Schweiz
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1. Mai: Die Linken und Netten auf der Strasse

Tag der Arbeit: Farbanschlag aufs türkische Konsulat in Zürich



Nach anfänglicher Ruhe in Zürich formierte sich im Kreis 6, kurz nach 17 Uhr ein Zug von rund 80, zum Teil vermummten Personen, die am türkischen Konsulat an der Weinbergstrasse vorbeizogen und dabei das Gebäude sowie ein Fahrzeug mit Farbe beschmierten. Bei den anschliessenden Kontrollen in den Kreisen 6 und 1 wurden in diesem Zusammenhang mehrere Personen festgenommen. Das schreibt die Zürcher Stadtpolizei in ihrem Communiqué.

Berset gegen Populismus

Bundesrat Alain Berset nutzte seine Rede zum Tag der Arbeit, um die Werbetrommel für die Altersvorsorge 2020 rühren – seine Rentenreform. Zudem zeigte er sich besorgt über den weltweiten Aufschwung populistischer Parteien. Deren Antworten seien gefährlich.

Die Altersvorsorge 2020 sei «ein gutes Gesamtpaket, welche das Niveau der Renten sichert und wesentliche Fortschritte bringt», sagte der Innenminister am Montag an der Maifeier in Interlaken BE.

Des manifestants avec des pancartes et des drapeaux defilent dans les rues de Geneve, lors du defile du 1er mai - Fete du Travail, ce lundi 1 mai 2017 a Geneve. (KEYSTONE/Salvatore Di Nolfi)

1. Mai in Genf. Bild: KEYSTONE

Der Vorsteher des Eidgenössischen Departements des Innern (EDI) warb nicht nur für seine Reform, sondern warnte auch den möglichen Folgen eines Scheiterns: Im europäischen Ausland würden Regierungen die Renten ohne grosse Debatten kürzen und das Rentenalter quasi über Nacht hinaufsetzen. In Grossbritannien sei gar von einem Rentenalter von 70 die Rede. Ein klar begrenztes Referenz-Rentenalter von 65 Jahren sei deshalb ein guter Kompromiss, sagte Berset.

Die Volksabstimmung über die Altersreform findet am 24. September statt. Die Basis der SP hat sich am Wochenende in einer Urabstimmung mit über 90 Prozent für die Vorlage ausgesprochen.

In seiner Rede sprach der Innenminister auch den weltweiten Aufschwung populistischer Parteien an: «Wir alle teilen dieselben Sorgen über diesen Aufstieg.» Die populistischen Antworten seien gefährlich und führten nicht etwa in die Zukunft, sondern zur Abschottung, zu Nationalismus und Intoleranz.

«Was tun! Nie wieder Faschismus!»

Rund 12'000 Personen haben in Zürich am traditionellen 1.-Mai-Umzug durch die Zürcher Innenstadt teilgenommen. Das Motto des 1.-Mai-Komitees «Was tun! Nie wieder Faschismus!» lehnt sich an Lenins «Was tun?» an und soll an die russische Oktoberrevolution erinnern, die sich in diesem Jahr zum 100. Mal jährt. Hauptredner des 1.-Mai-Komitees war Mithat Sancar. Der Universitätsprofessor aus Ankara sitzt für die pro-kurdische HDP-Partei im türkischen Parlament.

Der Demonstrationsumzug hatte sich am Montag gegen 10.30 Uhr beim Helvetiaplatz im Stadtzürcher Kreis 4 in Bewegung gesetzt. Die Kundgebung führte bei kühlem und nassem Wetter via Gessnerbrücke, Bahnhofstrasse und Limmatquai zum Sechseläutenplatz, wo die Schlusskundgebung stattfand.

Thema Fremdenfeindlichkeit in Basel

Knapp 2000 Personen haben trotz Regen an der 1.-Mai-Demonstration der Gewerkschaften in Basel teilgenommen. Themen waren die Altersvorsorge sowie die Fremdenfeindlichkeit.

Die Demonstrierenden zogen Fahnen schwingend und Transparente haltend vom Messe- zum Barfüsserplatz. Aufgrund von Bauarbeiten auf der Mittleren Brücke führte die Route in diesem Jahr über die Wettsteinbrücke. Dabei behinderte die Demonstration immer wieder kurz den Verkehr.

