Leben
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#tradwives – «Sich dem Ehemann unterordnen, als wäre es 1959»



Es wirkt wie eine Reise in die 50er-Jahre: Es ist Abend, kurz vor 18:00 Uhr, eine Frau steht in der Küche und kocht gerade das Abendessen. Sie hat sich hübsch gemacht, schliesslich kommt ihr Mann bald nach Hause. Sobald er die Haustüre öffnet, ist sie auch schon zur Stelle, um ihm die Jacke abzunehmen und ihn zu begrüssen. Mehr Klischee geht kaum, doch genau ein solches Leben lebt Alena Kate Pettitt.

Sie ist Teil der sogenannten «traditional-housewife-Bewegung». In den Sozialen Medien finden sich unter dem #tradwife Bilder eines solchen Lebens, das besser in die Nachkriegszeit als ins Jahr 2020 passt. Die 34-jährige Britin Pettitt ist der Ansicht, dass ein solches Leben klar besser ist, als in irgendeinem Büro «nach der Pfeife des Chefs zu tanzen», wie der «Tages-Anzeiger» schreibt. Ihr Motto deshalb: «Sich dem Ehemann unterordnen, als wäre es 1959.» Pettitt lebt ihr Familienleben im Südwesten Englands, gemeinsam mit ihrem Mann und ihrem Sohn. Und auf ihre Rolle als traditionelle Hausfrau ist sie stolz, weshalb sie regelmässig auf Website der Online-Etiketteschule «The Darling Academy» darüber berichtet.

Seit Aufgabe ihres alten Jobs nutzt sie ihre Zeit, um Rezepte in den Sozialen Medien zu posten und Werbung für das #tradwife-Leben zu machen. Sie ist der Ansicht, dass Hausfrauen mehr Anerkennung ernten sollten. In den USA ist die Bewegung sehr umstritten, da sie von den ultrarechten «Supermacists» und von der Alt-Right-Bewegung instrumentalisiert wird. Für diese ist es Ausdruck der Überlegenheit der weissen Rasse: Hausfrauen seien «Heiratsmaterial», das weisse Nachkommen sichere.

Die Britin sieht sich bei ihrem Familienideal nicht an das sehr ähnliche Familienbild des Dritten Reichs erinnert, ihre Haltung sei eine Anlehnung an traditionelle Werte. Pettitt wuchs ausserdem ohne Vater auf, weshalb sie sich schon früh nach einer intakten Familie sehnte.

Das Bedürfnis nach einer Rückkehr zu früheren traditionellen Werten ist nicht neu, wie Ute Gerhard, eine ehemalige Soziologieprofessorin aus Frankfurt gegenüber dem «Tages-Anzeiger» sagt: «In Zeiten von Verunsicherung greift man zurück auf die vermeintlich gute alte Zeit.»

Die Bewegung verspricht sich mit einer traditionellen Rollenverteilung eine glückliche Ehe. Kritiker warnen vor der Aufgabe der eigenen Mündigkeit. Gerhard dazu: Das Aufgeben der Mündigkeit im Namen der Tradition sei in diesem Zusammenhang üblich und oftmals verbunden «mit einer Wendung nach rechts.» Und wie reagiert Pettitt auf Kritik? Sie werde verurteilt dafür, dass sie ohne Arbeit eine Doppelbelastung meide und sie den Feminismus verrate.

Lillian Sediles betreibt mit ihrem Mann Felipe den Blog «The Postmodern Family». Die Musiklehrerin und klassische Sängerin entschied sich dafür, nach der Geburt des ersten Kindes zu Hause zu bleiben. Auch sie nutzte ihre gewonnen Zeit, um unter anderem einen Youtube-Account aufzuziehen. Sie gibt in diversen Videos Ernährungs- und Make-up-Tipps oder spricht über ihr Erlebnis einer natürlichen Hausgeburt.

Die Kinder betreuen zu lassen, um wieder arbeiten zu können, schliesst Sediles aus. In ihren Augen bietet das Leben als «Stay-at-home-Mum» nur Vorteile, wie sie in einem Twitter-Post klarzumachen versuchte. Der Spagat zwischen Arbeit und Familie sei zu anstrengend, während sie mit ihren Kindern spielen und sie zu guten Christen erziehen könne. Nie fallen für sie am Wochenende noch die Hausarbeiten an, die sie aufgrund einer Arbeitsstelle unter der Woche nicht erledigen konnte – sie hat also Zeit für ihren Mann und die drei Kinder. Fazit: Eine berufstätige Frau könne weder eine gute Ehefrau noch eine gute Mutter sein.

Aus diesem Grund sehen sich die Tradwives als die wahren Feministinnen. Sie seien es, die sich gegen heute vorherrschende Gesellschaftliche Zwänge wehren und sich für mehr Freiheit und die Familie entscheiden. Ähnliche Gedanken teilen sogar bekennende Feministinnen wie die Britin Laurie Penny. Feminismus bedeute nicht, dass Frauen gleich viel arbeiten sollten wie Männer, da dies dazu führe, «dass Frauen genauso kapitalistisch ausgebeutet werden und zusätzlich noch die ganze Fürsorgearbeit erledigen.»

Und was sagt die Wissenschaft? Studien zufolge setzt sich auch bei Paaren, die gleich viel arbeiten, bei der häuslichen Aufgabenverteilung ein traditionelles Verhaltensmuster ein. Nach Geburt des ersten Kindes sieht es demnach oft so aus: Der Mann arbeitet Vollzeit, die Frau Teilzeit und sie übernimmt die Verantwortung über Kind und Haushalt.

«Was machen wir mit dem Rest unseres Lebens? Man kann nicht ewig Kinder hüten.»

Die Soziologin Ute Gerhard findet klare Worte: «Die Rede von der Wahlfreiheit ist ein solcher Betrug an der Gleichberechtigungspolitik, ich kann das nicht mehr hören!» Es darf nicht sein, dass Frauen nur auf Kosten ihrer Lebensbedingungen einer Arbeit nachgehen können. «So gesehen verbessern Tradwives ihre Bedingungen durchaus – für den Moment», meint Gerhard. Doch wie sieht es aus, wenn eine Frau nicht mehr nur Mutter ist? «Was machen wir mit dem Rest unseres Lebens? Man kann nicht ewig Kinder hüten.» Dass das traditionelle Hausfrauenleben schwierig ist, widerspiegelt sich auch in der Scheidungsrate.

