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GRLPWR

Grlpwr-Aufdrucke haben oft nichts mit einer inneren, feministischen Einstellung zu tun. tumblr

Kommentar

Ausverkauf des Feminismus – die 3 dümmsten Gründe, Feministin zu sein

Feminismus ist so sexy wie nie. Er wird gefeiert und vor allem kommerzialisiert. Die Gefahr von Grlpwr-T-Shirts und Taylor-Swift-Sakralisierung: Schnell kann Feminismus dabei an Glaubwürdigkeit einbüssen und verkommt zu einem Hype der Popkultur.



Als Feministin bezeichnet zu werden, war lange der Alptraum junger Frauen. Denn zum Feministinsein gehörten eine Portion Männerhass, krause Achselhaare und Birkenstock-Sandalen. Zumindest war dieses Klischee in vielen Köpfen weit verbreitet. Diese Zeiten sind vorbei und das ist gut so. 

Der neue Feminismus tendiert zum Gegenteil: Er ist hip wie nie, er glitzert, er ist girly – vor allem aber ist er Popkultur. Einerseits bringt dies feministische Anliegen einer breiteren Masse nahe (hey, es gibt sogar einen Wikihow-Beitrag zum Feministin-Werden) und wird endlich nicht mehr negativ dargestellt. Andererseits geraten immer mehr Menschen in das popkulturelle Fahrwasser der Bewegung, missverstehen Feminismus als Effekthascherei und tragen dieses Missverständnis so auch gen aussen. 

Ein ehemaliger Chef riet mir, das Wort Feminismus künftig zu meiden. Ich solle zur Beyoncé statt einer Alice Schwarzer werden. In meinem Instagram-Feed tauchen immer wieder Fotos von Bloggern in Grlpwr-Shirts auf. Während meines letzten Urlaubs blätterte ich einige Frauenmagazine durch und musste feststellen, dass auch hier das Thema neben Abnehm-Tipps abgehandelt wird. Seit wann wird Feminismus als Mode-Statement verkauft? Es gibt sehr viele gute Gründe, heute Feministin zu sein. Allerdings gibt es auch einige, die der Sache eher unzuträglich sind.

1. Wegen des Styles!

Die «Glamour» rät den Lesern, die sich politisch engagieren möchten, sich an den grossen «Revoluzzern» zu orientieren – in Sachen Style. Demnach geht eine Che-Mütze immer. Und natürlich die Trends mitmachen! So sollte man nicht ohne einen Pussyhat an einer Frauendemo auftauchen.

Feminismus-Fail

Dass eine Che-Mütze immer geht, steht in der aktuellen «Glamour». screenshot glamour

Mit Feminismus lässt sich Geld verdienen. instagram

Ein Beitrag geteilt von RTSinfo (@rtsinfo) am

Diese Pussyhats haben kaum einen modischen Zweck – sehr wohl aber eine politische Aussage.  instagram

In derselben Ausgabe verrät das Magazin auch Ansätze zur Cellulite-Behandlung, da diese «unser inneres Beach Babe stört». Der Artikel «Kugel? Sicher!» widmet sich ganz dem Bauch, natürlich mit pseudo-feministischer Note. So soll endlich Schluss sein mit Sixpack und Baucheinziehen. Endlich können wieder «richtige» Frauen wie Cara Delevingne oder Lady Gaga ihre unperfekten Bäuche zeigen. Illustriert werden die Seiten mit einer ganzen Reihe Bäuchen, für die viele Frauen – die nach wie vor unter dem Druck des vorherrschenden Schönheitsideals stehen – morden würden.

Bild

Die «Lieblingsbauch-Ikonen» sollen aufzeigen, dass «Kugeln» okay sind. Man suche die Kugeln. screenshot glamour

Um den Grlpwr-Trend mitmachen zu können, muss man sich ja quasi zum Feminismus bekennen.   instagram

Modeunternehmen bringen spezielle Feminismus-Linien auf den Markt. Sogar H&M verkauft T-Shirts mit Feminismus-Aufdrucken, die von Menschen unter miserablen Arbeitsbedingungen produziert wurden. Wer mit einem Grlpwr-Shirt herumläuft, für das eine Näherin ein paar Rappen bekommen und ihre Gesundheit aufs Spiel gesetzt hat, muss Girlpower absolut missverstanden haben und sollte sich dringend mit den Inhalten von Feminismus auseinandersetzen.

Derweilen im Vogue-Atelier. instagram

Und auch sonst gibt es ja wohl genügend stylische Accessoires, für die es sich lohnt, Feministin zu sein. instagram

Feminismus-Fail

Statt sich selber zu überlegen, welche Kernbotschaft auf dem Plakat stehen sollte, liefert Pinterest Inspiration, was wirklich schick ist. screenshot glamour

Dann aber bitte zumindest auf die Interpunktion achten.  instagram

2. Weil es Emma, Taylor und Beyoncé auch sind 

Immer mehr berühmte Persönlichkeiten outen sich als Feministinnen. Beyoncé, Emma Watson und Taylor Swift vermitteln ihren Fans einen positiven Feminismus, der mit dem alten Klischee der behaarten Männerhasserin bricht. Auch sie funktionieren als gewaltiges Sprachrohr, das Feminismus einer grossen Menge näherbringt.

