Schweiz
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Stuehle und Tische stehen vor einem Restaurant im Zuercher Niederdorf am Montag, 16. Maerz 2020. Der Bundesrat hat den den nationalen Notstand erklärt. Ab Mitternacht sind öffentliche und private Veranstaltungen verboten. Alle Laeden, Maerkte, Restaurants, Bars sowie Unterhaltungs- und Freizeitbetriebe werden geschlossen. (KEYSTONE/Alexandra Wey)

Restaurants müssen nach wie vor geschlossen bleiben. Bild: KEYSTONE

Kommentar

Warum die Beizen noch nicht aufgehen – und das total Sinn macht

Der Entscheid des Bundesrates, die Restaurants noch nicht zu öffnen, ist nachvollziehbar. Nur hat er es verpasst, dies der Bevölkerung verständlich zu erklären.



Nach seinem gestrigen Auftritt wird der Bundesrat harsch kritisiert. Zu zurückhaltend seien die Lockerungen der Schutzmassnahmen. Nicht nachvollziehbar sei, warum die einen wieder aufmachen dürfen, während andere weiterhin geschlossen haben müssen. Viele ärgern sich: Ist es nicht widersprüchlich, dass Grossverteiler wieder Kleider verkaufen dürfen, während Kleiderläden geschlossen bleiben? Und was ist mit den Restaurants? Macht es Sinn, Nagelstudios und Beautysalons zu öffnen, aber die Beizen nicht?

Ja, macht es.

Und zwar aus einem einfachen und ganz konkreten Grund: Die Krise ist noch nicht vorbei. Die Ansteckungszahlen gehen jetzt zwar seit ein paar Tagen zurück und auch die Todeszahlen stagnieren. Der grosse Ansturm auf die Spitäler blieb aus. Es kam nicht zu einer Überlastung des Gesundheitssystems, es gab keine überfüllten Intensivstationen. Patienten mussten nicht triagiert werden, Ärzte waren nicht gezwungen, ethisch kaum zumutbare Entscheidungen zu fällen. Zum Glück.

Warum das so ist? Weil die Massnahmen gewirkt haben. Und das müssen sie auch weiterhin. So mühsam sie auch sind, so sehr wir uns ein Zurück in die Normalität wünschen: Noch sind wir weit davon entfernt. Leider.

Tische und Stuehle stehen vor einem geschlossenen Restaurant in Bern, am Donnerstag, 19. Maerz 2020. (KEYSTONE/Peter Klaunzer)

Dieser Anblick bleibt uns wohl oder übel noch etwas erhalten. Bild: KEYSTONE

Die Enttäuschung der Gastroarbeitenden ist nachvollziehbar. Seit Wochen müssen sie ihre Betriebe geschlossen halten, viele wissen nicht, wie lange sie sich so noch halten können. Ihre Situation ist schwierig. Doch jetzt wieder aufzumachen, wäre fatal.

Man stelle sich vor, wie schnell die Leute wieder in den Cafés sitzen würden, wie voll die von Beizen gesäumten Boulevards wären, wie normal sich plötzlich alles wieder anfühlen würde. Man stelle sich vor, was passieren würde, wenn jetzt die Kleiderläden aufgingen. Menschen strömten in die Einkaufspassagen, die öffentlichen Verkehrsmittel würden schlagartig wieder voller, Abstand zu halten würde ein Ding der Unmöglichkeit.

Und das ist genau das, was jetzt nicht passieren darf. Denn eines muss ganz klar gesagt werden: Es stimmt, wir sind über dem Berg. Aber aus der Gefahrenzone raus sind wir nicht. Die Verbreitung des Virus ist noch nicht gestoppt. Nach wie vor stecken sich die Leute mit dem Virus an, geben es weiter, nach wie vor sterben Menschen. Und darum beginnt der mühsame Teil dieser leidigen Geschichte erst jetzt. Jetzt müssen wir das Coronavirus in Schach halten. Es darf nicht zu einer zweiten oder dritten Ansteckungswelle kommen.

Die Bahnhofstrasse mit dem geschlossenen Cafe Spruengli fotografiert am 17. Maerz 2020 in Zuerich. (KEYSTONE/Christian Beutler)

Auch Einkaufspassagen wie die Zürcher Bahnhofspassage bleiben vorerst weiterhin leer.

Um bei der Analogie von Bundesrat Alain Berset zu bleiben, der den Kampf gegen die Corona-Krise mit einem Marathonlauf verglich, könnte man es so ausdrücken: Ein 42-Kilometerlauf erfordert Ausdauer. Je länger man rennt, umso mehr schmerzen die Muskeln, umso schwieriger ist es, durchzubeissen. Insbesondere auf den letzten Kilometern. Aber aufgeben, wenn man schon so weit gekommen ist, will niemand.

So wie der Lockdown schrittweise eingeführt wurde, so wird er jetzt auch Schritt um Schritt geöffnet. Dass Restaurants nicht zu den ersten gehören, die wieder aufmachen dürfen, sollte augenscheinlich sein. Und so war der Entscheid des Bundesrats am Donnerstag richtig. Nur hat er es schlecht erklärt. Denn eigentlich ist es ganz einfach: Es können jetzt nicht alle aufmachen. Und vor allem nicht alle gleichzeitig. Es darf nicht zu viel Bewegung entstehen. Weder an den Arbeitsplätzen noch im öffentlichen Raum.

Es wäre an Simonetta Sommaruga gewesen, dies der Bevölkerung verständlich zu erklären. Doch die Bundespräsidentin hat es verpasst, in diesem Punkt Klarheit zu schaffen. Nicht mit einem Wort wurden die Restaurants in der vierseitigen Verordnung erwähnt. An der Pressekonferenz nahm Sommaruga erst auf Nachfrage Stellung. Dazu liege noch kein Entscheid vor, vielmehr solle die Branche Lösungen vorschlagen.

Mit seiner unkonkreten und unverständlichen Kommunikation hat sich der Bundesrat das Wohlwollen der Gastro- und Gewerbeverbandes verspielt – obwohl er gerade jetzt darauf angewiesen ist, dass alle am selben Strick ziehen.

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    Alle Leser-Kommentare
  • Sahara 18.04.2020 21:32
    Highlight Highlight Das Beizen nicht aufgehen ist logisch. Aber warum Coiffeur, Massagen, Nagelstudios, etc aufmachen trotz engem Körperkontakt ist wohl eher eigeninteresse zuzuteilen. Da wäre es viel schlauer diese erst mit den Beizen wieder zu öffnen und dafür der Detaihandel vorzuziehen.
  • Avalon 18.04.2020 17:07
    Highlight Highlight Ich würde dem BR und all den involvierten Bundes- und Kantonsangestellten gerne danken. Sie stehen unter einem gewaltigen Druck und bringen sehr viele gute Entscheide, leisten hervorragende Arbeit, sind immer freundlich (hab immer nur gute Kontakte gehabt, per Telefon und Mail, da auch selbständig und zur Zeit erwerbslos).
    Ein ganz grosses, von Herzen kommendes und ernst gemeintes DANKESCHÖN!
  • Avalon 18.04.2020 17:02
    Highlight Highlight Ich weiss, es ist doof, ABER ich würde soooo gerne wieder mal auswärts essen 😉🙄
    Dabei bin ich gar nicht so oft ausgegangen ...
  • thinkfree 18.04.2020 14:57
    Highlight Highlight 2) Die Massnahmen stehen in keinem Verhältnis zur Mortalität des Covid-19-Virus. Die Folgen, die diese unverhaltnismässigen Massnahmen haben, werden mit grosser Wahrscheinlichkeit weit mehr Leid und Elend anrichten, als das Virus selbst.

