Schweiz
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Frauen eingeflogen, 82 Einheiten Schnaps – Spesenexzess der Armeespitze bleibt ungesühnt



2017 wurde der Oberfeldarzt Andreas Stettbacher wegen angeblichen Spesenexzessen vorübergehend freigestellt, gegen ihn wurde eine Untersuchung angeordnet. Es ging um teure Kosten für ein Weihnachtsessen: 32 Personen wurden für 15'000 Franken verköstigt.

Wie der Tages-Anzeiger berichtet, ist Stettbacher im Zuge dieser Untersuchung der Kragen geplatzt. Er packte gegen seine Vorgesetzten aus. Namentlich Daniel Baumgartner, heute Ausbildungschef der Armee, und den heutigen Armeechef Philippe Rebord belastete Stettbacher schwer.

Andreas Stettbacher, den Oberfeldarzt der Schweizer Armee

Packte aus: Andreas Stettbacher. bild: zvg

So soll Rebord Frauen und Freundinnen von Stabsoffizieren von verschiedenen Stützpunkten aus mit Helikoptern an Seminare eingeflogen haben. Zudem wurde bei den mehrmals jährlich durchgeführten Veranstaltungen bei Speis und Trank nicht gespart.

Regelmässig soll es dem Bericht zufolge bei Seminaren auch zu Alkoholexzessen gekommen sei. Einige Mitarbeiter sollen dermassen betrunken gewesen sein, dass sie am nächsten Tag nicht zur Arbeit erschienen. 

Korpskommandant Philippe Rebord, Chef der Schweizer Armee, spricht waehrend einer Medienkonferenz von die ersten 100 Tage als Chef der Schweizer Armee, am Montag, 10. April 2017 in Bern. (KEYSTONE/Anthony Anex)

Philippe Rebord, seit Januar 2017 Chef der Schweizer Armee.  Bild: KEYSTONE

Im Jahr 2015 soll Baumgartner, der damals noch Chef der Logistikbasis der Armee war, den Jahresrapport für eine halbe Million Franken organisiert haben. In den gemieteten Velodrome in Grenchen wurden 3500 Mitarbeiter und 500 Gäste geladen. Für musikalische Unterhaltung sorgte Fabienne Louves.

Armee fliegt kostenlos Trinkwasser auf die Alp:

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Video: srf

Bericht bestätigt Anschuldigungen

Nachdem Stettbacher ausgepackt hatte, wurde er von Bundesrat Parmelin entlastet und das Verfahren eingestellt. Jedoch wurden Ermittlungen gegen Baumgartner und Rebord aufgenommen. Der Untersuchungsbericht, aus dem die jetzt veröffentlichten Details stammen, wurde im Dezember 2017 beim VBS eingereicht.

Die Armeespitze wollte diesen unter Verschluss behalten – warum, dürfte klar sein. Dank dem Einspruch des «Tages-Anzeigers» und «La Liberté» gelangte der brisante Bericht doch noch an die Öffentlichkeit.

Divisionaer Daniel Baumgartner, Chef LBA, spricht zu den Delegierten anlaesslich des Jahresrapports der Logistikbasis der Armee (LBA) am Samstag, 10. Januar 2015 im Velodrome in Grenchen. (KEYSTONE/Lukas Lehmann)

Daniel Baumgartner. Bild: KEYSTONE

Jedenfalls bestätigten sich Stettbachers Aussagen. Der Bericht kommt mehrmals zum Schluss, dass «dem Grundsatz der Sparsamkeit zuwidergehandelt wurde».

Laut dem Tages-Anzeiger sollen an einem Abend im Jahr 2014 22 Militärangehörige und 6 Gäste «7 Bier, 82 Einheiten Spirituosen (1 Kaffee Zwetschgen Luz, 53 Appenzeller, 17 Grappa Barolo, 4 Scotch Whisky, 6 Vieille Prune Morin, 1 Williams Theiler Pianta), 10 Flaschen Weisswein, 12 Flaschen Rotwein» konsumiert haben – pro Person beliefen sich die Kosten auf 78.87 Franken. Dazu kamen noch das Essen und neun Zigarren. 

Zudem erlaubte Baumgartner für Weihnachtsessen der Militärspitze ein Budget von 250 Franken und mehr – pro Person. Die Kosten für die auch eingeladenen Partnerinnen und Partner trug ebenfalls der Steuerzahler. 

Massnahmen, aber keine Strafen

Erst nachdem der Untersuchungsbericht eingereicht worden war, wurde ein Spesenreglement erstellt. Der Transport von Begleitpersonen per Helikopter ist seither untersagt. Das Konsumverhalten wurde teilweise als kritisch bewertet. Aber da es vorher keine Richtlinien gab, konnten Rebord und Baumgartner auch nicht belangt werden – sie hätten nach einer «Art Tradition» gehandelt. 

Rebord habe sich bei der Untersuchung kooperativ gezeigt, Baumgartner jedoch nicht. Ihm droht zudem eine Disziplinaruntersuchung, da er über sein Armee-Budget vier Helvetia-Goldmünzen im Wert von je 1200 Franken bezog und an Mitarbeiter verschenkte – sowie eine an sich selber. Ein Strafverfahren braucht er aber trotzdem nicht zu fürchten, wie der «Tages-Anzeiger» weiter schreibt. Baumgartner wollte gegenüber der Zeitung keine Stellung beziehen. (vom)

Von dieser Geheimarmee wussten nicht einmal alle Bundesräte:

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Video: srf

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158Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • peeti 13.11.2018 10:47
    Highlight Highlight Wieso braucht jede Bundesverwaltung ein eigenes Spesenreglement? Ich hoffe doch, dass die Steuerverwaltung gewisse Richtlinien/Regeln hat, wie mit unserem Steuergeld umgegangen werden darf.