IMAGE DISTRIBUTED FOR PARKWOOD ENTERTAINMENT - Beyonce performs on stage during the Beyonce and Jay Z - On the Run Tour at the Rose Bowl on Saturday, August 2, 2014, in Los Angeles. (Photo by Frank Micelotta/Invision for Parkwood Entertainment/AP Images)

Beyoncé performte vor einem riesigen «Feminist»-Schriftzug.  Bild: Invision for Parkwood Entertainment/Invision

Allerdings sind diese Stars privilegiert. Erfolgreich, schön, reich. Sie verkaufen ihre Musik oder erhöhen ihren Marktwert, indem sie die Seite des Feminismus bedienen, die sich so schön inszenieren lässt. Und dies unterscheidet sie von den Frauen, für die der Feminismus weiterhin eine Notwendigkeit und keine Wahl, ja kein Verkaufsargument ist. Für viele Promis scheint Feminismus die gleiche Funktion wie ein Instagram-Filter zu haben. Natürlich darf man die Stars dafür feiern, dass sie ihren Bekanntheitsgrad für feministische Anliegen nutzen. Allerdings sollten diese Anliegen dann auch zu Ende gedacht werden. 

Taylor Swift performs on ABC's

Taylor wurde zur Neonazi-Ikone und hält sich über eigene politische Ansichten bedeckt. Bild: Greg Allen/Invision/AP/Invision

Taylor Swift wird von vielen selbsternannten Feministinnen vergöttert – obwohl sich Taylor selbst kaum zu feministischen Anliegen äussert. Ausser, ihre Marke profitiert selbst davon (böse Zungen behaupten, dass sie deshalb mit Lena Dunham abhängt).

In ihrem Musikvideo «Bad Blood» zieht Taylor in den Krieg gegen ihre Kollegin Katy Perry. Und zwar vor allem wegen eines gemeinsamen Exfreundes (John Mayer) und ein bisschen, weil Taylor glaubt, Katy habe ihre Show sabotiert. So viel zu GRLPWR. Während der US-Präsidentenwahl sprach sie sich kein einziges Mal gegen Trump aus. Ein ziemliches No-Go für jemanden, der sich über feministische Themen profiliert. 

3. Weil es sich so gut auf Instagram und Facebook macht!

Eigentlich ist ja klar, dass man sich selbst nicht über politische Themen profilieren sollte: Wem es nicht um die Sache geht, sondern darum, über eigene Postings Likes abzustauben, tut der Sache einen Abbruch. So ist das auch beim «Fame-inismus». Seit einer Weile verwende ich den Begriff für opportunistische Feministinnen, für Menschen, denen es darum geht, Fame über Feminismus zu erlangen – und feministische Ideologie nur Werkzeug dazu ist.

Auch Blogger haben den Feminismus-Trend erkannt. instagram

Wer das Netz nach vermeintlich sexistischen Inhalten durchkämmt und schliesslich bei jeder Kleinigkeit einen Aufschrei fordert, banalisiert gleichzeitig Missstände, die der Feminismus thematisieren muss.

Natürlich ist es nicht egal, wenn einem auf der Strasse zum hundertsten Mal nachgepfiffen wird. Natürlich darf man seinen Ärger darüber der Facebook-Gefolgschaft kundtun. Dass aber täglich etwa 800 Frauen aufgrund von vermeidbaren Komplikationen im Zusammenhang mit Schwangerschaft und Geburt sterben, dass laut WHO in Indien Selbstmord die Todesursache Nummer eins bei Frauen ist, dass nun auch in unserer westlichen Welt das Recht auf Abtreibung immer wieder neu verhandelt und erkämpft werden muss – das sind Themen, die dabei zu kurz kommen. Und für die zu viele Menschen keinen Nerv mehr haben, deren Feed mit Postings aufgeregter «Fameinistinnen» überschwemmt wurde, die Bildbeweise dafür liefern, dass man auch in Glitzerröckchen ein Buch lesen kann. 

Ein Beitrag geteilt von no (@freak_feminist) am

Natürlich kann man auch mit geschminkten Lippen Feministin sein. Nur machen einen rosa Lippen nicht zur Feministin. instagram

Feminismus ist das neue Cool

Der neue Feminismus ist ästhetisch, in den Medien präsent und hat berühmte Galionsfiguren. Auch in der Werbung ist er deshalb angekommen: Dove und Always machten sich feministische Inhalte früh zunutze. Dabei ist die Werbung nicht feministisch, denn sie wirbt nicht für Feminismus, sondern für ein Produkt. Die Werbung hilft nicht, feministische Anliegen auf den Tisch zu bringen, sondern benutzt die Themen, um eine Zielgruppe zu erreichen, die bereits existiert. 