    Betrachtet man die Zahlen von Leben und Tod einmal im Gesamtkontext, verlieren sie ihre furchteinflössende Wirkung.

    https://www.worldometers.info

    Jedes Ende ist traurig, kein Abschied leicht. Wir können jedoch den Tod selbst, den Verlustschmerz und Trauer um geliebte Menschen nicht bezwingen, indem wir das bestehende Leben unterbrechen und bekämpfen.
    • Amadeus 18.04.2020 19:29
      Highlight Highlight @Thinkfree
      Also, ich bin lieber auf Kurzarbeit als angehängt am Beatmungsgerät.
    • thinkfree 18.04.2020 21:57
      Highlight Highlight Es geht jedoch nicht nur um dich in dieser Krise. Weltweit starke Zunahme von Arbeitslosen und Familien aufgrund Jobverlust weit unter dem Existenzminimum lebend, Restaurants und Hotels, die schliessen müssen, viele Menschen, insbesondere Kinder, die unter zu wenig Bewegung, Sozialkontakt und psychischem Stress leiden, um nur einige Folgen der Massnahmen zu nennen.

      Beatmungsgeräte können kontraproduktiv sein und den Verlauf verschlimmern.

      Medianalter der Verstorbenen über 80 Jahre, davon unter 1% ohne ernsthafte Vorerkrankungen.

      (Quelle: swprs.org, Stand 18.4.20)
  • Rethinking 18.04.2020 12:54
    Highlight Highlight Die derzeitige Lockerung ist sicher für viele ein Segen, sie kann jedoch auch dazu beitragen, dass die Leute sich weniger Sorgen machen resp. sich sicherer fühlen, weniger sensibilisiert sind und dadurch das Social Distancing vernachlässigen...
  • malu 64 18.04.2020 01:48
    Highlight Highlight Es gibt so viele Gewerbe und Branchen, es ist praktisch unmöglich über alle im Detail zu sprechen.. 2 Meter Abstand beim Essen, an der Bartheke, im Kaffe? Sind Gläser und Teller nach dem Abwasch wirklich virenfrei? Die Geräuschkulisse wird zudem wesentlich höher . Von der Rendite ganz zu Schweigen. Was ist mit Campingplätzen, Badis, Fitnesszenter, Kampfsport und Tanzschulen. Die Nutzung ihrer sanitären Installationen. Wir haben viele Branchen, welche eine Lösung brauchen, um wieder Geld einzunehmen.
  • Pafeld 18.04.2020 01:38
    Highlight Highlight Praktisch keine andere Branche wie die GastroSuisse hat mit Takeaway und Heimlieferungen Überbrückungsmöglichkeiten, nach denen sich die anderen die Finger lecken würden. Aber anstatt sich anzupassen, flennt man lieber im grossen Stil rum, völlig ausser Stande, den Ernst der Situation zu akzeptieren.
    • Ärdbeergonfi 19.04.2020 08:51
      Highlight Highlight Das Umsatteln auf Take Away und Delivery bezahlt dir jedoch nicht die hohen Fixkosten eines Restaurants. Zumal die Umstellung ebenfalls mit Kosten verbunden ist und Gastrobetriebe jetzt sicherlich keine Investitionen tätigen können.
  • Kugelblitz 18.04.2020 01:28
    Highlight Highlight Heute Nachmittag machte ich meinen seit einigen Wochen üblichen WOCHENEINKAUF zu Fuss in die Stadt (Luzern). Ich war erstaunt, weil viel mehr Fussgänger, Autos, Velos und Motorräder unterwegs waren. Auch im Coop Löwencenter hatte es mehr Leute. Irgendwie hab ich den Eindruck, dass noch nicht alle begriffen haben dass uns die ganze Sache länger beschäftigen könnte.
  • Soulfly 18.04.2020 00:10
    Highlight Highlight Dem ist nichts hinzuzufügen!
    Es braucht zeit, um zur normalität zurückzufinden.
    Was würde passieren, wenn bars, pubs, clubs oder restaurants auch öffnen würden?
    Alle würden sofort in diese lokalitäten gehen!
    Das wäre absolut kontraproduktiv.
    Auch wenn es nicht einfach ist, im moment sind die Interessen der Gesellschaft wichtiger als die des individuums.
    Es ist ein frühling/sommer/herbst so.
    Ich denke, das sollte jeder, zum gemeinwohl, verkraften können!
  • Octavius 17.04.2020 23:53
    Highlight Highlight Super erklärt, aber anscheinend gibt es Leute denen die mühsam erzielte Resultate am Hinterteil vorbeigehen. Was bringt es, wenn sie zwei Wochen später zumachen müssen, weill der Virus sich wieder ausbreitet? Wieso sind sie so sicher das die Leute wieder in Scharen kommen?
  • neutrino 17.04.2020 23:51
    Highlight Highlight Super Artikel. Ich kann die Strategie des BR voll nachvollziehen und finde sie stringent. Aber die Kommunikation ist eine Katastrophe. Der BR muss das doch das so rüberbringen, dass nicht nur Uniabsolventen verstehen, warum er das tut, sondern auch der Beizer in Hinterfultigen oder Lützelflüh. Die Sommaruga kommt so rüber, wie wenn sie keine Ahnung hat, dass da hunderte von Existenzen bedroht sind.
  • nicht_millenial 17.04.2020 23:19
    Highlight Highlight Ich glaube nicht, dass da wer ein gutes Verhältnis verspielt hat. Die Verantwortung trägt der BR, und er trägt sie gut. Niemand hat Blumensträusse bekommen so nach dem Motto „and the winner is“ Iin einer Beiz mit Bier, Cüpli und Co -wer übernähme da nach zwei Stunden „endlich feuchtfröhlich!“ das Eingreifen? Security? „Abstand halten!“ nö.fände niemand lustig, zum Beispiel das Servicepersonal selbst auch nicht.
    Eher erwartet hatte ich klarere Appelle an jene Branchen, die derzeit in Arbeit versinken: Logistik usf. Übergangslösungen für jene zu suchen, zu erarbeiten.
  • Hanuta 17.04.2020 22:57
    Highlight Highlight Die Verhinderung der exponentiellen Verbreitung geht auch ohne Schliessung der Gastro. Ich lebe in Schweden und erlebe das. Wenn die Bürger sich vernünftig verhalten und den Abstand einhalten, können Cafés offen sein. Es muss nicht alles oder nichts sein. Ich glaube sogar, dass der fehlende Mittelweg zu sehr viel Konflikt führt, die Stimmung wird zunehmend aggressiv wenn ich mit meinen Schweizer Freundinnen spreche. Echt jetzt, hier in Schweden funktioniert es. Wir rennen einen Marathon, keinen Sprint, da braucht es Perspektiven und Vertrauen.
    • Richu 18.04.2020 10:38
      Highlight Highlight @Hanuta: Gute und richtige Analyse; aber viele Schweizerinnen und Schweizer sind betr. "Coronavirus" komplett überfordert, die Tatsachen richtig zu erkennen!
    • HAL1 18.04.2020 11:29
      Highlight Highlight @hanuta

