Schweiz
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Es diskutieren (v.l.): Christian Wasserfallen, Doris Leuthard, Mario Grossniklaus, Corrado Pardini und Bastien Girod. bild: screenshot/srf

«Grüne Wirtschaft»: Wenn Pardini und Wasserfallen sich streiten, schlägt Girod die Bundesrätin

In der ersten Abstimmungs-«Arena» zum Thema «Grüne Wirtschaft» geben sich Christian Wasserfallen und Corrado Pardini aufs Dach, und der Kopf der Initiative, Bastien Girod, bringt die Fakten auf den Punkt. 



Ein hartes Los. In seiner ersten «Arena» als Stellvertreter von Jonas Projer muss Mario Grossniklaus ausgerechnet die Diskussion zur Initiative «Grüne Wirtschaft» leiten. Ein schwieriges Thema, ein kopflastiges und eines, das uns alle in die unangenehme Situation bringt, uns und unseren Resourcenverbrauch zu hinterfragen. Ein Thema, das ein bisschen nach Verzicht riecht und weniger nach Spass. Grossniklaus landet trotzdem schon zu Beginn eine Punktlandung. Diese 8 Dinge fielen in der «Arena» auf.

Die Bundesrätin 

Sein erster Coup gelingt Moderator Grossniklaus, als er Bundesrätin Doris Leuthard schon mit der ersten Frage im Prüfstand aus dem Konzept bringt. «Frau Bundesrätin, arbeiten Sie ein bisschen viel?», fragt er. «Meistens schon», sagt die verdutzte Bundesrätin, als fühle sie sich ertappt.

Grossniklaus ertappt die Bundesrätin

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Video: streamable

Grossniklaus spielt darauf an, dass doch der Wirtschaftsminister und nicht die Umweltministerin gegen die grüne Initiative kämpfen müsste. Danach lässt Grossniklaus die vielen Gelegenheiten einspielen, in denen Leuthard immer wieder betonte, dass die Ressourcen langsam aufgebraucht sind.

«Ja, aber», sagt die Bundesrätin, die sich inzwischen wieder gefangen hat, «diese Initiative ist nicht das richtige Mittel». Sie wolle zwar ein hehres Ziel festlegen, würde die Wirtschaft und die Haushalte damit aber überfordern. Dabei bleibt die Bundesrätin während der ganzen Sendung. Wenig leidenschaftlich zwar – vielleicht ist das ihrem Gewissenskonflikt als Umweltministerin geschuldet — dafür aber konstant.

Der Unterhaltsame 

Da bringt SP-Nationalrat Corrado Pardini schon einiges mehr an Schwung mit in die Sendung. Selbst die Bundesrätin muss sich einmal «also wirklich aufregen», als Pardini von der «Kloake» spricht, in die sich bald unser Wasser verwandeln würde, wenn wir nicht endlich anfangen würden, ökologischer zu wirtschaften.

Nichtsdestotrotz gelingt es Pardini immer wieder, seine Anliegen rhetorisch auf den Punkt zu bringen. Sein Credo: «Diese Initiative ist für die Schonung des Menschen, nicht der Umwelt gemacht.» Sie bringe uns Gesundheit, Lebensqualität, Innovation und tausende Jobs. Egal, ob man seiner Meinung ist oder nicht, dem Pardini muss man zuhören. 

Ging an ihm nicht ein Moderator verloren? 

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Die Streithähne 

Es ist nicht ganz klar, ob die beiden sich schon vor der «Arena» nicht gemocht haben. Jedenfalls liefern sich die Gegner Pardini und FDP-Vize Christian Wasserfallen bei jeder Gelegenheit kleine Zwischenduelle, in denen der eine dem anderen abwechselnd vorwirft ihn zu beleidigen, ihn zu unterbrechen oder nicht anständig zu sein. Für die Zuschauer war's amüsant. Vor allem für Wasserfallen aber weniger, der seine Schlappe im ACS-Knatsch wahrscheinlich noch nicht ganz verdaut hat.

Wer ist hier der Unanständige? 

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Der Dossiersichere

Während Pardini und Wasserfallen sich gegenseitig den «Böölimaa» zuschieben wollen, punktet der Grüne Bastien Girod mit Dossiersicherheit. Nicht verwunderlich, immerhin ist er der Kopf hinter «Grüne Wirtschaft». Im gelingt es so sehr zu betonen, dass sich die Schweiz mit Annahme der Initiative nicht in Verzicht üben, sondern für die Zukunft fit machen würde, dass es nach der Sendung nachhallt. 