Schon in den 60er-Jahren warb die Zigarettenmarke Virginia Slims mit dem Slogan «You've come a long way, baby!» dafür, dass Frauen die Marke auch öffentlich rauchen dürfen – und sprach damit gezielt die sogenannte zweite Generation der Feministinnen an. 

Popularisierung von Feminismus ist also nicht das eigentliche Problem. Das Problem ist das drohende Missverständnis, dass Werbung, Produkte oder das Absetzen von Likes-versprechenden Postings gleichzusetzen wäre mit politischem Engagement. Das Absurde an dem Popkultur-Feminismus ist in der Folge, dass Menschen, die sich diesen nicht leisten können, in ihm keine Rolle mehr spielen. Es trifft also die Menschen, für die Feminismus eine Notwendigkeit wäre – und kein Privileg.

«Die Frauen sind wütend und haben genug»: Über 10'000 Pussyhats marschierten durch Zürich

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98Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Vio Valla 26.04.2017 22:51
    Highlight Highlight Immer wieder interessant, wie viel mehr Männer Artikel zum Thema Feminismus kommentieren als Frauen... Und auch ganz witzig, all die bösen männerfressenden Feministinnen, die ja nur für sich Privilegien wollen und sonst einfach auch voll doof sind und von denen es ja angeblich so viele geben soll, sehe ich praktisch gar nie kommentieren... Hmmm....
    • Vio Valla 27.04.2017 13:25
      Highlight Highlight Oh, ich bezieh mich auch nicht alleine auf Watson. Hier geht es ja vergleichweise zu anderen Kommentarspalten diverser Onlinemedien noch harmlos zu und her und neben den paar wirren paronoieden Sprüche lese ich hier hauptsächlich viel vernünftiges.
      Auch wenn es ein paar hardcore Feministinnen gibt, aber die muss man heute richtiggehend suchen im Gegensatz zu den etlichen hardcore Antifeministen und innen. Die melden sich immer sofort... Da muss man sich schon fragen, welche Seite wirklich verbissen ist und sich in etwas hineinsteigert...
    • Greet 27.04.2017 20:13
      Highlight Highlight Vio, gibt wohl deutlich mehr Feministinnen als Antifeministen.
  • Hades69 26.04.2017 20:27
    Highlight Highlight Teile und herrsche.
    • Einstürzende_Altbauten * 27.04.2017 08:04
      Highlight Highlight Teile und Liebe. Herrschen ist so ein zu männliches Wort. ;-)
    • Hades69 27.04.2017 13:27
      Highlight Highlight Ja aber mit solchen Artikeln wird das Volk in zwei oder mehrere Gruppen geteilt, die sich dann miteinander streiten und die herrschende Klasse kann dann ihre Ziele unbemerkt sicherstellen, alle sind abgelenkt. Salopp gesagt.
  • Jokerf4ce 26.04.2017 17:25
    Highlight Highlight Feminismus ist der neue Sexsimus
    Antirassismus ist der neue Rassismis
    und Antifaschistismus ist der neue Faschismus

    2017
    • Toerpe Zwerg 26.04.2017 17:39
      Highlight Highlight Ganz falsch ist das nicht. Vorzeichenumkehr ist Replikation eines Wertesystems und entsprechend noch nicht mal als Systemkritik tauglich.
  • Eljham 26.04.2017 16:50
    Highlight Highlight Ich finde es gut, dass sich viele Frauen in die Feminismus-Debatte einmischen, und diese nicht nur einigen männerfressenden Furien überlassen. Jede Frau hat andere Bedürfnisse, wie kann sich da eine Feministin erdreisten, ihre eigenen Anliegen über die von anderen Frauen zu stellen?

