Schweiz
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ZUR INFORMATIONSKAMPAGNE „RICHTIG ZUBEREITEN – SICHER GENIESSEN“ DES BUNDESAMTS FUER LEBENSMITTELSICHERHEIT UND VETERINAERWESEN (BLV) STELLEN WIR IHNEN AM DONNERSTAG 7. APRIL 2016 FOLGENDES ARCHIVBILD ZUR VERFUEUNG. - Cervelats und Bratwuerste liegen auf einem Grill, am Sonntag, 17. August 2014 beim Schwaegalp-Schwinget. (KEYSTONE/Peter Klaunzer)

Der Cervelat: Eine geballte Ladung Schweinefleisch. Bild: KEYSTONE

SVP-Ortspartei fordert: Wurst gehört auf den Mittagstisch

Binninger Primarschüler bekommen an Mittagstischen kein Schweinefleisch mehr aufgetischt. Die SVP vermutet dahinter vorauseilenden Gehorsam gegenüber religiösen Minderheiten. 

benjamin wieland / bz basellandschaftliche zeitung



Die Binninger SVP sorgt sich um den Klöpfer – die Cervelat also. Anlass ist eine Ausschreibung der Gemeinde für die kommunalen Mittagstische fürs kommende Schuljahr. Der Caterer, der ab August täglich 60 bis 200 Mahlzeiten für die Binninger Primarschulkinder liefern will, muss sich an zahlreiche Auflagen halten. Das ist der Submissions-Ausschreibung zu entnehmen, die am 12. Mai erschienen ist. Eine Vorgabe im Inserat lautet: «Kein Schweinefleisch.»

«Könnte es sein, dass wir uns an gewisse Kulturen anpassen statt umgekehrt?»

Susanna Keller, Präsidentin der SVP-Fraktion im Binninger Einwohnerrat

SVP vermutet religiöse Motive 

«Wir sind empört», sagte Susanna Keller, Präsidentin der SVP-Fraktion im Binninger Einwohnerrat, am Montagabend an der Sitzung des Orts-Parlaments. «Als wir das gelesen haben, dachten wir zuerst, wir sähen nicht recht.» Schweinefleisch gehöre zum Schweizer Kulturgut, sagte Keller, nun wolle die Gemeinde ihren Schülern sogar «den geliebten Klöpfer vorenthalten». Sie schloss mit der Frage: «Könnte es sein, dass wir uns an gewisse Kulturen anpassen statt umgekehrt?»

«Es gab nie irgendwelche Druckversuche von muslimischen Eltern oder Gruppierungen auf die Gemeinde.»

Bernard Keller, Binningens Informationsbeauftragter

Die SVP Binningen interessiert sich nun für die Hintergründe des Schweinefleisch-Banns in den Primarschulen der Gemeinde. In der Einwohnerratssitzung reichte die Fraktion ein dringliches Postulat ein. Titel: «Inserat Submission Mittagstisch: Keine Klöpfer mehr für Binninger Schüler?» Die Partei vermutet, dass religiöse Motive hinter dem Entscheid stecken. Gebe die Gemeinde in solch einem Fall nach, fürchtet die Binninger Volkspartei, so dürften «bald weitere Forderungen gestellt werden». Welche das sein könnten, das erklärt sie nicht.

Es habe nie irgendwelche Druckversuche von muslimischen Eltern oder Gruppierungen auf die Gemeinde gegeben, Schweinefleisch vom Mittagstisch zu verbannen, sagt Bernard Keller, Binningens Informationsbeauftragter. Diese These wurde Ende Mai in einem Artikel der «Weltwoche» geäussert. «Wir nehmen schlicht auf einen Wunsch Rücksicht», sagt Keller, «wie wir auch andere Wünsche berücksichtigen, falls das möglich und wirtschaftlich vernünftig ist».

Kids essen weniger Schweinefleisch

Laut Keller ging dem Schweinefleisch-Passus in der Ausschreibung eine Befragung der Eltern voraus. Per Fragebogen erkundigte sich die Gemeinde über die Essenspräferenzen der Primarschulkinder. Dabei habe sich herausgestellt, sagt Keller, dass in rund fünf Prozent der Antworten kein Schweinefleisch gewünscht wurde. Warum dem so sei, habe man nicht in Erfahrung gebracht: «Das wäre auch nicht üblich. Wenn jemand angibt, sein Kind sei Vegetarier, dann fragen wir auch nicht nach den Gründen.»

Exakt solche Nachforschungen fordert nun aber die Binninger SVP mit ihrem Postulat. Im Vorstoss verlangt sie vom Gemeinderat, dass er die «genauen Gründe der Eltern für einen Schweinefleisch-Verzicht» prüfen lässt. Zudem soll der Gemeinderat «den Einfluss auf die Preisstruktur» aufzeigen, «da einige Alternativen zu Schweinefleisch teurer sind». Das Postulat schliesst mit der Forderung, dass Schweinefleisch wieder auf den Menüplan aufzunehmen sei.

Alternativen zu «Schwinigem» kommen an den Binninger Mittagstischen bereits heute zum Einsatz. «Der aktuelle Caterer», sagt Bernard Keller, «hat nämlich im Rahmen der Lieferungen festgestellt, dass Schweinefleisch immer weniger stark nachgefragt wird.» Deshalb habe er von sich aus nach Ersatz gesucht. Die Vorgaben auf der Submissions-Ausschreibung würden somit lediglich die gängige und bewährte Praxis widerspiegeln.