Die 81-jährige Soziologin meint, dass eine Lösung möglich ist, aber nur unter einer Bedingung: «Nach wie vor ist die Vereinbarungsfrage weiblich. Diese Herausforderung ist nur zu stemmen, indem man eine gleichberechtigte Teilhabe schafft – für beide Geschlechter.» Und genau das sei die Gefahr bei den Tradwives, sie verehren das Patriarchat. «Alle, die es anders sehen, gelten als männerfeindlich. Das hat fatale Folgen für die Motivation der Männer, etwas zu verändern», so Gerhard.

Und was sagt Pettit zum Vorwurf, sie mache sich zur Sklavin ihres Mannes? «Wenn eine Sklavin Fussmassagen, Umarmungen, schicke Essenseinladungen und zwischendurch einfach so eine Handtasche von Chanel bekommt, dazu den Luxus, zu Hause zu bleiben und sich dem Konkurrenzkampf da draussen zu entziehen, solange sie ein bisschen Hausarbeit macht (was sie ohnehin tun würde), dann könnt ihr mich gerne nennen, wie ihr wollt.»

Hier ein Interview mit Pettitt:

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Video: YouTube/The Darling Academy with Alena Kate Pettitt

(mim)

Wie sahen Frauen vor 100 Jahren aus? Gut, nur anders.

«Sie macht Feminismus im Büro, obwohl das hier verboten ist»

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    Alle Leser-Kommentare
  • Zerpheros {aka Comtesse du Zerph} 19.02.2020 09:18
    Highlight Highlight Ich habs! Wir bringen einfach die Incels und die Tradwives zusammen und lösen damit gleich zwei Probleme. Dass man darauf aber auch immer zu spät kommt ...🤷🏼‍♀️
  • Lami23 18.02.2020 20:07
    Highlight Highlight Nachtrag: Bei einer Scheidung wird dass dann meist noch extremer (und davon gibt es viele). Dann sind die Kinder noch viel mehr nur mit der Mutter zusammen. Dieses Risiko würde ich als Vater nicht eingehen wollen.
  • Lami23 18.02.2020 20:06
    Highlight Highlight Was ich mich einfach in diesem Zusammenhang frage, ist ob es all die 100% auswärts arbeitenden Väter nicht stört, dass sie so wenig Zeit mit ihren Kindern verbringen und ergo auch kaum Ansprechsperson oder Prägungsperson für sie sind? Besonders bei den Frauen in meinem Alter (30) sehe ich oft, dass sie kaum mit ihren Vätern Zeit verbringen (nur mit der Mutter zusammen). Sie kennen dass nicht so aus der Kindeheit. Bei den Söhnen hilft wahrscheinlich das Gleiche Geschlecht.
  • Asha 18.02.2020 16:40
    Highlight Highlight Wieso müssen Menschen heutzutage ihren Lebensentwurf eigentlich immer allen anderen ins Gesicht schmieren? So wenig Selbstvertrauen, das Richtige gewählt zu haben? Leben und leben lassen. Alle haben das Recht, eigene Fehler zu machen und die Konsequenzen davon zu tragen.
  • Hans Jürg 18.02.2020 15:45
    Highlight Highlight Wenn ich so eine Frau hätte, würde ich nach spätestens 2 Wochen fremd gehen. Und nach spätestens 2 Monaten ausziehen.
    • Cédric Wermutstropfen 18.02.2020 16:45
      Highlight Highlight Wie asozial wäre das denn? Sie könnte in diesem hypothetischen Fall auch nichts dafür, dass Du mit ihr zusammengezogen bist. Wenn schon hättest Du bei der Partnersuche besser aufpassen sollen. Du würdest sie durch Dein Fremdgehen also für Deine eigenen Fehler bestrafen; und zwar massiv, denn Fremdgehen ist etwas vom Übelsten, was man jemandem, der einen liebt, antun kann.
  • Lucida Sans 18.02.2020 15:28
    Highlight Highlight Nicht jede Mutter, die vollzeitlich Zuhause ist, erzieht ihre Kinder gut und ist für sie da und was die Leute sonst noch glauben. Zum ultra-traditionellen Rollenbild gehört Auch, dass der Mann ungeniert fremd gehen kann. Hauptsache, er kommt immer schön zu Frauchen und Kind zurück. Darüber und über andere Probleme des Zusammenlebens wird Stillschweigen bewahrt. Denn wer sooo glücklich ist hat niemals Sorgen.
    Übrigens, wenn der Ehemann für immer abhaut, ist es, weil sie ihn nicht halten konnte.
  • Weisser Mann 18.02.2020 14:47
    Highlight Highlight Sehr Blauäugig das ganze. Wie bereits im Artikel erwähnt, was ist wenn die Beziehung scheitert oder die Kids aus dem Haus sind? Der wiedereinstieg in die Berufswelt kann bereits nach wenigen Jahren äusserst Brutal sein. Kaum vorzustellen wie es in 15 oder 20 Jahren aussieht.
  • Cédric Wermutstropfen 18.02.2020 14:17
    Highlight Highlight Wenn sie so leben will, ist das ihre Sache. Ich verstehe nicht, weshalb der Artikel an gewissen Stellen so abschätzig geschrieben ist. Das Ganze hat auch nichts mit der Gleichstellungsfrage zu tun, da sie sich freiwillig ihrem Mann unterordnet.
    • atorator 18.02.2020 19:30
      Highlight Highlight Evtl. weil die gute Frau, das Huscheli, Medienmitteilungen verschickt und sich zu vermarkten versucht? Aber nur vielleicht.
  • Randy Orton 18.02.2020 12:47
    Highlight Highlight Naja, wer hashtags wie #lovettrumpshate oder #trulybrittain und #fakenews benutzt kann von der rechten Ideologie nicht so weit entfernt sein.
  • De-Saint-Ex 18.02.2020 12:28
    Highlight Highlight Gesegnet sei die Frucht!
    • Lioness 18.02.2020 13:16
      Highlight Highlight Unter seinem Auge ;-)
  • NotWhatYouExpect 18.02.2020 12:05
    Highlight Highlight Nochmals einen Grund für das Grundeinkommen :)
  • TheGoblin 18.02.2020 11:57
    Highlight Highlight Nun, ich vermute dass diese Bewegung der Gegenpol zum extremen, ich weiss nicht wie ich es nennen soll..., ach ihr wisst schon.
    Ich zolle Watson respekt, dass es aufgegriffen und in einem, sehr langen, Artikel aufbereitet wird.
    Persönlich finde ich, dass es wieder auf das Mass ankommt. Jedes Team, jede Familie sollte den eigenen Weg finden das Zusammenleben zu organisieren. In gegenseitigem Respekt und Liebe.
  • SwissWitchBitch 18.02.2020 11:57
    Highlight Highlight Vielleicht ist unser Problem als Gesellschaft, dass wir die Rolle der Erziehenden und Nestpflegenden so krass abgewertet haben.
  • Nkoch 18.02.2020 11:45
    Highlight Highlight Für die Kinder ist das u.U. das mit Abstand beste was ihnen passieren kann. Natürlich ist das mehr von den beteiligten Menschen abhängig und weniger vom Aufteilungsmodell, aber wenns freiwillig und aus Überzeugung geschieht... nicht alles was sie sagt ist per se schlecht.
    • who cares? 18.02.2020 13:56
      Highlight Highlight Also ist es für die Kinder das Beste zu sehen, dass die Geschlechter unterschiedlich viel wert sind? Dass die Frau sich dem Worte des Mannes unterwerfen muss und nichts anderes anstreben darf, als dem Manne im Haus zu dienen?