    Unglaublich. Was braucht es alles noch, dass in diesem Hobbyverein ein bürgerlicher BR endlich mal aufräumt?
  • Vedder (aka der Dude) 12.11.2018 22:38
    Highlight Highlight Ich will mein Militärersatz zurück. Hat mir jemand die Telefonnummer vom Baumgartner?
  • CH-Bürger 12.11.2018 22:37
    Highlight Highlight 😂😂😂😂😂😂😂😂😂😂😂😂😂😂😂😂
    Typisch, einfach überheblich, unsympathisch und abstoßend unsere Armee bleibt wohl immer die sie ist.
    Schickt die Leute die sowas angerichtet haben zum Psychiater 🤮
  • Vedder (aka der Dude) 12.11.2018 22:28
    Highlight Highlight Eigentlich sollten wir alle fassungslos und schockiert sein, aber wahrscheinlich überrascht es die Meisten nicht einmal mehr.
    Leute die so schamlos mit Steuergelder umgehen müssen einfach weg, egal ob Armee oder Politiker. Sonst verliert der Staat noch das letzte quäntchen Vertrauen.

    Vielleicht sollte jeder Bürger mal die Steuern nicht zahlen?!

  • Neruda 12.11.2018 20:25
    Highlight Highlight Entfernt. Bitte beachte die Kommentarregeln. Danke, die Redaktion.
  • Spooky 12.11.2018 20:07
    Highlight Highlight "1 Kaffee Zwetschgen Luz, 53 Appenzeller, 17 Grappa Barolo, 4 Scotch Whisky, 6 Vieille Prune Morin, 1 Williams Theiler Pianta"

    "1 Kaffee Zwetschgen Luz" 🙈😎😂

    (weiss auch nicht warum,
    aber ich muss lachen,
    ich finde das super komisch ;-)
    • Lichtblau550 12.11.2018 20:26
      Highlight Highlight Ich finds auch lustig. Das war wohl der Chauffeur, der als einziger richtig bescheiden blieb. Ich hätte ihm auch eine „Vieille Prune“ gegönnt.
  • Asparaguss 12.11.2018 19:56
    Highlight Highlight Ach. Ein Panzer Simulatinsschuss kostet glaube ich rund 6k oder mehr. Somit ist das Essen ein klacks. Und eine bouteille Wein und 2Grappas ist fuer ein Weihnachtsessen jetzt auch nicht der Wahnsinn. Nur der Heli ist to high up.
  • Phiilofofi 12.11.2018 19:13
    Highlight Highlight Hach ja... Der Fisch stinkt vom Kopf her...

    Sorry der musste raus.
  • Phiilofofi 12.11.2018 19:09
    Highlight Highlight Ich will ja echt nicht wieder mit dem ewig gleichen Slogan daherkommen bei dieser uralten Thematik... aber es hat ja auch eine "Art Tradition":

    Wenn ich dabei an all die Sparauflagen unserer Schule denke, kommt mir echt die Galle hoch.

    Das Geld, dass diese Leute versoffen haben, hätte man gut für die Kinder der Steuerzahler einsetzen können.
  • alter Esel 12.11.2018 18:52
    Highlight Highlight Und da hören wir doch immer, aber nicht in der Schweiz, in Italien, Griechenland, Spanien, Russland ja da schon, aber nicht hier! Denkste!!
  • TanookiStormtrooper 12.11.2018 18:13
    Highlight Highlight Wer war noch mal der Vorgänger von Parmelin und was macht der jetzt so? Hoffentlich nichts mit Finanzen. 🤑
  • Lorencito 12.11.2018 17:24
    Highlight Highlight Witzige oder besser gesagt traurige Ironie...jede Firma muss ein von Steueramt abgesegnetes Spesenreglement vorweisen. Oder bin ich da falsch? Müssen das Bundesbetriebe/-behörden nicht auch? Das wär ja fie Höhe!
  • Boemel51 12.11.2018 15:27
    Highlight Highlight Sind das sie Vorbilder von Loro und Nico?
  • alfredos 12.11.2018 15:20
    Highlight Highlight Anstand und Moral lernt man offensichtlich nicht, wenn man Karriere im Militär macht.
  • Focke 12.11.2018 14:52
    Highlight Highlight gefundenes fressen für alle militär haters
    • Uranos 12.11.2018 20:31
      Highlight Highlight Da gibt es schon genug andere Sachen, da bringt diese Story auch nicht mehr viel.
    • laska 12.11.2018 21:53
      Highlight Highlight Als altgedienter Gebirggrenadier war ich der Schweizer Armee gegenüber stets wohlgesonnen und alles andere als ein „Hater“. Aber mittlerweile muss sogar ich mir eingestehen, dass es überproportional viele charakterschwache Kader bei der „besten Armee“ gibt.
  • word up 12.11.2018 14:27
    Highlight Highlight bitte geld in bildung investieren damit solches verhalten nicht mehr wiederkehrt!
  • Joe Smith 12.11.2018 13:21
    Highlight Highlight Keine Strafen? Ich denke, einen Abend lang Fabienne Louves anhören zu müssen, ist Strafe genug.
  • arni99 12.11.2018 12:31
    Highlight Highlight Also 53 Appenzeller für 28 Personen, dünkt mich eher wenig, immerhin ist das Medizin. In unserer Gugge würde diese Menge nirgends hinlangen 😂😂😂😂
    • Lichtblau550 12.11.2018 20:38
      Highlight Highlight Wo steht, dass jeder dem Appenzeller zugesprochen hat? Vielleicht haben sich ja drei Herren die 53 Gläschen geteilt 🙂😊😂 ...
  • Lumpirr01 12.11.2018 11:59
    Highlight Highlight Tolle Geschichte: Ausgiebige Weihnachtsfeier mittels Helikopter eingeflogenen Frauen und verschenkte Goldmünzen auf Kosten des Steuerzahlers. Lieber Guy Parmelin, hast Du wirklich ernsthaft realisiert, dass Du gefordert bist?
    • Lichtblau550 12.11.2018 20:39
      Highlight Highlight Immerhin waren es die eigenen Frauen. Das hätte ja ganz anders eskalieren können.
  • Gummibär 12.11.2018 11:50
    Highlight Highlight Ich sehe, dass unsere Generäle jetzt Ordensstreifen à la Gadaffi über der Brusttasche tragen.