Es könne auch nicht von einem Schweinefleisch-Verbot die Rede sein: «Wenn der künftige Caterer Cervelat-Salat auftischen will», betont Keller, «dann darf er das tun. Er müsste dann aber auch eine Alternative anbieten.»

Klöpfer-Postulat muss warten

Die SVP-Fraktion wählte eine denkbar schlechte Form für ihren Vorstoss. Weil sie ihre Fragen als Postulat abgab, wurde dieses am Montagabend zwar zur Kenntnis genommen, aber nicht behandelt. Anders wäre das bei einer rechtzeitig eingereichten Anfrage gewesen – auf eine solche hätte die Exekutive umgehend eingehen müssen. So wird nun aber das Klöpfer-Postulat frühestens für die nächste Einwohnerratssitzung nach der Sommerpause traktandiert. Diese ist am Montag, 12. September, angesetzt.

Die Frist für die Einreichung von Offerten lief bereits vor fast vier Wochen aus: Bis Freitag, 27. Mai, nahm die Gemeinde Angebote entgegen, und die Primarschulen nehmen am 14. August ihren Betrieb wieder auf – lange vor dem Ortsparlament. Der Gemeinderat wird also zu einem Zeitpunkt auf den Vorstoss eingehen, an dem der ausgewählte Caterer die Mahlzeiten längst an die vier Schulhäuser Pestalozzi, Neusatz, Meiriacker und Mühlematt liefert, wahrscheinlich ohne Menüs mit Schweinefleisch – und damit auch ohne die berühmte Wurst.

So köstlich machen sich die Twitterer lustig: 

Mirco stellt eine wichtige Frage: 

Gaby fordert die Schweins-Inquisition: 

Klöpfer? Die Basler sagen der Serwila so! 

Und der Elisabeth knurrt jetzt der Magen: 

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    Alle Leser-Kommentare
  • tomdance 23.06.2016 15:13
    Highlight Highlight Hier eine Bastelanleitung für die SVP Binningen.
    Benutzer Bild
  • http://bit.ly/2mQDTjX 23.06.2016 13:14
    Highlight Highlight Bio-Suisse und NaturaPlan gegen Halal.
    Eine gesunde Ernährung für ein ruhiges Gewissen.
    Offenbar wird die Ernährung immer mehr zum Glaubensbekenntnis.
    Clash of Civilisation? Nein!
    Es ist ein Krieg der Gesinnungs-Labels um mehr Marktanteil.

    http://www.welt.de/politik/ausland/article156395867/Die-fragen-sogar-nach-Halal-Toilettenschuesseln.html
  • HerrKnill 22.06.2016 22:52
    Highlight Highlight SVP und Würste? Böse, wer hier Böses denkt und eine innere Verbundenheit fabuliert
  • Str ant (Darkling) 22.06.2016 18:10
    Highlight Highlight Es ist schon traurig das eine Option bereit stellen heute nicht mehr zum guten Ton gehört so das Personen individuell entscheiden können was sie gerne hätten

  • Qui-Gon 22.06.2016 14:26
    Highlight Highlight Weitere Erkenntnis: Die SVP Binningen beherrscht die demokratischen Handlungsinstrumente nicht. Wundert mich auch nicht wirklich.
  • Louie König 22.06.2016 11:49
    Highlight Highlight Jetzt gehört also Schweinefleisch auch schon zum Schweizer Kulturgut?
    • Philipp 24.06.2016 15:08
      Highlight Highlight Zur SVP schon. Die einfachen Leute, also die SVPlerInnen, lieben das. Na, ja.
  • legis 22.06.2016 11:49
    Highlight Highlight Rational betrachtet ist diese Massnahme einfach nur sinnvoll! Die Menschen essen heute sowieso zu viel Fleisch, kann mir niemand was anderes erzählen.
    Ausserdem ist Schweinefleisch realtiv ungesund. Die SVP sollte froh sein, werden die Kinder davor geschützt.
    Was jetzt gemacht wird, ist die Forderung nach der Wiederaufhebung dieses Schutzes. Schöne Volkspartei das!
  • stiberium 22.06.2016 11:47
    Highlight Highlight Das Schwein (Historisches Lexikon der Schweiz)

    http://mobile.hls-dhs-dss.ch/m.php?article=D13946.php

    Ich mochte Chlöpfer noch nie, zwar lieber als die Kalbsbratwurst, denn da wird mir nach der Hälfte schlecht.
  • nilson80 22.06.2016 11:14
    Highlight Highlight Die grosse rhetorische Leistung der SVP ist, Zwang als Freiheit zu verkaufen.
  • Sapere Aude 22.06.2016 10:51
    Highlight Highlight Esse selbst kaum Schweinefleisch, weil ich es nicht mag. Verstehe die operative Hektik echt nicht. Besteht ja kein Verbot, die Gemeinde geht schlicht auf die Wünsche ein. Haben wir nichts besseres zu tun als Schweinefleisch zu erzwingen?
  • Bijouxly 22.06.2016 10:39
    Highlight Highlight Also ich bin nicht muslimisch aber esse trotzdem kein Schweinefleisch. Würde das auch meinen Kindern nicht vorsetzen, weil es einfach ungesund ist. Lieber weniger Fleisch, dafür hochwertiges, wie mageres Rind oder Lamm.
    • Martiis 22.06.2016 12:06
      Highlight Highlight Faktencheck: "Der Fettgehalt ist nicht höher oder niedriger als bei anderen Tieren. Im reinen Muskelfleisch sind beim Schwein ungefähr 2 Prozent Fett enthalten – genauso viel wie im Rindfleisch. Wie viel Fett Sie letztlich verzehren, hängt nicht von der Tierart, sondern vom Teilstück auf Ihrem Teller ab."

