International
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
epa07010948 A handout photo made available by NASA shows Hurricane Florence over the Atlantic Ocean, seen from the International Space Station, (issued 10 September 2018). Hurricane Florence has been upgraded to a Category 4 and is expected to strengthen. It continues on its path toward the East Coast of the United States and is predicted to make landfall on 14 September.  EPA/RICKY ARNOLD HANDOUT  HANDOUT EDITORIAL USE ONLY/NO SALES

Die Aufnahme der NASA aus dem All stammt vom 10. September. Bild: EPA/NASA

«Bedeutendster Hurrikan seit Jahrzehnten»: USA bereiten sich auf Katastrophe vor 



Mit ersten Evakuierungen hat sich die Ostküste der USA am Montag auf den Hurrikan «Florence» eingestellt. Nach Angaben des Nationalen Hurrikan-Warnzentrums (NHC) sollte das Zentrum des Wirbelsturms am Donnerstag auf die Küste treffen.

Der Präsident höchstpersönlich rief die Bevölkerung auf, sich gebührend vorzubereiten. 

Im Bundesstaat South Carolina sollen etwa eine Million Einwohner ihre Häuser verlassen. «Florence» wurde im Laufe des Montags auf der fünfstufigen Hurrikan-Skala von Kategorie eins auf Kategorie vier hochgestuft.

Image

Die aktuelle Position von «Florence» ist auf einer Wetterkarte von Google angegeben.  screenshot google 

Am Montagabend (18.00 Uhr MESZ) lag das Zentrum des Wirbelsturms nach Angaben des NHC 925 Kilometer süd-südöstlich von Bermuda. Er zog demnach mit 20 Stundenkilometern weiter in nord-nordwestliche Richtung, die Windgeschwindigkeiten betrugen 195 Stundenkilometer.

Vor genau einem Jahr verwüstete Hurrikan Irma Key West:

Am Dienstag und Mittwoch soll «Florence» zwischen den Bahamas und Bermuda hindurch in Richtung der US-Ostküste ziehen, wo er am Donnerstag erwartet wird. Bis dahin werde sich «Florence» zu einem «extrem gefährlichen, bedeutenden Hurrikan» auswachsen, erklärte das NHC.

Dem Hurrikanzentrum zufolge dürfte der Hurrikan einen langen Streifen der US-Ostküste vom Norden Floridas bis nach New Jersey treffen. Am stärksten würden voraussichtlich die Bundesstaaten North- und South Carolina sowie Virginia getroffen.

Die drei Bundesstaaten riefen bereits den Notstand aus, um die Vorbereitungen zu beschleunigen. Ab Dienstag war laut NHC in einigen Gegenden mit Sturmflutwarnungen zu rechnen.

Der Gouverneur von South Carolina, Henry McMaster, ordnete an, einen fast 320 langen Küstenabschnitt zu evakuieren. Bis zu eine Million Menschen in der Region wurden aufgerufen, sich ab Dienstagmittag in Sicherheit zu bringen. «Dies ist ein sehr gefährlicher Hurrikan», sagte McMaster. Daher dürfe kein Risiko eingegangen werden.

Virginias Gouverneur Ralph Northam bezeichnete «Florence» als möglicherweise «bedeutendsten Hurrikan seit Jahrzehnten». Er warnte vor «katastrophalen» Überschwemmungen, starken Winden und weitflächigen Stromausfällen. Das gefährlichste an Hurrikans seien nicht der starke Wind, sondern Überschwemmungen, warnte er.