    Müssen sie diese mittels Spesen auf e-bay ersteigern oder beim Kostümverleih mieten ?
    User Image
    • Markus97 12.11.2018 14:11
      Highlight Highlight Die "Ribbons" welche du vermutlich meinst, trägt auch jeder gewöhnliche Soldat. Sie werden unabhängig vom Dienstgrad für Einsätze, Ausbildungen oder besonere Leistungen vergeben. Laut Dienstreglement darf man davon maximal 9 Stück tragen, da jene in der Schweiz aber eher selten vergeben werden und nicht wie bei den Amis für jede Kleinikeit, haben die meisten weniger.
    • Gummibär 12.11.2018 20:09
      Highlight Highlight Verstehe. Das Appenzeller Ribbon, das Grappa Barolo Ribbon, das Goldmünzen Ribbon, das Vieille Prune Morin Ribbon usw.

      Da muss ich ja mal auf den Estrich klettern und mein altes Hochgebirgsabzeichen hervorsuchen.
  • Nathanael II 12.11.2018 11:48
    Highlight Highlight Verstehe die Aufregung nicht: Für den Steuerzahler wäre es doch viel günstiger, wenn die Offiziere jeden Tag verkatert im Bett liegen würden, als teure Munition zu verfeuern!
    • Phallumegaly 12.11.2018 16:13
      Highlight Highlight Denke nicht, dass es die Offiziere sind, die teure Munition verfeuern 😉
  • Werns 12.11.2018 11:44
    Highlight Highlight Tja, das geht ja zu und her wie bei der Mafia, wer hätte das gedacht... Nur wird hier keiner verhaftet und bestraft, so funktioniert das in unserem Steuern-Staat...
  • Rezeptilop20 12.11.2018 11:07
    Highlight Highlight Selbst wenn es nicht für eine Verurteilung reicht, müssten da doch Köpfe rollen. Es wurden schon andere Leute für weit weniger schlimmes entlassen.
  • SchweizAbschaffen 12.11.2018 11:02
    Highlight Highlight Bitte doch um etwas Ernsthaftigkeit.
    Hier geht es um unsere Sicherheit!

    Immer diese linken Nestbeschmutzer, die keine Ahnung von Sicherheitslage, Waffensystemen und Landesverteidigung haben, aber ständig an unserer Armee rummotzen. Gar nicht hinhören!

    Die Armee ist Heilig.
    Maul halten und einrücken!
    • swisskiss 12.11.2018 11:29
      Highlight Highlight SchweizAbschaffen: Tja, Ironie wird nicht verstanden und das Vermischen der Sinnhaftigkeit der Armee mit den Fehlverhalten einzelner Führungsfunktionäre noch weniger.
    • Sarkasmusdetektor 12.11.2018 12:46
      Highlight Highlight Ich hab's gemerkt ;)
    • Alle haben bessere Namen als ich. 13.11.2018 00:06
      Highlight Highlight Nutzernamen ausgecheckt ;-)
  • Dragonlord 12.11.2018 10:56
    Highlight Highlight In der Privatwirtschaft würden solche Ausgaben dem Gewinn aufgerechnet, da sie geschäftsmässig nicht begründet sind. Evtl. müssten die Bezüger diese Spesen sogar als Einkommen in Ihrer Steuererklärung deklarieren und das Militär müsste Sozialversicherungsbeiträge darauf entrichten. Werden denn diese Ausgaben nicht kontrolliert? Ich bin entsetzt!
    • Lumpirr01 12.11.2018 12:35
      Highlight Highlight @Drago: In der Privatwirtschaft sind solche Ausgaben zwecks langjährigen Beziehungspflege mit den Kunden landauf & landab weit verbreitet. Die Spesenquittungen werden denn auch durch die Gastgeber zwecks Steuerabzug eingesammelt. Die Eingeladenen wurden aber im Gegensatz dazu in letzter Zeit mit immer strengen Reglementen eingedeckt, welche Geschenke noch angenommen werden dürfen. Wer meint, dass die Beschenkten den Wert des Geschenkes bei ihrer Steuererklärung angeben werden, glaubt sicher auch noch an den Samichlaus....
    • Dragonlord 12.11.2018 17:38
      Highlight Highlight @Lumpirr01 Dies gilt nur für denjenigen Teil, der effektiv und ausschliesslich für Kundenanlässe aufgewendet wird. Dazu ist nichts einzuwenden, sofern sich diese Kosten in einem normalen Rahmen befinden.
      Es geht hier aber vor allem um die unrechtmässige Bereicherung der Mitarbeiter und deren nahestehenden Personen. Das zöge in der Privatwirtschaft Konsequenzen mit sich.
      Samichlaus liest sicher mit, er hat die Möglichkeiten der Digitalisierung bestimmt auch schon erkannt. Schmutzli wird nächsten Monat viel zu tun haben!
  • Philboe 12.11.2018 10:29
    Highlight Highlight So etwas kotzt mich als Kompanie Kommandant an.Das hat aber auch nichts mit Vorbild sein zu tun. Herrgott nochmal die Truppe friert sich den Arsch draussen ab und bekommt für die Verpflegung 8.75 pro Tag. Genau solche Schlagzeilen und Fehlverhalten führt zu einem negativen Ansehen und diejenigen die sich für die Truppe den Hintern aufreissen schauen so in die Röhre. Egal ob reglementarisch geregelt oder nicht der gesunde Menschenverstand kann man auch bei so etwas einschalten
    • Eine_win_ig 12.11.2018 11:38
      Highlight Highlight Ich lege einen drauf aus Sicht BO:
      Weihnachtsessen der Schule.
      Man darf die 27.50 Spesen angeben, da befohlene Mahlzeit.