      Am Besten forderst du noch, dass nur Filetstücke serviert werden sollten. Der Rest wird weggeworfen. Würde auf jedenfall zu unserer dekadenten Gesellschaft passen.
    • Bijouxly 22.06.2016 13:03
      Highlight Highlight Habe ich irgendwas von Fett gesagt? V.a. Kommt es nicht auf den Fettgehalt an, sondern auf die Zusammenstellung. Eine Avocado hat sicher mehr Fett als ein Schweinshaxen, ist aber sicher gesünder, u.a. Weil es ungesättigte Fettsäuren sind. Es ist kein Geheimnis, dass Schweinfleisch negative Auswirkungen haben kann. Ich selbst lebe schmerzfrei seit ich kein Schweinefleisch mehr esse. Die chinesische Medizin verpönt Schweinefleisch. Alsk warum jemanden dazu zwingen, wenn es auch gute Alternativen gibt?
    • Martiis 22.06.2016 13:18
      Highlight Highlight Was bedeutet denn für dich "lieber mageres Rind oder Lamm". Für mich heisst "mager" weniger Fett. Und wer wird zum Schweinefleischverzehr gezwungen, wenn dieses nur alternierend mit Rind, Poulet, Fisch angeboten wird und es standardmässig immer noch ein Vegi-Menu gibt? Weil du deinem Kind nicht einmal die Woche ein Vegi-Menu zumuten willst, müssen jetzt generell alle auf ein Schweinsplätzli verzichten?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Hops 22.06.2016 09:27
    Highlight Highlight Machmal weiss ich nicht, ob ich ab der SVP weinen oder lachen soll.
    Ich finde, es macht weder aus gesundheitlicher, noch ökologischer Sicht Sinn, (Schweine)Fleisch als zwingenden Bestandteil der Menüs anzubieten. Aber das ist meine Meinung. Ein Fleischmenü sowie eine vegane Variante würde hier doch das Problem lösen.
    #Schweinelobby
    • Martiis 22.06.2016 10:31
      Highlight Highlight Aus ökologischer Sicht, ist mehr Rind- statt Schweinefleisch Unsinn.
      http://m.welt.de/wissenschaft/article130445467/Produktion-von-Rindfleisch-belastet-Umwelt-stark.html
    • Hops 22.06.2016 12:01
      Highlight Highlight Da hast du natürlich volkommen recht. Unter den verschiedenen Fleischarten gibt es Unterschiede. Hab mich damit allgemein auf die Fleischproduktion bezogen.
    • Philipp 24.06.2016 15:17
      Highlight Highlight Man müsste mal recherchieren wieviele Fleischermeister und Schweine-Bauern bei der SVP sind ... Vermutlich die Meisten. Aber mir ist dieses Thema so egal. Die SVP sucht wieder mal nach der Möglichkeit eines Referendums, das sie letztlich wieder verliert ... 😇😇😜
  • Grundi72 22.06.2016 09:26
    Highlight Highlight Es liessen sich unterdessen sicher auch 5% Eltern finden die der Meinung sind, dass sie es gut finden würden, wenn die Mädchen verschleiert zur Schule gehen müssen. Dann müssen sich dann also auch die anderen 95% daran halten?

    Darauf läuft es ja schlussendlich auch heraus.. Da lobe ich mir die SVP die diese Art von Demokratie etwas hinterfragt!

    Warum eigentlich berichtet watson nicht über die neusten Entwicklungen und über die Verhaftung in der Winterthurer IS-Mosche? Unpassend?
    • Sir Jonathan Ive 22.06.2016 09:59
      Highlight Highlight Zitat aus dem Artikel: "Es könne auch nicht von einem Schweinefleisch-Verbot die Rede sein: «Wenn der künftige Caterer Cervelat-Salat auftischen will», betont Keller, «dann darf er das tun. Er müsste dann aber auch eine Alternative anbieten.»"
      Krass was gewisse Leute daraus machen...
      Und wenn fünf Prozent der Eltern wollten, dass ihr Kind verschleiert herum gehen würde, dann würde jedes zwanzigste Kind verschleiert herumwanern. Ich kann dies aber nicht feststellen.
    • Sapere Aude 22.06.2016 10:46
      Highlight Highlight Jonathan, bei Grundi redest du mit vernünftigen Argumenten gegen eine Wand. Er ist Fakten und Realitätsresistent wie alle Islamophobiker.
    • Louie König 22.06.2016 11:52
      Highlight Highlight @Grundi: über die Verhaftungen in Winterthur hat Watson berichtet. Da --> http://www.watson.ch/Schweiz/Islamischer%20Staat%20%28IS%29/182504157-Bundesanwaltschaft-verhaftet-zentrale-Figur-der-Winterthurer-Salafisten-Szene
      Es steht übrigens nirgendwo, dass die Eltern muslimisch waren, die wünschten, dass kein Schweinefleisch ausgegeben wird. Ich verstehe den Aufstand nicht, ist es so tragisch, dass es Alternativen zum Schweinefleisch geben soll?
    Weitere Antworten anzeigen
  • G-Man 22.06.2016 09:09
    Highlight Highlight Hauptsache fast alle der Kommentierenden machen sich wieder nur lustig über SVP und Cervelat anstatt sich wirklich Gedanken zu machen über die Thematik wie sinnvoll es ist eine ganze Fleischart aus den Menüs zu verbannen und somit für 95% der Schüler eine Einschneidung ihrer kulinarischen Vielfalt bewirken.