      Ich werde wohl eine berufstätige Mutter sein, aber dafür meinen Kinder beibringen, dass sie nach dem Leben streben dürfen, das sie wollen und nicht nach unsinnigen Geschlechterrollen.
    • Hans Jürg 18.02.2020 15:43
      Highlight Highlight So toll...

      Da bekommen die Kinder doch gleich ein super Rollenmodell vorgegeben: Die Jungs als die starken Ernährer und die Mädchen als die schwachen Huschelis, die ihre Männer umgarnen und umsorgen...

      Nein, nicht alles, was sie sagt, ist per se schlecht. Z.B. alle "and", "if" und "well" sind nicht per se schlecht. Aber der Rest ist einfach komplett daneben.

    • wintergrün 18.02.2020 16:12
      Highlight Highlight Gut die Kinder ist es hilfreich wenn in der Familie bekannt ist wie man Arbeit und Familie kombinieren kann.
      Sich ganz zurückzuziehen ist extrem wenn auch gemütlich und für die Kinder nicht so hilfreich.
      Ich spreche da aus eigener Erfahrung als Kind.
    Weitere Antworten anzeigen
  • ThePower 18.02.2020 11:28
    Highlight Highlight Ich finde das toll, nur schade fehlen mir dafür die passende Frau und Gehaltsscheck🤣Im Ernst:

    Ist das traditionelle Rollenmodell mittlerweile nicht eher Statussymbol statt Unterdrückung? Welche Familie kann sich das noch leisten? Da muss der Mann schon extrem gut verdienen. Ausserdem ist es finanziell sehr riskant, was ist, wenn die Ehe scheitert oder er seinen Job verliert? Dann ist die Familienidylle rasch getrübt.

    Im Prinzip spricht aber aus meiner Sicht nichts dagegen, wenn beide einverstanden sind. Hat auch Vorteile, die Kinder wachsen bei den Eltern auf und die Kitas werden entlastet.
  • Mutzli 18.02.2020 11:06
    Highlight Highlight Etwas was mir im Artikel bisserl fehlt und zur besseren Einordnung dieser "Bewegung":"Rather awkwardly for the British tradwives – who like to suggest their movement is just about dressing in Cath Kidston and letting their husband choose where they are going on holiday – in the US and elsewhere it is very much part of the “alt-right” movement.

    It is especially popular among white supremacists, who are extremely down with the message that white women should submit to their husband and focus on making as many white babies as possible." Guardian: https://bit.ly/325aOm5
    ¯\_(ツ)_/¯
  • Mimimi_und_wow 18.02.2020 11:05
    Highlight Highlight Wenn es für beide passt (Mann und Frau) dann ist alles in Ordnung, solange es niemandem schadet. Ich habe im Bekanntenkreis Frauen die keiner bezahlten Arbeit ausser Haus nach gehen, solche die Teilzeit ausser Haus arbeiten und solche die Vollzeit ausser Haus arbeiten (für mich ist die Arbeit zu Hause auch Arbeit. Eine Mutter und Hausfrau ist für mich nicht "sie geht nicht arbeiten".)
    Als alleinerziehende Mutter, war ich froh, um die Tagesmutter die sich um mein Kind kümmerte und auch um Freundinnen, die aushalfen, wenn die Tagesmutter ausfiel.
  • stadtzuercher 18.02.2020 10:54
    Highlight Highlight Also da steht eine Frau ein für ein Lebensmodell. Ein etwas biederes Modell, das ich als Mann ablehnen würde, weil ich nicht der Finanzierer der Frau sein wollte. Aber hey. Ist ihre Wahl. Freiwillig.

    Und dann lese ich im Bericht darüber Begriffe wie "Alt-Right", "Drittes Reich" und "Sklavin".

    Muss alles immer mit soviel ideologisch-extremistischen Quatsch beworfen werden? Muss immer alles gleich rechtsextrem oder Nazi sein, weil es nicht meiner Meinung entspricht?

  • The oder ich 18.02.2020 10:53
    Highlight Highlight Wenn man es sich leisten kann . . .
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  • Triumvir 18.02.2020 10:50
    Highlight Highlight Sich seinem Ehemann unterzuordnen ist also besser, als einen Chef und/oder Chefin zu haben...ok, wenn es für sie passt, dann viel Spass und viel Glück damit...
  • drKish 18.02.2020 10:49
    Highlight Highlight Hab den Artikel nur überfolgen aber ab "während sie mit ihren Kindern spielen und sie zu guten Christen erziehen könne" hab ich damit aufgehört..
  • Toerpe Zwerg 18.02.2020 10:38
    Highlight Highlight Jede nach ihrer facon ...
  • Nkoch 18.02.2020 10:27
    Highlight Highlight Interessant, wenn man gerade erst Professor Marston & the Wonder Women gesehen hat....
  • ninibu 18.02.2020 10:26
    Highlight Highlight oder man gönnt sich selbst 5 taschen im jahr geht einmal im monat zur massage und gönnt sich 1mal die woche selbst n schickes essen...
    2020 be your own sugardaddy
    aber jedem tierchen sein pläsierchen
  • insert_brain_here 18.02.2020 10:05
    Highlight Highlight Grundsätzlich möchte ich niemandem bei der partnerschaftlichen Rollenverteilung reinreden, geht mich gar nichts an, stören tu mich allerdings das Sendungsbewusstsein und das dabei zwei grundlegende Tatsachen verschwiegen werden:

    1. Mit traditionell hat das gar nichts zu tun. Das "Stay at home"-Modell war zu allen Zeiten nur für eine schmale Schicht eine Option. Die heile 50's-TV-Welt ist nunmal upper middle class.