      Diese befohlene Mahlzeit darf der Schulkommandant 1x pro Jahr nutzen (da sonst zu viele Spesen generiert werden, wurde uns erklärt)...

      Alles was über die 27.50 rausgeht? Selber bezahlen. Essen der Partnerin/des Partners? Selber bezahlen.... und die Fressen für 250 pro Person...
    • FrancoL 12.11.2018 13:10
      Highlight Highlight Es ist eben auch ein Teil des Verstandes, der solche Exzesse legitimiert. Es ist ein Teil unserer Gesellschaft und wieso genau sollte dies in der Armee anders sein?
      Und sind Sie sicher, dass ein Teil Ihre Soldaten, wenn sie einmal aufsteigen sollten nicht mitunter auch sich so verhalten würden?
      Ich kenne eine Anzahl an einfachen Arbeitern die den Aufstieg in die Unternehmensführung geschafft haben und sich heute genau so benehmen wie die Vorgesetzten, die sie vor vielen Jahren an den Pranger gestellt haben.
      Macht ist eben nicht für jeden geniessbar, auch in der Armee nicht.
    • Eine_win_ig 12.11.2018 13:17
      Highlight Highlight Franco: völlig einverstanden.
      Es gibt Geschichten aus anderen Bundes-/ Kantonsverwaltung, à la "das Apéro wird nicht beendet, bis Zeit und Ort des nächsten Apéro definiert sind".

      Alles auf Geschäftskosten natürlich... gehört dazu, kann und darf ich aber scheisse finden :)
  • Eh Doch 12.11.2018 10:28
    Highlight Highlight einer «Art Tradition" folgen, wow, ja so traditionell Steuern aus dem Fenster schmeissen
    #NuttenUndKoks
  • Dubliner 12.11.2018 10:27
    Highlight Highlight Da weiss ich dann auch wieder, wo mein hart erarbeiteter Wehrpflichtersatz bleibt... Was für ein Hobby-Verein.
    • Geralt 12.11.2018 11:33
      Highlight Highlight Stimmt... als wärs nicht schon schlimm genug, wenn die Kohle verballert und in Diesel-Abgase verwandelt wird...

      ...wenigstens die veruntreuten Gelder könnten ja den Wehrpflichtersatzzahlern zurückerstattet werden! :-D
  • sherpa 12.11.2018 10:24
    Highlight Highlight Einfach nur noch ecklig, was sich diese sog. Offiziere und vor allem auch der VBS-Chef sich leisten.All die Genannten müssten baldmöglichst mit einer Rechnung für die Ausgaben in der Hand aus dem Staatsdienst entfernt werden. Inklusive SVP Mann Guy Parmelin. Es scheint, dass sich das Bundeshaus als Selbstbedienungsladen für gew Leute geradezu anbietet und es wird langsam klar, weshalb in Bern immer mehr vom sparen gesprochen wird, wenn man die eigenen Leute und deren Tourismus Touren berappen muss
  • In vino veritas 12.11.2018 10:21
    Highlight Highlight Tja. Beim Staat scheint man es nicht so genau zu nehmen. Lustig, dass das Spesensystem in der Privatwirtschaft scheinbar funktioniert. Vielleicht liegt es daran, dass dort der Besitzer des Unternehmens (Aktionäre, Besitzerfamilie, usw.) die Kosten niedrig halten will und fehlbare Angestellte die Konsequenzen dafür tragen müssen. Sei es mit Rückzahlung oder gar einer fristlosen Kündigung. Dort wird nicht nur ein böses Gespräch geführt und danach ist die Angelegenheit erledigt. Kann ich also daraus schliessen, dass es dem Staat nicht wichtig ist wo die Gelder landen? 🤔
  • Fruchtzwerg 12.11.2018 09:55
    Highlight Highlight "Der Grundsatz der Sparsamkeit". Dieser Satz ist im Zusammenhang mit der Armee ein absolutes Paradoxon.
  • what's on? 12.11.2018 09:54
    Highlight Highlight Solange man das Benzin aufbrauchen und die Munition verschiessen muss, nur damit es im nächsten Jahr das gleiche Budget gibt, solange wird sich auch bei anderen traditionellen Themen nichts ändern. Nur neue Generationen können das Problem lösen.
    • Eine_win_ig 12.11.2018 11:40
      Highlight Highlight Tun wir ja. Die Kontingentierung gibts schon lange nicht mehr...

      Und glauben Sie mir: ich fühle mich von meinen Chefs verarscht...
  • bytheway 12.11.2018 09:50
    Highlight Highlight Jetzt vestehe ich endlich, woher der Begriff 'Kampftrinken' stammt. 😄
  • Ass 12.11.2018 09:47
    Highlight Highlight Dies empört mich nicht, denn dies ist jedem klar der Militärdienst geleistet hat. Und solange Frauen kein Dienst leisten müssen werden Armeeabstimmungen sowieso nur durchgewunken.
  • Töfflifahrer 12.11.2018 09:45
    Highlight Highlight Und da werde ich gefragt warum ich in die Führung unserer Behörden und Ämter kein Vertrauen mehr habe. Wer einmal da reingesehen hat weiss, dass es sich hier mehrheitlich um Charakteren handelt denen es nur um Macht, Einfluss und Geld geht. Zudem werden diese Stellen vielfach von Narzissen der üblen Sorte belegt. Die Kontrolle durch die Parlamente und Departementsvorsteher versagt komplett. Und die sollen die Verwaltung im Sinne des Volkes und für das Volk führen?
    • webstübler 12.11.2018 10:23
      Highlight Highlight Was haben denn jetzt die Narzissen falsch gemacht? Die haben schon genug mit der Jahreszeit zu kämpfen, lass die doch mal in Ruhe, die armen Blumen.
    • Cyberpunk 12.11.2018 10:40
      Highlight Highlight @töfflifahree nichts neues im westen.Was du hier ansprichst, ist überall so, auch in der privatwirtschaft. Nur wird dort mehr reguliert, resp. überreguliert. Wenn ein kader alles nur noch auf zahlen reduziert, frage ich mich, ob du da glücklich wärst. Da bleibt nicht viel übrig, ausser überstunden und ein work-life disaster balance. Man nimmt wöchentlich an alibi meetings teil, bei welchen dauernd massnahmen getroffen werden um zu sparen. 1 jahr später wird ins abgeschaffte wieder investiert - weil die qualität nicht mehr stimmt. Und ab 55 stehst du auf der strasse, und zwar ohne goldmünze.
    • Töfflifahrer 12.11.2018 16:37
      Highlight Highlight @Webstübler; Ups, sorry liebe Mutti Natur, wollte da niemanden Beleidigen 🤦‍♂️😂
    Weitere Antworten anzeigen
  • just sayin' 12.11.2018 09:39
    Highlight Highlight fremden geld verschwenden ist immer eine unfeine sache.

