlight 2/2. Buttigieg: Wurde zum ersten mal als ein "Grosser" behandelt. Mehrere Angriffe, die er zwar abwehren konnte. Aber ganz souverän kommt er nicht rüber. Kratzt auch an seinen Sympathiewerten.

    Klobuchar: Für mich die klare Gewinnerin der Debatte. Sie argumentierte solide wie immer, aber zeigte ein neues Selbstbewusstsein, und eine "schnippige" Art, die mich (positiv) an Kamala erinnerte. Sie dominierte die Runde teilweise. Bin gespannt, wie sich das auf ihre Werte auswirken wird.

  • Pana 20.12.2019 15:41
    Highlight Highlight 1/2. Interessante Debatte, obwohl es weiterhin nicht geholfen hat, einen klarer Leader zu finden.

    Biden: Seine beste Debatte bisher. Redete wenig, aber hatte klare Aussagen und schien ein bisschen entspannter und witziger zu sein (was ihn ja eigentlich immer sympathisch machte). Nicht mein Wunschkandidat, aber mit einer guten VP durchaus gute Chancen gegen Trump.

    Sanders: Solide Debatte, man kennt seine Standpunkte, er teilt aus wenn nötig, aber muss sich nicht beweisen.

    Warren: Ganz klar in der Defensive, ihr Momentum ist vorbei, und sie muss aggressiver werden, was ihr nicht behagt.
  • Basti Spiesser 20.12.2019 14:21
    Highlight Highlight Kann das jemand bestätigen oder widerlegen? Könnte Trump wirklich noch 2 Amtszeiten dranhängen, wenn das Impeachment im Senat nicht durchkommt?
    Benutzer Bild
    • Pana 20.12.2019 22:15
      Highlight Highlight Wenn es BellaBe11395785 sagt, muss es stimmen.
      Gruss, Snowflake
    • Patamat 20.12.2019 22:53
      Highlight Highlight Gemäss 22nd Amendment kann man max. zweimal gewählt werden. Und wenn jemand (z.B. der Vize) das Amt ohne Wahl übernimmt und die laufende Amtszeit länger als zwei Jahre dauert, kann er nur noch einmal gewählt werden.
  • Weiter denken 20.12.2019 09:35
    Highlight Highlight Dieser Beitrag wurde gelöscht. Bitte formuliere deine Kritik sachlich und beachte die Kommentarregeln.
  • tagomago 20.12.2019 08:29
    Highlight Highlight Vielleicht der Korrupteste, aber ganz sicher nicht der einzige Korrupte.
  • rodolofo 20.12.2019 08:19
    Highlight Highlight Das klingt alles sehr vernünftig.
    Und doch werden sich die "Abgehängten" über all dieses schöngeistige Blablabla noch mehr ärgern, als über den täglichen Nonsens und die unzähligen Lügen von Trump!
    Weil sie AUF DEM MARKT ständig "den Kürzeren" ziehen, weil ihre Arbeit nichts wert ist und sie trotzdem nach China abwandert, weil die KonsumentInnen der Mega-Grossstädte nach ihren schönen Reden wieder nur die billigsten Produkte kaufen!
    US-Farmer mit Riesen-Betrieben, tausend Kühen und hundert grossen Maschinen stehen vor dem Aus, wegen Dürre, Wassermangel und Privatisierung der Wasserrechte...
    • MAOAM 20.12.2019 11:08
      Highlight Highlight Darum ist Trump die bessere Wahl?
    • rodolofo 20.12.2019 14:14
      Highlight Highlight Ja, im Sinne von "Wenn schon abstürzen, dann gleich richtig!"
      GC soll ja mit seinen randalierenden Fans auf einem ähnlichen Weg sein.
    • Hiker 20.12.2019 16:49
      Highlight Highlight Das denke ich auch. Sie sehen einen kleinen Hoffnungsschimmer in Trump und sonst leider nirgendwo. Da ist es den meisten egal wie unmoralisch ihr Präsident ist. Wäre bei uns nicht viel anders. Wie sonst erklärt sich die gleichbleibende Beliebtheit der SVP in ländlichen Regionen der Schweiz? Die können sich genauso wenig um Anstand und Wahrheit kümmern wie Trump und haben trotzdem ihre Stammwähler auf sicher.
  • Daniel* 20.12.2019 07:46
    Highlight Highlight Andrew Yang ging als klarer Sieger hervor. Twitter geht gerade voll ab mit der YangGang. Wieso wird er von allen Medien konsequent ignoriert?
    • swisskiss 20.12.2019 10:12
      Highlight Highlight Daniel: Guckst Du hier:
      https://projects.fivethirtyeight.com/2020-primaries/democratic/national/
      Nicht mal den Hauch einer Chance mit Werten zwischen 2 bis 6% der Stimmen demokratischer Wähler. Nach den ersten primaries Januar, Februar März, wird sich das Feld der Kandidaten lichten. Da werden weder Yang, Booker, Klobuchar, Gabbard oder Castro, das nötige Geld und Unterstützung haben, um den Wahlkampf fortzusetzen.

      Ein Kandidat mit 3 % ist kein Artikel wert!
    • Basti Spiesser 20.12.2019 10:16
      Highlight Highlight Schau dir mal exposecnn an, da gibt auch Aussagen über Yang, von CNN-Mitarbeitern
    • npe 20.12.2019 11:49
      Highlight Highlight 3 Mal darfst du raten... :-(

      #yangGang
    Weitere Antworten anzeigen
  • Fastadi 20.12.2019 07:18
    Highlight Highlight Wenn es die Demokraten nicht schaffen eigene Themen zu setzen wird Trump klar wieder gewählt. So arbeiten sie nur für Trump, und merken es nicht...
    • roger.schmid 20.12.2019 10:05
      Highlight Highlight @Fastadi: Und du merkst anscheinend nicht, dass sie sehr wohl eigene Themen haben. Vorallem Gesundheitswesen und Korruption.
    • Basti Spiesser 20.12.2019 10:17
      Highlight Highlight @schmid

      Stimmt, Korruption ist DAS Thema der Demokraten ;-)
    • tagomago 20.12.2019 10:39
      Highlight Highlight Das Thema Korruption ist nur bei den Justice Democrats ein Thema. Bei den oberen in der Partei nicht. Das sind die korruptesten.
    Weitere Antworten anzeigen

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