    2. Im Endeffekt entgeht sie Gleichberechtigungskonflikten indem sie sich von Anfang an unterwirft, dafür bekommt sie dann auch ein Chanel-Täschchen.
  • Nik G. 18.02.2020 09:51
    Highlight Highlight Mit ihrem Blog und dem Youtube Account verdient sie Geld. Somit arbeitet sie auch und es ist ein Doppelverdiener Haushalt. Aber das kapieren ihre Follower vermutlich überhaupt nicht.
  • Vintage 18.02.2020 09:41
    Highlight Highlight "Eine berufstätige Frau könne weder eine gute Ehefrau noch eine gute Mutter sein".
    So ein Spruch ist ein Schlag ins Gesicht an alle Mütter die nicht diesem Ideal nacheifern oder schlichtweg nicht konnten oder können.
    Meine Mutter war wohl nicht die einzige, die es geschafft hat zu arbeiten und gleichzeitig zwei Söhne zu erziehen.
    Grazie mille, per sempre Mamma.
    • sowhat 18.02.2020 15:44
      Highlight Highlight Kommt dazu, dass es schlicht nicht stimmt. Eine berufstätige Frau ist eine viel bessere Partnerin auf Augenhöhe und die Kids lernen rascher Selbständigkeit.
  • HerbertBert 18.02.2020 09:41
    Highlight Highlight Als IT-ler ist es bei uns egal ob meine Frau arbeitet. Der Plan ist darum auch, wenn die Kinder kommen, dass sie dann zuhause bleibt. Wir wollen nicht, dass unsere Kinder im Kinderhort grossgezogen werden.

    Es ist ihr Wunsch sich auf die Kinder zu konzentrieren. Aber auch so hat sie sonst so viele Hobbys, dass ihr sowieso niemals langweilig wird. Momentan arbeitet sie nur 50 %. Für uns passt es so, da kann noch wer sagen was er oder sie will.

    Wenn es ihr "langweilig" wird, wie es hier mehrmals steht, dann geht sie halt wieder arbeiten falls sie will. Völlig egal.
    • Vally Schaub 18.02.2020 19:48
      Highlight Highlight Viel Freude dann, wenn es um die Rente geht.
    • Lami23 18.02.2020 20:00
      Highlight Highlight Ich finde das völlig ok. Aber die finanzielle Abhängigkeit würde mich stören. Und als Vater würde es mich stören, dass die Bezugsperson Nummer eins immer die Mutter ist und dass nicht nur wenig, sondern mit Abstand. Ich sehe dass bei vielen Paaren. Wenn die Kinder etwas haben, bereden sie dass immer mit ihrer Mutter.
  • Allion88 18.02.2020 09:14
    Highlight Highlight moderne frau = arbeiten und kinder abgeben
    unterwürfige frau = bleibt zu hause bei den kindern

    hier scheinen einige ein sehr einfaches weltbild zu haben.
    -ab 2 kinder lohnt sich eine KITA vielfach gar nicht mehr, da diese bei uns z.b. 5'000.- im Monat gekostet hätte (2 Kinder je 5 Tage abgeben).
    -wer kinder hat, der hat auch pflichten. die kinder einfach 100% in die KITA stecken geht da nicht (extremfälle wie z.B. alleinerziehende ausgenommen)

    je nach job sind heute leider teilzeitjobs (noch)nicht überall möglich. also muss fast jemand ganz zu hause bleiben
  • Quacksalber - Fehler beim bearbeiten der Anfrage 18.02.2020 09:02
    Highlight Highlight Wenn sie konsequent ist, hat sie auch kein eigenes Bankkonto.
  • häxxebäse 18.02.2020 08:58
    Highlight Highlight Fragen wir sie mal in 15 jahren... wenn der mann eine jüngere kollegin vögelt und die kinder flügge geworden sind. 😎
    • Baccaralette 18.02.2020 12:24
      Highlight Highlight ..wahrscheinlich tut er das bereits jetzt..
    • Swan 18.02.2020 13:02
      Highlight Highlight Der Mann kann auch eine jüngere Kollegin vögeln, wenn die Frau arbeitet. 🤷🏻‍♀️
    • Baccaralette 19.02.2020 15:06
      Highlight Highlight Swan - ja aber wenn sie arbeitet hat sie danach wenigstens ein wenig eigenes Geld....und Perspektive.
    Weitere Antworten anzeigen
  • 3l3m3nt4ry 18.02.2020 08:58
    Highlight Highlight "da sie von den ultrarechten «Supermacists»" das heisst "Supremacists" ;)
  • Resche G 18.02.2020 08:50
    Highlight Highlight Teach about Jesus all day long... Dem muss nichts mehr angefügt werden
  • solani 18.02.2020 08:49
    Highlight Highlight Also irgendwie ist der Artikel zum Teil schon so geschrieben als würde sich eine Frau automatisch unterordnen wenn sie mehr oder ganz zuhause bleibt.
    Finanziell ja. Aber dann würde sich ja auch ein Mann unterordnen wenn er zuhause bleiben würde.
    Aber da applaudieren alle😂 das ist auch sexistisch!
    • Trump ist der Beste! 18.02.2020 09:34
      Highlight Highlight Finanzielle Abhängigkeit ist nicht sexistisch. Jeder ist von irgendwem finanziell abhängig. Also: Scheiss drauf!
  • Firefly 18.02.2020 08:47
    Highlight Highlight Ja, auch einige Frauen zelebrieren gern ihren Status.
  • JaneSodaBorderless 18.02.2020 08:17
    Highlight Highlight Jede wie sie mag!

    Ich würde mich niemals in eine solche Abhängigkeit begeben. Wie es rauskommen kann, habe ich bei meiner Mama und ein paar Freundinnen hautnah miterlebt. Ich bin gerne finanziell unabhängig. Ich mag meinen Beruf, die Inspiration und auch die Anerkennung, die ich dadurch bekomme. Mir würde zuhause die Decke auf den Kopf fallen.
    Ich finde es schön, dass meine Kinder ihren Vater auch im Alltag um sich haben können, er nicht 100% arbeitet. Ich selbst wuchs mit einem workaholic Vater auf, ich sah meinen Vater fast nie.

    • Trump ist der Beste! 18.02.2020 09:35
      Highlight Highlight @JaneSoda
      Du bist nicht finanziell unabhängig. Da bildest Du Dir etwas ein.
    • JaneSodaBorderless 18.02.2020 11:30
      Highlight Highlight Ich bin finanziell unabhängig im Sinne von, dass ich auch ohne PartnerIn eigenmächtig leben kann.
    • NotWhatYouExpect 18.02.2020 12:01
      Highlight Highlight @Trump: Sie ist auf alle fälle unabhängiger als, wenn Sie auch noch am Tropf des Mannes hängt.