Auch im Prüfstand kontert er gekonnt die kritischen Fragen von Grossniklaus. Auf dem heissen Sockel muss er wegen der Kritik am «ökologischen Fussabdruck» antreten, auf dessen Minimierung die Initiative beruht. Kritiker monieren aber, dieser Nachhaltigkeitsindikator sei nicht korrekt. Girod lässt sich in keinem Moment aufs Glatteis führen. 

Girod glänzt im Prüfstand

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Der Streitpunkt

Der Streitpunkt ist und bleibt derselbe: Schadet die Initiative nun der Schweizer Wirtschaft oder bringt sie sie vorwärts? Die Meinungen der Kontrahenten könnten weiter nicht auseinander gehen. 

Während Leuthard und Wasserfallen warnen, die Unternehmen würden durch die neuen Vorschriften und Steuern in ihrer Innovationskraft blockiert oder würden – Klassiker – ins Ausland abwandern, betonen Pardini und Girod genau das Gegenteil: Nämlich, dass die neuen Vorschriften im Cleantech-Sektor eine Flut an Innovationen auslösen und neue Arbeitsplätze schaffen würden.  

Das denkt die Bundesrätin:

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Die Unternehmer 

Wie könnten sich die Politiker einig sein, wenn es nicht einmal die Unternehmer sind. Auf den Publikumsplätzen waren zwei eingeladen. BDP-Nationalrat Hans Grunder und GLP-Vize Jürg Grossen. Ersterer leitet ein international tätiges Vermessungs-Ingenieurbüro, letzterer eine Firma für Gebäudetechnik und Elektroinstallationen. 

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Hans Grunder (links) und Jürg Grossen. bild: screenshot/srf

Der Zwist zwischen den beiden ist genau der gleiche: Grossen verspricht sich von der Initiative Innovationen und Arbeitsplätze: «In der Politik muss man sich grosse Ziele setzen.» Grunder glaubt das Gegenteil: «Die Initiative stört die Innovation, die Arbeitsplätze würden sich ins Ausland verlagern, weil sie sich die Firmen nicht mehr leisten können.»

Die Praktische

Da mag man gerne einer vom Fach zuhören. Franziska Barmettler, Co-Geschäftsführerin von Swisscleantech, kämpft auch aus Eigeninteresse für die Initiative. Aber sie wartet mit anschaulichen Beispielen und interessanten Fakten auf: 

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Die Frage der Fragen

Wem glaubt das Volk? Macht uns die «Grüne Wirtschaft» auch ökologisch fit für die Zukunft? Oder raubt sie uns und der Wirtschaft nur das Geld aus der Tasche? Braucht es in puncto Nachhaltigkeit ein hartes Durchgreifen und ambitionierte Ziele bis 2050 oder reichen die Teilschritte, die Unternehmen und Politik bereits tun? Ist diese Initiative das richtige Mittel, um nicht mehr drei, sondern nur noch eine Erde an Ressourcen zu verschleissen? Die Argumente liegen dank der «Arena» auf dem Tisch. Am 25. September muss das Schweizer Stimmvolk entscheiden.  

Schweizer Umwelt: Sauberes Wasser, dreckige Luft und zu viel Lärm

Unsere «Arena»-Berichterstattung:

