Schweiz
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Aktivisten planen erneut antifaschistische Kundgebung in Bern



Am vergangenen Freitagabend hat die Berner Polizei eine antifaschistische Kundgebung in Bern mit einem Grossaufgebot im Keim erstickt. 29 Personen wurden im Zusammenhang mit der unbewilligten Demo festgehalten.

Nun wollen die Aktivisten diesen Samstag erneut auf die Strasse. In einer Mitteilung und über Facebook wird für den Samstag, 14. Oktober um 16 Uhr zu einer Demo aufgerufen, berichtet die «Berner Zeitung». Die anonyme Gruppe schreibt: «Wer denkt, dass wir aus ‹Lust› demonstrieren oder ‹Glück› den Ausgang einer Demonstration entscheidet, hat nicht begriffen, was wir wollen.»

Ein Schutzzaun wird vor dem Bundeshaus West hochgezogen, am Freitag, 6. Oktober 2017 in Bern. Eine unbewilligte

Im Vorfeld wurde das Bundeshaus am vergangenen Freitag zur Sicherheit umzäunt. Bild: KEYSTONE

Auch diese Demo ist bislang nicht bewilligt. Sicherheitsdirektor Reto Nause sagte der SDA, dass bisher kein Gesuch eingegangen sei. Das dürfte auch nicht der Fall sein: «Bewilligte Demonstrationen in der Innenstadt sind mittlerweile fast unmöglich», begründen die Aktivisten gegenüber «Der Bund».

Sowohl Nause als auch die Polizei wollen die Situation beobachten und zu einem späteren Zeitpunkt beurteilen, ob und welche Massnahmen ergriffen werden müssen. (meg)

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    Alle Leser-Kommentare
  • andrew1 11.10.2017 18:44
    Highlight Highlight Hatte in der zwischenzeit auch sehr viele faschistische demos und kundgebungen. (Ironie). Klar gibt es faschisten. Aber 1. Wird die wohl so eine demo nicht beeindrucken und 2. Wenn die gegenseite mehr schäden und polizeieinsätze verursacht ist es doch irgendwo auch unverhältnismäßig und unsinnig. Wenn man gegen rechte gewalt demonstriert und sich selbst über das gesetz hinwegsetzt. Ist etwa das selbe wie wenn man gegen steuergeldverschwendung demonstrieren würde und dadurch hohe kosten verursacht.
  • manhunt 11.10.2017 13:44
    Highlight Highlight antifaschstische bemühungen sind grundsätzlich zu begrüssen. leider arten solche demos (fast) immer zu gewalt- und zerstörungsorgien aus. was wiederum die vermutung nahelegt, solche demos würden ausschliesslich eben jenem zweck dienen. ebenfalls werden solche demos nie mit öffentlicher unterstützung rechnen können, solange sie von randalierenden idioten für ihre frustbewältigung missbraucht werden. in diesem sinne, erneut sämtliche mutmasslichen teilnehmer festsetzen. sollte bei solch überschaubarer resonanz auch ein weiteres mal kein problem sein.
  • Sapere Aude 11.10.2017 12:56
    Highlight Highlight Nun wenn man ständig unbewilligte Demos durchführt und glaubt Farbbeutel gegen Gebäude zu schmeissen sei ein guter Plan, muss man sich nicht wundern, wenn keine Demos mehr bewilligt werden.
  • EvilBetty 11.10.2017 09:23
    Highlight Highlight Wenn mans doch nur fertig bringen würde sowas ohne Ausschreitungen über die Bühne zu bringen...
    • Rumbel the Sumbel 11.10.2017 16:54
      Highlight Highlight Dann gibt's halt wieder ein Grossaufgebot. Was solls. Steuergelder werden für Dümmeres ausgegeben. Zum Beispiel Reithalle.

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