DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
«Weil die Kartoffeln im Moment kleiner sind, werden wir alle kleinere ‹Frites› essen müssen».
«Weil die Kartoffeln im Moment kleiner sind, werden wir alle kleinere ‹Frites› essen müssen».Bild: EPA/EPA

Fritten-Alarm: Die belgischen «Frites» werden drei Zentimeter kürzer – wegen der Dürre

19.09.2018, 15:4419.09.2018, 16:36

Die traditionellen belgischen Kartoffelfritten könnten bald drei Zentimeter kleiner sein als normal, warnen die Landwirte. Pierre Lebrun, Leiter des wallonischen Kartoffelanbauer-Verbandes, sagte, dass niedrigere Niederschläge die Erträge der Ernte um 25 Prozent gesenkt hätten, wie BBC am Mittwoch berichtet.

«Weil die Kartoffeln im Moment kleiner sind, werden wir alle kleinere ‹Frites› essen müssen», sagte er der Zeitung Sudpresse. Lebrun sagte, die Trockenheit habe auch die Arbeit der Landwirte in anderen Ländern erschwert: «Es ist dasselbe in Südengland, den Niederlanden, Frankreich und Deutschland».

«Es ist eine Katastrophe auf den Feldern, die die Bauern nicht bewässern konnten. Wir verzeichnen Verluste von rund 30 Prozent», sagte Romain Cools, der Generalsekretär von Belgapom, dem grössten Kartoffelzüchter des Landes, der Zeitung.

Im vergangenen Monat berichtete die Zeitung «Guardian», dass Belgien bei der EU einen Antrag auf Soforthilfe zur Bewältigung der Dürre gestellt hat.

Bild: EPA/EPA

«Frites» sind ein typisch belgisches Gericht, das oft mit Mayonnaise gegessen wird. Sie sollen ihren Ursprung in Namur im frankophonen Belgien haben, wo die Einheimischen vor allem frittierten Fisch liebten. Als der Fluss Maas im Jahr 1680 über einen kalten Winter gefroren war, sollen die Menschen stattdessen Bratkartoffeln gegessen haben. (whr)

Nicht nur die Schweiz, ganz Europa schwitzte

1 / 53
Nicht nur die Schweiz, ganz Europa schwitzt
quelle: ap/ap / michel euler
Auf Facebook teilenAuf Twitter teilenWhatsapp sharer

5 unbestrittene Gründe, wieso Poutine besser als Fondue ist

Video: watson/Emily Engkent
DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Österreichische Polizei nimmt 15 Schlepper fest

Ein nun aufgedecktes Schleppernetzwerk hat nach Angaben der österreichischen Polizei mehr als 700 Menschen illegal ins Land gebracht. Die meisten davon hätten sich weiter auf den Weg nach Deutschland gemacht, wie ein Polizeisprecher im niederösterreichischen St.Pölten am Samstag berichtete. Innerhalb weniger Tage seien 15 mutmassliche Schlepper festgenommen worden, die Menschen aus Syrien, dem Libanon und Ägypten transportiert hätten.

Zur Story