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Verdacht auf illegale Geschäfte: Gericht lässt Klage gegen Trump zu



Ein US-Bundesgericht hat eine Klage gegen US-Präsident Donald Trump zugelassen. Dabei geht es um illegale ausländische Zahlungen im Zusammenhang mit den Aktivitäten seines Unternehmens.

Richter Peter Messitte wies am Mittwoch (Ortszeit) einen Einspruch gegen die Klage des Bundesstaates Maryland und des Hauptstadtbezirks Washington zurück. Er beschränkte das Verfahren jedoch auf die US-Hauptstadt.

FILE - In this March 23, 2018, file photo, President Donald Trump walks across the South Lawn of the White House in Washington, as he heads to Marine One for a short trip to Andrews Air Force Base. Looking to get ahead in Trump's Washington? Borrow his media playbook. With suggestive statements, cryptic tweets, provocative lawsuits and must-see television interviews, Trump’s political foils are using some of his own tactics to grab - and keep - the spotlight. (AP Photo/Susan Walsh, File)

Neuer Ärger für Donald Trump Bild: AP/AP

Die Klageführer hätten ausreichend dargelegt, dass der US-Präsident mit bestimmten Einnahmen des Trump International Hotel und dessen Niederlassungen in Washington sowie der Trump Organization gegen geltendes Recht verstosse, begründete der Richter seine Entscheidung.

«Wir haben die erste Runde gewonnen!», begrüsste der Generalstaatsanwalt von Maryland, Brian Frosh, im Kurzmitteilungsdienst Twitter die Entscheidung. «Unser Fall kommt voran.»

Auch der Generalstaatsanwaltschaft von Washington D.C., Karl Racine, reagierte erfreut. Trump könne nun «für die Verletzung der Verfassung» zur Verantwortung gezogen werden, schrieb er bei Twitter. Das Weisse Haus wollte sich nicht zu der Entscheidung äussern, weil es juristische Verfahren grundsätzlich nicht kommentiere.

Die Kläger stützen sich auf die sogenannte Vergütungsklausel (Emoluments Clause) in der US-Verfassung, die es Regierungsvertretern verbietet, «irgendein Geschenk, eine Vergütung, einen Dienst, Titel oder sonst irgendetwas von einem König, Prinz oder ausländischen Staat» ohne Zustimmung des US-Kongresses anzunehmen.

Indirekte Vorteile für Trump?

Maryland und Washington machen geltend, dass das Trump International Hotel seit Trumps Amtseinführung am 20. Januar 2017 besonders beliebt bei ausländischen Regierungsvertretern sei. Das Hotel habe gezielt bei der «diplomatischen Community» geworben.

Die Beschwerdeführer verweisen auch auf Medienberichte, wonach Diplomaten aus Asien und dem Nahen Osten nach eigener Aussage das Trump-Hotel auswählten, um den US-Präsidenten gewogen zu stimmen. Der Golfstaat Kuwait habe seinen Nationalfeiertag in dem Hotel gefeiert und Saudi-Arabien habe hunderttausende Dollar dort ausgegeben, hiess es weiter. Ausserdem wird kritisiert, dass der Trump Tower in New York Büros an die von der chinesischen Regierung kontrollierte Bank ICBC vermiete und der Trump World Tower und andere Gebäude des Trump-Imperiums Russen zu ihren Kunden zählten.

In der Trump Organization hatte der US-Präsident seine Geschäftsaktivitäten gebündelt. Seit seinem Amtsantritt wird sie von seinen beiden Söhnen Donald Trump junior und Eric Trump geleitet. In der Klageschrift heisst es dazu, Trump sei immer noch der Eigentümer der Liegenschaften und sei sich der Einnahmen, die sie ihm einbrächten, wohl bewusst. (sda/afp)

Stormy Daniels packt über ihre Affäre mit Trump aus

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Video: srf

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«Trump wird die Macht teilen müssen – und dann sterben»

Eine politische Analyse der etwas anderen Art: Martin Zoller kann anhand der Analyse der Aura eines Menschen seine Zukunft sehen. So hat er die Wahl von Donald Trump richtig vorausgesagt. Jetzt allerdings scheint sich das Blatt zu wenden: Die Demokraten werden gemäss Zoller die Midterms gewinnen – und Trump wird noch vor Ablauf seiner ersten Amtszeit sterben.

Sie haben die Wahl von Donald Trump vorausgesagt. Wie ist Ihnen das gelungen? Schon 2014 wusste ich, dass Hillary Clinton keine Chance haben wird. Ich sah im Sommer dieses Jahres einen Mann als kommenden Präsidenten. Als Trump von den Republikanern zum Präsidentschaftskandidat erkoren wurde, war mir klar, dass er auch gewählt werden wird. Ich habe das damals schon in verschiedenen TV-Interviews ausgeführt.

Wie kommen Sie zu solchen Aussagen? Machen Sie politische Analysen und verbinden diese …

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