    Es geht nicht nur um Cervelats sondern um alles Schweinefleisch, und es geht nur um 5% der Eltern die nicht wollen... Verhältnissmässigkeit?
    • Hand-Solo 22.06.2016 09:21
      Highlight Highlight Genau meine Meinung
      Benutzer Bildabspielen
    • dumdidumdidum 22.06.2016 09:33
      Highlight Highlight Ein Caterer kann immer noch Schweinefleisch machen, muss aber eine Alternative bieten. Wie es bereits an den meisten Orten freiwillig gemacht wird.
    • Sir Jonathan Ive 22.06.2016 10:01
      Highlight Highlight Zitat aus dem Artikel: "Es könne auch nicht von einem Schweinefleisch-Verbot die Rede sein: «Wenn der künftige Caterer Cervelat-Salat auftischen will», betont Keller, «dann darf er das tun. Er müsste dann aber auch eine Alternative anbieten.»"
      Es ist etwas traurig, dass ich diese Zitat hier etwa zum fünften mal posten muss, weil viele Leute den Artikel selber nicht lesen können.
      Bitte befasst euch mit einem Thema bevor ihr euch solche Gedanken macht.
    Weitere Antworten anzeigen
  • ströfzgi 22.06.2016 09:01
    Highlight Highlight Bin zwar weder Moslem noch Vegetarier aber irgendwie find ichs nicht schlecht...
    Benutzer Bild
  • allesklar 22.06.2016 08:50
    Highlight Highlight wenn man unbedingt aus ideologischen / pseudo-patriotischen überlegungen heraus essen servieren möchte nach dem keine grosse nachfrage besteht stellt sich schon die frage nach dem sinn. beinahe schon kommunistische tendenzen: am bedarf vorbei produzieren...
    • Hand-Solo 22.06.2016 09:38
      Highlight Highlight Es finden sich sicher 5%, die kein Gemüse wollen. Am Ende verhungern alle...
    • bassicus 22.06.2016 09:39
      Highlight Highlight keine grosse Nachfrage, weil 5% es nicht wollen. jawoll.
    • Sir Jonathan Ive 22.06.2016 10:03
      Highlight Highlight Zitat aus dem Artikel: "Es könne auch nicht von einem Schweinefleisch-Verbot die Rede sein: «Wenn der künftige Caterer Cervelat-Salat auftischen will», betont Keller, «dann darf er das tun. Er müsste dann aber auch eine Alternative anbieten.»"
      Gopfedammi das ist etwa das sechste mal, das ich dieses Zitat posten muss. Sind denn so wenige fähig den Artikel zu lesen?
    Weitere Antworten anzeigen
  • andersen 22.06.2016 08:49
    Highlight Highlight Also, Wurst war nie gesund, ich finde es gut, wenn die Kinder mehr Vitamine auf der Speiseplan hat, gerade für das Wachstum.
    B12 ist auch sehr wichtig.
  • fnz12 22.06.2016 08:49
    Highlight Highlight Aber bitte vor dem obligatorischen Cervelatverzehr noch jedem und jeder (Lehrer, Abwart, Metzger, Mitschüler, Caterer, jedem Schulrat und natürlich jedem in der SVP-Fraktion Binningen) die Hände schütteln
    • Hand-Solo 22.06.2016 09:22
      Highlight Highlight Es geht nicht um obligatorischen CervelatVERZEHR
      Sondern um obilgatirschen CervelatVERZICHT
      Ist denn das besser?
    • Sir Jonathan Ive 22.06.2016 10:03
      Highlight Highlight Zitat aus dem Artikel: "Es könne auch nicht von einem Schweinefleisch-Verbot die Rede sein: «Wenn der künftige Caterer Cervelat-Salat auftischen will», betont Keller, «dann darf er das tun. Er müsste dann aber auch eine Alternative anbieten.»"
  • Süffu 22.06.2016 08:46
    Highlight Highlight Man könnte diesen "Politikern" doch einen kleinen Cervalats-Stand auf den Pausenplatz stellen - dann wären sie beschäftigt und würden ihr peinliches Politisieren, von welchem sie anscheinend nur begrenzt Ahnung haben, seinlassen.
  • Madison Pierce 22.06.2016 08:41
    Highlight Highlight Der Individualismus beim (öffentlichen) Essen stört mich auch. Als Kind gab es zuhause, was auf den Tisch kam. Ich konnte davon essen, oder es sein lassen. Im Dienst gab es früher ein Menü, welches man als Vegetarier halt ohne Fleisch gegessen hat. (Die Bohnen muss der Koch nicht extra auch noch mit Speck umwickeln, etwas Rücksicht soll sein.) Dann gab es Vegi, jetzt ohne Schweinefleisch, vielleicht bald Vegan...