      In der schweiz ist man nicht zu solch disziplin fähig. Wie süchtige lechzen sie nach unterhaltung und chill... warum? Weils nicht direkt weh tut. Hier ist man nicht mal fähig alleine einkaufen zu gehn... laufen zu zweit/haushalt in den laden obwohl die menge an eintritte begrenzt ist.
    • Avalon 18.04.2020 19:16
      Highlight Highlight Es würde auch bei uns gehen, wenn man ähnlich gelassen wie in Schweden kommunizieren würde.
      Was die Medien hierzulande geboten haben und immer noch tun, ist grenzwertig. Es ging immer nur um Clicks...
      Kein Wunder haben viele Menschen Angst. Es wird auch nur auf Panik gemacht, in den Kommentarspalten grad nochmals. Wir dürfen schon noch ein wenig besser werden in achtsamer Kommunikation 😉😀 und auch im achtsamen Umgang miteinander.
  • champedissle 17.04.2020 21:57
    Highlight Highlight Mit Entsetzen habe ich die teils harschen Kommentare von Gewerbeverband und Hotellerie Suisse/Gastosuisse gelesen. Unglaublich, wie verbohrt diese Leute sind. Wir würden mit offenen Augen ins Verderben rennen, wenn jetzt die Restaurants öffnen würden, das muss doch auch ein einfacher Beizer begreifen. Das gleiche gilt für die unzähligen Fachgeschäfte. So dumm kann doch niemand sein, dass man nicht begreift, dass man nur in langsamen Schritten öffnen kann, sonst sind wir in Kürze wieder genau gleich weit wie jetzt.
    • Soulfly 18.04.2020 00:15
      Highlight Highlight Ganz deiner meinung!
      Das zeigt einmal mehr, dass geld vor dem menschen steht.
    • aglaf 18.04.2020 08:29
      Highlight Highlight Es liegt in der Natur des Menschen die Verantwortung für sein eigenes Handeln delegieren zu wollen. Die Abstands- und Hygieneregeln gelten für alle. Der Beizer könnte den Raum dazu schaffen. Die Entscheidung, das Restaurant zu betreten liegt dennoch beim Gast. Wenn er den Abstand nicht einhalten kann, bleibt er halt draussen oder "rennt mit offenen Augen ins Verderben". Da ist nicht der Beizer schuld. Schau mal in die Migros: Da wird einem über die Schulter vorbei ans Gemüse gefasst. Ist nun die Migros Schuld? Oder sollte sich einfach jeder einmal in der Eigenverantwortung üben?
  • n3rd 17.04.2020 21:54
    Highlight Highlight Was machen die Beizer eigentlich wenn ihnen mal die Küche brennt oder die Überschwemmung das Lokal durchspühlt? Solange die Renovation dauert ist dann auch nichts mit Umsatz und im Gegensatz zu heute gibts dann keine Hilfe vom Staat. Unternehmerisches Risiko muss man im Griff haben.
    • Pr0di 17.04.2020 22:20
      Highlight Highlight Schonmal von Versicherungen gehört?
    • Robi14 17.04.2020 22:47
      Highlight Highlight Hilfe vom Staat? Ein Kredit verschiebt das Problem nur. Wenn du heute kein Lohn hast und ich ihn dir geb, du ihn mir aber nächsten Monat zurückzahlen musst; guess what, dann hast du nächsten Monat keinen Lohn.
    • GM. 18.04.2020 00:02
      Highlight Highlight Aber auch heute gibt es für selbständige keine Hilfe vom Staat. Das ist das Problem
    Weitere Antworten anzeigen
  • Agschwind 17.04.2020 21:22
    Highlight Highlight Ich finde es etwas anmassend zu behaupten, dass die Katastrophe ausgeblieben ist, weil man sich für Lockdown entschieden hat. Man kann genauso gut postulieren, dass es auch ohne Lockdown ausgeblieben wäre, und das Beispiel aus Schweden gibt dem recht. Unsere kulturellen Eigenheiten sind viel näher an die schwedischen, als an die italienischen, und das Medizinsystem (behaupte ich mal) war noch bis vor kurzem das beste in Europa ( wäre immer noch so, wenn unser Gesundheitsverantwortliche nicht seit Jahren mit Kaputtsparen angefangen hätte).
    • äti 17.04.2020 22:33
      Highlight Highlight Nein. Und das Kaputtsparen kommt von Parteien die jetzt auch noch motzen.
    • Keller101 17.04.2020 23:23
      Highlight Highlight Ja klar, wir haben ja auch die beste Armee der Welt! Bei uns ist alles am besten in Amerika allerdings auch. Jedes Land ist das beste Land!
    • Kruk 17.04.2020 23:24
      Highlight Highlight Zum Vergleich mit Schweden.

      Schweden hat die Schweiz gerade an Toten überholt obwohl die Verbreitung dort später eingesetzt hat.

      Die Lombardei ist bei uns gleich neben an.

      Wir leben sehr dicht und haben all mörgentlich Pendlerströme quer durchs Land.

      Schweden steht in seiner Region äusserst schlecht da, während die Schweiz im Vergleich mit den Nachbarn gut durch kommt.

      Ich denke die Schweiz hätte es voll erwischt, wäre sie den schwedischen Weg gegangen.

    Weitere Antworten anzeigen
  • nöd ganz. klar #161! 17.04.2020 20:56
    Highlight Highlight Noch ein kleiner Input:

    Die Krise ist hart, viele etablierte Gastrobetr. und Clubs werden die Zeit nicht überleben - aber, dies schafft für eine kurze Zeit etwas, was undenkbar war: CoVid schafft Platz für neues.

    So hart es klingt, dadurch gibt es in einer Stadt wie Zürich, in der alles festgefahren und von etablierten Unternehmen vereinnahmt wurde, die Chance, dass junge, progressive und innovative Unternehmen und Vereine den Platz einnehmen.
    Ich kenne einige - aus der Veranstalter/Clubszene, welche nur darauf warten, endlich eine Location zu finden, ist jetzt die Zeit da?

    • Satan Claws 18.04.2020 01:01
      Highlight Highlight Falsch es wird die Jungen und Innovativen weg fegen, die anderen konnten sich über Jahre ein Polster anfressen.

      Es werden wohl nur jene ersetzt die etwas gewagt hatten.
    • Füdlifingerfritz 18.04.2020 01:18
      Highlight Highlight Da haben Sie recht. Nur: das ist halt solange leicht zu sagen, wie man selber kein Barbesitzer ist. So als sagte man: "es müssen numal ein paar ältere Leute dran glauben, so hart das klingt" wenn man selber keine Grosseltern mehr hat.
    • MadMen 18.04.2020 07:51
      Highlight Highlight You dreamer....
  • Paelzer 17.04.2020 20:46
    Highlight Highlight Statt Beizen generell zu schliessen oder einen Unterschied zu machen zwischen kleinen und grossen Läden hätte man auch Vorgaben machen können der Art: wer innerhalb seines Geschäfts die Einhaltung von Hygieneregeln gewährleistet, der darf öffnen. Dann hätte sich jede Beiz und jeder Laden individuell überlegen können, was möglich ist. Zum Beispiel nur jeden zweiten Tisch besetzen, nur eine bestimmte Zahl von Kunden/Gästen einzulassen usw. Stattdessen entmündigt man die Bürger und zerstört Existenzgrundlagen. Wir lieben anscheinend allgemeine Regeln und trauen den Menschen und dem gesunden Menschenverstand nicht viel zu.
    • Xonic 17.04.2020 21:14
      Highlight Highlight Damit öffnest du der Willkür alle Türen. Jeder wird es bei sich als okay sehen. Kontrolliert wird dann garnichts. Nein, danke.
    • äti 17.04.2020 22:44
      Highlight Highlight Offensichtlich funktionieren die meisten Menschen verstandmässig ganz gut. Von Entmündigung keine Spur. Natürlich kann man allerlei Regeln erfinden.zB maximal 5 Gäste pro Beiz etc. Aber wollen die Beizer das? Es Ist besser die Gruppen definieren was, wie machbar und sinnvoll ist.
    • Robi14 17.04.2020 22:50
      Highlight Highlight Dann servier mir mal eine Cola mit 2m Abstand! Natürlich darfst du sie vorher nicht berühren bzw. desinfizieren. Beim Abräumen auch...
    Weitere Antworten anzeigen
  • nöd ganz. klar #161! 17.04.2020 20:42
    Highlight Highlight 2/2

