International
USA

Dreister geht's nicht: George Zimmerman versteigert Todeswaffe und macht kräftig Kasse

George Zimmerman, hier vor Gericht im US-Bundesstaat Florida, tötete den 17-jährigen Trayvon Martin, wurde aber freigesprochen. (Archivbild)
George Zimmerman, hier vor Gericht im US-Bundesstaat Florida, tötete den 17-jährigen Trayvon Martin, wurde aber freigesprochen. (Archivbild)
Bild: AP/Pool Orlando Sentinel

Dreister geht's nicht: George Zimmerman versteigert Todeswaffe und macht kräftig Kasse

19.05.2016, 01:1219.05.2016, 06:20

Eine bizarre Auktion ist angeblich zu Ende: George Zimmerman soll die Waffe, mit er den unbewaffneten Schwarzen Trayvon Martin erschossen hat, erfolgreich versteigert haben.

Die Tatwaffe.
Die Tatwaffe.
Bild: POOL/REUTERS

Nach Angaben der Organisation United Gun Group lautet das letzte Angebot auf 138'900 Dollar, berichtete CNN am Mittwoch. Die Echtheit dieses Angebots war nicht zu überprüfen. Die seit mehreren Tagen laufende Auktion war vermutlich mehrfach gehackt worden.

Die tödlichen Schüsse auf den 17-Jährigen und der Freispruch Zimmermans hatten in den USA 2012 eine Welle an Demonstrationen ausgelöst. Nach der Ankündigung des Schützen, dass er seine tödliche 9-mm-Pistole versteigern wolle, weil das sein gutes Recht sei, folgte ein Proteststurm im Internet. Die Auktionsseite teilte auf Twitter mit, Zimmerman prüfe nun mehrere Angebote. (cma/sda/dpa)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Das könnte dich auch noch interessieren:
Du hast uns was zu sagen?
Hast du einen relevanten Input oder hast du einen Fehler entdeckt? Du kannst uns dein Anliegen gerne via Formular übermitteln.
3 Kommentare
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
3
Papst-Attentäter reist zu Besuch von Leo XIV. ins westtürkische Iznik
Der Attentäter, der vor mehr als 40 Jahren in Rom auf Papst Johannes Paul II. schoss, ist für den Besuch von Papst Leo XIV ins westtürkische Iznik gereist.
Zur Story