Die US-Marine erteilte sämtlichen Schiffen auf ihrem Stützpunkt Hampton Roads in Virginia die Anweisung, aufs offene Meer auszuweichen, da ein Verbleib im Hafen zu gefährlich sei. Später wies sie zudem 30 Kriegsschiffe ihres Stützpunktes in Norfolk (Virginia) an, aufs Meer hinauszufahren.

epa07011363 A handout photo made available by the Navy Office of Information shows The guided-missile destroyer USS Mahan (DDG 72) departs Naval Station Norfolk,  Virginia, USA 10 September 2018. There are nearly 30 ships preparing to get underway from Naval Station Norfolk and Joint Expeditionary Base Little Creek as Hurricane Florence is forecasted to bring high winds and rain to the Mid-Atlantic coast. Ships will be directed to areas of the Atlantic where they will be best postured for storm avoidance.  EPA/Caledon Rabbipal HANDOUT  HANDOUT EDITORIAL USE ONLY/NO SALES

Sämtliche Schiffe der US-Marine begeben sich aufs offene Meer. Bild: EPA/Navy Office of Information

«Unsere Schiffe können Hurrikane dieser Stärke besser aushalten, wenn sie in Bewegung sind», sagte Marinekommandant Christopher Gerdy.

US-Präsident Donald Trump sagte «zur Sicherheit» einen Wahlkampftermin in Jackson im Bundesstaat Mississippi am Freitag ab, wie er am Montag mitteilte.

Zwei weitere Wirbelstürme folgten bereits dem Pfad von «Florence»: «Helene» erreichte am Montag laut NHC Windgeschwindigkeiten von 165 Stundenkilometern. «Isaac» steuerte mit Windgeschwindigkeiten von 120 Stundenkilometern auf die Kleinen Antillen zu. Die Inseln leiden noch immer unter den Folgen von Hurrikan «Maria».

Larry Pierson, from the Isle of Palms, S.C., purchases bottled water from the Harris Teeter grocery store on the Isle of Palms in preparation for Hurricane Florence at the Isle of Palms S.C., Monday, Sept. 10, 2018. (AP Photo/Mic Smith)

Ein Mann kauft ausreichend Wasservorräte.  Bild: AP/FR2 AP

Im August und September 2017 hatten innerhalb weniger Wochen die drei Wirbelstürme «Harvey», «Irma» und «Maria» schwere Schäden in der Karibik und im Südosten der USA angerichtet. Tausende Menschen kamen ums Leben. (sda/afp/vom)

Beyoncés emotionale Rede an die Opfer von Hurrikan «Harvey»

Play Icon

Video: watson

Das könnte dich auch interessieren:

5 Dinge, die du über den Streit zwischen Trump und CNN-Journalist Acosta wissen musst

Link to Article

30 Prozent aller Nonnen werden missbraucht. Doris Wagner war eine davon, sie befreite sich

Link to Article

Der Genfer Stadtrat hat gerade die Spesen-Listen seit 2007 veröffentlicht – sie sind 😱

Link to Article

Es reicht! Sergio Ramos muss endlich gesperrt werden – und zwar für lange Zeit

Link to Article

«Weiss nicht, ob ich meinen Kindern die Lehre empfehle» – ein Maurer spricht Tacheles

Link to Article

Darum zahlst du bei Swisscom bald zu viel, wenn du diesen Preisvergleich nicht liest

Link to Article

Der alljährliche Weihnachtsknatsch ist zurück – nun macht Lidl auf sozial

Link to Article

Fleisch-Attacke! Leute im «Bachelor», was zu viel ist, ist zu viel

Link to Article
Alle Artikel anzeigen
Alle Artikel anzeigen

Abonniere unseren Newsletter

Abonniere unseren Newsletter

36
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
36Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Murky 11.09.2018 18:04
    Highlight Highlight Wer helfen will wenns hier mal wieder räblet melde sich bei der Feuerwehr in seinem Wohnort. Wir sind immer froh um ein paar weiter Hände.

    Nur so zum säge. ;-)
    3 0 Melden
  • B-Arche 11.09.2018 12:25
    Highlight Highlight Nicht Bevölkerung. Trump richtet seinen Gruss nur an "Citizens", also US Staatsbürger. Die anderen sind ihm egal.
    So sieht man wie er tickt.
    18 9 Melden
    • m. benedetti 11.09.2018 14:46
      Highlight Highlight Der Sturm trifft ja auch die USA, wieso sollte er sich an den Rest der Welt richten. Dein Kommentar zeigt eher auf wie du tickst.
      10 12 Melden
    • B-Arche 11.09.2018 16:58
      Highlight Highlight m. Benedetti: wenn in der Schweiz eine Naturkatastrophe bevorstünde - was würde die/der Bundespräsidentet/in sagen?

