DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Wintersaison eröffnet: Hier kannst du bereits dieses Wochenende snöben und skifahren



Am Wochenende schwärmen in der Schweiz die ersten Wintersportler aus. Auf dem Alpenbogen liegen in den oberen Höhen bis zu zwei Meter Schnee. Grund genug für mehrere Skigebiete, die Wintersaison vorzeitig zu eröffnen.

Skifahren oder Snowboarden ist möglich - meist beschränkt vorerst auf die Wochenenden - in den östlichen Alpen, in der Zentralschweiz, im Wallis sowie im Berner Oberland, wie eine Umfrage von Keystone-SDA ergab. Die Schneefälle am letzten Wochenende bewogen mehrere Bergbahn-Unternehmen, einen Teil des Anlagenparks früher als geplant fahren zu lassen.

Start in Laax wegen Föhn abgeblasen

Im Kanton Graubünden plante die Destination Laax den Start in die Vorsaison am Samstag. Gleichsam in letzter Minute musste alles abgeblasen werden: Mit Windspitzen bis zu 150 Kilometern pro Stunde sei der Föhn über die Pisten hinweg gezogen, meldeten die Bergbahnen am Freitagmittag. Der Start in die Vorsaison müsse verschoben werden.

Wintersport sollte in Graubünden trotzdem im Diavolezza-Skigebiet im Engadin möglich sein. Die Station meldete am Freitag Skibetrieb ab dem morgigen Samstag.

Skifahrer auf dem Gurschen Flyer am Gemsstock, fotografiert am Freitag, 2. November 2018, in Andermatt. Erste Bahnen und Pisten sind geoeffnet ab dem 2. November 2018 im Skigebiet Andermatt-Sedrun. (KEYSTONE/Alexandra Wey)

Andermatt am 2. November 2018. Bild: KEYSTONE

Wallis und Innerschweiz

Im Wallis lässt die Station Verbier die ersten Anlagen laufen. 60 Zentimeter Schnee lägen jenen Gebieten, die für den Wintersport im November an den Wochenende bereit seien, hiess es. Austoben können sich Schneesportbegeisterte zudem in Saas-Fee und Zermatt, wo das Herbst-Angebot an Pisten vergrössert wurde.

In der Innerschweiz kündigte die Skiarena Andermatt-Sedrun die vorgezogene Öffnung der Transportanlagen zwischen Gurschen und Gurschenalp an. Am Gemsstock soll es in einer Woche losgehen. Das Skigebiet Titlis in Engelberg OW informierte, dass Wintersport am Wochenende auf der Ice-Flyer- und der Gletscherpiste möglich ist.

Berner Oberland

Im Berner Oberland startet das Gletscher-Skigebiet 3000, an der Grenze zwischen dem Saanenland und dem Waadtland gelegen, mit dem Wintersport. An Wochenenden können sich Ski- oder Snowboardfahrer überdies auf der Tschentenalp oberhalb von Adelboden austoben, dank Schnees aus einer «Snowfarm».

Die Schneehöhen oberhalb 2000 Metern über Meer erreichen auf der Alpensüdseite bis zu zwei Meter. Zwischen dem Goms und dem Oberengadin wurden bis zu 150 Zentimeter gemessen. In den übrigen Alpen liegen die Schneemengen grösstenteils jedoch unter einem halben Meter, wie MeteoSchweiz auf Anfrage bekannt gab.

Snow-covered landscape, on Saturday, October 27, 2018, near Adelboden in the Bernese Oberland, Switzerland. (KEYSTONE/Anthony Anex)

Adelboden am 27. Oktober 2018. Bild: KEYSTONE

1.3 Prozent teurer im Schnitt

Die Preise für Tageskarten und Sechstages-Pässe steigen um 1.3 Prozent im Schnitt, wie der Branchenverband Seilbahnen Schweiz kommunizierte. Wobei jede zweite Bahnunternehmung die Tarife im Vergleich zu letzten Saison unverändert lässt.

