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«Gezielter Angriff»: Tote bei Schiesserei in Basler Bar sind Albaner– Täter auf der Flucht

«Gezielter Angriff»: Tote bei Schiesserei in Basler Bar sind Albaner– Täter auf der Flucht

09.03.2017, 23:5010.03.2017, 12:45
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Zwei Tote bei Schiesserei in Basel
Zwei Tote und ein Schwerverletzter: In Basel sind am Donnerstagabend in einer Bar Schüsse gefallen.
quelle: ap/ap / dominique soguel
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Zwei Tote und ein Schwerverletzter: In Basel sind am Donnerstagabend in einer Bar Schüsse gefallen. Laut der Kriminalpolizei Basel betraten zwei Männer das Café 56 an der Erlenstrasse und schossen mehrmals.

Die Staatsanwaltschaft geht davon aus, dass die Täter gezielt das Café aufgesucht haben. Zwischenzeitlich konnten die drei Opfer identifiziert werden. Bei den Getöteten handelt es sich um einen 28 und 39-jährigen Albaner, beim Schwerverletzten, welcher ausser Lebensgefahr ist, um einen 24-jährigen Albaner. Die Täter sind nach wie vor flüchtig. Der Grund der Tat ist noch nicht geklärt. Ein terroristischer Hintergrund wird ausgeschlossen.

Zwei Täter

Die ersten Ermittlungen der Sonderkommission der Kriminalpolizei ergaben, dass zwei Männer das Café 56 betraten, mehrmals schossen und sofort wieder das Lokal verliessen. In der Folge flüchteten sie zu Fuss in Richtung Badischer Bahnhof.

Gesucht werden: Zwei Männer, ca. 30 bis 40 Jahre alt, schwarze Haare, ca. 175 gross. Sie trugen dunkle Kleider. Einer davon eine braune bzw. schwarze Lederjacke. Gemäss verschiedenen Hinweisen handelt es sich bei den Tätern um Osteuropäer.

«Das Café 56 hat eigentlich keinen schlechten Ruf und ist mir auch nicht als einschlägige Szenen-Bar bekannt»
Ein Anwohner gegenüber der «Basler Zeitung»

Weitere Personen, die sich im Café aufhielten, wurden nicht verletzt. Die alarmierten Polizisten betreuten die Schwerverletzten und versuchten sie bis zum Eintreffen des Notarztes und der Sanität zu reanimieren.

«Das Café 56 hat eigentlich keinen schlechten Ruf und ist mir auch nicht als einschlägige Szenen-Bar bekannt», sagt ein Anwohner gegenüber der «Basler Zeitung». Früher sei die Bar in der Drogenszene bekannt gewesen, doch seit vor vielen Jahren der Besitzer gewechselt habe, sei das Café 56 eine ganz gewöhnliche Beiz.

Der genaue Hergang und der Grund der Tat sind noch unklar und Gegenstand der Ermittlungen. Die Kriminalpolizei der Staatsanwaltschaft hat eine Sonderkommission eingesetzt und arbeitet eng mit dem Institut für Rechtsmedizin zusammen.

(cma/sda)

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