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36Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • supermario1 03.09.2016 22:37
    Highlight Highlight Schöner Artikel, angenehme Sendung. Ausser dass Wasserfallen wie eine Platte mit Sprung immer wieder die Leitzinsen erwähnt hat, ohne genau zu erklären was das genau bedeuted, als FDP'ler sollte er dies ja umso eher wissen. Auch wurde die Diskussion sehr sachlich geführt trotz gegenseitiger Anschwärzerei von FDP und SP exponenten, wobei die Argumente des grünen und des SP'lers mich nicht nur inhaltlich, sondern auch wirtschaftlich überzeugt haben. Die verlogene Art des Showgirls Doris hat mich jedenfalls nicht überrascht, aber das C hat für mich grunsätzlich etwas scheinheiliges:)
  • rodolofo 03.09.2016 22:00
    Highlight Highlight Ich glaube, sowohl Bastien Girod, als auch Bundesrätin Leuthart haben recht.
    Wir sollten die StimmbürgerInnen nicht unterfordern, aber auch nicht überfordern. Die Schweiz profitiert von Internationalem Fluchtgeld, kann darum auch mehr in Sachen Nachhaltigkeit leisten, als der Durchschnitt aller Länder dieser Welt!
    Die "Grüne Wirtschaft" wird so oder so kommen!
    Warum also nicht gleich von Anfang an vorne mit dabei sein?
    Dafür können wir uns ja z.B. die Austragung von Olympiaden, oder Weltmeisterschaften sparen, von Sportlern, die eh nur gedopt sind...
  • ulixes 03.09.2016 16:40
    Highlight Highlight Mit der Katalysator-Pflicht konnte der Schwefeldioxid-Ausstoss um 80%(!) verringert werden. Das war keine Selbstregulierung, sondern politisch verordnet. Manche Unternehmer wie SVP NR Jasmin Hutter leisteten massiv Widerstand. WIr waren das erste europäische Land. Danach sind andere mitgezogen.
    Was zeigt das? Man kann viel erreichen, wenn man den politischen Willen dazu hat. Man darf auch mal der erste sein. Und zum Wohle aller (intakte Umwelt) braucht es halt manchmal ein paar Regeln für die Unternehmen. Heute sind es Wegwerf-Handys und ähnliches, wo man eingreifen muss. Grüne Wirtschaft JA!
  • Einstein56 03.09.2016 13:07
    Highlight Highlight Wenn Roth die Arena schaut, sieht sie immer rot.
    • Luca Brasi 03.09.2016 14:06
      Highlight Highlight In diesem Fall wohl eher grün, sprich Bastien Girod. XD
    • Rafaela Roth 03.09.2016 14:15
      Highlight Highlight wenigstens nicht schwarz!
  • 7immi 03.09.2016 12:11
    Highlight Highlight selbstregulierende systeme wie unser wirtschaftssystem sind allen anderen systemen deutlich überlegen. dies zeigt die vergangenheit und die meisterung der wirtschaftskrisen durch die schweizer wirtschaft. dank grosser freiheit ist sie sehr flexibel. ein problem gibts aber: es wird nur umgesetzt, was sich finanziell lohnt. da sich durch den umweltschutz nicht per se geld sparen lässt (katalysator, rauchgasreinigung, doppelwände, etc.) muss man hier regulatorisch eingreifen. die "grüne wirtschaft" ist ein solcher eingriff, den ich durchaus begrüssen kann.
  • ThePower 03.09.2016 11:58
    Highlight Highlight Dir Bürgerlichen wollen natürlich keine grüne Wirtschaft, das schadet der Profitmaximierung. Sogar den weniger radikalen Gegenvorschlag des BR haben sie im Parlament versenkt. Mir ist die Initiative zwar auch zu extrem, dennoch werde ich ja stimmen, weil die Bürgerlichen bei einer Annahme die Initiative bei der Umsetzung ohnehin noch verwässern werden.

    P.s Sackstarker Auftritt von Girod, Bravo👏🏻
  • demokrit 03.09.2016 11:12
    Highlight Highlight Ich bin zwar ökologisch denkend, aber das hier ist ein Bürokratie erzeugendes und unausgegorenes Unterfangen. Meiner Meinung müsste man das Problem direkt angehen. Dieses Problem heisst Öl: Die Lösung liegt hier in der Lieferkettenbesteuerung und Kerosinbesteuerung von Flugreisen.
    • trio 03.09.2016 17:44
      Highlight Highlight @Grufti aber die MEI lässt sich zum Glück probleblos umsetzen!
  • seventhinkingsteps 03.09.2016 11:03
    Highlight Highlight Die Arbeitsplätze werden sowieso outgesourced, mit oder ohne Initiative
  • sidi77 03.09.2016 10:10
    Highlight Highlight Mit Annahme der Initiative haben wir Konsumenten eine kleinere Produkteauswahl, und diese werden auch noch teurer. Fazit: Der Einkaufstourismus wird angekurbelt, weil ennet der Grenze die Produkte noch weniger kosten als heute. Das interessiert uns solange nicht, als auch die Unternehmen in der Schweiz noch nicht im Ausland nach günstigeren Mitarbeitern suchen. Das werden sie aber tun, um mit den Unternehmen ennet der Grenze einigermaßen mithalten zu können.
  • Nevermind 03.09.2016 09:42
    Highlight Highlight Die Initiative kommt für die Wirtschaft der Skigebiete ein wenig zu spät. 😉
  • bruppbacher 03.09.2016 09:08
    Highlight Highlight gut gemacht Bastian!
  • dieleiseStimme 03.09.2016 07:11
    Highlight Highlight Selbstregulierung klappt in der Wirtschaft erfahrungsgemäss immer sehr gut weshalb wir absolut darauf vertrauen sollten.
    • amore 03.09.2016 08:16
      Highlight Highlight Das Märchen von der Selbstregulierung haben wir schon jahrelang gehört. Der Markt wird es schon richten. Und so weiter..... Nein die Wirtschaft braucht staatliche Rahmenbedingungen. Hätte der Staat seinerzeit nicht den Katalysator beim Auto zur Pflicht gemacht, würden die Autosihn heute wahrscheinlich nicht flächendeckend eingebaut haben. Und was mussten wir damals alles anhören: das sei nicht Aufgabe des Staates, das Garagengewerbe werde leiden, Arbeitsplätze gingen verloren ..... Übrigens der Staat ist füdie Gesamtheit der Bürger. Auch eine Art Selbstregulierung.
    • Der Rückbauer 03.09.2016 08:16
      Highlight Highlight Meinst du das ironisch?
    • klugundweise 03.09.2016 08:17
      Highlight Highlight Ist das ironisch gemeint?
      Immobilienkrise, Dotcomkrise und vor allem die immer noch nicht bewältigte Bankenkrise vergessen? Und die globalen Quasimonopole (Chemie, Finanzen, IT etc.) welche die Staaten vor sich her treiben?
      Schlafen Sie weiter, das Erwachen wir umso brutaler!
    Weitere Antworten anzeigen
  • KaiCer 03.09.2016 06:59
    Highlight Highlight Liest sich als wäre Jürg Grossen eine Firma :) (Punkt 6)
  • Schneider Alex 03.09.2016 06:45
    Highlight Highlight Initiative „Grüne Wirtschaft“ JA

