Nicht einmal zwei Wochen nach Kinostart am 14. August hat die Abenteuerkomödie «Das Kanu des Manitu» am Dienstag die Zwei-Millionen-Besuchermarke in Deutschland geknackt. Dies teilte Constantin Film in München mit und sprach zugleich von einem «Riesenerfolg».
Der Film von Michael Bully Herbig erzielte demnach mit rund 760'000 verkauften Tickets am vergangenen Wochenende ein «aussergewöhnlich starkes» Ergebnis, welches fast das Niveau des Startwochenendes erreichte. Allein am Samstag hätten sich 240'000 Menschen den Film im Kino angeschaut – so viele wie an keinem anderen Tag seit dem Filmstart.
«Das sind Spitzenwerte, die in der Kinobranche äusserst selten sind», erklärte Constantin Film. Doch nicht nur in Deutschland begeistert «Das Kanu des Manitu» das Publikum. Mit 425'000 Zuschauern ist die Komödie bereits jetzt der zweiterfolgreichste Kinofilm des Jahres in Österreich.
In der Schweiz lockte «Das Kanu des Manitu» seit dem Kinostart am 14. August über 37'000 Besucherinnen und Besucher in die Kinos und landet aktuell auf Platz 39 der Schweizer Kino-Charts.
«Das Kanu des Manitu» ist die Fortsetzung des Kinoerfolgs «Der Schuh des Manitu» von 2001. Dieser ist einer der erfolgreichsten deutschen Filme der Nachkriegszeit und lockte fast 12 Millionen Zuschauer in die deutschen Kinos. Allein an den ersten vier Tagen wollten damals rund 950'000 Menschen den Streifen sehen – rund 150'000 mehr als nun bei der Fortsetzung.
In «Das Kanu des Manitu» feiern der Apachenhäuptling Abahachi (Michael Herbig) und Ranger (Christian Tramitz) ihr 25-jähriges Blutsbrüder-Jubiläum und begeben sich erneut in turbulente Wildwest-Abenteuer. Im Mittelpunkt steht die Suche nach einem Kanu, dem magische Kräfte zugeschrieben werden.
Neben Herbig und Tramitz sind auch Abahachis Zwillingsbruder Winnetouch (ebenfalls von Herbig gespielt), Sky du Mont als Bösewicht Santa Maria sowie Rick Kavanian als Dimitri wieder mit von der Partie.
Wenn ich einen Film schaue, egal welches Genre, zählt das für mich ein bisschen als "Eskapismus" aus der sonst doch mittlerweile oft recht versteiften Welt. Ein bisschen Humor tut uns allen gut und das meine ich jetzt ganz unabhängig von Bully's Film. Klar ist Humor für jeden anders und Geschmacksache aber ich glaube uns Menschen würde es wieder gut tun, einige Themen dieser Welt ein bisschen "lockerer" zu sehen und nicht alles zu Tode zu diskutieren. Leben und leben lassen. 🙃