      Wenn man selber noch Arbeitet so ist man noch "integriert" in den Job markt und hat dadurch höhere chancen zu bestehen als, wenn man 10 Jahre oder mehr weg ist.
  • TodosSomosSecondos 18.02.2020 08:12
    Highlight Highlight Klingt wie ein Prequel zu Handmaid's Tale..
  • Mutbürgerin 18.02.2020 08:11
    Highlight Highlight Wieso vergleicht man das mit dem Familienbild des Dritten Reiches und nicht mit dem Familienbild der Muslime und Christen, welches ja ziemlich ähnlich ist.
    • Baccaralette 18.02.2020 12:24
      Highlight Highlight Du hast die Juden vergessen. Und die Hindus. Und überhaupt....

      (echt jetzt???)
  • Bee89 18.02.2020 08:06
    Highlight Highlight Grundsätzlich würde ich ja sagen, dass jeder das so machen kann wie es für beide Partner stimmt. Wenn die Frau zu Hause bleiben möchte, sich um die Kinder und den Haushalt kümmern, dann von mir aus.
    Womit ich richtig Probleme habe ist das "sich dem Mann unterwerfen". NEIN. Beide Partner in einer Beziehung sind gleichberechtigt.
    Und dieses predigen, dass diese oder jene Art zu leben besser ist, find ich auch ganz schlimm!
  • Bruno Wüthrich 18.02.2020 08:02
    Highlight Highlight Die Ansichten sind eben verschieden. Und das ist gut so.

    Wer mit unterschiedlichen Lebensauffassungen nicht umgehen kann, setzt sich selbst dem Vorwurf der Rückständigkeit aus. Dies gilt natürlich nicht nur, aber auch für die Hardcore-Feministinnen und -feministen, die glauben, das perfekte Lebensmodell gefunden zu haben, und dies möglichst überall durchsetzen zu müssen.

    Wohlgemerkt: Ich selbst möchte nicht zurück in die alten Zeiten. Unter gar keinen Umständen. Aber die Deutungshoheit darüber, wie die Gesellschaft zu sein hat, möchte ich nicht einfach nur den Feministinnen überlassen.
  • Eron Thiersen 18.02.2020 07:59
    Highlight Highlight Warum nicht? Leben und leben lassen.
  • grünergutmensch 18.02.2020 07:57
    Highlight Highlight Herrje die stockkonservativen instas😂😂 meine frau arbeitet auch nicht, geniesst die zeit mit den kiddies, ich arbeite 80%. Alles gut, kein geld aber viel zeit😊
  • paddyh 18.02.2020 07:52
    Highlight Highlight Ob sie das möchten oder nicht, soll sie ganz alleine Entscheiden und wenn sie nicht von ihrem Mann dazu gedrängt wird, nur zu. Ich finde es eher bedenklich das man denen eine Platform geben muss. Das ist doch eine absolut nichtige Minderheit. Aber ihr schlachtet das hier aus, weil es klicks gibt. Falls die USA bald ein Gottesstaat sein sollte, haben die Medien einen grossen Teil dazu beigetragen, weil ihr denkt, dass ausgewogenes Berichterstattung heisst, dass ihr jedem fanatischen Idioten eine Stimme geben müsst.
  • Trump ist der Beste! 18.02.2020 07:51
    Highlight Highlight Tradwives sind progressiv.
    Fortschritt bedeutet auch, vom Neuen auszuscheiden, was sich nicht bewährt und zurückzugreifen auf was sich bewährt. Dazu gehört selbstverständlich die unschlagbar effiziente und effektive Arbeitsteilung zwischen Vater und Mutter nach dem traditionellen Rollenbild.
    Wobei die Rollen auch getauscht sein können.
    • Ferdinend 18.02.2020 11:59
      Highlight Highlight Sich in eine finanzielle Abhängigkeit zu begeben klingt nicht gerade sehr bewährt und klug. Ausserdem ist die jetzige Situation wo beide Elternteile arbeiten müssen ja auch nicht das Produkt des bösen Feminismus sondern der steigenden Lebenskosten und der Mangel von Fachkräften in vielen Arbeitsbereichen.
  • WID 18.02.2020 07:33
    Highlight Highlight Ein wenig von vorgestern aber wenn das freiwillig geschieht und sie mit dieser Lebensweise niemanden drangsalieren soll jeder machen was er will.
  • Toni.Stark 18.02.2020 07:29
    Highlight Highlight An sich soll jeder so Leben, wie er will. Nur werden Gesetze und Anreize immer wieder zu Gunsten oder zum Nachteil einer gewissen Lebensform erlassen, ob bewusst oder unbewusst. Was ist hier am Besten für alle?
  • Lioness 18.02.2020 07:22
    Highlight Highlight Ist halt auch schade für den Mann, der in die alleinige Ernährerrolle gedrängt wird. Jeden Papi den ich kenne, der mindestens einen Wochentag mit der Betreuung seiner Kinder verbringt, liebt diese/n Tag/e und möchte sie nicht mehr hergeben, auch nicht für mehr Geld. Mit meiner Teilzeitarbeit ermögliche ich nicht nur mir eine Abwechslung zum Mamialltag, sondern auch meinem Mann einen Vateralltag. Und den Kindern tun diese "Papitage" auch sehr gut.
    • Trump ist der Beste! 18.02.2020 07:51
      Highlight Highlight Sonntag ist der Papitag. Das reicht vollkommen.
    • Natürlich 18.02.2020 08:08
      Highlight Highlight Naja.
      Kann ja auch der Damstag oder Sonntag Papitag sein.
    • insert_brain_here 18.02.2020 10:11
      Highlight Highlight Ich schätze das Gegenstück zur Tradewife ist der Typ der im Büro rumprahlt er habe noch nie Windeln gewechselt
    Weitere Antworten anzeigen
  • Natürlich 18.02.2020 07:22
    Highlight Highlight Da passt doch dieses Zutat wieder einmal:„Jede cha mache waser will, will jede stoht dezue waser macht„
    Ist doch völlig in Ordnung wenn es für Beide stimmt. Das ist doch was zählt, dass jeder zufrieden ist mit seiner „Rolle“.
    Ob jetzt als Hausmann/frau oder Manager.
  • Domimar 18.02.2020 07:20
    Highlight Highlight Vergessen wir mal die ganzen überspitzten Formulierungen und beschränken uns auf den Kern der Geschichte. Frau, die zu Hause bleibt, die Kinder grosszieht und den Ehemann bekocht. Leute ihr hört das sicher nicht gerne, aber genau so wollen auch bei uns viele Frauen leben. Denn es bedeutet eben, dass sie nicht arbeiten gehen müssen. Bei all den Entwicklungen der letzten Jahre und Jahrzehnte in Sachen Feminismus geht halt auch gerne mal unter, dass dies dem Wunsch von so manchen Frauen entspricht. Ich als Mann würde das nicht wollen. Wenn ich arbeite, soll sie auch.
    • Raffaele Merminod 18.02.2020 07:45
      Highlight Highlight Nun wer Hause bleibt, die Kinder grosszieht und den Ehemann bekocht, arbeitet sehr wohl, wird aber einfach nicht so bezahlt wie der Mann der auch noch Arbeitslosenversicherung, IV und Pensionskasse hat.
    • who cares? 18.02.2020 07:49
      Highlight Highlight Hast du dazu eine Statistik oder sind das persönliche Erfahrungen? In meinem Umfeld gibt es keine Frauen, die das Heimchen am Herd werden wollen.
    • maude 18.02.2020 08:11
      Highlight Highlight ja weil wenn sie deine kinder grosszieht und dir das klo hinterherputzt arbeitet die ja nicht.faule olle also echt...
    Weitere Antworten anzeigen
  • Glenn Quagmire 18.02.2020 07:09
    Highlight Highlight Das eigentliche Problem ist ja eher, dass sich viele Familien nicht leisten können, dass ein Elternteil 100% zuhause bleibt.

