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ARCHIVBILD ZUR GESTRIGEN STOERUNG IM AKW MUEHLENBERG, DIE ZU EINER ABSCHALTUNG DES REAKTORS FUEHRTE, AM MITTWOCH, 7. MAERZ 2018 - Kontrollraum des Kernkraftwerks Muehleberg im Kanton Bern, aufgenommen am 30. Juni 2016. (KEYSTONE/Gaetan Bally)

Kontrollraum im AKW Mühleberg. Bild: KEYSTONE

Störung im Atomkraftwerk Mühleberg führt zu Schnell-Abschaltung



Eine Störung im Überwachungssystem der Dampfleitungen hat am Mittwochvormittag eine Schnellabschaltung des Atomkraftwerks Mühleberg vor den Toren Berns ausgelöst. Eine Gefahr besteht nach Angaben der Betreiberin, der BKW Energie AG, nicht.

Der Vorfall trat um 10.34 Uhr auf, wie die BKW am frühen Nachmittag mitteilte. Die Anlage habe sich «auslegungsgemäss verhalten» und der Reaktor befinde sich in einem sicheren Zustand, schreibt die BKW in ihrer Mitteilung.

Letzte Schnellabschaltung 2015

Zu Schnellabschaltungen kommt es nicht häufig, aber gelegentlich. So kam es im AKW Mühleberg etwa 2012 wegen einer Panne bei Messungen dazu oder 2015 aufgrund einer Reglerstörung im internen Wasserkreislauf. Das AKW Mühleberg ist seit 1972 am Netz. Es soll 2019 endgültig ausser Betrieb genommen werden.

Die Störung betraf am Mittwoch das Überwachungssystem der Dampfleitungen, die zu den Turbinen des Kraftwerks führen. Die Ursache der Störung wird zurzeit noch abgeklärt.

Keine Gefahr für Bevölkerung

Eine Gefahr für die Bevölkerung oder die Umgebung besteht laut Mitteilung der BKW nicht. Der Energiekonzern hat die Aufsichtsbehörde des Bundes, das Eidgenössische Nuklearsicherheitsinspektorat ENSI, informiert.

Das AKW Mühleberg soll nach Behebung der Störung und nach Zustimmung des ENSI wieder angefahren werden, wie die BKW weiter mitteilte. (whr/sda)

AKW Beznau darf nach drei Jahren Pause wieder ans Netz

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Video: srf

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26Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • α Virginis 07.03.2018 18:51
    Highlight Highlight ...wird langsam Zeit, diese Dapfmaschinen vom Netz zu nehmen. Danach kommt noch der Rückbau und, nicht zu vergessen, die "Endlagerung" der Rückstände. Hmmm... Nicht zu unterschätzender Aufwand für ein "wenig" Strom. Bleibt die Frage: wer muss dafür bezahlen?
    • SemperFi 09.03.2018 08:05
      Highlight Highlight Das ist ja wohl eine rhetorische Frage. Wer bezahlt, wenn die Gewinne verteilt sind und nur noch Lasten da sind? Unter anderem Sie und ich natürlich.
  • nödganz.klar #161 07.03.2018 18:01
    Highlight Highlight Kann mir jemand erklären, warum der Geigerzähler im 3-Monatsvergleich grade heute so extrem ausschlägt? Intepretiere ich die Grafik falsch?

    https://www.radmon.ch/archiv.html
    • The IT Guy 07.03.2018 20:50
      Highlight Highlight Ja wahrscheinlich. :)
      Die Messungen sind in CPM (counts per minute) und nicht in Sievert angegeben. Nach kurzer Recherche siehts so aus, als ob man die Einheiten nicht direkt umrechen kann und CPM nicht direkt etwas zur Radioaktivität aussagt, kenne mich da aber auch nicht so aus.