    ich persönlich habe eher probleme mit den millionenbeträgen, welche für it-flops ausgegeben werden.

    https://www.computerworld.ch/business/forschung/it-projekt-sbb-millionen-flop-1342108.html

    https://www.tagesanzeiger.ch/schweiz/standard/Bund-stoppt-Insieme--ueber-100-Millionen-verloren/story/28910726
    • Töfflifahrer 12.11.2018 10:09
      Highlight Highlight @Just saying; Das geht letztendlich um das selbe. Das ist der Charakter der Führungsetagen in den Behörden und Ämtern.
    • Meitschi 12.11.2018 17:02
      Highlight Highlight @just sayin': Naja, wenn ein IT-Projekt, mit dem die Unternehmensprozesse vereinfacht oder Ressourcen eingespart werden sollen oder was auch immer, den Bach runter geht, ist das nicht ganz das Gleiche wie wenn sich die Kaderleute auf Staatskosten persönlich bereichern bzw. fette Parties feiern.
      Aber klar, als Steuerzahler guckt man bei beidem in die Röhre...
  • [CH-Bürger] 12.11.2018 09:28
    Highlight Highlight folgende facts mal aussen vor:
    - kein Spesenreglement
    - Helvetia-Goldmünzen via Spesen abrechnen + in den eigenen Sack stecken
    - fehlendes Verantwortungsbewusstsein

    ich dachte zuerst, sie hätten *Stripperinnen* eingeflogen, was natürlich skandalös wäre!
    dass sie ihre Partnerinnen begünstigten, zeugt von mangelnder Gewissenhaftigkeit; aber über die Kosten der Flugstunden zu diskutieren, ist müssig. Das einzige, was Kosten verursacht, ist das Kerosin.
    #budgetkürzungvollübertrieben

    und 250.- für ein Weihnachtsessen ist jetzt auch nicht sooo viel - siehe Privatwirtschaft!
    #armeebashingistcool
    • Elke Wolke 12.11.2018 09:52
      Highlight Highlight Zum Vergleich: Ein globales top Unternehmen mit Büros in der Schweiz erlaubte nach einem erfolgreichen Geschäftsjahr 200.- pro Person für Weihnachtsessen. Ein Jahr später, mit deutlich schlechteren Geschäftsverlauf wurde das Budget dann deutlich nach unten angepasst.
    • swisskiss 12.11.2018 10:27
      Highlight Highlight [CH-Bürger]: Wow, das nenn ich mal eine nette Nebelpetarde!

      Zuerst mal die schlimmsten Auswüchse ausschliessen: "folgende facts mal aussen vor" (sic) um dann den Rest versuchen schönzuschreiben.

      Was versuchst Du hier? Den sonst schon beschädigten Ruf der Schweizer Armee mit rhetorischen Kunstgriffen zu retten?

      Es wäre hilfreicher, wenn Du eine klare Trennung zwischen Armee und deren Führung machen würdest und nicht versuchst aus mit nicht nachvollziehbaren Gründen ein klares Fehlverhalten relativieren zu wollen.