    In der Schule gehört ein ausgewogenes Menu auf den Tisch. Dazu gehört auch Schweinefleisch. Nicht täglich, man soll ja nicht zuviel davon essen, aber es gehört dazu.
  • Raphael Stein 22.06.2016 08:40
    Highlight Highlight Die lokale Schweine Verbannungs Partei hat zugeschlagen!
    Es freut mich, kämpft die SVP Binningen wenigstens für die fleischliche Vielfalt auf dem Tisch. Das ist immerhin ein Anfang für eine weltoffene Sicht aller Dinge.
    • Sir Jonathan Ive 22.06.2016 10:04
      Highlight Highlight Zitat aus dem Artikel: "Es könne auch nicht von einem Schweinefleisch-Verbot die Rede sein: «Wenn der künftige Caterer Cervelat-Salat auftischen will», betont Keller, «dann darf er das tun. Er müsste dann aber auch eine Alternative anbieten.»"
    • Qui-Gon 22.06.2016 14:38
      Highlight Highlight Und wenn Sie es 1000mal wiederholen: In der Ausschreibung steht "- Fisch oder Fleisch (kein Schweinefleisch)". S. gummibaum weiter oben.
  • Fumo 22.06.2016 08:31
    Highlight Highlight Hier kann ich die SVP gut verstehen. Weil 5% kein Schweinefleisch mögen soll es komplett weg? Dass sind bei max. 200 Mahlzeiten zehn Kinder. Die können doch an Tagen mit Schweinefleisch einfach aufs Vegimenu zurückreifen und gut ist. Oder um beim Cervelat Bspl. zu bleiben, man kann auch gleichzeitig zehn St.Galler Bratwüste mitbraten, kein Extraaufwand und alle sind glücklich.
    • Baba 22.06.2016 09:20
      Highlight Highlight @Fumo, auch in der St. Galler Bratwurst hat's Schweinefleisch drin, in jeder Kalbsbratwurst braucht's 'nur' max. 50% Kalbfleisch (s. http://bit.do/WasIstInDerBratwurstDrin)

      Es sind nicht nur Muslime, die auf Schweinefleisch verzichten (religiöses Verbot), ich kenne ganz viele Christen, die aus diversen Gründen auf Schweinefleisch verzichten. Aber warum muss es denn überhaupt immer Fleisch sein?

      Daneben wäre es schon noch interessant, welche Gründe, die von den Eltern erfragt werden müssen, denn der SVP genehm und akzeptabel erschienen.
    • Hand-Solo 22.06.2016 09:25
      Highlight Highlight St.Galler Bratwüste enthalten etwa zur Hälfte Schweinefleisch. u.A. Speck. Aber ansonnsten genau meine Meinung.
    • Hand-Solo 22.06.2016 09:30
      Highlight Highlight @Baba: reicht es denn nicht, wenn man etwas im "Hauptmenü" nicht mag. Einfach auf die Vegetarische Variante auszuweichen?
    Weitere Antworten anzeigen
  • bokl 22.06.2016 08:28
    Highlight Highlight Und der Chlöpfer muss auch zwingend von Hand gegessen werden. Wer dem Schweinefleisch den Handschlag verweigert hat von Schweizer Kultur absolut nichts verstanden ...
  • Lexxus0025 22.06.2016 08:26
    Highlight Highlight Nicht ganz Thema, aber zum Schweizer Kulturgut gehörte auch der Anbau und Konsum von Cannabis. Gegen die Legalisierung dieses Produktes ist die SVP dann aber.
    Wir sollten auch Hexen wieder am Scheiterhaufen verbrennen. Wir können diese Traditionen doch nicht alle aufgeben, nur weil im Ausland so ein paperlapapp wie Menschenrechte erfunden wurden, oder?
    Bekäme ich als Schüler Schweinefleisch vorgesetzt, würde ich auch als nicht Moslem die Nase rümpfen: 1.intelligente tiere 2. vergleichsweise ungesundes fleisch 3. geschmack Einige meiner Kollegen essen ebenso kein Schwein. Soviel zu Tradition.
  • Blitzableiter 22.06.2016 08:21
    Highlight Highlight Find ich eine Schweinerei. Aber das ist wohl freie Marktwirtschaft, die bestimmt, liebe svp. Nachfrage und Angebot 😂
    • BaDWolF 22.06.2016 09:09
      Highlight Highlight Etwas eine Schweinerei zu finden gehört zum Schweizer Kulturgut! Bald wird uns auch das noch genommen oink oink *Sarkasmusschildhochhalt
    • Hand-Solo 22.06.2016 09:27
      Highlight Highlight Genau die Nachfrage nach Schweinefleisch auf dem Menüplan liegt bei 95% wie die Umfrage ja gezeigt hat. Das musst du in diesem Fall aber nicht der SVP Beibringen...
  • Tavares 22.06.2016 08:19
    Highlight Highlight Die Begründung der Gemeinde verstehe ich aber nicht... 5% gaben an, kein Schweinefleisch zu essen? Und wenn 5% angeben, kein Gemüse zu essen, steht ja dann kaum in der Ausschreibung "kein Gemüse"
    Ich finde 5% deutlich zu wenig für den Ausschluss eines Nahrungsmittel, der Schwellenwert müsste deutlich höher sein, zu mal ja es offensichtlich auch die andere Seite gibt, diejenigen die Schweinefleisch gerne haben...
    • Der Beukelark 22.06.2016 09:24
      Highlight Highlight Es gibtvja trotzdem Fleisch als Nahrungsmittel!
  • toobitz 22.06.2016 08:19
    Highlight Highlight Wenn beide Seiten sich den Schaum vom Mund gewischt haben hätt ich noch ne Frage: warum wird Schweinefleisch komplett gestrichen, wenn lediglich 5% der Eltern dies wünschen?
    • Sir Jonathan Ive 22.06.2016 10:06
      Highlight Highlight Zitat aus dem Artikel: "Es könne auch nicht von einem Schweinefleisch-Verbot die Rede sein: «Wenn der künftige Caterer Cervelat-Salat auftischen will», betont Keller, «dann darf er das tun. Er müsste dann aber auch eine Alternative anbieten.»"
  • Hand-Solo 22.06.2016 08:19
    Highlight Highlight Es gibt kein Schweinefleisch mehr weil 5% keins wollen.
    Ich vermute mal, das die Vegetarier- Fraktion mindestens gleich gross ist. So müsste nach dieser Logik ja komplett auf Fleisch verzichtet werden?
    Da muss ich der SVP ausnahmsweise Recht geben...
    • Sir Jonathan Ive 22.06.2016 08:54
      Highlight Highlight Nein es gibt nicht kein Schweinefleisch mehr.
      So wie es im Artikel steht, dürfen die Kinder einfach nicht dazu gezwungen werden Schweinefleisch zu essen. Es muss zu jeder Zeit eine Alternative verfügbar sein.
      Dies ist nur in der Essensregelung mit den Worten "kein Schweinefleisch" sehr schlecht dargestellt. Die SVP hat sich da einfach zu wenig informiert, bevor sie reklamiert haben.
    • Hand-Solo 22.06.2016 09:16
      Highlight Highlight Zitat aus dem Artikel: "Das ist der Submissions-Ausschreibung zu entnehmen, die am 12. Mai erschienen ist. Eine Vorgabe im Inserat lautet: «Kein Schweinefleisch.»"