    und sowieso:
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  • Zerpheros {aka Comtesse du Zerph} 18.02.2020 06:47
    Highlight Highlight Sie sollte das vom Ende her betrachten: Was macht sie, ...
    1. ... wenn die Kinder selbständiger werden?
    2. ... wenn ihr Mann sich in die hübsche Arbeitskollegin verliebt, deren Hintern der Schwerkraft noch nicht gefolgt ist?
    3. ... in schlechten Zeiten wenn der Chanel-Taschen-Heimbringer aus Gründen ausfällt?
    ➡️ Doofes Gesicht, schlechten Eindruck, mother's little helpers, aber sich kein Geld.
    4. Was anderes: Könnte Lehrer M. sein Korrekturauge auf diesen Artikel werfen, bitte?
    • Natürlich 18.02.2020 07:41
      Highlight Highlight 1. hat sie wieder mehr Zeit für eigene Hobbies.
      2. wenn du davon ausgehst brauchst du ja gar keine Beziehung mehr eingehen.
      3. dann steht man das zusammen durch.
    • Maracuja 18.02.2020 08:26
      Highlight Highlight @Zerpheros

      1. Ehrenamtliche Tätigkeit, Betreuung von alten, kranken Verwandten, kreative Projekte usw. Wenn es um das Grundeinkommen geht, wird doch immer betont, dass Mensch statt schnöder Lohnarbeit so viel sinnvolles machen könnte.
      2. Was macht Ü50-Arbeitnehmerin, wenn Chef/Chefin eine jüngere Arbeitskraft will?
      Ich hab trotz Familie immer viel gearbeitet, aber frei von Abhängigkeit ist dieses Leben auch nicht.
    • Zerpheros {aka Comtesse du Zerph} 18.02.2020 09:25
      Highlight Highlight Ja, wenn das für alle gilt. Solange aber hauptsächlich Frauen die unbezahlten (Ehren-)ämter ausfüllen, während die Männer Kapital anhäufen, besteht ein systematisches Ungleichgewicht. Im Ernstfall gibts einen lauwarmen Händedruck und dankende Erwähnung in Sonntagsreden. Mehr nicht. Und ja, man kann auch mit Familie und Job Ehrenämter übernehmen. Also könnt ihr bitte aufhören, ein sehr dünnes Sperrholz als massive Eiche verkaufen zu wollen?
  • Baba 18.02.2020 06:41
    Highlight Highlight Hausfrau & Mutter = 24/7 Job als Erzieherin, Organisatorin, Koch, Krankenpflegerin, Facility Managerin uvm. Eine engagierte Mutter von Kindern muss flexibel, innovativ, kreativ (in verschiedener Hinsicht) sein. Es schmerzt mich, dass dieses vielschichtige und anspruchsvolle Aufgabenprofil gesellschaftlich als "nur" Hausfrau in keiner Weise wertgeschätzt wird.

    Erzieher*in = Beruf mit Gehalt und anerkannt
    Hausfrau/Mutter = viel komplexerer Job, aber "verrät den Feminismus"