    2. Einschränkungen der Grundrechte, Verlust von Freiheit und Kultur aufgrund gesundheitlicher Bedenken.

    Im Moment frisst die Bevölkerung alles, um die langersehnte Öffnung zu bekommen. Selbst gröbste Überwachung und Einschränkungen scheinen legitim. Ok, sie sind nötig - aber als Volk müssen wir wachsam sein, eine Pandemie ist kein Freipass für den Staat!
    Sobald eine Lösung in Sicht ist, müssen wir für unsere Freiheit, unser Nachtleben und die Kultur (-schaffenden) kämpfen, welche nach dem Lockdown am Boden sind.
    Solidarität und Kreativität, ist nach CoVid mehr denn je nötig!

  • don1701 17.04.2020 20:35
    Highlight Highlight Bin der erste, der gern wieder in eine Bar würde (grüess us em K5), aber dieser Artikel zeigt wirklich gut auf warum nicht.

    Geniesst euer Feierabendbierchen auf dem Balkon, alles Andere ist schlicht unrealistisch grad.

    Bis in ein paar Monaten an der Bar!
    • Hierundjetzt 17.04.2020 23:03
      Highlight Highlight Gruss aus dem C4 ☺️

      proscht 🍻



  • nöd ganz. klar #161! 17.04.2020 20:34
    Highlight Highlight Ich sehe zwei grosse Risiken, die nun auf uns zukommen:

    1. Das Ausschlachten des „halben“ Lockdowns zu politischen Zwecken, die ungeduldigen Menschen werden abgeholt mit Parolen der sofortigen Öffnung, da ja der GAU nicht eingetreten ist. Lose-Lose Situation für die Regierung, egal was man macht, es ist aus Prinzip falsch.

    ▪️Sofortige Öffnung - neuer Ausbruch - eher viele Tote - erneuter Lockdown - Vorwurf: Zu früh geöffnet!

    ▪️Langsame, vorsichtige Öffnung - wenige Tote - evt. Impfung - wirtschaftlicher und gesellschaftlicher Schaden schlägt ein - Vorwurf: Zu spät geöffnet!



    1/2


  • maylander 17.04.2020 20:30
    Highlight Highlight Durch Homeoffice und Homeschooling fällt der grösste Teil des Mittagsgeschäft einfach weg. Zudem wird auch weniger beim Take-Away und Lieferdienst bestellt.

    Bei unserer Familie können wir das Geld für den Mittagstisch der Kinder sowie die Kantine der Eltern sparen. Da kommt jeden Monat eine schöne Summe zusammen. Ich denke es ist fair wenn man sich von diesem Geld ein Menu liefern lässt oder etwas abholt obwohl man selber kochen könnte.
    • Kladyr 17.04.2020 23:20
      Highlight Highlight Bei uns wurde dem Dorfrestaurant vorgeschlagen, dass es ein Mittagsservice organisiert (z.B. zwei Menüs auf Vorbestellung am Vortag, danach Abhol- oder Bringservice). Antwort des Beizers: zu umständlich für ihn. Janu, dann eben nicht. Aber er soll nie mehr klönen, dass die Dorfbevölkerubg ihn zu wenig unterstützt.
  • RoadRacer 17.04.2020 20:17
    Highlight Highlight Weil zu Stosszeiten ein Zwei-Meter-Abstand wohl kaum eingehalten werden kann, ist mit einer Maskentragpflicht im öV zu rechnen. Erwerbstätigen empfiehlt der Bundesrat laut Sommaruga weiterhin Heimarbeit, um den öV zu entlasten. Fast wie ein langes Restaurant - ein bisschen mehr dichtestes. Schwierig für uns Fahrgäste.
  • elco 17.04.2020 20:08
    Highlight Highlight DAS ist gesunder Menschenverstand:

    Schweden geht einen Sonderweg: Schulen, Geschäfte und Restaurants bleiben weitgehend geöffnet – Skigebiete allerdings wurden auf gesellschaftlichen Druck hin geschlossen. Generell setzt man auf Empfehlungen und geht davon aus, dass die Bevölkerung diese selbstverantwortlich respektiert. Das Einreiseverbot für Menschen ausserhalb der EU sowie aus Ländern der Freihandelszone gilt vorläufig bis 15. Mai. Schweden zählt rund 12 500 Fälle und 1333 Todesfälle (16. 4.).
    • nadasagenwirjetzteinfachmal 17.04.2020 20:52
      Highlight Highlight schön dass auch andere sehen, dass der sogenannte gesunde Menschenverstand nicht funktioniert, denn Schweden hat ja im Gegensatz zum vergleichbaren Finnland eine ganz miese Bilanz.
    • Xonic 17.04.2020 21:17
      Highlight Highlight Darum hat Schweden auch noch 500-600 neue Fälle am Tag, die Kurve flacht da definitiv nicht ab. Täglich sterben gut 100 Menschen.

      Schweden: 13‘000 Fälle, 1300 Tote
      Schweiz: 26‘000 Fälle, 1300 Tote

      Jetzt dürfte bei allen der 5er fallen...
    • Agschwind 17.04.2020 22:00
      Highlight Highlight Liebe Leute, die Schweiz wird am Ende die gleichen Zahlen haben. In Schweden mag es etwas schneller und heftiger vorgehen, dafür auch schneller aufhören, weil die grundimmunisierung da ist. Hier wird es einfach länger gehen, und später die gleichen Zahlen erreichen. Und falls ihr es noch nicht gehört habt: Schweden hat auch noch viel Platz auf Intensivstationen und steht nicht vor dem Kollaps
    Weitere Antworten anzeigen
  • aglaf 17.04.2020 20:07
    Highlight Highlight Ich habe meinen Kommentar mehrmals begonnen und wieder gelöscht. Er würde von Branchenfremden eh nicht verstanden werden. Deshalb hier nur noch meine resignierte Reaktion: *kopfschüttel
    • BigMic 17.04.2020 21:08
      Highlight Highlight Komm schon... probiers noch mal
  • Mira Bond 17.04.2020 19:42
    Highlight Highlight Perfekt auf den Punkt gebracht! Herzlichen Dank
  • WHYNOT 17.04.2020 19:42
    Highlight Highlight Die mangelnde Kommunikation ist das eine, die zögerliche Lockerung das andere. Unser BR wirkt führungsschwach und sagt mal grosse Läden können öffnen, dann wieder „sie können nicht alles verkaufen“. Wir orientieren uns an den Toten Italiens und an der Eiskönigin Merkel, welche kein Problem damit zu haben scheint, die eigene Bevölkerung zu bevormunden. Kunststück, sie ist unter Erich Honecker aufgewachsen. Wir sind ein Volk, welches Eigenverantwortung und liberale Werte hochhalten sollte. Bitte rascher öffnen (Ausnahme Grossveranstaltungen) und den eigenen Bürgern wieder vertrauen
  • MasterPain 17.04.2020 19:39
    Highlight Highlight «Nach seinem gestrigen Auftritt wird der Bundesrat harsch kritisiert.»