      Das interpretiere ich als "Es gibt kein Schweinefleisch mehr"

      Sollte es aber nur darum gehen eine Alternative aufzutischen ist die schnell gefunden: Bei der Vegetarischen Variante.
    • Sir Jonathan Ive 22.06.2016 09:55
      Highlight Highlight Zitat aus dem Artikel: "Es könne auch nicht von einem Schweinefleisch-Verbot die Rede sein: «Wenn der künftige Caterer Cervelat-Salat auftischen will», betont Keller, «dann darf er das tun. Er müsste dann aber auch eine Alternative anbieten.»"
      Ich schreibe ja in meinem Kommentar, dass die Kommunikation mit "Kein Schwinefleisch" sehr schlecht war.
      Allerdings könnte dies auch in einem Zusammenhang gestanden haben. Dazu müsste man die ganze Verfügung lesen können.
  • Wilhelm Dingo 22.06.2016 08:18
    Highlight Highlight Hier findet eine wichtige Kulturdiskussion NICHT statt. Die einen verstecken sich hinter naiven multikulti Vorstellungen die anderen hinter rechtem Traditionalismus. Solche Diskussionen müssen endlich offen und fair geführt werden sonst dividiert sich unsere Gesellschaft immer weiter auseinander.
    • supremewash 22.06.2016 09:47
      Highlight Highlight Fakt ist doch ( entnehme ich dem Artikel) dass allgemein weniger Schweinefleisch verlangt wird und die Kantine nicht auf Druck von aussen handelt. Die fehlende 'Kulturdiskussion' ist schlicht kulinarischer Art. Daraus eine Debatte "Multikulti vs. CH-Kulturgut" zu konstruieren kann nur einem Lokalpolitiker in den Sinn kommen.
    • Wilhelm Dingo 22.06.2016 09:56
      Highlight Highlight @supremewash: nein es ist mehr dahinter, ich weiss das aus eigener Erfahrung. In unserer Schule gibt es keine normalen HotDogs mehr wegen den muslimischen Schülern, im Hort läuft das gleiche ab. Leider ist die Begründung oft eine Ausrede. Warum das Thema nicht offen diskutieren statt im Untergrund schwelen zu lassen? Ich denke es gäbe Lösungen, z.B eine Vegitag, ein Koschertag, ein Halatag, wie auch immer.
    • supremewash 22.06.2016 12:41
      Highlight Highlight Ich glaube dir gerne, dass einige Schulen Weg des vorauseilenden Gehorsams gehen. Nur finde ich persönlich nichts schlimmes daran, Speisen anzubieten, welche von der grösstmöglichen Anzahl Schülern gegessen werden (können). Im vorliegenden Fall also 100% gegenüber 95%. Ich bekunde einfach Mühe damit, die von dir gewünschte Diskussion über das Zusammenleben verschiedener Kulturen -welche meiner Meinung nach zur Genüge auch geführt wird- auf diesem Nebenschauplatz auszutragen. Reibungen entstehen an viel wichtigeren Punkten, auch in der Schule.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Der Beukelark 22.06.2016 08:13
    Highlight Highlight Seit wann bitte ist Sschweinefleisch schweizerisches Kulturgut? Ich musste lachen als ich das las. Persönlich esse ich auch kein Schweinefleisch, weil ich die Tiere eklig finde und es mir nicht schmeckt. Rindfleisch und Poulet dagegen schon. Das Resultat muss nicht zwingend religiös begründet sein, ich kenne auch andere, nicht-religiöse Menschen, die kein Schweinefleisch essen.
    • Hierundjetzt 22.06.2016 09:11
      Highlight Highlight Nie Bratspeck? Keine Wienerli, Geschnetzeltes? Alles doof?

      Echt jetzt? 😱
    • Der Beukelark 22.06.2016 09:22
      Highlight Highlight Was hat das mit doof zu tun wenn ich es nicht mag? Ok Bratspeck schon ab und zu. Das hab ich ausgeblendet. ;)
    • Hand-Solo 22.06.2016 09:32
      Highlight Highlight @ Er meint das du alles Schweinefleisch doof findest.
      Ich persönlich mag keinen Reis. Sollen nun alle anderen auch darauf Rücksicht nehmen?
    Weitere Antworten anzeigen
  • TheCloud 22.06.2016 08:08
    Highlight Highlight Die sollen die Kinder Fragen, die müssen es schliesslich essen, nicht die Eltern.
  • #bringhansiback 22.06.2016 08:01
    Highlight Highlight Meine Güte, die sind ja fast so schlimm wie die militanten Veganmissionare.
    Da schäme sogar ich mich als (Schweine)Fleischesser.

