Schweiz
Arbeitswelt

Weniger Spenden: Stellenabbau bei Greenpeace Schweiz

Unerwarteter Rückgang bei den Spenden: Greenpeace Schweiz baut Stellen ab

25.10.2017, 10:4925.10.2017, 10:49

Der Schweizer Ableger der internationalen Umweltorganisation Greenpeace verzeichnet einen unerwarteten Rückgang bei den Spenden. Nun muss der Personalbestand reduziert werden.

In einem ersten Schritt stellt Greenpeace Schweiz ein hausinternes Telemarketing-Pilotprojekt ein. Sieben von insgesamt 127 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern mit Teilzeitpensen seien betroffen, teilte die Organisation am Mittwoch mit.

Weitere Schritte dürften im Dezember und eventuell im Frühjahr 2018 folgen: «Die Grössenordnung des gesamten Stellenabbaus ist noch zu bestimmen», heisst es in der Mitteilung weiter.

Kein Geld von Unternehmen

Als Grund für den Stellenabbau führt Greenpeace Schweiz den Gegenwind auf dem Spendenmarkt an, den auch andere Organisationen spüren würden.

«Fallen grosse Einzelspenden weg, spüren wir das unmittelbar», wird Interim-Geschäftsleiter Kaspar Schuler in der Mitteilung zitiert. Greenpeace nehme grundsätzlich kein Geld von der öffentlichen Hand entgegen, auch nicht von Unternehmen. «Wir halten auch nur kleine Reserven, damit jeder Spendenfranken schnell wirksam wird.» (whr/sda)

Greenpeace demonstriert an CS-GV

Greenpeace benotet Apple, Facebook, Google und Co.

1 / 19
Greenpeace benotet Apple, Facebook, Google und Co.
Greenpeace USA hat seinen «Click Clean Report» für das Jahr 2015 vorgestellt – mit überraschenden Resultaten.
quelle: greenpeace
Auf Facebook teilenAuf X teilen
DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Das könnte dich auch noch interessieren:
Du hast uns was zu sagen?
Hast du einen relevanten Input oder hast du einen Fehler entdeckt? Du kannst uns dein Anliegen gerne via Formular übermitteln.
10 Kommentare
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
10
Der Kanton Zürich hat ein neues Steuerparadies – so sieht es in deiner Gemeinde aus
33 Gemeinden im Kanton Zürich senken für 2026 ihren Steuerfuss, 10 hoben ihn an. Erstmals seit 2018 ist nicht mehr Kilchberg das Steuerparadies. Das sind die aktuellen Steuerfüsse aller 160 Zürcher Gemeinden.
Der Kanton Zürich senkte den Steuerfuss der Kantonssteuer für 2024 und 2025 von 99 auf 98 Prozent. Im Dezember hat sie nachgelegt und legt ihn für die kommenden beiden Jahre auf 95 Prozent fest. Seit 20 Jahren wurde nicht mehr um so viel reduziert. Einzelpersonen mit einem Durchschnittslohn kommen damit ab 2026 rund 60 Franken billiger davon, Verheiratete rund 105 Franken.
Zur Story