    Ich persönlich finde Feminismus schlecht, weil er sich nicht um Gleichstellung kümmert, sondern um Pfründe einiger weniger Frauen. Weil er latent männerdiskriminierend daher kommt. Weil er Gleichstellungsthemen von Männern bekämpft (Militär, Sorgerecht, Rentenalter).
    • Fiona Odermatt 26.04.2017 17:49
      Highlight Highlight Feminismus kämpft dafür das nur Männer ins Militär müssen und das Sorgerecht nicht bekommen? Wann und wo?
    • Eljham 26.04.2017 18:39
      Highlight Highlight Fiona, ich erinnere mich noch gut wie BR Sommaruga das vorgeschlagene neue Sorgerecht torpedierte. Ihr Argument war ein verbreitetes des Feminismus: Keine Gleichstellung den Männern, solange die Frau noch irgendwo diskriminiert wird. Schliesslich haben sich aber Männerorganisationen so zahlreich gemeldet, dass sie diese feministische Taktik aufgeben musste.
      Übrigens bekämpfen dieselben Kreise jetzt auch das gleiche Rentenalter von Mann und Frau.
  • Safster 26.04.2017 16:25
    Highlight Highlight Erneut guter Artikel!
  • seventhinkingsteps 26.04.2017 15:49
    Highlight Highlight (Links-)Liberaler "Trudeauscher" Feminismus und allgemein "Progress" im liberalen Sinne, wie er erfolgreich von der Wirtschaft als kaufbares Produkt und Teil der Popkultur kommodifiziert wurde, zielt nie auf die nachhaltige Beseitigung von Klassenunterschieden, Armut, Ausbeutung oder Unterdrückung, sondern propagiert weiter das gestorbene Ideal des "American Dream", des Proletariers, der es geschafft hat. Vom ausgebeuteten Tellerwäscher/in zum Hotel-Manager, der Tellerwäscher ausbeutet. Ein steigender prozentualer Anteil von Frauen in Verwaltungsräten wird als Fortschritt bezeichnet.
    • Turi 26.04.2017 16:34
      Highlight Highlight Feminismus zielt überhaupt nicht auf Gleichheit, sondern auf die Partizipation weniger privilegierter Frauen am ungleich verteilten Wohlstand.
      Exemplarisch forderten Feministinnen vor ein paar Jahren in England nicht die Abschaffung adliger Privilegien, die es heute noch gibt, sondern dass so krude Dinge wie adelige Erbschaftsprivilegien für erstgeborene auch auf Frauen ausgedehnt würden.
    • seventhinkingsteps 26.04.2017 17:17
      Highlight Highlight Dein Beispiel steht für den liberalen Feminismus, von dem ich gesprochen habe.
    • Turi 26.04.2017 17:44
      Highlight Highlight @7thinkingsteps, yep, mein Kommentar war bestätigend gedacht. Nicht als Gegenrede.
  • Butterscotch&hardcandy 26.04.2017 15:00
    Highlight Highlight Beyonce und Feministin? Erzählt dies den Frauen die früher nicht mal wählen durften, sie würden sich schämen für eine die sich für $ so auf der Bühne präsentiert!
  • pachnota 26.04.2017 14:48
    Highlight Highlight Ich starre der Frau im Bus Lorraine/HBB auf die Brüste!
    Benutzer Bild
    • SemperFi 26.04.2017 17:31
      Highlight Highlight @joevanbeeck: Aha, personalisierte Werbung! 😂😂😂 Den Preis gewinnen Sie!
  • Wehrli 26.04.2017 14:36
    Highlight Highlight Feministin.

    Können wir das Thema mal für einen Monat einfach weglassen. Nur einen klitzekleinen Monat.

    Biddebiddebidde.

    Ich spende dann auch 100.- für Gleichberechtigung der Flipflops in Ogadugu.

    Ehrlich.
    • Einstürzende_Altbauten * 27.04.2017 08:10
      Highlight Highlight https://media.giphy.com/media/RSYwnJub5YcYU/giphy.gif


      :)
  • Misel 26.04.2017 14:25
    Highlight Highlight Kann man es bitte unterlassen eine Emma Watson, die sich an verschiedenen Orten sehr aktiv für Menschen- und Frauenrechte, aber auch für die Umwelt einsetzt mit einer minderbemittelten Tyler Swift zu vergleichen?
    • stadtzuercher 26.04.2017 15:37
      Highlight Highlight Da sind Feministinnen stark, im Runterkanzeln von anderen engagierten Frauen. Legendär bereits die Schimpftirade von Alice Schwarzer gegenüber einer Prostituierten in einer Talkshow über Prostitution: „Halt die Klappe, du Nutte, was weisst du schon.“
  • Linus Luchs 26.04.2017 13:57
    Highlight Highlight Es ist das Gleiche wie mit diesen Luxus-Hippies, die sich am Coachella-Festival abfeiern (http://www.watson.ch/!518536199). Die Themen, welche die Woodstock-Generation damals beschäftigt hatte, interessiert diese Fake-68er keine Sekunde. Weltverbesserung als modisches Accessoire. Der Materialismus entwaffnet seine ideologischen Widersacher durch Kommerzialisierung.
    • seventhinkingsteps 26.04.2017 15:32
      Highlight Highlight Der Kapitalismus hat es auch geschafft, Zivilrechtliche Bewegungen zu kommodifizieren
    • Wehrli 26.04.2017 15:48
      Highlight Highlight Die 68er haben aber ganz doll die Welt verbessert, meine Fresse. LSD, warmes Bier und eine grosse Klappe. Woodstock und Coachella sind beides Rivella.
  • Normi 26.04.2017 13:28
    Highlight Highlight Das Feminismus das neue Cool ist stimmt genau, denn sie denkt nur an die eigenen Vorteile und leider nicht mehr an gleichberechtigung...
  • Unicorn* 26.04.2017 13:14
    Highlight Highlight Bitzeli blöd wenn mann eine Bewegung für mehr Rechte und Selbstbestimmung der Frauen zum Anlass nimmt, (mal wieder) den Frauen zu sagen was sie zu tun und zu lassen haben...