      Kann uns jemand weiterhelfen?
  • Christian Mueller (1) 07.03.2018 16:59
    Highlight Highlight Jetzt, wo sie den anderen Schrottreaktor wieder am Netz haben, könnne sie ja einen anderen 'schnellabschalten'...
  • Charlie Brown 07.03.2018 16:39
    Highlight Highlight Hmmmm... seither läuft die Uhr an meinem Backofen rückwärts. 🤔
  • EvilBetty 07.03.2018 16:35
    Highlight Highlight Ich frag mich immer wie das geht, AKW abschalten. Ist ja nicht so, dass das spaltbare Material aufhören würde zu reagieren...
    • andrew1 07.03.2018 20:19
      Highlight Highlight Ganz einfach. Mit so nem roten "not-aus schalter". Oder die russische version"powerof".😂
    • Energia 07.03.2018 20:52
      Highlight Highlight zwischen den Brennstäben wird ein Widerstand eingefahren. Damit wird die Reaktion unterbunden und es finden nur noch wenige Spaltungen statt (ganz einfach beschrieben)
    • atomschlaf 07.03.2018 22:03
      Highlight Highlight https://de.m.wikipedia.org/wiki/Reaktorschnellabschaltung
  • chnobli1896 07.03.2018 16:34
    Highlight Highlight Ich finde es lustig wie bei keinem Zwischenfall niemals auch nur eine kleine Gefahr für die Bevölkerung bestande. Hätten sie in Fukushima auch gesagt wenn die Katastrophe in letzter Sekunde hätte verhindert werden können.
  • Flint 07.03.2018 15:52
    Highlight Highlight Gar nicht mehr einschalten wäre mir lieber.
    • Ökonometriker 07.03.2018 19:18
      Highlight Highlight Die Frage lautet dabei: wodurch kann die Bandenergie ersetzt werden? Man will ja keine neuen AKWs (wären auch zu teuer). Die Umwelt will man auch schützen (also weder neue Gaskraftwerke bauen noch deutschen Kohlestrom importieren) und auch keine riesigen Batterieparks bauen.
      Die Landschaft soll aber auch geschützt werden - neue Staudämme und Windturbinen sind tabu. Trotzdem will man auch den Verbrauch nicht einschränken - die Bevölkerung wächst, Bahn und Elektroautos sind politisch gewollte Fortbewegungsmittel.

      Da fragt man sich schon: quo vadimus?
    • amore 07.03.2018 21:34
      Highlight Highlight Prof. Anton Gunzinger hat es in seinem Buch „Kraftwerk Schweiz“ beschrieben wie es funktioniert. Man muss nur wollen.
    • Troxi 07.03.2018 22:36
      Highlight Highlight Am 20.12.19 ist Lichterlöschen in Mühleberg. Dann beginnt der Rückbau. Die Politik ist gefordert den Ausfall zu kompensieren. Der Grimselsee müsste demnächst erhöht werden, damit wäre ein Teil bereits gedeckt.
  • Triumvir 07.03.2018 15:35
    Highlight Highlight "Der Reaktor befinde sich in einem sicheren Zustand". Ja, ja wer's glaubt...Das haben die Betreiber von Fukushima auch immer beteuert...
    • Flötist 07.03.2018 16:50
      Highlight Highlight Ja, was sollen sie denn sagen, dass dus glaubst?
    • maatze 07.03.2018 19:16
      Highlight Highlight Da ist es ja gut, dass die Gefahr eines 20 Meter hohen Tsunamis in der Schweiz generell sehr klein ist.
    • Energia 07.03.2018 20:47
      Highlight Highlight Echt, Du vergleichst eine Schnellabschaltung mit Fukushima? Etwas Realitätsfremd nicht?
    Weitere Antworten anzeigen

Er wollte Sex im Thermalbad: 53-jähriger Taxifahrer verurteilt

Eines ist klar: Über Sex haben die beiden im Taxi gesprochen. Worum es aber genau ging, darüber waren sie sich uneinig. Dieser Tage begegneten sich die 22-jährige Coiffeuse Samantha (Name geändert) und ein 53-jähriger Taxifahrer aus der Region vor dem Bezirksgericht Baden wieder.

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