Ein Demonstrationszug bewegt sich durch Basel am Montag, 1. Mai 2017, am Tag der Arbeit. (KEYSTONE/Georgios Kefalas)

Demo in Basel. Bild: KEYSTONE

An der Kundgebung auf dem Barfüsserplatz sprachen unter anderem vpod-Generalsekretär Stefan Giger und der deutsche Wirtschaftswissenschaftler Heiner Flassbeck. Letzterer prangerte etwa die bewusst geschürte Verunsicherung der Menschen an. Im Anschluss an die Reden startete ein 1.-Mai-Fest mit Livemusik.

Thema Altersvorsorge 2020

Gewerkschaften machen am diesjährigen «Tag der Arbeit» zum Abstimmungskampf für die Altersvorsorge 2020 mobil. Unterschiedlich sind die Positionen beim Frauenrentenalter. Die Erhöhung für Frauen solle mit Lohngleichheit kompensiert werden, fordert die Unia.

Paul Rechsteiner, Präsident des Schweizerischen Gewerkschaftsbundes SGB und SP-Ständerat, erinnerte in Baden AG an Abstimmungserfolge der letzten zwölf Monate. Angefangen habe es mit dem Nein zur Durchsetzungsinitiative der SVP, sagte er gemäss Redetext. Danach folgten das Ja zum Asylgesetz und zur erleichterten Einbürgerung der dritten Generation sowie das Nein zur Unternehmenssteuerreform III.

Vanja Alleva, Praesidentin der Unia, spricht mit einem Journalisten anlaesslich der 1. Mai Kundgebung unter dem Motto

Unia-Präsidentin und SGB-Vizepräsidentin Vania Alleva warb in ihrer Ansprache in Bern für ein Ja zur Rentenreform. Bild: KEYSTONE

Rentenreform für Alt und Jung

«Um eine fundamentale Weichenstellung gehe es nun am 24. September», sagte der SGB-Präsident. 840 Franken bis zu 2700 Franken mehr Rente im Jahr seien Beiträge, die Menschen mit unteren und mittleren Einkommen im Portemonnaie spürten. Mit der Zusatzfinanzierung über die Mehrwertsteuer sei die Finanzierung der AHV bis mindestens 2030 gesichert.

Unia-Präsidentin und SGB-Vizepräsidentin Vania Alleva warb in ihrer Ansprache in Bern ebenfalls für ein Ja zur Rentenreform. Der Kompromiss sichere die Finanzierung der AHV und verbessere erstmals seit 40 Jahren die Leistungen des sozialsten der Sozialwerke, wovon Wenigverdienende am meisten profitierten, hiess es in ihrem Redetext.

La conseillere federale Simonetta Sommaruga parle avec un ouvrier du batiment lors de sa traditionnelle rencontre de travailleuses et de travailleurs sur leur lieu de travail a l'occasion de la fete du travail, sur le chantier du Campus Energypolis de la HES-SO ce lundi 1er mai 2017 a Sion. (KEYSTONE/Laurent Gillieron)

Simonetta Sommaruga besichtigte in Sitten die Baustelle des Campus Energypolis. Bild: KEYSTONE

Bundesrätin Sommaruga geht auf den Bau

SP-Bundesrätin Simonetta Sommaruga hat am Tag der Arbeit Arbeitnehmende auf dem Bau besucht. Sie fuhr am Montag nach Sitten und besichtigte die Baustelle des Campus Energypolis. Dabei sprach sie mit Bauarbeitern über deren Arbeitsbedingungen.