    Feminismus ist entgegen der Darstellung hier eben nicht ein Modetrend bei dem selbsterklärte Hister-Feministen bestimmen, wie es gemacht wird.

    Wie wärs, wenn wir zusammen an gemeinsamen Zielen arbeiten anstatt uns gegenseitig zu zerfleischen?
  • Kabeljau 26.04.2017 12:47
    Highlight Highlight Frauenmagazin:"sei wie du bist, zeig bauch, schäm dich nicht, du bist toll!".....
    .....(linke seite:"3 Übungen um deinen Bauch flach zu machen"). Mich verhauts jedesmal wieder! 😂
  • DocM 26.04.2017 12:46
    Highlight Highlight Radikaler Feminisumus
    Gleichheitsfeminismus
    Differenzfeminismus
    Gynozentrischer Feminismus
    Spiritueller Feminismus
    Ökofeminismus
    Psychoanalytisch orientierter Feminismus
    Sozialistischer Feminismus
    Anarchistischer Feminismus
    Individualfeminismus
    Dekonstruktivistischer Feminismus
    Kommerzfeminismus
    Teilzeitfeminismus
    Promifeminismus

    und um was geht es nun?? wäre respektvoll miteinander zusammenleben ohne -ismus nciht viel einfacher?
    • Macke 26.04.2017 15:42
      Highlight Highlight Du hast den Queerfeminismus vergessen, wenn wir gerade bei der Aufzählung sind. Und weshalb darf da im Feminismus nicht mehrere Strömungen mit unterschiedlichen Ansatzpunkten geben? Gibt es auch im Kommunismus, Kapitalismus, Humanismus etc.
      Viele deiner Feminismen beziehen sich auf ältere Strömungen, die so nicht mehr vorherrschen (als Analogie in der Kunst: Expressionismus, Impressionismus usw.).
    • DocM 26.04.2017 16:46
      Highlight Highlight Der Mensch entwickelt sich aufgrund der Differenzierungen und sonstigen "ich mach es allen recht" vom Homo Sapiens zum Homo Stultus
  • Theor 26.04.2017 12:45
    Highlight Highlight Darf ich mal was böses fragen? Ich finde es vollkommen richtig, dass eine Frau das Recht haben sollte abzutreiben. Dass dies im 21. Jh. immer noch so ein Thema ist, halte ich für unanständig und unfair.

    Aber inwiefern hat ein potentieller Vater bei einer solchen Sache ein Mitspracherecht? Jetzt abgesehen von Vergewaltigungen, braucht es meines Wissens immer zwei für eine Schwangerschaft. Die Entscheidung, was dann aber passiert wird von der Gesellschaft aber mehrheitlich ausschließlich in die Hände der Frau gelegt, obwohl die Entscheidung für einen Mann genauso lebenslange Konsequenzen hat.
    • Macke 26.04.2017 15:45
      Highlight Highlight Was wäre deine Lösung? Eine Frau zur Schwangerschaft zu zwingen? Oder eine Zwangsabtreibung vorzunehmen? Wir sind uns hoffentlich einig, dass beides keine Lösung ist. Soll mit dem Mann wenn möglich geredet werden? Ja. Soll der Mann abschliessend entscheiden können? Nein. Du kannst ja auch verhüten oder dich einer Vasektomie unterziehen.
    • Turi 26.04.2017 16:26
      Highlight Highlight Macke, die schwedischen Jungliberalen haben da bereits einen Vorschlag gemacht dafür. In kurz: Wer nicht Vater werden will, kann dies bis zur 18. Schwangerschaftswoche mittels Verzichtserklärung festhalten. Legal entbindet das den Erzeuger vom Vatersein, also von jeglichen Vaterpflichten und -rechten. Und die Frau verfügt weiterhin über ihren Bauch, aber hat dann halt unter Umständen ein Kind das sie gegen den Willen des Vaters und ohne Vater grosszieht.
    • Theor 26.04.2017 17:10
      Highlight Highlight @Macke

      Eine gute Lösung für das Problem habe ich ehrlich gesagt nicht. Darum frage ich ja in die Runde. Aber das ich mich einer Vasektomie unterziehen soll, halte ich wiederrum - sorry - auch nicht für Gleichberechtigung.
    Weitere Antworten anzeigen
  • mrlila 26.04.2017 12:43
    Highlight Highlight Sorry, versteht mich nicht falsch, aber ich nehme weder eine Feministin nich jemanden aus der Gender-Bewegung.