    Also so wie nach jeder PK in der Krise? Jemand hat doch immer was zu maulen.
    • ScottSterling 18.04.2020 13:13
      Highlight Highlight Bei der WM ist jeder Fussballexperte.
      Im Verkehr ist jeder der beste Autofahrer.
      Und jetzt ist halt jeder der beste Bundesrat und Pandemieexperte 🤷‍♂️
  • Le French 17.04.2020 19:33
    Highlight Highlight So ist das eben, wenn auf einmal nicht mehr Politiker das Sagen haben, sondern wissenschaftliche Experten. Da kommt ein Grossteil der Bevölkerung dann nicht mehr mit und kann die Entscheide nicht nachvollziehen. Am nervigsten sind nun alle die Laienexperten mir ihrem Halbwissen.
  • Wolfman 17.04.2020 19:22
    Highlight Highlight Ich finde es richtig, dass es nur eine langsame Öffnung gibt, denn die ganze Sache ist noch lange nicht ausgestanden. Die Infektionen werden 5 - 7 Tage nach Ostern ganz sicher wieder stark ansteigen. Wird zu viel zu schnell geöffnet, dann besteht das Risiko, dass wieder ein Lockdown angeordnet wird und das käme die Wirtschaft noch teurer zu stehen, von den medizinischen Problemen ganz zu schweigen. Schlimm für alle die, die jetzt betroffen sind (ich inklusive) aber lieber langsam und umsichtig.
    • Kruk 17.04.2020 23:35
      Highlight Highlight Ich finde eine schrittweise Lockerung sehr wichtig. so kann man auch erkentnisse daraus gewinnen.

      zwei Wochen zwischen den einzelnen Schritten sollten das absolute Minimum sein, lieber 3 oder 4.

  • Unicron 17.04.2020 19:20
    Highlight Highlight Mich erinnert das ganze ein bisschen an den Millennium Bug. Alle hatten Angst dass unsere Computersysteme beim Wechsel von 1999 auf 2000 zusammenbrechen und man hat den Kollaps der modernen Gesellschaft prophezeit. Passiert ist (fast) nichts, und man hat über die Panikmacher gelacht.
    Dass in den Jahren davor aber Milliarden investiert wurden um die alten Systeme dafür vorzubereiten ging vergessen.
    Man hat sich vorbereitet und die Katastrophe erfolgreich abgewendet - und wurde dafür ausgelacht.

    Heute rufen alle "Panikmache" weil die Krankenhäuser NICHT überlastet sind. Was ja das Ziel war.
    • Patamat 17.04.2020 19:41
      Highlight Highlight Das Gleiche auch beim Waldsterben. Es gab nicht wie befürchtet ein grossflächiges Waldsterben, weil Massnahmen dagegen ergriffen wurden. Nun wird es aber in der Klimadebatte von gewissen Kreisen so dargestellt, als ob damals unnötig Panikmache betrieben wurde. Der Mensch ist ein Meister im Verdrängen, was ihm gerade nicht passt.
    • nadasagenwirjetzteinfachmal 17.04.2020 20:53
      Highlight Highlight musste jetzt eben 2 mal schauen ob ich in der Kommentarspalte von 20min gelandet bin.
    • Unicron 17.04.2020 22:25
      Highlight Highlight @nadasagenwirjetzteinfachmal
      Laut dem Artikel letztens, sind im letzten Monat beachtlich viele Nutzer auf Watson.ch neu dazu gekommen. Und das merkt man auch in den Kommentarspalte.
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  • pfffffffff 17.04.2020 19:12
    Highlight Highlight Am Anfang war der BR eine Einheit, doch seit gestern ist das nicht mehr der Fall (Ueli). Dementsprechend schlägt das durch in der Krisen-Kommunikation, denn gibt es Querschläger, so schaffen die Unsicherheit und Verschwendung von Zeit, sie richtigen Worte zu definieren. Das Resultat wurde gestern wie heute sichtbar. Danke Ueli (oder Christoph)!
    • AllknowingP 17.04.2020 23:21
      Highlight Highlight Ja guet wenn de Ueli “kä Luscht” hät.... 🤷🏼‍♂️
  • Doppelpass 17.04.2020 19:06
    Highlight Highlight Der Artikel war für mich erhellend, danke. Sobald die Restaurants und Shops aufmachen, vergessen wir leicht, dass wir noch längst keinen sicheren Boden erreicht haben.
    Schritt für Schritt muss sein, und das bedeutet nun mal dass es Unterschiede gibt, und dass ohne gesicherte Kenntnisse abgewägt werden muss.
    Die sogenannte Systemrelevantz ist im Gastro nun mal klein.
    Klar kann man den BR bezüglich Kommunikation Vorwürfe machen. Aber wenn die Entscheidungen Sinn machen, haben wir zu Glück JournalistInnen, die uns das genauer erläutern.
    • aglaf 17.04.2020 20:52
      Highlight Highlight Mit Scheuklappen betrachtet mag die Systemrelevanz-Argumentation ja stimmen. Aber: Die Gastrobranche umfasst 200000 Beschäftigte, die eine Bruttowertschöpfung von 14 Mia. Fr. erwirtschaften, wovon 50% in die Lohnsumme fliessen. Und das nur im direkten Bezug. Von der Gastronomie abhängig (und umgekehrt) ist der Tourismus. Und davon schlussendlich auch der Coiffeur im Tourismusdörfli, der ja jetzt wieder Haare schneiden darf. .... wem? also etwas kurzsichtig angedacht. #stayhome
    • Füdlifingerfritz 18.04.2020 01:32
      Highlight Highlight "Sobald die Restaurants und Shops aufmachen"
      Ihnen ist klar, dass wenn der Bundesrat seine Strategie weiterverfolgt, dass erst soweit sein wird, wenn der Impfstoff da ist? Also bestenfalls Dez 2020... evt. aber auch Mai 2021? Also in gut einem Jahr? Nur so.
  • RoadRacer 17.04.2020 19:02
    Highlight Highlight Weil zu Stosszeiten ein Zwei-Meter-Abstand wohl kaum eingehalten werden kann, ist mit einer Maskentragpflicht im öV zu rechnen. Erwerbstätigen empfiehlt der Bundesrat laut Sommaruga weiterhin Heimarbeit, um den öV zu entlasten. ÖV ist wie ein Restaurant - einfach länger.
  • Woichbinistvorne 17.04.2020 19:01
    Highlight Highlight „Es können jetzt nicht alle aufmachen. Und vor allem nicht alle gleichzeitig.“
    Einverstanden, aber....

    ... müssen es zwingend wieder die Grossverteiler sein, die davon profitieren?
    ... das muss nicht schon wieder zu Lasten der kleinen Geschäfte und Detailhändler geschehen.

    Man könnte den Detailhändlern erlauben wieder zu öffnen, während die Grossverteiler noch zwei Wochen lang nur Grundversorgung anbieten dürfen.
    • Hierundjetzt 17.04.2020 19:24
      Highlight Highlight Ist ja auch so. Die Grossen bieten nicht das ganze Sortiment an.

