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screenshot twitter/arunindy

Auseinandersetzungen nach rechter #HimToo-Kundgebung – Polizei sichtet Waffen

18.11.2018, 07:2918.11.2018, 09:27

Am Samstag kam es in Portland nach einer Versammlung von Rechten zu Auseinandersetzungen mit Gegendemonstranten. Die rechtsextreme Gruppe Patriot Prayer hatte zuvor eine Kundgebung unter dem Motto #HimToo abgehalten.

Im Zentrum der Veranstaltung standen die Rechte des Mannes. «Auch Männer können misshandelt werden, Männer können belogen werden, Männer haben ein Recht auf einen fairen Prozess. #HimToo hat nichts mit Politik zu tun, aber setzt sich für Männer ein. Die Linken machen das zum Politikum, aber das ist es nicht», heisst es bei den Organisatoren auf Facebook

Allerdings waren nur rund 75 Personen dem Aufruf gefolgt. Unter den Rednern befand sich auch Joey Gibson, ein bekannter Rechtsradikaler und Gründer von Patriot Prayer. Einige Personen vertraten die Meinung, dass Männer ständig im Schatten der Frauen stehen. Ein Teilnehmer rief zum Kampf für die «Rechte des Mannes und die Verantwortung der Frauen» auf, wie CBS News berichtet. Ein weiterer sprach von «Intrigen demokratischer Frauen» gegen Männer.

Wüste Szenen nach Kundgebung

Die Vereinigung Democratic Socialists of America (DSA) in Portland organisierte eine Gegendemonstration und schrieb auf Twitter: «Portland DSA steht für Überlebende und gegen Unterdrücker ein. Faschisten raus aus unserer Stadt!»

Der Demonstrationszug marschierte auf die #HimToo-Kundgebung zu – zunächst blieb es friedlich. Allerdings formierten sich maskierte Mitglieder der Antifa rund um die Versammlung von Patriot Prayer.

Nach dem Ende der Veranstaltung konnten die beiden Lager nicht auseinandergehalten werden. Die Polizei musste vielerorts mit Tränengas eingreifen. Sechs Personen seien verhaftet worden. Zudem wurden Waffen gesichtet. Meldungen über Verletzte liegen bislang nicht vor. (vom)

Trump verbreitet üble Hass-Videos von rechtsextremer Britin:

Video: srf
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