    So schludrig wie heute in der Schweiz mit Verfassungsbestimmungen umgegangen wird, kann man getrost der gut gemeinten Volksinitiative „Grüne Wirtschaft“ zustimmen. Die Sache wird dann eh bei der Umsetzung im Sinne unserer Wirtschaftselite zurechtgebogen.
  • jk8 03.09.2016 06:05
    Highlight Highlight Das Argument: "Die Initiative schadet der CH Wirtschaft" tönt für mich nach "Wir sind reich und wollen es bleiben, scheiss auf die Umwelt!".
    Eine gesunde Umwelt können wir ohne Verzicht nicht erreichen... Die Frage ist, ob wir dazu bereit sind, oder unseren zukünftigen Generationen unseren Planeten zerstören.
  • exeswiss 03.09.2016 04:39
    Highlight Highlight typisch unternehmer. bei steuergeschenken machen sie die hohle hand, wenn mal was für die zukunft gemacht wird, wird sofort mit totschlag-argument "auslandauslagerung" abgeblockt.
  • pamayer 03.09.2016 03:10
    Highlight Highlight Die grünen haben zur Zeit den schwersten stand in der von der svp dominierten politischen agenda.
    Deshalb erst recht: was nützen die ganzen ausländer-sind-an-allem-schuld/nicht-schuld Diskussionen, wenn wir unsere Lebensgrundlage mit füssen treten und nachhaltig verschmutzen.
    Diese Initiative kann nur positives bringen. Danke den grünen!
    • atomschlaf 03.09.2016 09:06
      Highlight Highlight @pamayer: Die Umweltqualität in der Schweiz ist hervorragend und die Umweltgesetzgebung gehört zu den weltweit strengsten.
      Von "Lebensgrundlage mit füssen treten und nachhaltig verschmutzen" kann keine Rede sein.

      Bei der Initiative der Grünen geht es einzig um den Ressourcenverbrauch pro Kopf, der bei einem reichen Land naturgemäss höher ist.

      Angesichts der Kleinheit des Landes würde aber die Annahme der Initiative überhaupt nichts an der globalen Verfügbarkeit der Ressourcen ändern sondern lediglich, unseren Wohlstand und die Konkurrenzfähigkeit unserer Wirtschaft beschädigen.
    • Knut Knallmann 03.09.2016 10:34
      Highlight Highlight Das : Wir sind zu klein" Argument ist das mit Abstand schlechteste Argument, dass es gibt. Jede Region der Welt einzeln betrachtet kann das von sich behaupten. Tatsache: Irgendwo muss man mal anfangen. Die Pionierrolle steht der Schweiz gut.
    • Fabio74 04.09.2016 22:01
      Highlight Highlight @Atomschlaf: Aber nur weil die Industrien, die am meisten Dreck produzieren nach CHina verlagert wurde und uns ja nicht interessiert was dort läuft
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