      Kleine Läden? Ok. Und wo in einer Stadt mit > 150‘000 Einwohnern findet man kleine Läden?
  • Don Alejandro 17.04.2020 19:00
    Highlight Highlight Liebe Gastronomen ihr seid nicht die einzigen die leiden. Ja, auch die arbeiten dürfen, haben es nicht einfach. Seien es die systemrelevanten Berufe oder die ganz vielen die im Homeoffice nebst der Arbeit auch noch gleichzeitig auf die Kinder schauen müssen, vom E-Commerce und der Post ganz zu schweigen. Und wo, wenn nicht in der Gastronomie, sitzen die Menschen so frequentiert nah aufeinander, gibt es in der Küche und auf den Abwaschstrassen so viel engen Kontakt. Der Bund sorgt für zinslose Kredite und es sei euch gegönnt, dass hoffentlich viele Vermieter kulant sind.
  • Locutus70 17.04.2020 18:59
    Highlight Highlight Mir fehlen bei der ganzen Lockerungsaktion einfach wissenschaftlich untermauerte Studien und/oder Erkenntnisse. Und dabei ist es vollkommen irrelevant welcher Bereich früher oder später gelockert wird.
    Ohne diese Studien ist alles ein Schuss ins Blaue, ähnlich wie bei den Lockdownmaßnahmen.
    • Eggi 17.04.2020 19:23
      Highlight Highlight Alle wünsche sich diese Studien und wissenschaftlichen Erkenntnisse. Vor allem jene, die zu entscheiden haben! - Wollten sie ihre Entscheide auf Studien stützen, müssten sie noch Monate mit Lockerungen zuwarten.
      Fakt ist: Jeden Tag infizieren sich in der Schweiz einige hundert Menschen neu. Das sind weniger als auch schon, aber noch immer (viel zu) viele.
    • Unicron 17.04.2020 19:24
      Highlight Highlight Ist dir bewusst wie lange so eine aussagekräftige Studie dauert? Sowas kannst du vielleicht im Nachhinein machen.
      Wir wissen jetzt, ein halbes Jahr nach dem ersten Fall ja noch nicht mal genau wie hoch die Sterblichkeit und die Ansteckungsrtate ist.
    • Le French 17.04.2020 19:39
      Highlight Highlight Woher willst du den die Studien herholen? Vom letzten Jahr, also noch niemand von einer Epidemie sprach? Es gibt noch keine Studie, wie man in solchen Situationen reagieren sollte. Deshalb ist es ja auch so wichtig, dass der Bundesrat auf die Wissenschaftler und nicht auf die Politiker hört.
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  • Alpöhy 17.04.2020 18:57
    Highlight Highlight War das jetzt journalistische Gesichtswahrung, nach dem unüberlegten Kommentar von gestern?

    Sorry, aber man kennt die Ansteckungswege, man kennt die Regeln wie Abstand halten usw. Da kann man mit ein klein wenig Nachdenken selber darauf kommen, dass Restaurants eher später aufgehen, dann Bars und dann irgendwann grosse Events.

    Das erinnert mich an die Fragen der Journalisten, an der Pressekonferenz, die fragen ob man jetzt die Grosseltern wieder besuchen kann.

    Der Bundesrat informiert und gibt Rahmenbedingungen vor, aber mitdenken sollten halt schon trotzdem alle selber.🤨
  • Max Dick 17.04.2020 18:53
    Highlight Highlight Naja ich finde es ziemlich logisch, dass Beizen und Bars jetzt noch nicht öffnen können. Wer das nicht verstehen kann/will, hätte es auch nach einer noch so guten Erklärung des Bundesrats nicht getan.

    • Füdlifingerfritz 18.04.2020 01:14
      Highlight Highlight Die Frage ist, wenn nicht jetzt warum sollten sie im Juli öffnen? Oder im September? Oder im Dezember? Weil bis dahin 5.5 Prozent mehr immun sind? Was macht das für einen Unterschied? Ihnen muss klar sein: wenn sie jetzt nicht öffnen können, können sie es solange nicht, bis der Impfstoff da ist. Zumindest, wenn der BuRa konsequent bleibt. Und bis dahin wird es sehr, sehr viele Bars und Restaurants nicht mehr geben. Nur so.
    • Füdlifingerfritz 18.04.2020 01:37
      Highlight Highlight Da mögen Sie recht haben. Ihnen muss aber auch klar sein, dass das heisst, dass eine Öffnung der Beizen vor der Entwicklung eines Impfstoffes, komplett undenkbar ist. Also Beizen zu bis nächstes Jahr. Immer noch gut?
  • lilie 17.04.2020 18:49
    Highlight Highlight Danke, schöner Kommentar! 👍

    Ich habe die Kommunikation des BR in dieser ersten Exit-Phase ebenfalls als recht anstrengend und übersichtlich erlebt.

    Das liegt wohl daran, dass der BR eine ziemlich komplizierte Strategie gewählt hat, die kaum in einer Stunde umfassend vermittelt werden kann.

    Das ist bedauerlich. Ich hätte mir eine Strategie mit weniger Wenn und Abers gewünscht.

    Wie auch immer, wir haben ja immerhin noch genügend Zeit, um die offenen Punkte zu klären. Z.B. den: Auch die Grossisten dürfen weiterhin keine Kleider verkaufen.
  • Neruda 17.04.2020 18:44
    Highlight Highlight Was diese Pandemie wirklich zeigt ist, dass der Mensch viel dümmer ist, als er glaubt. Als "intelligentes Leben" dürften sich nur die wenigsten bezeichnen. Hauptsach alles vorkauen, damit auch ja niemand selber nachdenken muss, warum jetzt die Coiffeursalons aufgehen, Bars aber noch nicht...
  • Amboss 17.04.2020 18:37
    Highlight Highlight Sorry, aber jeder und jede ist fähig, die Massnahmen nachzuvollziehen -wenn er/sie das denn möchte. Da ist überhaupt kein Kommunikationsproblem vorhanden.
    Diejenigen, dir da dir Kommunikation kritisieren, sind doch einfach gegen die Massnahmen oder wie sie ablaufen sollen. Und/Oder ärgern sich darüber, dass es im Moment keine Möglichkeit gibt, da was zu ändern
    • NathanBiel 17.04.2020 19:05
      Highlight Highlight Ah ja? Und wann kann ich denn wieder öffnen? Am 8.Juni? Ende Juni? Juli? August? Nächstes Jahr? wenn es einen Impfstoff gibt? Nie mehr?
    • Unicron 17.04.2020 19:28
      Highlight Highlight @NathanBiel
      Das ist ja der Punkt, man kann es nicht sagen.
      Das ganze ist ja nicht eine Schikane, es ist im Prinzip das selbe wie eine Naturkatastrophe. Stell dir vor es hat Hochwasser und es hört nicht auf zu regnen.
      Wie soll man sagen wann es aufhört, wenn der verlässliche 5 Tages Wetterbericht durchgehend Regen voraussagt?
      Soll der BR sagen "In 2 Monaten ist alles wieder gut!", aber dann ist es eben NICHT gut. Das wäre wohl die schlimmere Situation.
    • MJCD 17.04.2020 20:25
      Highlight Highlight Da bin ich nicht ganz gleicher Meinung! Die Massnahmen und wann welche getroffen worden sind / werden; darf (noch) kein Kritikpunkt sein! Nach dem Motto jeder weiss besser werden schnell viele Kommentare geschrieben! 1. Würde ich persönlich nur ungern solche Entscheidungen treffen. 2. Hat keiner der „Besserwisser“ eine fundiertere Faktenlage als der BR und Überhaupt dürfen diese Besserwisser gerne für ein politisches Amt kandidieren!
      Aber die Kommunikation kann, darf und muss kritisiert werden. Diese ist tatsächlich über die ganze Krise ausbaufähig und muss in Zukunft verbessert werden!
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  • BaDWolF 17.04.2020 18:36
    Highlight Highlight Und weil so ein Virus halt immer auch einen Wirt braucht?
  • Garp 17.04.2020 18:35
    Highlight Highlight Gute Einordnung, bis auf den letzten Satz. Mit dem Gewerbeverband hat man es, wenn man nicht schnell alles öffnet, sowieso verspielt. Die wollen keinen Marathon und würden lieber über mehr Tote locker hinwegsehen.
  • rettetdiewelt-esstmehrbabies 17.04.2020 18:35
    Highlight Highlight Total Sinn machen würde, diejenigen unter besonderen Schutz zu stellen, die auch am gefährdetsten sind.
    Warum muss die ganze Wirtschaft darunter leiden, wenn nur Ältere und Risikogruppen wirklich vorsichtig sein müssen? Guggst du Schtatistitsch...