      Man kann ein Freund der Armee sein, ohne solches Verhalten zu verteidigen.
    • Eh Doch 12.11.2018 10:31
      Highlight Highlight CH bürger, privat und armee total verschieden weil: Steuergeld, besser gesagt DEIN GELD, das du dir verdient hast
    Weitere Antworten anzeigen
  • Echo der Zeit 12.11.2018 09:26
    Highlight Highlight Jetzt weiss ich wieso die Sparen müssen.
  • 7immi 12.11.2018 09:13
    Highlight Highlight es scheint mir, dass in der schweiz an vielen orten missbrauch mit spesen auf steuerkosten betrieben wird. ich hoffe, dass man hier weiter aufklärt und alle bereiche untersucht. passiert das in der privatwirtschaft ist das deren problem, bei steuergeldern betrifft das uns aller geld. und wie man sieht ist die politische ausrichtung dabei egal.
  • pascii 12.11.2018 09:09
    Highlight Highlight Die Regierung Frisst, Säuft und Vergnügt sich auf unsere Kosten. Es müssen wieder Köpfe rollen (ohne Blutvergiessen!)
    User Image
  • Frau Dingsi 12.11.2018 09:05
    Highlight Highlight Das SVP-geführte Department versäuft Steuergelder während die selbe Partei jedem Behinderten mit Sozialdetektiven nachspähen öassen will.
    • Cédric Wermutstropfen 12.11.2018 11:10
      Highlight Highlight Es geht erstens nur um IV-Bezüger. Zweitens möchte sie nur den Betrügern nachspionieren lassen, da man jedoch nicht weiss, wer ein solcher ist, muss man eben auf Verdachtsmomente gehen (oder Stichproben). Ihr Kommentar ist schwachsinnig. Hauptsache gegen die SVP gestänkert.
    • FrancoL 12.11.2018 13:17
      Highlight Highlight @Cédric; So so es ist schwachsinnig einen Vergleich zwischen Steuergelder und Steuergelder zu ziehen? Die SVP ist ja überall für Sparmassnahmen vom Sozialwesen bis zur Bildung. Also ist es mehr als zulässig die fehlenden Sparmassnahmen in der Armee zu bemängeln.
      Schwachsinn ist es die Steuern in unterschiedlichem Licht zu sehen und zwar ganz grosser Unsinn.
    • peeti 13.11.2018 11:00
      Highlight Highlight Es geht um ALLE Versicherungsnehmerinnen und -nehmer!
      Wieso können mündige Personen in der Schweiz einen Gesetzestext nicht lesen?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Wilhelm Dingo 12.11.2018 08:53
    Highlight Highlight Der Mensch ist anfällig für Machtmisbrauch, da helfen nur schlauere Systeme die das verhindern. Nicht nur bei den Spesen.
    • Webtom 12.11.2018 10:45
      Highlight Highlight Jedes System kann ausgehebelt werden. Anstand und Respekt müssten wieder salonfähig werden. Heutzutage ist es ja total cool, sich möglichst daneben zu benehmen.
    • rodolofo 13.11.2018 07:50
      Highlight Highlight Am Anfang waren die Raffgier und der Saddismus.
      Dann kamen der Systematische Betrug und das Organisierte Verbrechen.
    • Wilhelm Dingo 13.11.2018 11:28
      Highlight Highlight @rodolofo, Webtom: ich denke eher an rigorose Gewaltentrennung und Beschränkung von individueller Macht.
  • Dr. oec. 12.11.2018 08:48
    Highlight Highlight Immer diese Cüpli-Sozialisten!
    • DieFeuerlilie 12.11.2018 09:45
      Highlight Highlight Ja.
      Fast so schlimm wie die (über-)besorgten Bürger, gäll..?
    • alfredos 12.11.2018 15:38
      Highlight Highlight Sind wohl eher Cüpli-Soldaten heute...
  • MacB 12.11.2018 08:48
    Highlight Highlight Das beste Beispiel, wieso "mehr Staat " keine gute Idee ist. In der Privatwirtschaft wäre das undenkbar, da sind die Kontrollen viel strenger und wenn's rauskommt wird man (zurecht) vor Gericht gezerrt.
    • Wilhelm Dingo 12.11.2018 08:56
      Highlight Highlight @MacB: in welcher Teppichetage arbeitest Du? In der Privatwirtschaft ist es noch viel schlimmer. Schaue mal, wie grosse Deals eingefädelt werden.
    • Meiner Einer 12.11.2018 09:01
      Highlight Highlight Nun ja, wahrscheinlich ist es mehr ein Problem Grossbetrieb/Kleinbetrieb als Privat/Öffentlich. Die UBS-Sekretärin wurde zwar von der UBS vor Gericht gezerrt, aber freigesprochen. Weil es gab kein Spesenreglement und sie hatte die Bezüge nicht irgendwie getarnt. Wo vorig Geld ist, scheint es also keine Rolle zu spielen ob Staat oder Privatwirtschaft
    • MacB 12.11.2018 09:41
      Highlight Highlight @Wilhelm: Da berappst du es aber nicht als Steuerzahler. Drum ist mir diesbezüglich wurscht, was für Deals in der Privatwirtschaft eingefädelt werden. Wenn aber jemand Chateau Petrus (auch) auf meine Kosten, dann störts mich.
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  • Barracuda 12.11.2018 08:45
    Highlight Highlight In der Armee könnte man auch hunderte Millionen einsparen, wenn man Detektive einsetzen würde ;-) Himmeltraurig!
    • Benno Steinmann 12.11.2018 09:56
      Highlight Highlight Bester Kommentar!!
    • Eh Doch 12.11.2018 10:33
      Highlight Highlight Voll!
    • Billy the Kid 12.11.2018 10:40
      Highlight Highlight @Barracuda
      Man könnte auch einfach weniger in diesen Folkloreverein investieren und sich die Detektive gleich sparen.
  • raues Endoplasmatisches Retikulum 12.11.2018 08:41
    Highlight Highlight Ich wünschte mir, dass das VBS bei der nächsten Rochade aus der bürgerlichen Hand zur CVP oder noch besser zur SP geht. Die SVP-Dauerpräsenz schadet nur noch.
    • bytheway 12.11.2018 09:48
      Highlight Highlight Die Bürgerlichen wären noch so froh, dieses unbeliebte Departement abschieben zu können. Dies gäbe ihnen die Möglichkeit, immer wieder gegen den politischen Gegner zu 'schiessen'.
    • Zauggovia 12.11.2018 09:59
      Highlight Highlight Das nächste Departement, dass die SP in Grund und Boden reiten könnte...
    • Eh Doch 12.11.2018 10:34
      Highlight Highlight @bytheway
      genau, das wäre super, dann gäbs keine Armee mehr und man hätte viel mehr Geld wieder für wichtige Dinge
    Weitere Antworten anzeigen
  • Herbert Anneler 12.11.2018 08:39
    Highlight Highlight „Ruhn, abtreten!“ Das EVD ist morsch und korrupt bis ins Mark! Heute lese ich in der NZZ: Belgien erhält neue Kampfjets desselben Typs, wie sie bei uns evaluiert werden, deutlich billiger, als sie Parmelin und seine Mannen veranschlagen! Als Soldaten wurden wir wie der letzte Dreck behandelt - in meiner ganzen Militärzeit - RS und 8 WKs - wusste ich als Infanterist nie, auf wen ich in Übungen und Manövern hätte schiessen sollen: Fast ein ganzes Lebensjahr sinnloses Herumsitzen und Warten wie bestellt, aber nicht abgeholt. Jetzt wundere ich mich nicht mehr. Die Grosskopfete im Dauersuff!
    • Eh Doch 12.11.2018 10:34
      Highlight Highlight Nice, Herbert, lass es raus!
    • Herbert Anneler 12.11.2018 17:39
      Highlight Highlight @Eh Doch: Ein Bisschen (Psycho-)Hygiene muss sein! Durften in der RS immer nur einmal pro Woche am Samstag duschen, während das Eichenlaub mit ihren eingeflogenen PartnerInnen offenbar regelmässig im Chämpis badeten ;-)
    • rodolofo 13.11.2018 07:39
      Highlight Highlight @ Herbert Anneler
      Vielleicht tröstet Dich das:
      Obwohl ich auf dem "Blauen Weg" vom Militärdienst wegkam, musste ich Militärpflichtersatz zahlen und erlebte im Zivilschutz in "kleiner Dosierung" die beinahe tödliche Langeweile, von der Du sprichst: Dieses Warten, ohne abgeholt zu werden.
      Aber ich versuchte, das Beste daraus zu machen:
      Im blauen Zivilschutz-Überggwändli, von eingebildeten, aber nicht besonders schlauen InstruktorInnen geschult und im Gelände herumgeschickt, konnte ich mich so richtig in unsere Genossen im kommunistischen Osten einfühlen.
      ...
  • Linus Luchs 12.11.2018 08:38
    Highlight Highlight Für oberste Kaderpersonen der Armee ist ein einwandfreier Leumund Pflicht. Es geht nicht zuletzt um Erpressbarkeit. Rebord und Baumgartner haben gegen Treu und Glauben verstossen, dafür braucht es keine expliziten Richtlinien, das ist eine Frage des Verantwortungsbewusstseins und des Anstands. Sie sind aus meiner Sicht nicht mehr tragbar.
  • chnobli1896 12.11.2018 08:37
    Highlight Highlight Wie kann (konnte) ein so grosser Betrieb so lange kein Spesenreglement haben?!
    • Feldwebel Schulz 12.11.2018 08:47
      Highlight Highlight Weil keiner einen 6.5 ausfüllte und darauf aufmerksam machte...
    • MacB 12.11.2018 14:32
      Highlight Highlight Herr Feldwebel, 6.005 um korrekt zu bleiben ;)
  • Posersalami 12.11.2018 08:12
    Highlight Highlight Mich hätte jetzt eher das Gegenteil gewundert. Ich sage es immer wieder, solchen Exzessen kann man nur mit 100% Transparenz vorbeugen. Sowie drakonische Strafen für jeden, der Steuergeld verschwendet. Die Beteiligten sind mit dem Privatvermögen haftbar zu machen.
  • Dan Rifter 12.11.2018 08:10
    Highlight Highlight Nicht, dass das irgendjemanden, der/die Militär gemacht hat, überraschen würde.
    Das beginnt ja bereits auf Kompanie-Level.