    Ich respektiere alle, ob Frau, Mann, Heteros, Gays, Vagitarierinen (Frauen die auf Vaginas stehen), Asexuelle etc.

    Aber mal im Ernst, brauchts für alles eine Bewegung?

    Wie wäre es, wenn mal all diese Leute an einem Strang ziehen und mal dafür sorgen das alle Kinder dieser Welt etwas zu essen und trinken haben?

    Aber wenn es einem nicht selbst betrifft, ist es nicht soooo wichtig 🙃
    • OkeyKeny 26.04.2017 15:32
      Highlight Highlight Vagitarierinnen 😂😂😂
      Ja aber das Problem ist ja, dass es viele gibt, die eben nicht sind wie du und alle respektieren. Deswegen hat es eben schon Gründe wenn man mal an und zu füe was protestieren geht.
    • Stinkender Wookie 26.04.2017 15:41
      Highlight Highlight
      Play Icon
      (4:35)

      Ein kleiner Vortrag aus der ZDF Sendung 'Die Anstalt'. Die Dame erklärt sehr gut, wieso Feminismus auch Heute noch ein Thema ist, obwohl es eigentlich keines mehr sein sollte.
    • mrlila 26.04.2017 18:37
      Highlight Highlight So leid es mir tut, ich nehme diese Bewegung einfach nicht ernst. Es gibt genug heuchlerische 'Basic Bitches', dann noch Feminazis die das ganze einfach zu einem Nicht-Ernst-Level 'bewegen'...

      Möchtegern Sozial Aktivisten die dann auf Oben Ohne rumlaufen mit der Aufschrift 'Free the Niples' oder weiss Gott was.

      Man sperrt sich wieder in eine Schublade - 'Feministen' -

      Am Ende des Tages, seid ihr keine Feministinnen, sondern FRAUEN my dears!

      Diese Bewegung wird nichts bringen, Väter, Mütter einfach mal eure 'BUBEN' und eure 'MÄDCHEN' richtig erziehen und gibts solche Probleme nicht.
    Weitere Antworten anzeigen
  • User01 26.04.2017 12:30
    Highlight Highlight Natürlich bin ich als Mann Feminist und daher für die Gleichstellung von Mann und Frau. Ich sehe nicht ein, warum Frauen weniger als Männer verdienen oder nicht militär-/schutzdienstpflichtig sein sollen.
    • kliby 26.04.2017 15:23
      Highlight Highlight Feministinnen sind aber nicht für die Gleichstellung von Mann UND Frau, wie wir unten lesen können. Feministinnen bestreiten sogar, dass Männer diskriminiert werden können. Wie können sie da für deren Gleichstellung sein? Feministinnen sind heute ausschliesslich auf Privilegien für die Frau aus, nicht auf Gleichstellung der Geschlechter.
  • Greet 26.04.2017 12:21
    Highlight Highlight "Das Absurde an dem Popkultur-Feminismus ist in der Folge, dass Menschen, die sich diesen nicht leisten können, in ihm keine Rolle mehr spielen. "

    Es war schon immer so, dass Feminismus weiss, gut gebildet und wohlhabend war. Es gab noch nie einen Arme-Frauen-Feminismus.
    • seventhinkingsteps 26.04.2017 15:35
      Highlight Highlight Doch, sozialistischer Feminismus
    • Macke 26.04.2017 23:50
      Highlight Highlight Und den Radikalfeminismus.
  • pun 26.04.2017 12:15
    Highlight Highlight Feminismus ohne Kapitalismuskritik ist wie Kapitalismuskritik ohne Femismus: einfach nicht konsequent genug, um die Probleme wirklich benennen zu können.
    • Wehrli 26.04.2017 14:38
      Highlight Highlight Kapitale Musikkritik?
    • Toerpe Zwerg 26.04.2017 17:25
      Highlight Highlight Solange Feminismus sich durch die Linke vereinnahmen lässt, macht er sich obsolet.
  • Sherlock.H 26.04.2017 12:10
    Highlight Highlight Ansonsten scheint mir, dass der Hype langsam vorbei ist... die privilegierte, wohlstandsgesättigte westliche Gesellschaft merkt, dass es für 90% der Frauen in Westeuropa/USA eigentlich keine ernstzunehmenden Probleme gibt und wendet sich dem nächsten Hype zu... während die paar Prozent, die wirklich Probleme haben, sehen können, wo sie bleiben. Feministmus, vegan... immer das gleiche...
  • Sherlock.H 26.04.2017 12:07
    Highlight Highlight Die Geschichte mit den Selbstmorden in Indien zu erwähnen, dabei aber unter den Tisch fallen zu lassen, dass Selbstmord in unseren Breiten vor allem Männer betrifft, zeigt doch, wie ernst es dem Feminismus mit der Gleichberechtigung wirklich ist...

