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In this Thursday, June 14, 2018 photo, Paul Brown, of the Public Archaeology Facility at Binghamton University, displays a pop top recovered from a dig at the site of the original Woodstock Music and Art Fair, in Bethel, N.Y. The five-day dig didn’t exactly yield a mind-blowing haul: a couple of beer pull tabs and bits of broken bottle glass. They were more interested in defining the original stage where such acts as Jimi Hendrix and Santana performed. (AP Photo/Richard Drew)

Aha, der Nippel einer Alu-Dose gefunden. Bild: AP/AP

Archäologen machen sensationellen Fund 😜



Die Halbwertszeit wird immer kürzer: Jetzt wird bereits auf Kultstätten gegraben, die nur 50 Jahre alt sind. Archäologen haben in den USA die Stätte des legendären Woodstock-Festivals von 1969 teilweise ausgegraben. Eine Woche lang legten sie Abschnitte der Felder im Ort Bethel im Staat New York frei, auf denen sich im August 1969 mehr als 400'000 Menschen versammelten.

Ansicht des legendaeren Woodstock Open Air Festival, 1969. (KEYSTONE/Str)   ======

Das Woodstock-Festival vor 50 Jahren. Nach dem was hier herumliegt, wird heute gegraben. Bild: KEYSTONE

Die Experten der Binghamton University wollen damit unter anderem die Lage der Bühne bestimmen, auf der Bands wie The Who und Jefferson Airplane sowie Jimi Hendrix, Janis Joplin und Joan Baez spielten. Im Herbst hatten Archäologen bereits Bereiche freigelegt, in den Verkäufer während des Festivals ihre Stände hatten.

Janis Joplin. (Bild: wikimedia)

Hunderttausende pilgerten zu dem dreitägigen Musikfestival, das für viele zum Sinnbild der Hippiebewegung und einer ganzen Generation wurde. Bei Woodstock versammelten sich trotz Regen und Schlamm Kriegsgegner und Hippies, die Materialismus ablehnten und mit Drogen wie Marihuana und LSD experimentierten.

In this Thursday, June 14, 2018 photo, Jesse Pagels, left, and Edgar Alarcon, of the Public Archaeology Facility at Binghamton University, start a new dig at the site of the original Woodstock Music and Art Fair, in Bethel, N.Y. Information from the dig will help a museum plan interpretive walking routes in time for the concert’s 50th anniversary next year. (AP Photo/Richard Drew)

 Archäologen bei der Arbeit auf dem Gelände des Milchbauern Max Yasgur.  Bild: AP/AP

Gemietet hatten die Veranstalter das Gelände, das gut zwei Autostunden nördlich von New York liegt, vom Milchbauern Max Yasgur. Von dem massenhaften Andrang waren sie fast umgehend überfordert und auf Hilfe von Freiwilligen angewiesen.

Hintergrund der Ausgrabungen ist der 50. Jahrestag des Festivals im August 2019, sagte Nina Versaggi von der archäologischen Fakultät der Binghamton University der Nachrichtenagentur DPA. Bis dahin will das benachbarte Bethel Woods Center for the Arts das Gelände mit Pfaden aufbereiten, um die Geschichte von Woodstock nachzuerzählen.

Die Stätte sei «historisch höchst bedeutend», sagte Direktor Wade Lawrence vom Bethel Woods Center. Vor einem Jahr wurde das 15 Hektar grosse Gelände bereits zum Kulturdenkmal erklärt. (whr/sda/dpa)

Augenblicke – Bilder aus aller Welt

Misstöne an Festivals: Preise vergraulen Open-Air-Gänger

Video: srf

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