    Leben und Leben lassen lautet die Devise, liebe SVP. Nicht alle marschieren in eurem Takt.
    • Hand-Solo 22.06.2016 08:46
      Highlight Highlight Genau. Die keine Schweinefleisch-Fraktion ist fastz so schlimm wie die Veganmissionare
      Hier geht es darum das ALLEN Schülern der Verzicht auf Schweinefleisch aufgezwungen wird. Mit Leben und Leben lassen hat das nichts zu tun...
    • dumdidumdidum 22.06.2016 09:40
      Highlight Highlight @Hand-Solo: den Artikel nicht bis am Schluss gelesen?
    • Sir Jonathan Ive 22.06.2016 10:08
      Highlight Highlight @Hand Solo Again...
      Zitat aus dem Artikel: "Es könne auch nicht von einem Schweinefleisch-Verbot die Rede sein: «Wenn der künftige Caterer Cervelat-Salat auftischen will», betont Keller, «dann darf er das tun. Er müsste dann aber auch eine Alternative anbieten.»"
    Weitere Antworten anzeigen
  • buehler11 22.06.2016 07:44
    Highlight Highlight Nun ja, wenn es Finanziell keine Rolle spielt? Ein gutes Stuck Rindfleisch mag ich den Kindern gönnen ;) Möchte nur wissen wer das ganze finanziert? Der Steuerzahler, ja dann viel Spass!
    • Hercules Rockefeller 22.06.2016 08:27
      Highlight Highlight Binningen ist eine der reichsten gemeinden der Nordwestschweiz, also easy😉
    • buehler11 22.06.2016 09:07
      Highlight Highlight Ja cool! Dan mag ich das den Kindern wirklich gönnen ;)
  • rodolofo 22.06.2016 07:44
    Highlight Highlight Jetzt will sich die Freiheitsliebende SVP auch noch in den Speiseplan von Schulkindern einmischen.
    Die Wurst auf dem Mittagsteller soll ein Zeichen setzen gegen die Islamisierung, die nun angeblich auch die Teller unserer Kinder erreicht hat.
    Aber im Grunde ist es wohl viel banaler:
    Der Metzger ist Mitglied bei der SVP und will seine Wurstwaren verkaufen.
    Der "Service Publique" bestellt, die Privaten liefern.
    Aber die Schule kann auch Schaffleisch bestellen, oder Bio-Gemüse, Bio-Früchte und Fleisch aus KAG-Freilandhaltung!
    Was meint die SVP zu einer solchen, qualitativ begründeten Esskultur?
    • Hand-Solo 22.06.2016 08:58
      Highlight Highlight Es geht doch gar nicht darum das Muslime Wurst essen MÜSSEN. Sondern das keines der Schulkinder Wurst essen KANN.
      Ich mag kein Reis. Sollen jetzt alle anderen keinen Reis mehr essen dürfen?
      Eine Fleisch und eine Vegane Variante. So wäre allen genüge getan. Gibts Wurst (oder in meinem Fall Reis) kann man auf die Vegane Variante ausweichen, ist ja auch nicht das dümmste. Was ist mit denen, welche kein Rind oder Geflügel wollen? Gerade Geflügel ist ja in Sachen Tierhaltung wohl das schlimmste. Es geht ja nicht darum auf Bio oder Freilandhaltung zu Verzichten. Ist doch egal ob SVP oder nicht.
    • dumdidumdidum 22.06.2016 09:42
      Highlight Highlight @ Hand-Solo: bitte Artikel ganz lesen! Es kann immer noch Schweinefleisch aufgetischt werden, es muss nur eine Alternative geboten werden.
  • Scaros_2 22.06.2016 07:39
    Highlight Highlight Rindfleisch ist sowiso besser!
  • DerTaran 22.06.2016 07:39
    Highlight Highlight Bei uns gibt es auch selten Schweinefleisch. Und wir sind weder Muslime noch Juden. Schweinefleisch hat in den letzten Jahren den Ruf bekommen ungesund zu sein, speziell wegen des hohen Fettgehalts. Da Caterer bekanntlich kostenorientiert kochen ist Schweinefleisch in Kantinen oft extrem durchwachsen.
  • Charlie Brown 22.06.2016 07:39
    Highlight Highlight #cervelatgate

    ah nein, Entschuldigung:

    #cervelatgate!!!!111!elf!
  • Hierundjetzt 22.06.2016 07:34
    Highlight Highlight Nie Schinken essen? Nix Wienerli mit Kartoffelsalat? Och ist dänn schad 😳😭