    Aber der BundesROT wird's schon richten...
    • Garp 17.04.2020 19:14
      Highlight Highlight 2SVP 2FDP 1 CVP 2 SP , da ist nur wenig rot.
    • Unicron 17.04.2020 19:30
      Highlight Highlight Jaja, ein Drittel der Bevölkerung den Hunden zum Frass vorwerfen, aber nachher sicher jammern wenn die Krankenkassenprämien steigen.
    • Coffeetime ☕ 17.04.2020 19:31
      Highlight Highlight Hast du dir mal überlegt, welche Kaufkraft unsere Senioren haben? Nein? Im Eururaum betragen die Ausgaben der 50+ 55% der Gesamtausgaben. Sie also einfach sterben zu lassen würde ein beträchtliches Loch in der Wirtschsft aufreissen. Einfsch mal so, weil du ja das Menschliche nicht berücksichtigst...
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  • elco 17.04.2020 18:34
    Highlight Highlight Die schwedische Regierung schreibt der Bevölkerung nicht vor, wie sie sich verhalten soll, um eine Verbreitung des Virus zu bremsen. Die Aufforderungen sind aber dieselben wie in anderen Ländern: Bleibt zuhause, haltet Abstand und wascht die Hände. Versammlungen mit bis zu 50 Menschen sind weiter erlaubt. Auch die Restaurants sind geöffnet, müssen aber sicherstellen, dass die Gäste zwei Meter Abstand voneinander halten können.
    • Unicron 17.04.2020 19:32
      Highlight Highlight EIN Land macht das so, und die werden jetzt immer als Beispiel gebracht.
      Genau wie die paar wenigen Ärzte die sagen dass Impfen schadet oder die paar wenigen Wissenschaftler die sagen der Mensch ist nicht schuld am Klimawandel.
    • elco 17.04.2020 19:43
      Highlight Highlight Machen sie immer alles so wie es alle anderen machen? Ohne zu hinterfragen?
    • MasterPain 17.04.2020 19:46
      Highlight Highlight Gäste zwei Meter Abstand im Restaurant, you dream, du.

      Und wie wird serviert? Das Zeug auf den Tisch geworfen?
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  • elco 17.04.2020 18:34
    Highlight Highlight In Schweden waren bis Freitag 1400 Menschen an der Virusinfektion gestorben, sehr viel mehr als in den anderen nordischen Ländern. Nach Einschätzung des Staatsepidemiologen Anders Tegnell liegt das vermutlich daran, dass in Schweden viele ältere Menschen in Altersheimen erkrankten und starben. Tegnell sagte am Donnerstag in einer Debatte im norwegischen Fernsehen, mathematischen Modellen zufolge sei es möglich, dass in Stockholm bereits im Mai Anzeichen für eine Herdenimmunität zu sehen sein könnten.
    • Garp 17.04.2020 19:50
      Highlight Highlight Klar, es ist ja egal wenn alte Menschen sterben. Tegnelli entpuppt sich somit als Eugeniker.

      Vielleicht brockt uns Schweden eine Mutation ein, die noch schwerer beherrschbar wird. Je mehr angesteckt sind, desto grösser die Gefahr einer Mutation. Im guten Fall wird das Virus harmloser, im schlechten Fall noch schlechter beherrschbar und tödlicher.
    • Kruk 17.04.2020 23:50
      Highlight Highlight sei es möglich.... Anzeichen... könnten....
      Scheint mir ein bisschen gar wage.

  • Jacques #23 17.04.2020 18:32
    Highlight Highlight Eine normale Gastronomie, also volle Beizen, Bars etc... Wird es wie Events, Grossveranstaltungen, Sport mit vollen Rängen erst wieder geben...

    ... Wenn wir immun oder geimpft sind.

    A) Sommer
    B) Herbst
    C) 2021

    Ich würde c) ankreuzen.

    In der Gastronomie also Raumkonzept überdenken für die Distanz. Einen Tresen wo Lebensmittel abgestellt und abgeholt werden können. Und durchgehende Öffnungszeiten. Die Dienste anpassen und das Reservationssystem.
    • Hierundjetzt 17.04.2020 20:10
      Highlight Highlight Und die Küchen vergrössern wir dann hurti?
    • Randalf 17.04.2020 22:53
      Highlight Highlight
      Und spätestens auf der Toilette ist dann alles wieder für die Katz.
  • icon3008 17.04.2020 18:29
    Highlight Highlight Die Kommunikation unsere BR Pressekonferenzen und die Arr wie Informationen vermittelt werden ist eh, gelinde gesagt stark Verbesserungswürdig. D und A informieren da viel klarer, verständlicher und professioneller.

    Auch wurde mit keinem Wort erwähnt ob und wie man ein Contact Tracing machem will. Dazu braucht es viele Mitarbeiter. Ohne werden wir kläglich scheitern mit den Lockerungsmassnahmen.
  • Mark Schindler 17.04.2020 18:27
    Highlight Highlight Das find ich jetzt wirklich cool habt ihr den Kommentar ausgewechselt und voreilige Bilanz wieder weggenommen. Dieser Kommentar ordnet wirklich ein und ist hilfreich. Danke.
  • Guido Zeh 17.04.2020 18:25
    Highlight Highlight Die Leute hier haben sich ja bisher recht vernünftig verhalten - und die Aussicht ist gut, dass dies so bleibt. Läden und Restaurants, die die Geduld verlieren und zu früh aufmachen, werden deshalb leer bleiben und erst recht Geld verlieren...
  • MartinZH 17.04.2020 18:25
    Highlight Highlight Die Frage wird mit diesem "Cockney-Deutsch" gestellt: "Macht es Sinn, Nagelstudios und Beautysalons zu öffnen, aber die Beizen nicht?". Und die Antwort der Autorin: "Ja, macht es."

    Sorry, so ein dummer Blödsinn!

    Es ist nachweislich erwiesen, dass die Viren via Tröpfchen-Infektion übertragen werden. Jetzt diesen diversen Lobbying-Forderungen nachzukommen, ist einfach völlig sinnbefreit.

    In der zweiten Welle werden dann alle zum Schluss kommen: "Ach wie dumm wir nur waren..."

    Die CH ist eine wirtschaftshörige Bananen-Republik. Ein Blick über die Grenze (z.B. Bayern) genügt.