    Ansonsten ein wirklich hervorragender Artikel.
    • who cares? 27.04.2017 08:53
      Highlight Highlight Ist es denn die vorherrschende Todesursache bei Männern?
    • Sherlock.H 27.04.2017 21:06
      Highlight Highlight In der Schweiz ist es etwa ein Verhältnis von 2.5 Männern auf eine Frau. In Indien ist es 2:1!

      Während also der Artikel sich darüber beschwert, dass sich 40.000 Frauen in Indien pro Jahr das Leben nehmen, sind die 80.000 Männer pro Jahr vollkommen egal. Besser kann man wohl nicht demonstrieren, wie absolut irrwitzig die Argumentation vieler Feminist*innen ist.

      http://www.ag-friedensforschung.de/regionen/Indien/selbstmord.html
  • andrew1 26.04.2017 11:50
    Highlight Highlight Feminismus finde ich grundsätzlich nicht sonderlich sinnvoll. Es hetzt nur die geschlechter gegeneinander auf und streicht unterschiede heraus. Frauen finden machos und Chauvinisten warscheinlich auch nicht sonderlich lustig. Feministinnen sind meist weibliche "machos" und chauvinistinnen. Zudem haben frauen unter dem strich nicht mehr nachteile als männer was den ganzen zirkus sowiso überflüssig macht: frühere pensionierung, kein militärdienst, vorteil bei sorgerechtsstreitigkeiten und scheidungen, der mann bezahlt tratitionsgemäss das meiste, schöne augen machen und man bekommt alles ;-).
    • OkeyKeny 26.04.2017 15:49
      Highlight Highlight Es geht darum, dass viele Leute Frauen für minderwertig halten, und dass es noch immer ein unausgeglichenes Machtverhältnis zwischen Männern und Fraun gibt. Männerberufe zum Beispiel geniessen ein höheres Prestige, und sobald viele Frauen ihn ausüben, verlieren sie dies. (Lehrer, Arzt,..) Gibt es irgendwo im Fernsehen politische Diskussionen, (z.B Arena) so sind der Grossteil der Diskutierenden - Männer, obwohl die Hälfte unserer Gesellschaft doch Frauen sind?!
    • who cares? 27.04.2017 08:58
      Highlight Highlight Oder Verteilung im Parlament:
      - Nationalrat: 33% Frauen
      - Ständerat: 15.2% Frauen
      Auch hier entscheiden Männer über Frauen.
    • Sherlock.H 28.04.2017 01:05
      Highlight Highlight Es gibt keine "Männerberufe". Praktisch alle Berufe stehen beiden Geschlechtern gleichermassen offen (wobei die gefährlichen "Todesberufe" praktisch nur von Männern gewählt werden, damit sie ihre Versorgerrolle erfüllen können), und dass Ärztinnen kein Prestige haben sollen, halte ich für sehr zweifelhaft. Und sorry, politische Diskussionen im TV als wichtiger als sechs Jahre längeres Leben zu erachten, finde ich sehr sehr fragwürdig.

      In der Schweiz sind, in der Summe, die Frauen die Privilegierten.
    Weitere Antworten anzeigen
  • AllIP 26.04.2017 11:45
    Highlight Highlight Feminismus braucht es immer aber nicht die Form welche kompletten Männerhass beinhaltet. Es kann immer ein alter"Päpu" geben der denkt er könne den Frauen die Rechte wieder weg nehmen. Dafür stimme ich zu das Feminismus erhalten bleiben sollte. Aber wie sich die Damen heutzutage benehmen, wird der Begriff und die eigentliche Definition im schlechten Licht dargestellt. Es ist wichtig auf Diskriminierung, Sexismus, Vergewaltigung, Homophobie und Rassismus aufmerksam zu machen. Doch es fühlt sich wie ein Trend an anstelle einer ernsten Bewegung (Siehe Trend-Veganer).
    • SuicidalSheep 27.04.2017 06:06
      Highlight Highlight Korrekt. Kann auch nicht verstehen warum deshalb so geblitzt wird.

      Vorallem da sich die genannten Mode Feministen eher über das Wort "bosy" echauffieren statt wirklicher Diskriminierung nachzugehen.

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  • Scaros_2 26.04.2017 11:32
    Highlight Highlight Zum glück nitz ich kein instagram, twitter etc.

