Schweiz
Aargau

Drei Männer rauben Masseuse aus und fesseln sie

Drei Männer rauben Masseuse aus und fesseln sie – diese kann selbst Alarm schlagen

Hinterhältiger Überfall am Mittwochabend: Drei Unbekannte überfallen eine Frau an ihrem Wohnort in Murgenthal AG und rauben sie aus.
14.03.2019, 10:2714.03.2019, 10:27
Das Opfer wurde gefesselt.
Das Opfer wurde gefesselt. Oliver Menge

In einem Haus an der Hauptstrasse in Murgenthal bietet eine 47-jährige Schweizerin ihre Dienste als Masseuse an – am Mittwochabend wurde sie überfallen, gefesselt und ausgeraubt.

Kurz nach 20 Uhr tauchte ein Mann an der Haustür auf, der sich zuvor telefonisch angemeldet hatte. Doch kaum im Haus, packte er die Frau, wie die Kantonspolizei mitteilt. Sogleich folgten ihm zwei Komplizen. Diese waren, anders als der erste, maskiert.

Die Täter bedrohten die 47-Jährige und forderten Geld. Sie fesselten die Frau mit Klebeband, durchsuchten das Haus und verschwanden mit einer Beute von mehreren hundert Franken Bargeld.

Obwohl gefesselt, gelang es der Masseuse, um 20.40 Uhr die Polizei zu alarmieren. Die Fahndung nach den Tätern blieb allerdings erfolglos.

Soweit das Opfer die Täter zu beschreiben vermochte, handelte es sich beim unmaskierten Täter um einen etwa 50-jährigen Mann, der gebrochen deutsch sprach. Seine Mittäter waren von fester Statur und schwarz gekleidet.

Die Kriminalpolizei (Telefon 062 835 80 26) sucht Augenzeugen, die verdächtige Beobachtungen gemacht haben.

Aktuelle Polizeibilder: Auto bei Brand komplett zerstört

1 / 95
Aktuelle Polizeibilder: Lagergebäude durch Brand beschädigt
2.3.2020, Bremgarten (AG): Mehrere Feuerwehren rückten nach Bremgarten aus, nachdem ein Brand in einer Liegenschaft ausgebrochen war. Personen wurden keine verletzt. Die Kantonspolizei hat die Ermittlungen aufgenommen.bild: kapo Aargau
Auf Facebook teilenAuf X teilen

(az)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Das könnte dich auch noch interessieren:
Du hast uns was zu sagen?
Hast du einen relevanten Input oder hast du einen Fehler entdeckt? Du kannst uns dein Anliegen gerne via Formular übermitteln.
0 Kommentare
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
Mitte-Finanzdirektorin kämpft bei Individualbesteuerung gegen Partei – das sind die Gründe
Die steuerliche Heiratsstrafe soll fallen: Am 8. März stimmt die Schweiz über die Einführung der Individualbesteuerung ab. Mitte, SVP und Kantone warnen vor einem Bürokratiemonster. Die Luzerner Finanzdirektorin spricht hingegen von einer Vereinfachung.
In der Schweiz sollen Ehepaare künftig nicht mehr gemeinsam besteuert werden, sondern jede Person einzeln. Damit wird die Heiratsstrafe abgeschafft. Paare in der gleichen wirtschaftlichen Situation werden gleich besteuert – unabhängig vom Zivilstand. SVP, Mitte und die Kantone wehren sich jedoch gegen die Individualsteuerung. Sie sprechen von einem beträchtlichen Mehraufwand. Die Luzerner Finanzdirektorin Franziska Bitzi (Mitte) erklärt, weshalb die kantonalen Finanzdirektoren ebenso falsch liegen wie ihre Partei.
Zur Story