    Nur noch dumm..!
    • Silvio_soy_yo 17.04.2020 22:16
      Highlight Highlight Ja, es ist davon auszugehen, dass Beautysalons eine GEWALTIGE Lobby in Bern haben...
    • Celia* 18.04.2020 01:59
      Highlight Highlight Was soll der abwertende Kommentar zum Schweizerdeutsch?

      Cockney verweist klar auf die soziokulturelle Klasse (deutsch: Unterschicht)

      Das ist genau der Unterschied: Schweizerdeutsch hat kein Marker für soziale Herkunft oder Bildungsstand. Der Unternehmenspatron redet gleich wie seine Putzkraft. Entsprechend muss sich hier auch niemand für seinen Dialekt schämen. Im Gegenteil, es ist ein verbindendes Element.
      Anders als in DE, dort leugnen viele ihren Dialekt aus Angst, sonst als dumm zu gelten... Und verlieren so als Gesellschaft an Identität.
  • LAZIO1900 17.04.2020 18:21
    Highlight Highlight Aber die Schule zu öffnen findrn Sie gut? Nagelstudio??? Megawichtig.. Gruss Sektion Machtdiebeizenaufundzwarsupitp
    • BaDWolF 17.04.2020 19:32
      Highlight Highlight In letzter Zeit mal versucht durch so ein Mäskeli zu essen oder trinken? Geht nur so mittel oder? Da muss man diese abnehmen, oder? Das ist bei vielen anderen Tätigkeiten nicht so.
    • MasterPain 17.04.2020 19:49
      Highlight Highlight Mach doch eine Beiz auf.
    • NathanBiel 18.04.2020 14:07
      Highlight Highlight BaDEolf: da kriegste das Bier gefiltert 😂🍺
  • Now 17.04.2020 18:21
    Highlight Highlight Nun ja bei den Restaurants und Bars spricht bei einem klaren Konzept nichts gegen die Wiederöffnung. Abstand bei den Tischen, Schutz des Personals, sollte in einer fähigen Gesellschaft machbar sein.

    Schon interessant wie unterwürfig wir die Massnahmem schlucken und anstatt verantwortlich zu handeln lieber der authoritären Führung des Bundes folgen.

    • MasterPain 17.04.2020 19:51
      Highlight Highlight Also 2x2 m Tische mit je höchstens 4 Personen dran... und diese Tische müssen dann auch in jede Richtung 4(!)m auseinander stehen, damit man mit 2 Meter Abstand an allen Tischen vorbei kommt um sich seine Bestellung am Thresen abzuholen?
    • Brummbaer76 17.04.2020 20:35
      Highlight Highlight Es geht auch darum, die Bewegung noch einzuschränken. Ist alles offen ist auch wieder alles in der Stadt. Tram und Bus sind wieder voll, auf der Gasse hat es mehr Leute etc.
      Wir haben erst den Berg erklommen und wer öfter mal Wandern geht, weiss das der Abstieg meist gefährlicher ist.
    • Now 17.04.2020 20:44
      Highlight Highlight Läufst du auf dem Trottoire zwei Meter an einer anderen Person vorbei?

      Wird ein wenig lächerlich langsam...
  • who cares? 17.04.2020 18:19
    Highlight Highlight Ich finde Herrn Blunschi und Frau Serafini könnten ruhig mal solche Themen besprechen, bevor jeder dazu einen gegeteiligen Artikel schreibt.
    • Coffeetime ☕ 17.04.2020 19:13
      Highlight Highlight Man darf doch noch gegenteiliger Meinung sein? 🤔
    • who cares? 17.04.2020 19:26
      Highlight Highlight Absolut. Aber ich fand Blunschis Artikel schlecht recherchiert, da Berset alle Antworten zu seinen Fragen bereits in der Medienkonferenz gegeben hat. Ich bin davon überzeugt, dass man seine Meinung besser vertreten kann, wenn man zuvor die Argumente der Gegner gehört hat.
  • Gähn on the rocks änd röll 17.04.2020 18:18
    Highlight Highlight gut gesagt, gut übersetzt, hilfreicher journalismus.
  • elco 17.04.2020 18:15
    Highlight Highlight Mit gesundem Menschenverstand würde alles gehen. Auch offene Restaurants: Abstand und Hygieneregeln einhalten und einfordern. So kann sich jedes Lokal entsprechend einrichten.
    • Brummbaer76 17.04.2020 20:33
      Highlight Highlight Wie der gesunde Menschenverstand funktioniert haben wir ja die letzen Wochen gesehen. Hätte der Funktioniert hätten nicht Pärke, Parkplätze etc. gesperrt werden müssen.
      Der gesunde Menschenverstand hört dann spätestens beim ÖV auf, ist das Tram zu voll wird trotzdem noch eingestiegen, egal wenn bald das nächste kommt, das selbe im Zug etc.
      Der Virus würde sich freuen und erst mal eine grosse Party feiern. Yeah neue doofe Opfer.
  • DRS 17.04.2020 18:13
    Highlight Highlight "total Sinn macht" ist einfach kein korrektes Deutsch.
    • MartinZH 17.04.2020 18:42
      Highlight Highlight Gebe Dir vollkommen recht! 👍 Wer Pygmalion (George Bernard Shaw) kennt, bezeichnet das als "Cockney-Deutsch"... 😉😂
    • Hierundjetzt 17.04.2020 19:26
      Highlight Highlight Ist auch ein Helvetismus. Korrekt angewendet.

      Reines Deutsch findest Du auf ZDF oder Spiegel. Nicht ims Schwiz.

      Lift, Peperroni, Trottoir, Coiffeur, Lockdown, Home Office sind nicht einfach Lehnwörter. Sondern unsere Definition von Döitsh
    • tr3 17.04.2020 19:27
      Highlight Highlight Erzähl das Goethe und Heine, die haben das auch schon so geschrieben.
    Weitere Antworten anzeigen
  • frog77 17.04.2020 18:02
    Highlight Highlight Es stellt sich für mich schon die Frage ob es eine Erklärung des Bundesrats braucht um das zu begreifen.. Aber wenn's sonst nichts zu plaudern gibt.. 🙃
  • Bav 17.04.2020 17:56
    Highlight Highlight Der Bundesrat hat korrekt und verständlich informiert. Er hat die Bevölkerung offen informiert. Wenn jede Branche sich kindisch aufführen muss, dass sie nicht speziell erwähnt wurde, kommen wir nirgends hin. Die PK war für die Massnahmen, die Fragerunde für offene Fragen und meinetwegen zu Fragen über den Umfang der Massnahmen. Dort wurde auch das Gastgewerbe erwähnt. Ich bin froh wenn mich der BR als Bürger ernst nimmt und sich nicht wie ein Babysitter aufführen muss.
  • GM. 17.04.2020 17:52
    Highlight Highlight Eigentlich geht so lange nichts mehr bis der grösste Teil der Bevölkerung das Virus hatte und eine Herdenimmunität eintritt. Sprich weiterhin Leute in kleinen Zahlen anstecken lassen bis sich eben diese Herdenimmunität einstellt. Darum wird jetzt ein wenig gelockert, damit sich weiterhin wenige anstecken bis das grosse Ziel erreicht ist. Nur wird das so nicht kommuniziert. Aber eine andere Lösung sehe ich nicht. Ausser den Virus ausrotten, wovon wir noch weiter entfernt sind.
  • Hierundjetzt 17.04.2020 17:47
    Highlight Highlight Merci für die gute Einordnung ☺️

Kommentar

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