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Pamela Anderson poses during a photocall before the presentation of Chanel Spring/Summer 2019 ready-to-wear fashion collection in Paris, Tuesday, Oct.2, 2018. (AP Photo/Christophe Ena)

Pamela Anderson kann mit den «Gelbwesten» mitfühlen. Bild: AP/AP

So philosophisch äussert sich Pamela Anderson zu den «Gelbwesten»-Protesten



Vergangenes Wochenende gingen in Frankreich rund 75'000 Menschen auf die Strasse. In Paris eskalierte die Situation: Bei den schweren Krawallen kam es zu unzähligen Verhaftungen und es entstanden Sachschäden in Höhe von mehreren hunderttausend Euro.

Wie Huffpost berichtet, hat sich Pamela Anderson, ehemalige Badenixe und Playboy-Model, überraschend zu den Unruhen in Frankreich geäussert. Dabei ist klar: Sie sympathisiert mit den «Gelbwesten».

In ihren Tweets gibt sich Anderson ungewohnt philosophisch. Die Schauspielerin analysiert die Ursachen der Proteste und der Unzufriedenheit der Bevölkerung. Doch lies selbst: 

«Ich verabscheue Gewalt... aber was ist die Gewalt dieser Menschen und was sind brennende Luxusautos verglichen mit der strukturellen Gewalt der französischen – und globalen – Elite?»

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«Anstatt uns von den brennenden Bildern hypnotisieren zu lassen, müssen wir uns fragen, woher das kommt ...?

«Und die Antwort lautet: Es kommt von den zunehmenden Spannungen zwischen der städtischen Elite und der armen Landbevölkerung, zwischen den von Macron vertretenen Politikern und den 99 Prozent, die genug von Ungleichheit haben – nicht nur in Frankreich, sondern auch auf der ganzen Welt.»

«Die eigentliche Frage ist, ob der Ungehorsam konstruktiv sein kann, oder was morgen kommt, oder ob die Progressiven in Frankreich, und auf der ganzen Welt, diese Energie nutzen können, sodass wir anstelle der Gewalt Bilder der Konstruktion von gleichen und egalitären Gesellschaften sehen?»

Reaktionen

Für viele kamen Andersons Äusserungen überraschend. Dadurch rief sie durchaus positive Reaktionen hervor – andere waren weniger beeindruckt. Hier ein paar Beispiele. 

«Pam Anderson hat eine bessere Politik hat als 99 Prozent aller Newsanbieter»

«Vergiss alles, was du über Pam Anderson zu wissen glaubtest.»

«Wow, danke, dass du deine Stimme benutzt, um die Aufmerksamkeit auf die Probleme der Welt zu lenken.»

Stars, die ihre Mähne fallen liessen:

«Es ist viel komplizierter als das, Pam. Übervereinfachung ist ein sehr gefährliches Instrument, wenn es darum geht, solche Probleme anzugehen.»

«Ihr erkennt schon, dass das ein Protest gegen umweltfreundliche Steuern auf Erdöl ist?»

Mindestens eine Person ärgerte sich darüber, dass einige User Anderson eine politische Aussage nicht zutrauten. 

«Es geht mir total auf die Nerven, dass Leute schockiert darüber sind, dass Pam Anderson komplexe Konzepte verstehen kann. Ich bin mit ihrer Politik oft nicht einverstanden, aber sie ist kein Dummkopf und war es auch nie.»

(vom)

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19
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
19Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Sebastian Wendelspiess 04.12.2018 16:47
    Highlight Highlight Wenn eine Playboybunny mehr Grips hat als viele Politiker und Medienvertreter...

    Oder wie es berühmter Polizist zu sagen pflegt; „Die Welt ist aus den Fugen geraten, Maloney!“
  • Snowy 04.12.2018 08:19
    Highlight Highlight PAM!

    Ich wusste immer, dass so viel mehr in Dir steckt! :-)
  • Domino 04.12.2018 07:35
    Highlight Highlight Pam hat das ganz gut erfasst. Irgendwann macht der „Normalo Steuerzahler“ einfach nicht mehr mit. Habe letztens Bannon an der Oxford Uni gesehen, wo er teils auch über solche Phänomene redet. Von mir aus: sehenswert.
    Play Icon
    • geissenpetrov 04.12.2018 09:33
      Highlight Highlight Ja, sehr glaubwürdig, wenn ein ehemaliger Goldman Sachs Banker und Multimilionär über Ungleichheit spricht.
      Diese Rechtsextremen waren immer schon die Steigbügelhalter des Grosskapitals. Ihre Agenda ist bei genaueren Betrachtung durch und durch neoliberal.
      Mich erstaunt, dass dieser Trick immer noch klappt.
  • Spooky 04.12.2018 06:25
    Highlight Highlight Pamela Anderson hat recht. Nur, das gehört zum Allgemeinwissen. So etwas kann man in jeder halbwegs intelligenten Diskussion im Fernsehen oder in anderen Medien hören oder lesen. Aber es ist trotzdem gut, dass sie es gesagt hat. Bravo!
  • SchweizAbschaffen 04.12.2018 04:55
    Highlight Highlight hmm...
    Der zweite Tweet:
    "we have to pose the question"
    Ist das englisch?
    Wäre es nicht eher "to ask the question" oder "to put the question"
    und heisst es nicht auf französisch "POSER une question"?
    ...
    Diese Tweets wurden nicht von Pamela Anderson verfasst.
    • walsi 04.12.2018 05:59
      Highlight Highlight Hier kriegst du die Erklärung auf deine falschen Vermutungen.

      https://www.dict.cc/?s=pose
    • Hagane no Kagakusha 04.12.2018 06:02
      Highlight Highlight „Pose a question“ ist sogar sehr präzise, wenn man ausdrücken will, eine Frage ernsthaft oder formellzu stellen, zB in einem Meeting, im Parlament, oder in der Gesellschaft.

      Ich hoffe Du siehst dies jetzt nicht als zweiten Beweis dass Anderson das nicht selbst geschrieben habe (weil es zu gutes Englisch sei.
    • Eine_win_ig 04.12.2018 06:18
      Highlight Highlight Nein. Man kann sagen: "Pose a question".

      Ohne jetzt eeeeelend in die Grammatik zu gehen, ein kleiner Link:

      https://www.macmillandictionary.com/dictionary/british/pose-a-question

      Schöns Tägli.
    Weitere Antworten anzeigen

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