Schweiz
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
Passers-by in front of the Raiffeisen bank at the Limmatquai in Zurich, Switzerland, pictured on January 23, 2013. (KEYSTONE/Gaetan Bally)

Passanten vor der Bank Raiffeisen am Limmatquai in Zuerich, aufgenommen am 23. Januar 2013. (KEYSTONE/Gaetan Bally)

Die Negativschlagzeilen nehmen kein Ende. Bild: KEYSTONE

Auch das noch! Unbekannte räumen Tresorfächer der Raiffeisenbank aus

Eine unbekannte Täterschaft hat 22 Fächer der vollautomatischen Tresorfachanlage der Raiffeisenbank am Aeschenplatz in Basel aufgebrochen und ausgeräumt. Die Hintergründe und die Höhe des Schadens sind noch unklar.



Ein betroffener Kunde habe Anfang Woche Anzeige erstattet, weil aus seinem Tresorfach Wertgegenstände und Geld gestohlen worden seien, sagte Peter Gill, Mediensprecher der Staatsanwaltschaft Basel, am Samstag auf Anfrage. Er bestätigte eine entsprechende Meldung der Zeitungen «Schweiz am Wochenende» und «Südostschweiz am Wochenende».

Die Ermittlungen hätten dann gezeigt, dass noch weitere Tresorfächer geleert worden seien. Die Abklärungen der Kriminaltechnik seien am Laufen. Gill sprach von einem «grossen Aufwand». Es müsse auch geklärt werden, wie es der unbekannten Täterschaft möglich gewesen sei, mehrfach an die Tresorfächer zu gelangen.

Man habe die betroffenen Kunden informiert, hiess bei der Medienstelle Raiffeisen Schweiz Genossenschaft auf Anfrage. Wie die Täter vorgegangen seien, sei Gegenstand der polizeilichen Ermittlungen. Unbefugte hätten die Anlage manipuliert. Nach dem aktuellen Untersuchungsstand seien mutmasslich 22 Schliessfächer betroffen.

«Liftanlage» für 24-Stunden-Tresorfächer

Die Staatsanwaltschaft machte zur Höhe des Schadens keine Angaben. Die Fächer befinden sich gemäss Mediensprecher Gill im Keller der Bank. Der Kunde gehe in einen kleinen Raum und könne mit einer persönlichen Identifikationsnummer (PIN) den Safe automatisch heraufholen lassen. Danach gehe der Safe wieder zurück in den Keller.

Dieser Raum ist für Kunden während 24 Stunden und an sieben Tagen in der Woche zugänglich. Die Raiffeisenbank Basel wirbt damit, dass sie als einzige Bank in Basel über eine vollautomatische Tresoranlage verfüge. Mit einer PIN könne der Kunde auf seine Wertsachen zugreifen. Die Miete eines Faches kostet pro Jahr zwischen 108 und 259 Franken. (viw/sda)

Das könnte dich auch interessieren:

Wie ich nach 3 Stunden Möbelhaus von Wolke 7 plumpste

Link zum Artikel

Die Fallzahlen steigen wieder leicht an – so sieht's in deinem Kanton aus

Link zum Artikel

Der Mann, der es wagt, Trump zu widersprechen

Link zum Artikel

Magic Johnson vs. Larry Bird – ein College-Final als Beginn einer grossen Sportrivalität

Link zum Artikel

4 Gründe, weshalb die Corona-Zahlen des BAG wenig mit der Realität zu tun haben

Link zum Artikel

Wie ansteckend sind Kinder wirklich? Was die Wissenschaft bis jetzt dazu weiss

Link zum Artikel

Das iPad kriegt Radar? Darum ist der Lidar-Sensor eine kleine Revolution

Link zum Artikel

Lasst meinen Sex in Ruhe, ihr Ehe- und Kartoffel-Fanatiker!

Link zum Artikel

So lief Tag 1 nach Bekanntgabe der «ausserordentliche Lage» für die Schweiz

Link zum Artikel

Corona International: EU beschliesst Einreisestopp ++ Italien mit 345 neuen Todesopfern

Link zum Artikel

Die Schweiz befindet sich im Notstand – die 18 wichtigsten Antworten zur neuen Lage

Link zum Artikel

Republikaner greifen Bidens Sohn erneut an

Link zum Artikel

Ein Virus beendet Jonas Hillers Karriere: «Es gäbe noch viel schlimmere Szenarien»

Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen
DANKE FÜR DIE ♥

Da du bis hierhin gescrollt hast, gehen wir davon aus, dass dir unser journalistisches Angebot gefällt. Wie du vielleicht weisst, haben wir uns kürzlich entschieden, bei watson keine Login-Pflicht einzuführen. Auch Bezahlschranken wird es bei uns keine geben. Wir möchten möglichst keine Hürden für den Zugang zu watson schaffen, weil wir glauben, es sollten sich in einer Demokratie alle jederzeit und einfach mit Informationen versorgen können. Falls du uns dennoch mit einem kleinen Betrag unterstützen willst, dann tu das doch hier.

Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen?

(Du wirst zu stripe.com umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)

Oder unterstütze uns mit deinem Wunschbetrag per Banküberweisung.

Nicht mehr anzeigen

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

4
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
4Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Spooky 11.03.2018 01:22
    Highlight Highlight Das war ein Inside Job.

    Gratuliere, gut gemacht.

    Hoffe, sie werden nicht erwischt.

    Risiko muss belohnt werden.
  • Phrosch 10.03.2018 19:19
    Highlight Highlight Die Tresorfächer sind mit nur einem PIN gesichert? Und dafür finden die Kunden??
  • Sheez Gagoo 10.03.2018 16:10
    Highlight Highlight Über die "Hintergründe" kann ich euch aufklären: Da wollte jemand Zeug klauen!
    • Maya Eldorado 10.03.2018 18:40
      Highlight Highlight Und es scheint mit Erfolg

Lagerhallen in Laufen BL brannten lichterloh – Fischsterben wegen kontaminiertem Wasser

Auf einem Industrieareal in Laufen BL ist es am frühen Freitagmorgen zu einem Grossbrand gekommen. Mehrere Bauten standen in Flammen. Die Brandursache ist noch nicht geklärt, Verletzte seien bis anhin nicht registriert worden.

Der Brand auf dem Industrieareal an der Wahlenstrasse in Laufen BL sei kurz nach 3 Uhr in der Früh ausgebrochen, meldete die Baselbieter Polizei am Freitag. Das Feuer habe sich rasch auf mehrere Bauten des vielfältig genutzten Komplexes ausgebreitet. Die Bekämpfung des Brandes habe sich aufgrund der verschachtelten Gebäudestruktur und der vielfältigen Nutzung als grosse Herausforderung herausgestellt.

Im Einsatz standen laut Polizeiangaben rund 180 Personen. Neben der Feuerwehr, der Polizei und …

Artikel lesen
Link zum Artikel