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Chatverlauf veröffentlicht: So hatte Trumps Sohn Kontakt mit Wikileaks



In der Russland-Affäre um US-Präsident Donald Trump ist bekannt geworden, dass dessen ältester Sohn während des Wahlkampfs Kontakt mit der Enthüllungsplattform Wikileaks hatte. Donald Trump Jr. veröffentlichte am Montagabend (Ortszeit) diesbezüglich Nachrichten.

Dies zeigen eine Kommunikation zwischen ihm und dem Twitterkonto von Wikileaks. Zuvor hatte das Magazin «The Atlantic» über den Austausch berichtet.

Wikileaks hatte während des Präsidentschaftswahlkampfs gehackte E-Mails aus dem demokratischen Lager um Hillary Clinton veröffentlicht. Das schadete Clinton sehr. US-Geheimdienste beschuldigen die russische Regierung, hinter den Hacking-Angriffen zu stehen.

epa05713015 Donald Trump Junior (R) arrives at Trump Tower in Manhattan, New York, USA, 12 January 2017. US President Elect Donald Trump is still holding meetings upstairs at Trump Tower as he continues to fill in key positions in his new administration.  EPA/JOHN TAGGART / POOL

Donald Trump Jr. legt seine Kommunikation mit Wikileaks offen. Bild: EPA/BLOOMBERG POOL

Aus den von Trump Jr. veröffentlichten Nachrichten geht hervor, dass er mehrmals Anfragen von Wikileaks bekam. Von ihm selbst finden sich darunter drei Antworten.

Die Plattform schickte ihm zunächst eine Frage zu einem politischen Aktionskomitee. Trump Jr. antwortete, er wisse nicht, wer das sei, wolle sich aber umhören. In der nächsten Nachricht bat Wikileaks ihn, einen Bericht über Clinton öffentlich zu kommentieren. Trump Jr. entgegnete, er habe dies bereits getan. Dann fügte er hinzu: «Es ist erstaunlich, womit sie durchkommt.»

Ergebnisse anfechten

In der dritten Nachricht fragte er Wikileaks, was hinter einer Enthüllung stecke, von der er gelesen habe. Die Plattform bat ihn weiter darum, einen Link zu verbreiten. Dies tat er zwei Tage später.

epa06258361 YEARENDER 2017 MAY 
Julian Assange speaks to the media from the balcony of the Ecuadorian Embassy in London, Britain, 19 May 2017. Swedish prosecutors have dropped their rape case against WikiLeaks founder Julian Assange, according to news reports.  EPA/ANDY RAIN

Wikileaks-Gründer Julian Assange steckt noch immer in der ecuadorianischen Botschaft in London fest. Bild: EPA/EPA

Ab diesem Punkt finden sich keine weiteren Antworten des 39-Jährigen unter den veröffentlichten Nachrichten. Es folgen nur noch Mitteilungen von Wikileaks. So schlug ihm der Nutzer des Twitterkontos im Oktober 2016 vor, der Plattform die Steuererklärung seines Vaters zu geben, damit diese sie dann enthüllen könne. Ausserdem empfahl Wikileaks, dass Trump sich im Fall einer Niederlage am Wahltag nicht geschlagen geben dürfe, sondern das Ergebnis anfechten müsse. (sda/dpa)

Renato Kaiser: Trump

Video: watson

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