Zuvor hatte sie in strömendem Regen zusammen mit den Verantwortlichen und den Arbeitern die Baustelle besichtigt. «Auch das ist die Realität von Arbeit», sagte Sommaruga mit Blick auf das Wetter. Auf der Baustelle des Campus sind derzeit zwischen 40 und 50 Personen verschiedener Nationalitäten beschäftigt, wie Sommarugas Justizdepartement mitteilte.(whr/kub/sda)

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    Alle Leser-Kommentare
  • Queen C 01.05.2017 22:51
    Highlight Highlight Chapeau aso... Vermummt Farbbeutel werfen, nicht schlecht... Geniale Art und extrem reif, seinen Ansichten Gewicht zu verleihen, mol.
  • stamm 01.05.2017 22:16
    Highlight Highlight Und das Thema ``randalieren auf Kosten des Staates`` stand nirgends auf den grossen Transparenten? Oder ``aus Solidarität nehme ich einen Asylanten bei mir zu Hause auf``?
    • Tschounsy 02.05.2017 10:17
      Highlight Highlight Dann steht bei Ihrer Demo "Weil ich für Atomenergie bin, lagere ich einen ausgebrannten Uranstab bei mir im Keller?" Eben.

      Es ist immer wieder lustig wie die Leute keine Ahnung haben. 99% der Umzugsteilnehmer und insbesondere auch der 1. Mai Fest Besucher sind total friedlich und unvermummt.
  • 足利 義明 Oyumi Kubo 01.05.2017 21:35
    Highlight Highlight Ich dachte solche Sozialromantik ist längst nur noch im Museum zu bestaunen. Wer um Himmels willen kann heute noch im Ernst so was gut finden ;-)?
    • Juliet Bravo 02.05.2017 00:26
      Highlight Highlight Jemand der die Interessen aller im Blick hat, steht z.B. für eine gesicherte AHV und guten Arbeitsbedingungen ein.

      ...Sozialromantik? Dein Ernst?
  • Eljham 01.05.2017 20:26
    Highlight Highlight "Unterschiedlich sind die Positionen beim Frauenrentenalter. Die Erhöhung für Frauen solle mit Lohngleichheit kompensiert werden, fordert die Unia."
    Mh.
    Und mit der Abschaffung der Dienstpflicht für Männer, ja?
    • Enzasa 01.05.2017 22:10
      Highlight Highlight Wenn Frauen und ergänzen Schweiz in allen Arbeitsrechtlichen Belangen den Mänbetn gleichgestellt sind, dann dürfen sie sich wieder äußern, genau dann
  • Majoras Maske 01.05.2017 19:32
    Highlight Highlight Ich fände es besser, dass man dem allerersten 1. Mai gedanken würde: In den USA streikten Arbeiter für die 40 Stundenwoche und für faire Bezahlung. Woraufhin die Firma die Arbeiter entliess und stattdessen billige Migranten einstellen wollte. Dagegen demonstrierten dann 90'000 Menschen, wobei die Demonstration von der Polizei mit Schusswaffen und Toten zerschlagen wurde. Anschliessend warf ein Unbekannter als Rache eine Bombe und die Streikführer wurden dann als Rache für die Bombe beweislos hingerichtet. Der internationale Aufschrei war so gross, dass der 1. Mai daher ein Gedenktag wurde.
    • Liselote Meier 02.05.2017 07:38
      Highlight Highlight Da wurde nicht gegen Migranten Demonstriert.
      Sondern gegen die Betriebsleitung. Auf den Aufruf der Gewerkschaften hörten die Menschen und die "freien Stellen" konnten nicht aufgefüllt werden.

      Arbeitssolidarität heute fast schon ein Fremdwort.

      Da geht man lieber Divide et impera (Teile und Herrsche) auf dem Leim und hetzt gegen Migranten.
    • Majoras Maske 02.05.2017 10:56
      Highlight Highlight Ja, ich wollte nicht sagen, dass sie gegen Migranten demonstriert haben, sondern gegen die Entlassung der Streikenden und deren Ersetzung durch dankbare Migranten (was ja eindeutig gegen die Betriebsleitung zielt). Ich finde es falsch, dass man "Arbeiterrechte" und "Migranten" gegeneinander ausspielt. Ich sage immer: Erwürgen sich zwei Mäuse, kann die Katze bequem fressen. Ich finde es aber ebenso falsch, "nur" Rassismus in den Mittelpunkt zu stellen, wenn prekäre Arbeitsverhältnisse oder Workingpoors eher zunehmen und 1 Mio Einwohner der CH zu wenig verdienen um sparen zu können.
  • Einstein56 01.05.2017 19:02
    Highlight Highlight Nie wieder Faschismus. Nie wieder Kommunismus. Nie wieder Sozialismus.
    • JaneSodaBorderless 01.05.2017 21:20
      Highlight Highlight Kapitalismus?
    • Enzasa 02.05.2017 07:12
      Highlight Highlight Der pure Kapitalismus? Nicht die soziale Marktwirtschaft?

