Leben
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epa06937501 (FILE) - Meatball dish of a Ikea food store inside their furniture store at the Mega shopping centre, Moscow, Russia, 09 March 2013 (reissued 09 August 2018). IKEA on 09 August 2018 opened its very first store in India's Hyderabad.  EPA/MAXIM SHIPENKOV

Der schwedische Möbelgigant IKEA ist auch ziemlich beliebt wenn es ums Essen geht – und soll dabei eine Vorbildfunktion übernehmen, findet die Berliner Melanie Weigel.  Bild: EPA/EPA

Diese Frau kämpft für fairen Kaffee – jetzt knöpft sie sich IKEA vor



Kaffee ist das Volksgetränk schlechthin, dessen Produktion aber sehr ressourcenintensiv. Der Anbau von Kaffeebohnen braucht wahnsinnig viel Wasser und fordert sehr viel personellen Aufwand. Viele Menschen arbeiten im Kaffeeanbau zu extrem schlechten Bedingungen.  

Eine Möglichkeit, dem entgegen zu wirken, ist der Kauf von Fairtrade-Kaffee. Zahlreiche Händler und Labels setzen sich dafür ein, dass Kaffee unter fairen und ressourcenschonenden Bedingungen produziert wird. 

Pro Fairtrade-Kaffee ist auch die Berlinerin Melanie Weigel. So fest, dass sie es tatsächlich geschafft hat, dass in den Zügen der Deutschen Bahn nur noch fairer Kaffee verkauft wird. Doch dieser Erfolg reicht Weigel noch nicht. Nun knöpft sie sich das multinationale Unternehmen IKEA vor. Denn der schwedische Möbelgigant gehört in Deutschland zu den grössten Gastronomieketten überhaupt. «Ich trinke selber sehr gern Kaffee, aber eben nur fair gehandelten. Daher merke ich im Alltag immer wieder, welche Firmen diesen anbieten und welche nicht. Tchibo und Starbucks haben immerhin mindestens einen fairen – Ikea, McDonald's und auch viele Airlines haben keinen einzigen», sagte Weigel gegenüber bento.de.

Der Kaffeehandel

Mit einer Petition bei change.org fordert Weigel IKEA auf, ab sofort nur noch echten Fairtrade-Kaffee zu verkaufen. Gesammelt hat sie schon über 2500 Unterschriften. Die Berlinerin ist zuversichtlich: «Wenn es einmal geklappt hat, kann es auch noch mal klappen.»

(ohe)

Kaffee mit Zitrone und andere schräge Anti-Kater-Tipps

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Video: watson/Lena Rhyner

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    Alle Leser-Kommentare
  • Gubbe 10.08.2018 09:47
    Highlight Highlight Fairtrade ist nicht anderes als Vermarktung. Man kann in ein Land gehen wo Leute wenig verdienen, aber gleichwohl gut leben. Ihr Leben, nicht das europäische. 'Gebt ihnen mehr Lohn und Arbeitskleider, euer Kaffee wird dann 'Fairtrade' gehandelt und bringt mehr Geld'. Vielleicht bringt man am Euro-Fernsehen noch einen Spot, wie sie farbig gekleidet am Boden sitzend die Kaffeebohnen sortieren, mit einem Kind das im Hintergrund lacht. So manipuliert man Menschen, und es bringt dem Verteiler mehr Geld.
  • pistolpete 10.08.2018 08:35
    Highlight Highlight Manchmal kommt es mir hoch. Fairtrade - toll. Wie definiert diese mit dem höchst unglücklichen Nachnamen gekennzeichnete Frau denn fair? Im ganzen Artikel steht keinerlei Beschreibung davon. Bravo watson, auch Ihr verwendet dieses bedeutungsvolle Wort einfach so. Reist einmal nach Äthiopien, geniesst eine Kaffee-Zeremonie, sofern Ihr dazu eingeladet werdet und schreibt dann anschliessend Klartext, was Ihr und wir unter fair versteht.
  • chandler 10.08.2018 08:20
    Highlight Highlight Sehr gute Sache. Ich mag Leute welche gegen eine scheinbar unbesiegbare Macht einen Angriff starten.

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Die Migros und Haecky Import AG rufen Eccellenze d'Italia «Aglio, olio e peperoncino» von Gruppo Fini zurück. In dem Produkt können möglicherweise Glasteile enthalten sein, wie es in einer Mitteilung heisst.

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