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Die Negativschlagzeilen nehmen kein Ende.
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Bild: KEYSTONE

Auch das noch! Unbekannte räumen Tresorfächer der Raiffeisenbank aus

Eine unbekannte Täterschaft hat 22 Fächer der vollautomatischen Tresorfachanlage der Raiffeisenbank am Aeschenplatz in Basel aufgebrochen und ausgeräumt. Die Hintergründe und die Höhe des Schadens sind noch unklar.
10.03.2018, 13:4410.03.2018, 14:42

Ein betroffener Kunde habe Anfang Woche Anzeige erstattet, weil aus seinem Tresorfach Wertgegenstände und Geld gestohlen worden seien, sagte Peter Gill, Mediensprecher der Staatsanwaltschaft Basel, am Samstag auf Anfrage. Er bestätigte eine entsprechende Meldung der Zeitungen «Schweiz am Wochenende» und «Südostschweiz am Wochenende».

Die Ermittlungen hätten dann gezeigt, dass noch weitere Tresorfächer geleert worden seien. Die Abklärungen der Kriminaltechnik seien am Laufen. Gill sprach von einem «grossen Aufwand». Es müsse auch geklärt werden, wie es der unbekannten Täterschaft möglich gewesen sei, mehrfach an die Tresorfächer zu gelangen.

Man habe die betroffenen Kunden informiert, hiess bei der Medienstelle Raiffeisen Schweiz Genossenschaft auf Anfrage. Wie die Täter vorgegangen seien, sei Gegenstand der polizeilichen Ermittlungen. Unbefugte hätten die Anlage manipuliert. Nach dem aktuellen Untersuchungsstand seien mutmasslich 22 Schliessfächer betroffen.

«Liftanlage» für 24-Stunden-Tresorfächer

Die Staatsanwaltschaft machte zur Höhe des Schadens keine Angaben. Die Fächer befinden sich gemäss Mediensprecher Gill im Keller der Bank. Der Kunde gehe in einen kleinen Raum und könne mit einer persönlichen Identifikationsnummer (PIN) den Safe automatisch heraufholen lassen. Danach gehe der Safe wieder zurück in den Keller.

Dieser Raum ist für Kunden während 24 Stunden und an sieben Tagen in der Woche zugänglich. Die Raiffeisenbank Basel wirbt damit, dass sie als einzige Bank in Basel über eine vollautomatische Tresoranlage verfüge. Mit einer PIN könne der Kunde auf seine Wertsachen zugreifen. Die Miete eines Faches kostet pro Jahr zwischen 108 und 259 Franken. (viw/sda)

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