DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
Die Resolution verweist auf die Grossdemonstration vom 2. Februar, die auch in Basel Jung und Alt auf die Strasse getrieben hat mit dem Anliegen, dem Klimaschutz mehr Gewicht zu geben.
Die Resolution verweist auf die Grossdemonstration vom 2. Februar, die auch in Basel Jung und Alt auf die Strasse getrieben hat mit dem Anliegen, dem Klimaschutz mehr Gewicht zu geben.Bild: KEYSTONE

Basel ruft als erste Schweizer Stadt den Klimanotstand aus

20.02.2019, 17:1520.02.2019, 17:23

Vorbild sind Städte im Ausland: London, Los Angeles oder Vancouver haben in den vergangenen Wochen den Klimanotstand ausgerufen. Das Basler Kantonsparlament ist am Mittwoch mit einer Resolution als erste Schweizer Stadt diesem Beispiel gefolgt. Der Grosse Rat hat mit 71 zu 17 Stimmen eine Resolution angenommen, in der er dazu aufgefordert wird, die Auswirkungen auf das Klima und die ökologische, gesellschaftliche und ökonomische Nachhaltigkeit bei jeglichen davon betroffenen Geschäften zu berücksichtigen.

Das Ausrufen des Klimanotstandes ist ein politisches Statement, es handelt sich nicht um Notrecht. Das Parlament signalisiert, dass es den Klimawandel als Problem anerkennt. Konkrete Massnahmen für den Klimaschutz, beispielsweise ein strengeres Energiegesetz, müssten erst noch folgen.

Der Text für Resolution wurde von Jugendlichen verfasst, die die Klimastreiks in Basel organisiert haben. Bei Aeneas Wanner von den Grünliberalen sind sie auf offene Ohren gestossen: «Diese Jugendlichen sind auf uns zugekommen. Ich habe mich entschlossen, sie zu unterstützen und ihr Anliegen in die parlamentarische Diskussion einzubringen», sagte er zu Radio SRF. (whr)

Klimademo der Jungen (und auch der Alten)

1 / 19
Klimademo der Jungen (und auch der Alten)
quelle: epa/keystone / laurent gillieron
Auf Facebook teilenAuf Twitter teilenWhatsapp sharer

Diese Schüler erklären, wieso sie streiken

Video: watson/Chantal Stäubli, Emily Engkent
DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
twint icon
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Verkürzte Gültigkeit: Hunderttausende Geimpfte verlieren bald ihr Zertifikat
In einer Woche tritt eine neue Regel in Kraft: Das Zertifikat ist nach der zweiten Impfung oder einer Genesung nicht mehr 365 Tage, sondern nur noch 270 Tage gültig. Wer sich früh impfen liess, muss nun zwingend für den Restaurantbesuch boostern.

Der jüngste Bundesratsentscheid hat ab nächster Woche unmittelbare Folgen für Menschen, die geimpft, aber nicht geboostert sind. Denn der Bundesrat hat entschieden, dass das Impfzertifikat nur noch 270 Tage lang gültig ist – und nicht mehr wie bis anhin 365 Tage. Er erklärte den Entscheid mit einer Angleichung an EU-Recht: «Damit bleibt das Zertifikat in der EU weiterhin anerkannt.»

Zur Story