    Wer nicht auf ein Einkommen angewiesen ist, findet auch nachdem die Kids weg sind eine (zB. ehrenamtliche) Tätigkeit.
    • atorator 18.02.2020 07:03
      Highlight Highlight Und wenn dann der Mann weg ist, wer bezahltbbei solchen Konstrukten dann die Miete? Was passiert wenn die Mutter ihre eigenen Kinder nicht mehr in Geiselhaft nehmen kann, weil selbständig?
    • Lioness 18.02.2020 07:10
      Highlight Highlight Eine working Mum hat diese Aufgaben alle auch. Plus, der Organisationsteil ist viel grösser. Der Mann trägt einfach diese Aufgaben mit.
    • Zerpheros {aka Comtesse du Zerph} 18.02.2020 07:11
      Highlight Highlight Entschuldigung, aber das alles bin ich ausserdem - neben meinem Job. Und ich erwarte einfach, dass die Herren der Schöpfung bei der Hausarbeit mithelfen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Nocciolo 18.02.2020 06:41
    Highlight Highlight Was es alles für Fetische gibt 😲
    • Red4 *Miss Vanjie* 18.02.2020 07:43
      Highlight Highlight Und ich dachte looner seien schon speziell
  • Nurmalso 18.02.2020 06:38
    Highlight Highlight Meine Frau unterwirft sich niemandem.
    • Freedoom Fighter 18.02.2020 08:10
      Highlight Highlight das hast du befohlen oder ?:D
    • Wendy Testaburger 18.02.2020 08:23
      Highlight Highlight Bestimmst du das?
    • Älplermagrönli mit Öpfelmues 18.02.2020 11:32
      Highlight Highlight Ich glaube Nurmalso meint eher, dass seine Frau eine Hausfrau ist und sie sich ihm aber dennoch nicht unterwirft.
  • atorator 18.02.2020 06:37
    Highlight Highlight Gewisse Leute aus dem rechten Spektrum entwickeln sich zurück. Merkt man, sobald diese den Mund öffnen.
    • häxxebäse 18.02.2020 09:08
      Highlight Highlight Die religiöse verblendung hilft dabei... wir erinnern uns doch alle an die dame aus alaska: palin. Hochreligiös, rechts und konservativ und extrem von sich überzeugt....
      Die eine tochter schwanger mit 16, 2 der anderen kids sind auf drogen und der mann geht alle paar jahre fremd mit ihren bibelkolleginnen. Perfekte welt... oder so. 🙈
    • stanislav.petrov 18.02.2020 09:37
      Highlight Highlight absolut bester post hier. danke friedhofsgärtner!
    • häxxebäse 18.02.2020 16:17
      Highlight Highlight Und wer von euch beiden stanislav und friedhofsgärtner hat das modell gelebt/lebt es?
      Natürlich als betreuer zuhause, nicht als verdiener?
  • Denverclan 18.02.2020 06:28
    Highlight Highlight Gehe deinen Weg und sei er noch so abseits des „NORMALEN“...Zufriedenheit kann nicht falsch sein! Es gibt sie nicht, die einzig richtige Lebensweise, man sollte sich sein Leben so einrichten, wie es einem gefällt. Herr und Frau über sich selbst, egal was andere als falsch oder richtig bezeichnen. Dieser Weg wird kein leichter sein, aber es lohnt sich ihn zu gehen, sich selbst zu liebe. Innere Zufriedenheit schützt vor vielem....und eigenes Denken und Handeln ist nahe am Ketchupflascheneffekt....
  • Mira Bond 18.02.2020 06:21
    Highlight Highlight Ich sage es ja...der Mensch entwickelt sich regressiv! Grauenhaft 😰
    • Natürlich 18.02.2020 07:30
      Highlight Highlight Nicht immer ist Fortschritt positiv (Digitalisierung bringt auch viele Probleme mit sich sah man zuletzt als die Notfallnummern nicht mehr funktionierten) und manchmal liegt der Schlüssel zum Glück auch in der Vergangenheit.
    • häxxebäse 18.02.2020 09:14
      Highlight Highlight Friedhofsgärtner: inwiefern? Die geschichte ist da, damit man aus den fehlern lernt und diese nicht ständig wiederholt.
      Wer älter ist, der weiss, dass solche damen in ein paar jahren am lautesten plärren wenn alles bachab geht mit diesem ehemodell - so wie millionen anderer frauen es vor ihr bereut haben.
    • häxxebäse 18.02.2020 21:25
      Highlight Highlight Schön wärs, eher erfahrung.
  • CalibriLight 18.02.2020 06:15
    Highlight Highlight Diese tradwives pervertieren im höchsten Mass die Frauen, die sich entschliessen zu Hause mit den Kindern zu sein, ohne sich deswegen dem Mann zu unterwerfen.
    • Natürlich 18.02.2020 07:28
      Highlight Highlight Warum?
    • benn 18.02.2020 08:47
      Highlight Highlight Danke sehe ich auch so, meine frau blieb bei den kindern bis nach dem ersten schuljahr dann wieder teilzeit laufend erhöht. Sie ist mir heute noch dankbar dass ich ihr das ermöglicht habe und nicht auch reduziert habe. Aber unterwürfig war nie ein teil sondern gegenseitiger respekt und dankbarkeit für das geleistete
  • Heinzbond 18.02.2020 05:57
    Highlight Highlight Nun wenn das die Erfüllung ist. Auch als Mann freue ich mich nicht täglich nach der Pfeife von Chef... Also dem tanzen... Was ich solchen Leuten jedoch empfehlen würde sich die Figur serena joy/ miss waterford aus Handmaid’s Tale anzusehen, ob ein derartiges Leben so erstrebenswert ist? Aber letzten Endes muss jeder wissen wem oder was mann/frau sich unterordnet...
    • häxxebäse 18.02.2020 09:15
      Highlight Highlight Oder stepford wives... bisschen überzogen, aber der kern stimmt.
  • ingmarbergman 18.02.2020 05:52
    Highlight Highlight Zu Hause zu bleiben, während der Partner alleine die Familie versorgt, ist eine Wette darauf, dass die Ehe bis ans Lebensende hält. Kann man machen, aber der Wetteinsatz ist Altersarmut.

    Bei einer Scheidungsrate von 50% heisst das man nimmt zu 50% in Kauf im Alter an der Armutsgrenze zu leben.
    • Natürlich 18.02.2020 07:39
      Highlight Highlight Na gut.
      Die Chance einmal im Leben in einen Unfall verwickelt zu sein ist wahrscheinlich etwa gleich hoch, trotzdem setzen wir uns jeden Tag diesem Risiko aus.
      Ausserdem gibt es heute Versicherungen bzw Vorsorgeleistungen für verschiedenste Lebensmodelle.
      Zb kann ja auch der Mann für seine Frau ein Sparkonto einrichten bzw 3. Säule etc.
    • Trump ist der Beste! 18.02.2020 07:56
      Highlight Highlight Blödsinn. Mann kann immer wieder heiraten.
    • ingmarbergman 18.02.2020 10:20
      Highlight Highlight @Natürlich: Darum versicherst du dich ja auch gegen Unfall.
      Wenn du nicht arbeitest gibst du diese Versicherung auf (2. Säule).
      3. Säule kannst du nur einzahlen, wenn du auch arbeitest, du darfst also nicht für deine Frau einzahlen.

      Es bleibt dabei: viele Leute kennen sich mit Geld nicht aus und gehen dafür viel zu hohe Risiken ein. Wenn man dann mit 50 merkt, was alles in der Altersvorsorge fehlt, weil man nicht gearbeitet hat, dann ist es zu spät.

      @Trump: 🤦🏻‍♂️🤦🏻‍♂️🤦🏻‍♂️
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  • DanielaK 18.02.2020 05:45
    Highlight Highlight Sollen sie doch leben wie sie wollen. Für mich wäre es insofern nichts, da ich schon gar nicht so sehr der häusliche Typ bin. Was aber ja nicht heisst, dass ich nicht gerne auf die Kinder schaue und meinem Mann mal was gutes tue. Zudem ist es für mich ganz klar ein Unterschied, ob die Frau vom Mann dann auch genauso respektiert wird und er das Ganze zu schätzen weiss,oder ob es dann heisst:Du bist die Frau und zu Hause,du musst das und das für mich tun.
    Bei uns wäre das gar nicht möglich so,da mein Mann krank ist.Selbst wenn ich wollte, ich komme gar nicht um die Doppel(3fach?) Belastung rum.
    • häxxebäse 18.02.2020 09:19
      Highlight Highlight Gehört nicht zum thema, aber ich finde es mega lieb, dass Du Dich um Deinen partner kümmerst ❤ respekt. Ich wünsche Dir viel kraft und trotz allem erheiternde momente.
    • DanielaK 18.02.2020 13:23
      Highlight Highlight Danke Dir! Ja, es ist manchmal schwer, aber man lernt auch viel. Auch über sich selbst.
  • AdvocatusDiaboli 18.02.2020 05:32
    Highlight Highlight Sie ist erwachsen und darf selber entscheiden wie sie leben will.
    • häxxebäse 18.02.2020 09:19
      Highlight Highlight Absolut, aber sie darf auch die klappe halten und es einfach leben, ohne jedem anderen sein eigenes modell zu vermiesen.
    • Bambulee 18.02.2020 17:37
      Highlight Highlight Wiso triggern dich diese themen eig. immer soo sehr häxxebäse?
    • AdvocatusDiaboli 18.02.2020 19:01
      Highlight Highlight @häxxebäse Absolut, du darfst dich auch entscheiden sie zu ignorieren und in ruhe zu lassen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Clank 18.02.2020 05:25
    Highlight Highlight "In den USA ist die Bewegung sehr umstritten, da sie von den ultrarechten «Supermacists» und von der Alt-Right-Bewegung instrumentalisiert wird."

