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Palestinian President Mahmoud Abbas attends a meeting of the Fatah Revolutionary Council in the West Bank city of Ramallah, Thursday, March 1, 2018. (AP Photo/Majdi Mohammed)

Abbas wetterte bei einer Rede im Gazastreifen gegen die USA. Bild: AP/AP

«Sie sind der Sohn eines Hundes» – So derb beschimpft Abbas den US-Botschafter



Da schimpft einer noch heftiger als Donald Trump! Palästinenserpräsident Mahmud Abbas hat mit einer wütenden Attacke gegen den US-Botschafter in Israel einen Eklat im Verhältnis zu den Vereinigten Staaten ausgelöst. Abbas beschimpfte Botschafter David Friedman am Montag in einer Rede in Ramallah als «Siedler» und «Sohn eines Hundes».

Friedman ist seit Jahren ein Befürworter des Ausbaus jüdischer Siedlungen im von Israel besetzten Westjordanland. Er gilt als ausgesprochener Hardliner. 

epa05797554 Bankruptcy lawyer David Friedman testifies before the Senate Foreign Relations Committee to be the U.S. ambassador to Israel in the Dirksen Senate Office Building in Washington, DC, USA, 16 February 2017. Five previous US ambassadors to Israel have told the committee in a letter that Friedman is 'unqualified' for the job because of his 'extreme, radical positions’.  EPA/JIM LO SCALZO

David Friedman. Bild: EPA/EPA

Abbas' Äusserungen verschärften die ohnehin bereits starken Spannungen im Verhältnis seiner Regierung zu Washington. Das Weisse Haus verwahrte sich gegen die Attacken des Palästinenserpräsidenten. Die Zeit für Abbas sei gekommen, sich «zwischen hasserfüllter Rhetorik und konkreten und praktischen Anstrengungen zur Verbesserung der Lebensverhältnisse seines Volkes» zu entscheiden, erklärte der Trump-Berater Jason Greenblatt.

Er betonte, dass die US-Regierung ungeachtet der rhetorischen Eskalation weiter daran arbeite, ihren Friedensplan für Israelis und Palästinenser fertigzustellen.

Die Friedensbemühungen der USA sind allerdings ohnehin bereits durch die im Dezember von US-Präsident Donald Trump verkündete Entscheidung belastet, Jerusalem als Hauptstadt des israelischen Staates anzuerkennen und die Botschaft von Tel Aviv dorthin zu verlegen. Die Botschaft soll zum bevorstehenden 70. Jahrestag der israelischen Staatsgründung im Mai umziehen.

Fehlendes Abkommen

Die Palästinenser betrachten den Ostteil der Stadt als Hauptstadt ihres angestrebten eigenen Staates und sind deshalb über Trumps Entscheidung empört. Internationaler Konsens war bisher, dass der Status von Jerusalem erst in einem Friedensabkommen mit den Palästinensern festgelegt werden soll.

Friedman hat zudem seit seiner Entsendung nach Israel im vergangenen Jahr die Palästinenser mit diversen Bemerkungen provoziert. So sprach er etwa von einer «vorgeblichen» israelischen Besetzung der Palästinensergebiete oder behauptete, dass Israel «nur zwei Prozent des Westjordanlands» besetzt halte. (sda/afp)

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    Alle Leser-Kommentare
  • carmse 20.03.2018 10:32
    Highlight Highlight Hmm, der Sohn eines Hundes würde in quasi zu einem Welpen machen... Versteh da die Beleidigung nicht so ganz. Welpen sind doch herzig?

    Spass beiseite. Ich hoffe, dass ich zu meinen Lebzeiten noch erfahren werde, dass im Nahostkonflikt Ruhe einkehrt und es die zukünftigen Generationen mal besser machen werden. Bei der Hassschürung auf beiden Seiten bezweifle ich dies aber.

    Die Vergangenheit kann nicht rückgängig gemacht werden und das einzige, was bleibt, ist die Zukunft und der hoffentlich respektvolle Umgang miteinander, Religion hin oder her.
    • Saraina 20.03.2018 22:50
      Highlight Highlight Das Problem ist nicht Religion. Das Problem ist Landnahme.
    • carmse 21.03.2018 08:26
      Highlight Highlight Natürlich ist das grundlegende Problem die Religion. Gäbe es keine oder würden alle derselben angehören, wäre es kein Thema, wenn jemand irgendwo seine neuen Siedlungen hinstellt.

      Und wenn Du damit auf die Entstehung des Staates Israel anspielst:

      Was war zuerst da? Das Huhn oder das Ei? In diesem Fall ists Auslegungssache. Was ist "zuerst"? Die paar hundert Jahre vor Christus oder eben damals im 20. Jahrhundert, als die ersten jüdischen Siedler überschifften?
  • Nelson Muntz 20.03.2018 06:54
    Highlight Highlight Lieber ein Hund als ein Trottel sein.

    Nur mal angenommen der Botschafter hätte Abbas beschimpft; übersll würden sie jetzt demonstrieren, US Flaggen verbrennen und eine Intifada ausrufen...
  • ujay 20.03.2018 06:18
    Highlight Highlight Die USA und Friedensbemühungen in Palestina...hahahaha.... Das Gegenteil ist der Fall, wenn Trump ständig noch mehr Oel ins Feuer giesst. Heuchler und Lügner.
  • Asmodeus 20.03.2018 06:17
    Highlight Highlight Wo er Recht hat hat er Recht.
  • swisskiss 20.03.2018 02:13
    Highlight Highlight Pöser Pursche dieser Abbas!

    Da gibt der gute Donald den Israelis und den Palis einen Teller Suppe zum gemeinsam essen und dieser Abbas hat die Frechheit zu reklamieren, dass er nicht wie die Israelis einen Löffel, sondern nur eine Gabel gekriegt hat.

    Unglaublich diese Undankbarkeit!

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