    So geht der ganze rotz und mist an mir vorbei.
  • Hänsel die Gretel 26.04.2017 11:29
    Highlight Highlight Erm, sorry aber die steriotypischen Vorurteile sind nach wie vor gegeben. Siehe z.B. in den Staaten wo sich lediglich kurzhaarige unattraktive Gestalten Feministinnen nennen (Ausnahmen bestätigen die Regel). Es ist weder sexy noch kenne ich einen Mann der darauf steht.
    • OkeyKeny 26.04.2017 15:52
      Highlight Highlight Siehst du, genau deswegen brauchts Feminismus. Du reduzierst diese Damen lediglich auf ihr äusseres und implizierst mit deiner Aussage, dass Frauen in erster Linie Männern zu gefallen haben. Aber diesen Frauen ist deine Meinung egal. Mir auch.
    • Blizzard_Sloth 26.04.2017 16:01
      Highlight Highlight Oh doch, kurze Haare sehen, aus meiner Sicht, toll aus bei Frauen. Und ausserdem ist es wohl nicht das erwählte Ziel aller Frauen dir zu gefallen.
    • Hänsel die Gretel 26.04.2017 22:39
      Highlight Highlight Kannst du mir eine einzige Frau zeigen, welche Männern nicht gefallen möchte?!? Wo lebst du denn...
    Weitere Antworten anzeigen
  • saderthansad 26.04.2017 11:16
    Highlight Highlight Tut gut, das zu lesen. Danke.
  • Karl33 26.04.2017 11:16
    Highlight Highlight Letzthin ein Interview mit verschiedenen populären Feministinnen in der Schweiz gelesen: Politikerinnen, Professorinnen. Die sagen tatsächlich, dass man "als Frau Männer nicht diskriminieren kann". Also konkret: Männer können per Definition von Frauen nicht diskriminiert werden.

    Ich finde das männerverachtenden Schwachsinn. Was ist dieser Feminismus bloss für eine peinliche Ideologie geworden.

    http://www.tagesanzeiger.ch/kultur/diverses/ich-als-frau/story/22455834


    • EvilBetty 26.04.2017 11:36
      Highlight Highlight Das ist dann wohl sexismus 😂

      #aufschrei
    • andrew1 26.04.2017 11:44
      Highlight Highlight Klar schwarze können auch nicht gegenüber weissen rassistisch sein(ironie).
    • SuicidalSheep 26.04.2017 12:03
      Highlight Highlight Und genau deswegen kann ich mit Feminismus nichts anfangen. Die selben sagen nämlich auch, dass Schwarze oder Asiaten nicht rassistisch sein können.

      Ich frage mich jetzt nur: Sind das die Mode Feministinnen oder die mit den krausen Achselhaaren?
    Weitere Antworten anzeigen
  • lexi 26.04.2017 11:12
    Highlight Highlight Ernsthaft? 🙄 also lieber keine Feministin als eine schlechte? Ähm nein, ich denke nicht!
    Buxhempfehlung an die Journalistin;

    Roxane Gay
    Bad Feminist
    ISBN: 9789100155131
    Benutzer Bild
    • Hänsel die Gretel 26.04.2017 11:30
      Highlight Highlight Hihihihi gay😂😂😂
    • Brienne von Tarth 26.04.2017 11:43
      Highlight Highlight @lexi: Ich glaube im Text oben wurde nirgends erwähnt, dass es lieber keine Feministinnen geben soll als schlechte, das ist so weit ich das sehen kann einfach deine Interpretation. Aber das Buch das du hier empfiehlst, ist möglicherweise genau so etwas das im Text angeprangert wird. Ich hab es nicht gelesen, aber kann es nicht sein das Roxane Gay in erster Linie Geld damit verdienen wollte und der Feminismus kommt erst an zweiter Stelle?
    • Nukular! Das Wort heisst Nukular. 26.04.2017 12:55
      Highlight Highlight Offensichtlich haben Sie den Artikel nicht richtig gelesen. Die Grundaussage ist: Das die Komerzialisierung des Feminismus oder der Feminismus für Likes die Bewegung an sich nicht weiterbringt.
      Meiner Meinung nach sollte sich der Feminismus wieder auf seine Kernthemen fokussieren. Kampf gegen Sexuelle Nötigung und vergewaltigung oder gegen die Unterdrückung von Frauen in 3. Weltländern.
      Frauenquoten und anti-men Gruppierungen rücken diese Bewegung nur ins Lächerliche.
      Freundliche Grüsse aus Sektor 7G.
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Sagt mal, bin ich hier der Einzige, der Oktoberfest doof findet?

Das Grauen hat einen Namen: Oktoberfest. Findet zumindest unser ansonsten dem Trinken nicht abgeneigter Redaktor.

Ich liebe Party. Partydiktat, aber? Nicht so sehr.

Oktoberfest – das ist nicht einfach mit ein paar Freunden feiern, nein. Denn man muss ja Sitzplätze reservieren, Eintritt bezahlen, zu einer bestimmten Zeit an einem bestimmten Ort sein und dann sofort in Partylaune sein.

Gemütlichkeit unter Stress, das ist Oktoberfest. Hier geht alles auf Kommando: Jetzt alle schunkeln! Jetzt alle Prosten! Jetzt alle mitgrölen!

Okay, Mitgrölen geht sowieso nicht, denn der Soundtrack ist unterirdisch. Jene …

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