Schweiz
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
ARCHIVBILD ZUM ENTSCHEID DES STAENDERATES ZUR FORDERUNG EINES VERHUELLUNGSVERBOTES IN DER SCHWEIZ, AM 09. MAERZ 2017 ---- Nora Illi waehrend einer Medienkonferenz des Islamischen Zentralrates der Schweiz, am Donnerstag, 10. Dezember 2015, in Locarno. Das im November im Tessin verabschiedete

In St.Gallen dürfen sich Frauen nicht mehr verschleiern.  Bild: KEYSTONE/TI-PRESS

St.Gallen verbietet Burkas – 3 Dinge, die du dazu wissen musst



St.Gallen führt als erster Kanton der Deutschschweiz ein Burka-Verbot ein. 66,7 Prozent der Stimmbürger stimmten für ein Verhüllungsverbot – sogar in der Stadt St.Gallen wurde das Gesetz angenommen. 

Die Polizei soll künftig situativ entscheiden, ob eine Person mit Gesichtsverhüllung, etwa eine Burkaträgerin, eine Gefahr für die öffentliche Sicherheit darstellt. Wann dies genau der Fall ist, lässt das neue Gesetz indes offen.

Wen trifft das Verhülungsverbot wirklich?

Als Schweizer Premiere setzte das Tessin 2016 ein Verhüllungsverbot in Kraft. Angepriesen wurde es als Burkaverbot. Doch es trifft vorwiegend vermummte Hooligans, wie eine Auswertung des «Sonntagsblick» zeigte. 

Basler Hooligans stuermen das Feld und provozieren die Aarauer Hooligans nach dem Sieg und dem Meisterschaftsgewinn ihres Teams nach dem Fussball Meisterschaftsspiel der Super League zwischen dem FC Aarau und dem FC Basel am Donnerstag, 15. Mai 2014, im Stadion Bruegglifeld in Aarau. (KEYSTONE/Patrick B. Kraemer)

Bild: KEYSTONE

In den ersten vier Monaten 2018 seien gestützt auf das Verhüllungsverbot elf Verfahren  eröffnet worden. In keinem einzigen Fall sei eine Muslimin involviert gewesen. Laut der Tessiner Justizdirektion richteten sich zehn der Verfahren gegen vermummte Fussball- und Eishockeyhools.

Werden Burkas in der ganzen Schweiz verboten?

Das «Egerkinger Komittee» um SVP-Nationalrat Walter Wobmann hat eine nationale Burkaverbotsinitiative lanciert, die wahrscheinlich 2019 vors Volk kommt. Anfang 2018 sprachen sich in einer repräsentativen Umfrage 76 Prozent der Stimmbürger für die Vorlage aus. 

Im Juni 2018 hat er Bundesrat einen direkten Gegenvorschlag präsentiert, der nun in die Vernehmlassung geht. 

Wie sieht die Situation in Europa aus?

Bild

(amü)

Burka-Verbot in Dänemark tritt in Kraft

Video: srf

Eine Burka für alle Fälle

Das könnte dich auch interessieren:

Die Fallzahlen steigen wieder leicht an – so sieht's in deinem Kanton aus

Link zum Artikel

Corona International: EU beschliesst Einreisestopp ++ Italien mit 345 neuen Todesopfern

Link zum Artikel

Magic Johnson vs. Larry Bird – ein College-Final als Beginn einer grossen Sportrivalität

Link zum Artikel

Das iPad kriegt Radar? Darum ist der Lidar-Sensor eine kleine Revolution

Link zum Artikel

Wie ich nach 3 Stunden Möbelhaus von Wolke 7 plumpste

Link zum Artikel

So lief Tag 1 nach Bekanntgabe der «ausserordentliche Lage» für die Schweiz

Link zum Artikel

4 Gründe, weshalb die Corona-Zahlen des BAG wenig mit der Realität zu tun haben

Link zum Artikel

Sechs «Eisenjugend»-Mitglieder verhaftet

Link zum Artikel

Die Schweiz befindet sich im Notstand – die 18 wichtigsten Antworten zur neuen Lage

Link zum Artikel

Ein Virus beendet Jonas Hillers Karriere: «Es gäbe noch viel schlimmere Szenarien»

Link zum Artikel

Lasst meinen Sex in Ruhe, ihr Ehe- und Kartoffel-Fanatiker!

Link zum Artikel

Wie ansteckend sind Kinder wirklich? Was die Wissenschaft bis jetzt dazu weiss

Link zum Artikel

Der Mann, der es wagt, Trump zu widersprechen

Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen
DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Falsche Polizistin in sechs Kantonen aktiv – 225'000 Franken Beute

Eine 39-jährige Frau muss sich vor der Berner Justiz verantworten, weil sie in sechs Kantonen an Delikten von «falschen Polizisten» beteiligt gewesen sein soll. Ihr werden gewerbsmässiger Betrug sowie Geldwäscherei vorgeworfen.

Das teilte die kantonale Staatsanwaltschaft für Wirtschaftsdelikte am Dienstag mit. Die Frau soll sich an insgesamt 17 Delikten in den Kantonen Bern, Aargau, Baselland, Basel-Stadt, St. Gallen und Zürich beteiligt haben. Die Deliktsumme beträgt über 225'000 Franken.

Die …

Artikel lesen
Link zum Artikel