    Ich brat mir nun (gefühlt) ein Kilo Bratspeck 💃🏼😁
  • Menel 22.06.2016 07:32
    Highlight Highlight Was wäre denn jetzt die Lösung? Schweinefleisch auftischen und wer nicht mag, der schmeisst das Essen weg? Moll, super!
    Oder jedem einzelnen sein Wunschmenu servieren? Da kann sich dann niemand mehr den Mittagstisch leisten....
    • Donald 22.06.2016 08:52
      Highlight Highlight Also servieren wir doch das Wunschmenü von 5%?
    • Hand-Solo 22.06.2016 09:00
      Highlight Highlight Die Lösung ist einfach: Eine Variante mit Fleisch und eine vegane Variante. Wer das Fleischmenü nicht mag, Warum auch immer, nimmt das vegane Menü. Reicht doch?
    • Menel 22.06.2016 09:12
      Highlight Highlight Das Wunschmenu? Was ist denn das Wunschmenu, wenn Schweinefleisch wegfällt? Gibt es kein Essen nebst dem Schweinefleisch?
      Ich denke auch, dass sie auf Rosenkohl verzichten oder Spinat, wenn 5% der Eltern angeben, dass das ihre Kinder nicht mögen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Zerpheros {aka Comtesse du Zerph} 22.06.2016 07:28
    Highlight Highlight Wenn man Kultur am Schweinefleischessen oder eben nicht festmacht, ist es wohl irgendwie nicht so weit her mit der Kultur.
    In diesem Sinne "Chantal, 'Scheisse' sagt man nicht, sonst geht die Kultur an den Arsch!".
    • pamayer 22.06.2016 12:46
      Highlight Highlight falsch, zerpheros! falsch!
      richtige kultur IST schweinefleisch essen.

      frag mal eine sau danach, sie wird's dir grunzend bestätigen.
  • pamayer 22.06.2016 06:50
    Highlight Highlight Der schweinevogt bedroht die freiheit des caterings.
    Svp, hilf! Bitte!
  • tonofbasel 22.06.2016 06:49
    Highlight Highlight Ich bin in Binningen aufgewachsen und es überrascht mich immer wieder wir lächerlich die SVP Fraktion von dort ist. Da sie keine Macht haben müssen sie sich über jeden Dreck aufregen. Entweder reklamieren sie über ein geteilten Werkhof mit Bottmingen weil es mehrheitlich auf Binninger Boden ist oder sie reklamieren zum 100sten mal das die Treppen im Binninger Schloss nicht gut genug aussehen und man soll es zum 10ten mal umbauen.

    Die Gemeinde ist doch eh pleite im Moment und kann nach mal mehr Blumen leisten. Daher könnte man lieber mit so eine politische Zeitverschwedung sparen.
  • pamayer 22.06.2016 06:49
    Highlight Highlight Simmer doch ehrlich, die klöpfer sind qualitativ recht minderwertig.

    Esse wenig Fleisch. Wenn ich einen klöpfer gegessen hab, stösst's mir noch lange auf. Das mag ich nicht.
    Hat nix mit religion oder dogmen zu tun.
    Vielleicht mögen die kids das auch nicht so.

    Caterer müssen geschäftstüchtig sein und eine feine nase haben, was läuft und worauf sie sitzen bleiben. Und es ist in ihrem interesse - frei nach svp - ohne staatliche landvögte ihr Angebot zu gestalten.
    • Hand-Solo 22.06.2016 09:11
      Highlight Highlight Nein es gibt Qualitativ gut Klöpfer. Ich mag sie.

      Das würde bedeuten, wenn 95% der Schulkinder gerne Klöpfer haben sollten die Caterer Klöpfer anbieten dürfen oder?
  • Fabio74 22.06.2016 06:43
    Highlight Highlight Hauptsache man findet irgendwas um sich aufzuregen
  • Yolo 22.06.2016 06:39
    Highlight Highlight Ich hätte bei diesem Fragebogen auch angegeben, isst kein Schweinefleisch. Bin ich nun religiös motiviert und ein Moslem? Wohl eher nicht.
  • maxi 22.06.2016 06:28
    Highlight Highlight Wieso man kein schweinefleisch auftischt ist für mich unverständlich... Wenn jemand etwas nicht essen will, soll er es bleiben lassen!
    • allesklar 22.06.2016 07:20
      Highlight Highlight im prinzip stimmt das so, nur wird es organisatorisch dann doch recht komplex, wenn zum beispiel 10 von 40 schülern sich spontan für ein anderes mittagessen entscheiden. für 50 leute zu kochen bedarf ja schon auch einer planung. daher ist es verständlich, sinnvoll und auch kosteneffizienter, vorab nach den vorlieben zu fragen und diese zu berücksichtigen. man stelle sich vor, die schüler würden die so "gesunden" würste von sich aus nicht essen... dann müsste man ja denken, das wären alles konvertiten ;)
    • Menel 22.06.2016 07:30
      Highlight Highlight Wieso Essen bestellen, dass nicht gegessen wird?
    • panaap 22.06.2016 07:46
      Highlight Highlight Aber diejenige die es kochen dürfen nicht frei entscheiden ob sie auftischen wollen?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Zeit_Genosse 22.06.2016 05:56
    Highlight Highlight Neben Wutbürgern gibt es auch Wutpolitiker. Ob die Kleinbürgerlichkeit durch zu viel Schweinefleischkonsum hervorgebracht wird, könnte man auch per Postulat untersuchen lassen. #Servelatpolitiker
    • Hand-Solo 22.06.2016 08:30
      Highlight Highlight Naja, das hat in dem Fall nichts mit "Wutpolitiker" zu tun.
      Ich kann nämlich auch nicht nachvollziehen warum mann nur auf Schweinefleisch verzichtet.
      Konsequenterweise müssten sie ja dann gänzlich auf Fleisch verzichten, denn es gibt auch Menschen, die kein Rind oder kein Pferd essen, es gibt sogar solche, die gänzlich auf Fleisch verzichten.
      Pasta mag auch nicht jeder, Kartoffeln und Salat auch nicht. Am Ende gibt's gar nichts mehr.
      Es würde den Schulkindern pädagogisch gut tun, wenn sie lernen, dass sie nicht alles haben können. Mag man etwas nicht, lässt man es bleiben.

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