    Der wahre Skandal ist aber tatsächlich, dass diese Leute für diesen Diebstahl (und es ist nichts anderes) unbestraft davonkommen.
  • rodolofo 12.11.2018 08:03
    Highlight Highlight Ich habe in meinem persönlichen Umfeld mit einem "Militärkopf" zu tun.
    Auch darum habe ich diesen Artikel mit besonderem Interesse gelesen.
    Dadurch erhalte ich weitere Hintergrund-Informationen darüber, wie diese "Super-Patrioten" ticken.
    Also, was erst einmal auffällt, ist eine Selbstbedienungs-Mentalität, die aber gleichzeitig peinlichst darauf achtet, keine Gesetzesparagraphen zu verletzen.
    Wo es keine Gesetze gibt, kann man sie auch nicht übertreten, handelt also in einem formaljuristischen Sinne "legal". Gesetzesparagraphen werden von "Militärköpfen" wie Waffen verwendet.
    ...
    • Zauggovia 12.11.2018 09:57
      Highlight Highlight Wie vereinst du die Spesenexzesse der Genfer SP-Politiker mit deinem doch engstirnigen Weltbild?
    • Cédric Wermutstropfen 12.11.2018 11:15
      Highlight Highlight Von Einzelfällen auf die Allgemeinheit schliessen ist etwas vom uneriösesten was es gibt.
    • rodolofo 12.11.2018 21:56
      Highlight Highlight @ Cédrique
      Ich sage ja nicht, dass alle Leute im Militär so sind, wie dieser Einzelfall.
      Aber dieser Einzelfall stimmt mit dem jetzt aufgedeckten Korruptions-Skandal überein.
  • zettie94 12.11.2018 08:02
    Highlight Highlight Massnahme: Militärbudget kürzen!
    • Zauggovia 12.11.2018 09:09
      Highlight Highlight Falsch, die Armee braucht wenn schon mehr Geld für Ausrüstung, Ausbildung, IT etc.
      Was gekürzt gehört, sind die überissenen Spesenansprüche bei Beamten allgemein, in der Armee, aber auch bei den Parlamentariern (siehe Genf).
    • Roman h 12.11.2018 09:09
      Highlight Highlight Nur bringt die Massnahme in diesem Punkt nicht viel oder besser gesagt gar nichts.
      Wo würde man wohl das geld sparen?
      Beim hohem Kader oder bei den Rekruten/Soldaten
    • 7immi 12.11.2018 09:21
      Highlight Highlight es wäre falsch, aufgrund einzelpersonen ein ganzes departement zu bestrafen. die fehlbaren personen gehören des amtes enthoben und der geldbetrag zurückbezahlt. es will ja auch niemand die zahlungen des bundes an genf kürzen, weil kriminelle politiker sich bereichern. abgesehen davon würde man sich wohl ins eigene fleisch schneiden wenn man etwas weiter denkt...
  • inmi 12.11.2018 08:02
    Highlight Highlight Das ist nur die Spitze des Eisbergs. Und läuft garantiert in allen Departementen so.