    • Jarl Ivan 02.05.2017 08:19
      Highlight Highlight @dä scho aber nor es betzeli
    Weitere Antworten anzeigen
  • Angelo C. 01.05.2017 18:48
    Highlight Highlight Wäre eigentlich ein rasches update zum Artikel fällig, denn wie Tele Züri und Mario Cortesi berichten, sollen sich massive Demos und Gewaltszenen vor dem türkischen Konsulat an der Zürcher Weinbergstrasse abspielen....

    Es soll zahlreiche Wegweisungen und Verhaftungen gegeben haben und es ist noch immer viel Polizei vor Ort.

    Nun wird Erdogan also spätestens ab morgen ein neues Thema haben und die Schweiz offenkundiger Antipathie und der Beleidigung bezichtigen 😉!
  • Sillum 01.05.2017 18:33
    Highlight Highlight Sie tragen Porträts von Stalin, Mao mit und verherrlichen Faschisten Monster. Es wäre interessant zu erfahren, wenn die Porträts der rechten Faschisten, Hitler, Mussolini und Franco an einem Umzug in Zürich wie eine Monstranz vor sich hergetragen würden.
    • Olmabrotwurst vs. Schüblig 01.05.2017 23:13
      Highlight Highlight Hab ich mal im Netz gefunden.
      Benutzer Bild
  • Karl33 01.05.2017 17:55
    Highlight Highlight "Nie wieder Faschismus" aber Stalin-Plakate herumtragen?
    Sind das Geschichtsrevisionisten, Faschisten oder einfach schlecht Gebildete?
    • Effersone 02.05.2017 11:47
      Highlight Highlight Da sieht man wieder, wie ähnlich sich eigentlich Links- und Rechtsextreme sind.
  • Jokerf4ce 01.05.2017 17:43
    Highlight Highlight Sind die (Anti)-Faschisten eigentlich auch dabei am ersten Mai? Das wäre zimlich ironisch
  • Jokerf4ce 01.05.2017 17:32
    Highlight Highlight Intressant was man hier für Vorträge hört über kommunisten von linken... Die scheinen sich ja gut mit der Materie auszukennen,
    Und wieder links gegen rechts, aber liebe Kinder der Demokratie, schaut bloss nie nach oben wo der richtige Feind wartet, ( oder nach osten hust hust)
    Nein wir streiten uns untereinander wie Schulkinder,

    TEILE UND HERRSCHE

    Auch noch ein wichtiger Punkt, wir können den Tag der Arbeit streichen...
    Der wirkliche Tag der Abeiter wäre der 11.11.1918, die Arbeiter sind für Ihre Rechte gestorben. Diese Helden dürft ihr feiern, aber bitte nicht Lenin, Danke
  • Sapere Aude 01.05.2017 16:26
    Highlight Highlight "Das Motto des 1.-Mai-Komitees «Was tun! Nie wieder Faschismus!» lehnt sich an Lenins «Was tun?» an und soll an die russische Oktoberrevolution erinnern, die sich in diesem Jahr zum 100. Mal jährt."

