bedeckt, wenig Regen
DE | FR
27
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
Schweiz
Basel

«Gezielter Angriff»: Tote bei Schiesserei in Basler Bar sind Albaner– Täter auf der Flucht

«Gezielter Angriff»: Tote bei Schiesserei in Basler Bar sind Albaner– Täter auf der Flucht

09.03.2017, 23:5010.03.2017, 12:45
1 / 13
Zwei Tote bei Schiesserei in Basel
quelle: ap/ap / dominique soguel
Auf Facebook teilenAuf Twitter teilenWhatsapp sharer

Zwei Tote und ein Schwerverletzter: In Basel sind am Donnerstagabend in einer Bar Schüsse gefallen. Laut der Kriminalpolizei Basel betraten zwei Männer das Café 56 an der Erlenstrasse und schossen mehrmals.

Die Staatsanwaltschaft geht davon aus, dass die Täter gezielt das Café aufgesucht haben. Zwischenzeitlich konnten die drei Opfer identifiziert werden. Bei den Getöteten handelt es sich um einen 28 und 39-jährigen Albaner, beim Schwerverletzten, welcher ausser Lebensgefahr ist, um einen 24-jährigen Albaner. Die Täter sind nach wie vor flüchtig. Der Grund der Tat ist noch nicht geklärt. Ein terroristischer Hintergrund wird ausgeschlossen.

Zwei Täter

Die ersten Ermittlungen der Sonderkommission der Kriminalpolizei ergaben, dass zwei Männer das Café 56 betraten, mehrmals schossen und sofort wieder das Lokal verliessen. In der Folge flüchteten sie zu Fuss in Richtung Badischer Bahnhof.

Gesucht werden: Zwei Männer, ca. 30 bis 40 Jahre alt, schwarze Haare, ca. 175 gross. Sie trugen dunkle Kleider. Einer davon eine braune bzw. schwarze Lederjacke. Gemäss verschiedenen Hinweisen handelt es sich bei den Tätern um Osteuropäer.

«Das Café 56 hat eigentlich keinen schlechten Ruf und ist mir auch nicht als einschlägige Szenen-Bar bekannt»
Ein Anwohner gegenüber der «Basler Zeitung»

Weitere Personen, die sich im Café aufhielten, wurden nicht verletzt. Die alarmierten Polizisten betreuten die Schwerverletzten und versuchten sie bis zum Eintreffen des Notarztes und der Sanität zu reanimieren.

«Das Café 56 hat eigentlich keinen schlechten Ruf und ist mir auch nicht als einschlägige Szenen-Bar bekannt», sagt ein Anwohner gegenüber der «Basler Zeitung». Früher sei die Bar in der Drogenszene bekannt gewesen, doch seit vor vielen Jahren der Besitzer gewechselt habe, sei das Café 56 eine ganz gewöhnliche Beiz.

Der genaue Hergang und der Grund der Tat sind noch unklar und Gegenstand der Ermittlungen. Die Kriminalpolizei der Staatsanwaltschaft hat eine Sonderkommission eingesetzt und arbeitet eng mit dem Institut für Rechtsmedizin zusammen.

(cma/sda)

Aktuelle Polizeibilder

1 / 95
Aktuelle Polizeibilder: Lagergebäude durch Brand beschädigt
Auf Facebook teilenAuf Twitter teilenWhatsapp sharer
DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
twint icon
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Das könnte dich auch noch interessieren:

27 Kommentare
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
Die beliebtesten Kommentare
avatar
Martina Heyer
10.03.2017 07:14registriert Mai 2014
Drogenmafia oder Prostituiertenmilieu?
748
Melden
Zum Kommentar
avatar
Überdimensionierte Riesenshrimps aka Reaper
10.03.2017 02:28registriert Juni 2016
Oh Nein, mein Beileid an die Hinterbliebenen 😭
14485
Melden
Zum Kommentar
avatar
Fischra
10.03.2017 10:02registriert Juli 2016
Um probleme zu Lösen gibt es immer mehrere Möglichkeiten. Dies war sicher der schlimmste Weg von allen und nicht tolerierbar in unserer Gesellschaft. Mein unverständniss für die Täter und toitoi der Polizei welchen den Fall hoffentlich schnell klären können. Mein herzliches Beileid an die Hinterbliebenen obwohl ich sie nicht kenne.
535
Melden
Zum Kommentar
27
Wahlen in Zürich: Ein «Parteiloser» stiehlt allen die Schau
Die Wahlen im Kanton Zürich sind ein wichtiger Indikator für die nationalen Wahlen im Herbst. Dieses Jahr steht die Frage im Zentrum, ob die «grüne Welle» abgeflaut ist.

Am 12. Februar wird in zwei Kantonen gewählt: Baselland und Zürich. Zum Leidwesen der Baselbieter dürfte die Aufmerksamkeit am übernächsten Sonntag ziemlich einseitig verteilt sein. (Fast) alle Augen werden sich auf Zürich richten. Die Sympathien für die Zürcher halten sich in der Restschweiz in Grenzen, dennoch führt an ihrem Kanton kein Weg vorbei.

Zur Story