    Es gibt 1 einfache und selbstverständliche Lösung: Totale und absolute Transparenz für alle Spesen, Ausgaben und Aktionen beim Staat. Wieso ist das nicht schon längst so? Das Öffentlichkeitsgesetz muss dringend gestärkt werden!
  • cal1ban 12.11.2018 07:59
    Highlight Highlight In anderen Armeen wäre, das der Grund für eine Entlassung. Wie kann Rebord als Armeechef jetzt noch tragbar sein?
  • scientist 12.11.2018 07:58
    Highlight Highlight Politiker wie in Genf kann man wenigstens abwählen. Hier kann das Volk nur zuschauen und denn Kopf schütteln.
  • #Technium# 12.11.2018 07:55
    Highlight Highlight In der Privatwirtschaft hätten solche Exzesse strengste arbeitsrechtliche Konsequenzen. Scheinbar kann sich die Armee wie die Politiker in Genf solche Spesenspielchen leisten. Der Dumme in solchen Fällen ist einmal mehr der Steuerzahler.
    • bytheway 12.11.2018 09:53
      Highlight Highlight Freddy, du hast offenbar keine Ahnung, was in der Privatwirtschaft so abgeht.
  • Thomas_54 12.11.2018 07:55
    Highlight Highlight "..., da er über sein Armee-Budget vier Helvetia-Goldmünzen im Wert von je 1200 Franken bezog und an Mitarbeiter verschenkte – sowie eine an sich selber."
    Äh hallo? Übermässig konsumieren und als Spesen abrechnen ist ja noch das eine, aber sich gleich auch noch persönlich bereichern...?
  • ali_der_aal 12.11.2018 07:52
    Highlight Highlight genau wegen solchen Berichten verliert die Armee jegliche Glaubwürdigkeit.. und dann immer alles schön intern klären und unter den Teppich wischen wollen...

  • philosophund 12.11.2018 07:50
    Highlight Highlight „(...) da er über sein Armee-Budget vier Helvetia-Goldmünzen im Wert von je 1200 Franken bezog und an Mitarbeiter verschenkte – sowie eine an sich selber.“

    Ist ja auch eine Art Krönung, sich selbst zu krönen haha
    Unglaublich. Aber so läuft es nun mal im Militär.
  • Papaya2 12.11.2018 07:44
    Highlight Highlight "sowie eine an sich selber. Ein Strafverfahren braucht er aber nicht zu fürchten." Sachen mit fremden Budget zu beziehen und dann in die eigene Tasche zu stecken klingt für mich eigentlich schon sehr nach Diebstahl...
  • Hein Blöd 12.11.2018 07:43
    Highlight Highlight Wir, der Steuerzahler, bezahlen also dafür, das gewisse Offiziere ihre Liebesgespielinnen per Helikopter einfliegen lassen. Wir bezahlen auch für die Goldmünzen, die sich der liebe Herr gleich selbst und seinen Freunden geschenkt hat. Und das hat kein Strafverfahren zur Folge?

    Das ist ja noch schlimmer als diese Genfer Stadträte, die massiv Steuerzahlergeld für private Handyrechnungen, Taxis und Hotels verschleudert haben.

    Der Staat, meine Herrschaften. Der sollte eigentlich dem Wohl der Bevölkerung dienen, und nicht nur ein paar auserwählten Hochrangigen. Sind ja afrikanische Zustände hier.
  • oXiVanisher 12.11.2018 07:42
    Highlight Highlight Yay... Die beste Armee der Welt schwimmt anscheinend im Geld. Man sollte wohl doch endlich weniger Geld da rein stecken.
    • rodolofo 12.11.2018 08:13
      Highlight Highlight Sollte...
      Aber was machen unser rechtslastigen Parlamente?
      Sie deckeln die Armee-Ausgaben NACH UNTEN!
      8 Milliarden jährlich sind garantiert!
      Wenn die Militärs zu wenig Rüstungs-Projekte zustande bringen, MÜSSEN sie die Ehefrauen von Generälen und Kommandanten im Helikopter zu Wellness-Aufenthalten und zu Golf-Kursen fliegen!
      Oder sie geben zinslose Darlehen von 100'000.-Fr. für Mitarbeiter des Militärdepartements.
      Sonst heisst es am Ende noch, dass die grosszügig gesprochenen Gelder gar nicht brauchen täten!
    • oXiVanisher 12.11.2018 09:23
      Highlight Highlight Einfach nur krank. Aber Hauptsache wir spionieren den IV Bezügern nach. Die kosten uns ja auch Milliarden .... NICHT!
    • Vedder (aka der Dude) 12.11.2018 22:34
      Highlight Highlight Zum Glück waren wir bei der Zivilschutz-Elite.. gelle oXi :-) , aber unser Militärersatz war anscheinend gut in Alkohol und Goldvreneli investiert ...... unglaublich.

      Wo kann ich mein Geld zurück verlangen?
  • Scaros_2 12.11.2018 07:36
    Highlight Highlight Man muss sich ja schon wundern. In Genf funktioniert das ganze mit den Spesen nicht. Hier in der Armee jedenfalls auch nicht. Aber in der Wirtschaft klapp es. Und warum? Weil es eben keine Steuergelder sind. Dort hat es teils (zu strenge) Kontrollen über die Ausgaben achtet jedoch peinlichst darauf das die Kosten nicht überbordern. Aber hier, genau so wie in Genf scheint es nicht möglich zu sein Kontrollmechanismen und Organe sowie Regeln zu installieren die das Kontrollieren. Und gerade beim Militär, diesem konservativen, trägen System ist das natürlich gleich 5x so schwer was umzusetzen.
    • ands 12.11.2018 07:55
      Highlight Highlight Wie kommst du zur Aussage, dass es in der Wirtschaft klappt?
    • Posersalami 12.11.2018 08:13
      Highlight Highlight Haha, ja klar, in der Wirtschaft klappt das :D Der war gut. Das funktioniert auf der unteren Ebene vielleicht noch, ab dem mittleren Mänätschmänt macht jeder was er will.
    • rodolofo 12.11.2018 08:14
      Highlight Highlight Du idealisierst da was.
      Gerade in der Wirtschaft gehören doch Gefälligkeiten und "Werbegeschenke" als Schmiermittel der Maschinerie unbedingt mit dazu!
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