Zunehmend in Mode kommen flexible, beispielsweise auf Wetterprognosen basierte Preise, welche die fixpreislichen Ein- und Mehrtageskarten ablösen. Komplett verabschiedet von den Festpreisen haben sich die Skiarena Andermatt-Sedrun, die Skigebiete in Zermatt und jene im Raum St. Moritz-Oberengadin.

Branche geht positiv in den Winter

Zwischen 200 und 350 Millionen Franken investierten die Bergbahnen auf die bevorstehende Wintersaison hin. Andreas Keller, Chefkommunikator von Seilbahnen Schweiz, sagte auf Anfrage, die Stimmung sei gut, vom Sommer her noch, die Branche gehe positiver als auch schon in den Winter.

Untermauert wird die aufgehellte Stimmung unter den Bergbähnlern durch die Wissenschaft. Die Konjunkturforschungsstelle der ETH Zürich (KOF) prognostiziert für die Wintersaison einen Anstieg der Logiernächte um 2.3 Prozent.

Für die Bergbahnen sieht KOF ebenfalls bessere Zeiten anbrechen. Dank des konjunkturellen Aufschwungs und guter Wetterbedingungen stieg die Zahl der Ersteintritte letzte Wintersaison erstmals wieder. Für die kommende Saison erwartet die KOF nochmals einen Anstieg. Der längerfristige Trend bei den Ersteintritten bleibt jedoch leicht negativ. (whr/sda)

Mit dem Snowboard durch den Skatepark mitten in Zürich

1 / 12
Mit dem Snowboard durch den Skatepark mitten in Zürich
quelle: cyril müller/red bull content pool
Auf Facebook teilenAuf Twitter teilenWhatsapp sharer

So begrüsst der Winter die Schweiz

Video: srf

Das könnte dich auch interessieren:

Wie ich nach 3 Stunden Möbelhaus von Wolke 7 plumpste

Link zum Artikel

Die Fallzahlen steigen wieder leicht an – so sieht's in deinem Kanton aus

Link zum Artikel

Der Mann, der es wagt, Trump zu widersprechen

Link zum Artikel

Magic Johnson vs. Larry Bird – ein College-Final als Beginn einer grossen Sportrivalität

Link zum Artikel

4 Gründe, weshalb die Corona-Zahlen des BAG wenig mit der Realität zu tun haben

Link zum Artikel

Wie ansteckend sind Kinder wirklich? Was die Wissenschaft bis jetzt dazu weiss

Link zum Artikel

Das iPad kriegt Radar? Darum ist der Lidar-Sensor eine kleine Revolution

Link zum Artikel

Lasst meinen Sex in Ruhe, ihr Ehe- und Kartoffel-Fanatiker!

Link zum Artikel

So lief Tag 1 nach Bekanntgabe der «ausserordentliche Lage» für die Schweiz

Link zum Artikel

Corona International: EU beschliesst Einreisestopp ++ Italien mit 345 neuen Todesopfern

Link zum Artikel

Die Schweiz befindet sich im Notstand – die 18 wichtigsten Antworten zur neuen Lage

Link zum Artikel

Urteil gegen Ex-Polizist wegen Tötung George Floyds

Link zum Artikel

Ein Virus beendet Jonas Hillers Karriere: «Es gäbe noch viel schlimmere Szenarien»

Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen
DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Themen

Brennendes Auto im Gubrist: 23 Personen flüchten in Rettungsstollen

Ein Fahrzeugbrand im Gubristtunnel hat am Donnerstagvormittag für erhebliche Verkehrsbehinderungen gesorgt. Der Tunnel war für zweieinhalb Stunden in beide Richtungen gesperrt. 23 Personen mussten ihre Autos verlassen und sich im Rettungsstollen in Sicherheit bringen. Verletzt wurde niemand.

Ein auf der A1 in Richtung St. Gallen fahrender Autolenker bemerkte kurz nach 10 Uhr, dass sein Wagen anfing zu rauchen. Er hielt sofort in einer Nische an und verliess das Auto, wie die Kantonspolizei …

Artikel lesen
Link zum Artikel