    Die traditionelle Linke erinnert sich gerne an einen Putsch, welcher ein diktatorisches, reaktionäres Terrorregime an die Macht gebracht hat? Einer der Gründe weshalb mir diese Weltsicht immer wie fremder wird.
    • LaPaillade #BringBackHansi 01.05.2017 16:58
      Highlight Highlight Die "traditionelle Linke" auf das 1.-Mai-Komitee zu beschränken ist aber auch ein bisschen fehl gegriffen?
      Verstehe die Wahl des Mottos auch nicht, aber glücklicherweise ist das 1.-Mai-Komitee nicht repräsentativ (genau so wenig wie der Umzug an sich) und viele Linke stören sich an der Verherrlichung der Oktoberrevolution.
    • AdiB 01.05.2017 17:54
      Highlight Highlight Ih als mitte-links angesiedelter mit höheren tedenzen zu links. Stört diese verherrlichung der oktoberrevolution auch, so wie die verherlichung eines kriegssöldner wie che guevara auch.
      Aber den ersten mai braucht es. Er ist bei uns in der familie eine art heilliger feiertag obwohl mein vater eher alt-konservativ eingestellt ist. Für ihn ist der erste mai wichtiger als sonst was. Da sagt er immer, der erste mai errinere ihn an die zeit wo arbeiter geschätzt wurden und wir sollten für diese einstellung kämpfen.
    • Paganapana 01.05.2017 17:56
      Highlight Highlight Die Oktoberrevolution an sich war etwas gutes, nur das was heraus gekommen war, ist nicht gerade toll.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Selbst-Verantwortin 01.05.2017 16:11
    Highlight Highlight Nie wieder Faschismus. Gut.

    Aber dann als Kontrast Bezug auf einen der schlimmsten Diktatoren (Lenin) nehmen. Moll, voll daneben gegriffen.
    So geht Verblendung.
    • Liselote Meier 01.05.2017 16:58
      Highlight Highlight Ach dachte immer ein Diktator wäre ein Alleinherrscher?
      Weshalb war denn Swerdlow der erste Präsident von Sowjetrussland, gewählt durch den Sowjet? Was war der Rat der Volkskommissare?
      Gab bekanntlich in Russland die "Doppelherrschaft" von Prov. Regierung und Sowjets.

      Lenin als Diktator zu bezeichen, zeugt von gewaltigen Geschichtlicher Unkenntnis.
    • Firefly 01.05.2017 17:53
      Highlight Highlight Diese Gremien wurden im ersten Jahr alle paar Monate abgesetzt und neu gebildet. Also vielmehr als Volksberuhigung war das nicht.
    • Hierundjetzt 01.05.2017 18:04
      Highlight Highlight Genau. Hitler war ja auch nut Opfer des Systems. Meier, setzen 1. nichts begriffen
  • atomschlaf 01.05.2017 16:11
    Highlight Highlight Tja, liebe Linke, macht einfach wieder Politik für die einheimischen Arbeitnehmer wie Ihr es jahrzehntelang erfolgreich gemacht habt und die Rechtsaussen-Gespenster werden wieder klein und bedeutungslos werden!
    • Fabio74 01.05.2017 17:17
      Highlight Highlight Träum weiter. Man wird den braunen Sumpf nicht mehr los. Zu viele Deppen die nicht denken
    • demokrit 01.05.2017 18:28
      Highlight Highlight Wie soll sich jemand, der - wie ein Cédric Wermuth oder Balthasar Glättli - in seinem Leben noch nie gearbeitet hat, für die Rechte des einfachen Fabrikarbeiters einsetzen?
    • Spooky 01.05.2017 19:25
      Highlight Highlight @demokrit
      "Wie soll sich jemand, der...wie ein Cédric Wermuth oder Balthasar Glättli - in seinem Leben noch nie gearbeitet hat..."

      Es ist besser, dass sie nie gearbeitet haben. Denn wenn sie gearbeitet hätten, so wie ich und viele Andere, dann wären sie jetzt kaputt und würden nur noch doofe Phrasen von sich geben - so wie ich und viele Andere, die in die Fänge der Arbeit geraten sind.

      Es ist nicht nötig, Gift zu trinken, um zu wissen, dass Gift kaputt macht.
    Weitere Antworten anzeigen
  • AllIP 01.05.2017 15:51
    Highlight Highlight Jaja Antifa die "Anti Faschisten"....

    #kek

Offen gesagt

«Liebe Frau Sommaruga, rechnen Sie nicht mit Nachsicht ...»

Am Freitag hat der Bundesrat halbkonsequente «Social Distancing»-Massnahmen verfügt. Um die sich ein Grossteil der Bevölkerung foutiert hat. Ein Fest für das Coronavirus.

Liebe Frau Sommaruga

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Ich wollte einfach mit eigenen Augen sehen, wie gespenstisch sich die bevölkerungsreiche Region Zürich präsentiert, wenn der Bundesrat die Leute dazu aufruft, zu Hause zu bleiben.

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