      "Ich hoffe dass Sie Schweizerinnen und Schweizer sicher sein werden" oder eher die Bevölkerung oder gar "liebe Betroffene"?
      7 3 Melden
  • pamayer 11.09.2018 10:37
    Highlight Highlight "Thoughts and prayers"

    Wollen wir wetten?
    29 1 Melden
  • Merlin.s17 11.09.2018 10:20
    Highlight Highlight Sind nicht hauptsächlich die jetzt betroffenen Südstaaten davon Überzeugt dass der Klimawandel eine Lüge sei?
    Hilft sich die Erde nun also selbst wenn sie diese Leute nun „entfernt“?
    24 8 Melden
  • sgrandis 11.09.2018 10:17
    Highlight Highlight na dann liebe Matrosen, haltet die Eimer bereit 🤢
    21 2 Melden
  • Waedliman 11.09.2018 09:45
    Highlight Highlight Und wieder sind unsere amerikazentristischen Medien damit beschäftigt, uns tagelang solche Meldungen zu bringen, während ein Taifun nach dem anderen in Asien wütet und wir davon kaum etwas erfahren.
    38 6 Melden
  • Olmabrotwurst 11.09.2018 08:51
    Highlight Highlight Ich war 2006 beim aufräum dabei von Hurricane Katrina der 2005 kam, da waren 100km einfach weg nix mehr da. Weg alles weg.
    21 4 Melden
  • Der müde Joe 11.09.2018 08:26
    Highlight Highlight Und zwei weitere nehmen schon fahrt auf...
    User Image
    16 1 Melden
    • swisskiss 11.09.2018 09:53
      Highlight Highlight Der müde Joe: Völlig andere Zugbahnen. Helene wird nicht mal auf Land treffen.

      https://www.nhc.noaa.gov/
      9 0 Melden
    • Baba 11.09.2018 11:14
      Highlight Highlight @Swisskiss - dafür Isaac - und erneut über die Antilleninseln... Da hat's noch ganz viele, deren Häuser auch ein Jahr nach Irma und Maria noch nicht wieder gedeckt sind. Zwar ist Isaac zZt 'nur' ein Tropensturm, aber trotzdem. Und die Saison hat erst begonnen...
      9 0 Melden
  • pd90 11.09.2018 08:12
    Highlight Highlight Climate change doesn't exist! ;-)
    79 12 Melden
    • c-bra 11.09.2018 16:36
      Highlight Highlight World: Hold my beer..
      3 1 Melden
  • Astrogator 11.09.2018 08:01
    Highlight Highlight Ein Hurrikan in den USA, das Land das aus dem Klimaschutzabkommen ausgestiegen ist, Wayne...

    Da gibt es andere Länder ohne die wirtschaftlichen Möglichkeiten der USA die regelmässig schlimmer betroffen sind.
    51 10 Melden
  • HPOfficejet3650 11.09.2018 07:49
    Highlight Highlight Es gibt keinen Klimawandel


    -Trump

    36 10 Melden
    • DemonCore 11.09.2018 10:57
      Highlight Highlight Doch, aber es ist nur eine chinesische Falschmeldung ;-)
      13 4 Melden
  • locin 11.09.2018 07:49
    Highlight Highlight Hurrikans sind schlimm. Das ist klar. Und doch ist es nichts neues. Die Hurrikans gab es, so nehme ich an, vor uns Menschen.
    So ist es mir auf eine Art und Weise fraglich, wie dort überhaupt eine solch grosse Besiedlung stattfinden konnte. Oder war das mal anderst? Für Belehrungen bin ich offen.