    Logisch und sobald ultrarechten Supermacists Pizza instrumentalisieren, ist das Essen von Pizza umstritten?
    • Shabaqa 18.02.2020 07:23
      Highlight Highlight Nö, natürlich nicht. Was für ein hinkender Vergleich. Eine Bewegung und ein Lebensmittel sind etwas komplett Unterschiedliches.

      Falls es aber eine Pizzabewegung gibt, die von White Supremacists instrumentalisiert wird, so wird diese Bewegung umstritten sein.
  • Thadic 18.02.2020 05:21
    Highlight Highlight Als Mann frage ich mich was dies für Männer sind, die eine sich unterwerfende Frau auf der Seite haben wollen? Jedenfalls sind es keine starken.
    Dies heisst aber nicht, dass wenn beide einverstanden sind, die ersten Jahre wenn die Kinder noch klein sind, die Frau mehrheitlich zu Hause bleibt. So haben beide weniger Stress. Natürlich kann auch der Mann zu Hause bleiben, aber wir haben es bevorzugt es so zu machen, weil sich in meine Brüste einfach keine Milch bildete.
    • Natürlich 18.02.2020 07:34
      Highlight Highlight Was für ein Quark.
      Dann ist auch jeder „Hündeler„ schwach in deinen Augen? Ist ja ebenfalls eine unterwürfigee Beziehung (Hund muss gehorchen)

      Unterwürfig muss nichts mit schwach oder stark zu tun haben.
    • häxxebäse 18.02.2020 09:23
      Highlight Highlight Natürlich sind das schwache männer... nach der scheidung sind es die ersten, die nicht verstehen, warum das vermögen aufgeteilt wurde und sie unterhalt zahlen müssen. 🙉
    • IchSageNichts 18.02.2020 09:46
      Highlight Highlight Ja Hündler sind ja auch assoziale Wesen... in der Tendenz.
  • Clank 18.02.2020 05:21
    Highlight Highlight Bla. Bla. Bla. *gähn
    Die Rollenverreilung ist und bleibt immer noch Privatsache. Hört auf mit diesen Artikel. Jeder lebt, wie es ihm passt, und dabei ist es einem doch sch..ssegal, wie der Nachbar lebt oder allgemein "die Gesellschaft". Sollen doch Experten, Journalisten oder Politiker motzen und warnen vonwegen Feminismus/Tradition/Patriarchat/was auch immer, am Schluss geht es niemanden was an, wie ich lebe.
    • Therealmonti 18.02.2020 05:44
      Highlight Highlight Jawoll, Clank!
    • Brös_meli 18.02.2020 08:16
      Highlight Highlight Es interessiert auch keinen, wie DU lebst. Es ist von Interesse, wie grosse Teile der Gesellschaft ihr Leben gestalten und was für Langzeitauswirkungen das für die Gesellschaft hat. Als Beispiel: Altersarmut bei geschiedenen Frauen, die daheim geblieben sind und deshalb Beitragslücken in der Vorsorge haben. Erst wenn man solche Muster erkennt, kann man auch sozialpolitisch etwas dagegen unternehmen.
    • Qui-Gon 18.02.2020 08:32
      Highlight Highlight Aber wenn du dein Modell so raushängst und propagierst, darf es schon kommentiert werden, oder?
    Weitere Antworten anzeigen
  • mille_plateaux 18.02.2020 05:17
    Highlight Highlight Wenn beim Alleinverdiener nebst drei Kindern noch eine Chaneltasche drinliegt, würd' ich auch nicht arbeiten. 🙄

    Noch so ein Kapitel im grossen Buch der reichen Prediger.
    • Natürlich 18.02.2020 07:26
      Highlight Highlight Also du bist bloss kein „Vollzeit-Mami“ weil der Verdienst deines Mannes nicht auch noch für eine Chaneltasche reicht?
      Das Ziel sollte nicht Luxus sondern Zufriedenheit sein.
      Und wenn halt mit dem alleinigen Verdienst des Mannes nicht auch noch ein 2. Auto oder ein weiteres Mal Ferien auf den Malediven drinliegt, so what!?
    • WID 18.02.2020 07:37
      Highlight Highlight @ mille_plateaux: meinst Du das auch nur ein Quäntchen ernst? Würdest Du es tatsächlich in Erwägung ziehen bei einem hohen Einkommen des Partners die Rolle der tradwives zu übernehmen?
    • Biindli 18.02.2020 07:37
      Highlight Highlight Genau das habe ich mir auch gedacht. Dann hätte ich aich noch eine Putzkraft und würde den ganzen Tag meinen riesigen Garten pflegen und mit meinen Kindern spielen. ;)
    Weitere Antworten anzeigen
  • M.Corleone 18.02.2020 05:10
    Highlight Highlight Ist doch herzig.
    • Vintage 18.02.2020 14:22
      Highlight Highlight Ein Hamster ist herzig.
  • Ricola74 18.02.2020 05:09
    Highlight Highlight Wo ist das Problem, wenn das so für sie stimmt und sie das freiwillig macht, stimmt das doch.
    Jedem/jeder wie es Ihr/ihm gefällt
  • Queen C 18.02.2020 05:04
    Highlight Highlight Entspricht gar nicht meinen Vorstellungen einer zeitgemässen Lebensplanung, aber bevor jetzt alle hier einen auf Empörung machen:

    im Zeichen der Toleranz bitte einfach zur Kenntnis nehmen und gut ist.
  • Stirling 18.02.2020 04:56
    Highlight Highlight Ich finde jetzt nicht, dass man umbedingt dafür irgendwie Werbung machen sollte, aber jedem seine Entscheidung, wie er/sie das Leben gestalten will.
    Ich hätte jetzt auch kein Problem wenn es jetzt ein Mann gewesen wäre, der Zuhause bleibt.
    Aber einer von beiden "sich unterordnen" geht gar nicht!

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