Schweiz
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ZUR WINTERSESSION VOM 27. NOVEMBER BIS ZUM 15. DEZEMBER 2017 STELLEN WIR IHNEN FOLGENDES BILDMATERIAL ZUR VERFUEGUNG - Un velo circule sur une piste cyclable, l'usage illicite des sas a velos et des pistes et bandes cyclables par les motocyclistes devrait etre sanctionne dit la section genevoise de l'Association transports et environnement (ATE), ce mercredi 21 juin 2017 a Geneve. ATE demande a l'Etat de s'engager pour la promotion du velo. Les deux-roues motorises occupe moins de place qu'une voiture, le deux-roues motorise n'est reellement avantageux en termes de deplacements que s'il ne respecte pas les regles de circulation, constate l'ATE. Consequence: 20 a 30% des motocyclistes utilisent les amenagements cyclables pour avancer plus vite. Or cette utilisation abusive d'espaces qui ne leur sont pas destines est le principal obstacle a la pratique du velo. (KEYSTONE/Martial Trezzini)

In Bern wird eine geplante Velo-Kampagne unfreiwillig um 400'000 Franken gekürzt. Bild: KEYSTONE

Dumm gelaufen: Berner Stadtrat kürzt Velo-Gelder, weil viele den falschen Knopf drückten



Eigentlich wollte eine Mehrheit des Berner Stadtparlaments die Velo-Werbung unterstützten. Doch statt 750'000 Franken gibt es jetzt nur 350'000 Franken für die Kampagne. Und das alles, weil sich der Stadtrat und Mitglied in der Kommission «Planung, Verkehr und Stadtgrün», Patrik Wyss (GFL), verhört hatte und darauf die ganze GFL/EVP-Fraktion den falschen Knopf drückte. 

Gegenüber der Nachrichtenagentur SDA sagte Wyss, er habe den Ratspräsidenten falsch verstanden und gemeint, es werde gerade über einen anderen Antrag abgestimmt. Daher wies er seine Kollegen aus der Fraktion an, grün anstatt rot zu drücken. 

Als Wyss den Fehler bemerkte, war es jedoch schon zu spät. Eine zweite Abstimmung war nicht mehr möglich. Dazu hätte es eine Zweidrittelmehrheit benötigt, die für eine Wiedererwägung gestimmt hätte. Diese gab es jedoch nicht. Deshalb werden die Gelder für die Velo-Kampagne jetzt unfreiwillig um 400'000 Franken gekürzt – zum Ärger der GFL/EVP-Fraktion. (ohe)

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    Alle Leser-Kommentare
  • Posersalami 17.11.2017 12:36
    Highlight Highlight Oh jeh, Profis bei der Arbeit 🙈
  • atomschlaf 17.11.2017 12:07
    Highlight Highlight Gut so. Den Veloverkehr fördert man nicht mit Volkserziehungskampagnen sondern mit guter Infrastruktur. Das Geld besser dort investieren.
    • Karl33 17.11.2017 13:18
      Highlight Highlight Das ist wie in der Stadt Zürich. Da wird viel in die Propaganda investiert ("Velostadt"), während die Zustände auf der Strasse immer schlechter werden.
    • JaneSodaBorderless 17.11.2017 16:01
      Highlight Highlight Ich teile deine Beobachtung bzgl „schlechte Strassen“ in Zürich nicht. Ich beobachte immer wie mehr Autos und Staus. In der Stadt Zürich macht es Sinn, in Fahrradwege und ÖV zu investieren. Damit beides attraktiver wird und vielleicht einige vom Auto auf Velo oder ÖV umsteigen.
  • rundumeli 17.11.2017 12:06
    Highlight Highlight hat sich bern jeweils ein hochsubventioniertes hochglanz-lifestyle-magazin zum velotag geleist ... velofashion.ch ... halb so wild, wenn das nun sterben muss.