    An der Einstellung gewisser Amerikaner bzgl. Klimaerwärmung wird sich ja doch Nichts ändern.
    92 28 Melden
    • pali2 11.09.2018 08:04
      Highlight Highlight Irgendwie widersprichst du dir selber. "Die Hurrikans gab es ... vor uns Menschen" und dann soll doch wieder die Klimaerwärmung schuld dran sein?
      28 46 Melden
    • René Obi 11.09.2018 08:16
      Highlight Highlight Tatsache ist, dass es A schon immer Hurricanes gab und dass sie B seit wenigen Jahrzehnten immer extremer werden. Wie auch das Wetter weltweit. Die Klimaerwärmung lässt grüssen.
      40 7 Melden
    • Posersalami 11.09.2018 08:24
      Highlight Highlight 1 Fakt: Hurrikanes, Stürme usw. gab es natürlich schon lange vor den Menschen.

      2 Fakt: der anthropogene Klimawandel macht sie schlimmer, da sie ihre Kraft aus dem Wasser ziehen, welches wir immer weiter aufwärmen.
      43 5 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Illyria & Helvetia 11.09.2018 05:48
    Highlight Highlight Ja, das Leben ist hart. Die armen Südstaatler müssen sich jetzt aktiv bewegen, damit sie flüchten können. Hatten es bis jetzt doch so gemütlich in den Fauteuills von Mc Donald‘s, Wendy‘s und KFC!
    Nein, Spass bei Seite. Diese USA-zentrierte Hurrikan-Berichterstattung finde ich langsam langweilig. Was ist mit der Karibik? Was ist mit den Monsunwinden im Indischen Ozean? Was ist mit den Taifunen im Pazifik?
    351 100 Melden
    • weachauimmo 11.09.2018 06:19
      Highlight Highlight Wo kaum Wohlstand ist, kann auch kaum materieller Schaden entstehen. Wellblechhütten sind rasch wieder aufgebaut. Menschenleben sind weniger leicht zu bewerten als materieller Schaden. Deshalb treffen uns Bilder von kaputten Wohlstandsinseln viel stärker als Bilder von kaputten Slums; Leichenberge werden auch aus Pietätsgrunden nicht (oder nur wenn es politisch nützt) in den Medien herumgezeigt; deshalb der Eindruck des Zeitungslesers, dass wirklich schlimme Ereignisse nur in Wohlstandsregionen geschehen.
      Im Jahr 2017 waren weltweit 68.5 Millionen (!) Menschen auf der Flucht vor irgendetwas..
      137 10 Melden
    • Nelson Muntz 11.09.2018 07:40
      Highlight Highlight Die Papphäuschen der Südstaaten hätte auch der Wolf aus den 3 Schweinchen umbeblasen!
      36 3 Melden
    • locin 11.09.2018 07:51
      Highlight Highlight Weiter können wir uns mit den Amerikaner besser identifizeren, bezgl. der materiellen Güter. Von daher ist es zumindest für mich fast emotionaler, wenn diese Menschen ihr Hab und Gut verlieren, als ein Slumbewohner
      18 55 Melden
    Weitere Antworten anzeigen

Muslimas, Ureinwohner und ein offen Schwuler: Die erstaunlichsten Gewinner der Midterms

Die Wahlnacht in den USA ist im vollen Gange. Bereits sind einige aussergewöhnliche Siegergeschichten zu erzählen. Eine Auswahl – ohne Anspruch auf Vollständigkeit.

Im Bundesstaat Colorado eroberte der Demokrat Jared Polis das Gouverneursamt. Damit wird er der erste offen homosexuelle Mann in einem solchen Amt. Polis vertrat den Bundesstaat Colorado seit 2008 im Repräsentantenhaus. Davor hatte er als erfolgreicher IT-Unternehmer ein Millionenvermögen erarbeitet.

In Zeiten, in denen die Trump-Administration einen «Muslim Ban» durchzusetzen versucht, senden die Wähler in Michigan und Minnesota ein starkes Zeichen nach Washington: Mit Rashida Tlaib (42) und …

Artikel lesen
Link to Article