    und ... für ein velo-verleih-system, das andere städte gratis an der backe haben ... wurden auch paar hunderttausend budgetiert, tja

    lieber freie fahrt für zünftige drahteseli :-)
  • siorpaesas 17.11.2017 11:51
    Highlight Highlight Epic fail!
    Oke, wir haben in der Schule auch nicht immer aufgepasst aber hier geht es um Politik. Da geht es überhaupt nicht mehr ohne aufpassen.
  • giguu 17.11.2017 11:48
    Highlight Highlight 750'000?? Für eine Kampagne??? Gehts noch?
  • Karl33 17.11.2017 11:34
    Highlight Highlight Mindeststrafe für Dummheit im Parlament.
    Die Leidtragenden sind wie immer - nicht die Politiker, sondern die Bürger.
    • The Hat Guy 17.11.2017 14:18
      Highlight Highlight In diesem Fall nicht. Wir haben gerade 400'000 Franken gespart :)
  • Dragonlord 17.11.2017 11:33
    Highlight Highlight Wird nur mündlich mitgeteilt, über welchen Antrag gerade abgestimmt wird?
    Ohne visuelle Hilfe?
    Echt jetzt?
    Ich kenne den Stadtratssaal von Bern nicht, aber müsste es nicht auch ein Grossbildschirm haben mit dem Titel des gerade behandelten Antrags, über den abgestimmt wird?
    Falls dies wirklich nur mündlich geschieht, sollte dies zwingend modernisiert werden!
  • Hugo Wottaupott 17.11.2017 11:30
    Highlight Highlight Was machen die bloss wenn die mal Gamen sollen?
  • Flughund 17.11.2017 11:22
    Highlight Highlight WTF, 3/4-Millionen für Velo-Werbung. Wahnsinn für was dir Rot-Grüne Regierung das Geld raushaut. Gut hat einer den falschen Knopf gedrückt, sozusagen Schadensbegrenzung.
  • Asmodeus 17.11.2017 10:27
    Highlight Highlight "er habe den Ratspräsidenten falsch verstanden und gemeint, es werde gerade über einen anderen Antrag abgestimmt"

    Unsere Politiker meine Damen und Herren....



    Wobei ich nicht traurig bin, wenn eine Werbekampagne zum Velo fahren nur halb so viel Geld bekommt.
  • insider 17.11.2017 09:50
    Highlight Highlight Sein Job war es der Ratssitzung zu folgen. Das fällt ihm scheinbar schwer.
    Es war der Job seiner Fraktionskollegen der Ratssitzung zu folgen. Das war ihnen scheinbar unmöglich.
    Dann drücken sie blind und taub jenen Knopf den der Anführer vorgibt: Bin ich der einzige der hier Bedenken kriegt?
    Falls das tatsächlich so stimmt, bin ich schockiert. Auf jeden Fall müsste ich als Berner Wähler überlegen, ob meine Stimme bei Wyss und Kollegen richtig wäre.
    • Cmo 17.11.2017 10:58
      Highlight Highlight Das ist tatsächlich sehr bedenklich :( Läuft das auch bei anderen Parlamenten so ab?
    • satyros 17.11.2017 12:09
      Highlight Highlight Dass es bei oft komplizierten Abstimmungsverfahren mit Eventualanträgen etc. "Vorstimmer" gibt, die zuerst drücken, damit ihre Fraktionskollegen wissen, was sie drücken müssen, ist zumindest bei Feierabendparlamenten wie dem Berner Stadtrat üblich. Die Geschäfte werden ja in der Fraktion vorbesprochen und meistens ist man sich in der Fraktion einig, was man stimmen will. Wirklich den Überblick, was die einzelnen Anträge bedeuten haben meist nur jene, die sich schon in der Kommission mit dem Geschäft befasst haben. Hier hat der "Vorstimmer" aber klar versagt.
    • Licorne 17.11.2017 16:43
      Highlight Highlight Ich weiss nicht, ob das in jeder Partei so läuft.. aber wch war kurzzeitig Mitglied im Jungflügel einer Partei, da lief das an einer GV der Gesamtpartei genau so ab.

      Ich habe mich informiert, worüber abgestimmt wird und lag dann einmal nicht auf der jungen Linie. Das kam nicht nur nicht gut an, ich wurde regelrecht zurechtgewiesen. Ich bin dann recht schnell wieder ausgetreten und seither parteilos und selbst denkend ;)
  • anonymer analphabet 17.11.2017 09:49
    Highlight Highlight Er hat sich verhört das kann ja mal passieren, aber alle anderen stimmen dann ab wie es der Leithammel befohlen hat ohne ihr Hirn einzuschalten..hä..? Am Schluss wird eine Wiederholung abgelehnt, weil sich die Gegner ins Fäustchen lachen.. doch doch ihr habt da wirklich ein ausgeklügeltes System..
    • satyros 17.11.2017 12:14
      Highlight Highlight Dass man dem Kommissionsmitglied vertraut, ist üblich und passiert nicht nur bei der GFL. Die Sitzungen des Berner Stadtrats sind nach Feierabend und dauern häufig bis in die späte Nacht. Es wird oftmals über hunderte Anträge abgestimmt. Niemand kann da den Überblick über alles behalten. Deshalb teilt man die Geschäfte in der Fraktion auf und bestimmt Leute, die der Debatte genau folgen müssen, meistens auch noch selber zu den Anträgen sprechen und dann eben als erste abstimmen, damit die Anderen wissen, wie sie zu stimmen haben.
    • ralck 17.11.2017 13:44
      Highlight Highlight Oje, die armen armen Politiker haben spätabends Sitzung mit über hundert Anträgen? Wenn ich aber daran denke, dass diese ja die Anträge selber einreichen über die sie abstimmen, habe ich wenig Mitleid. :-)

      Wenn ich kurz google und lese, dass der Stadtrat um die 200 000.– Lohn kassiert und wir mit 50 Sitzungen im Jahr rechnen, kassiert er simpel gesagt pro Sitzung 4000.–? Für diesen Betrag drücke ich von mir aus die ganze Nacht lang auf irgendwelche Knöpfe.
    • The Hat Guy 17.11.2017 14:26
      Highlight Highlight Hätte, wäre, würde, lieber riqqo – passives Wahlrecht kennst du? Was stand dir denn bisher im Weg zu kandidieren? Hattest du Angst davor, zu merken dass doch etwas mehr Aufwand dahintersteckt als die ganze Nacht irgendwelche Knöpfe zu drücken?
    Weitere Antworten anzeigen
  • x4253 17.11.2017 09:47
    Highlight Highlight Klingt nach: Du Vin blanc, c'est trés bon!
  • Thinktank 17.11.2017 09:41
    Highlight Highlight Wieso brauchts soviele Leute im Rat? Ein Leithammel reicht doch, um die Herde zu vertreten, wie man sieht.
    • StevieG 17.11.2017 11:47
      Highlight Highlight So könnte einiges an Sitzungsgeldern eingespart werden..
    • phreko 17.11.2017 12:08
      Highlight Highlight Weil es für verschiedene Themen verschiedene Leithammel braucht. Oder hast du schon allwissende Menschen angetroffen?

Facebook sperrt Petition gegen Homo-Ehe – zum Ärger der EDU

Eine Petition, die sich gegen die «Ehe für alle» in der Schweiz ausspricht, wurde von Facebook gesperrt. Die Petition verstosse gegen die Gemeinschaftsstandards der Plattform, so die Begründung. Das stösst der EDU sauer auf.

Vergangenen Freitagabend sperrt Facebook einen Unterschriften-Aufruf der Schweizer Petition «Samenspende und Kinder-Adoption für Homosexuelle verhindern – Nein zur Homo-Pseudo-Ehe!». Der Grund: Der Beitrag habe gegen die Gemeinschaftsstandards zu Hassrede verstossen.

Das stösst einer Partei besonders schwer auf: Die EDU, bekannt für christliche und national-konservative Werte, sei zutiefst beunruhigt über diese «gesellschaftliche Entwicklung», schreibt die Partei in einer Mitteilung.

Parteipräsident …

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