DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
Der Berner Stadtpraesident Alexander Tschaeppaet, links, und Reto Nause,  Gemeinderat und Sicherheitsdirektor der Stadt Bern, verlassen in einer Kutsche den Bundesplatz waehrend dem traditionellen Neujahrsempfang am Mittwoch, 15. Januar 2014 in Bern. (KEYSTONE/Peter Klaunzer)

Reto Nause (rechts) will den amtierenden Stadtpräsidenten Alexander Tschäppät beerben. Bild: KEYSTONE

Kandidatenflut bei Berner Stapi-Wahlen – jetzt will auch Reto Nause antreten

Der Berner Sicherheitsdirektor Reto Nause (CVP) kündigt seine Kandidatur fürs Stadtpräsidium an. Mit ihm sind es acht, die sich am 27. November um das Amt balgen. 



Jetzt ist raus: Der CVP-Gemeinderat Reto Nause kandidiert für das Amt des Stadtpräsidenten, wie die Nachrichtenagentur SDA mitteilt. Die Ankündigung kommt wenig überraschend, zumal es eine Flut von Kandidaten gibt. Nebst allen zur Wiederwahl antretenden Gemeinderätinnen und Gemeinderäten schicken die Bündnisse und Parteien teilweise ganze Auswahlsendungen ins Stapi-Rennen. Acht Kandidaten sind es bislang.

«Es ist sicher ein Plus, wenn man nicht aus dem Stand das Amt des Stadtpräsidenten anstrebt, sondern die Funktionsweise der Stadtregierung kennt.»

CVP-Kandidat Reto Nause

Mitte einigt sich auf einen Kandidaten

Darin zeigt sich, wie zersplittert die sogenannten Bündnisse links sowie rechts sind. Anders sieht es in der Mitte aus. CVP, BDP, GLP und EVP haben sich auf Nause als einzigen Kandidaten geeinigt. Für das Mitte-Bündnis gelte das Motto «Eine Allianz – eine Stapi-Kandidatur», sagte Nause vor den Medien. Ausserdem sei es «sicher ein Plus, wenn man nicht aus dem Stand das Amt des Stadtpräsidenten anstrebt, sondern die Funktionsweise der Stadtregierung kennt».

Nause politisiert seit acht Jahren in der Berner Stadtregierung. Derzeit steht er der Direktion für Sicherheit, Umwelt und Energie vor. Seit vier Jahren ist er Vizestadtpräsident.

Zwei Wochen ohne Stapi

Neben ihm treten die beiden amtierenden Gemeinderätinnen Ursula Wyss (SP) und Franziska Teuscher (Grünes Bündnis), alt Nationalrat Alec von Graffenried (GFL), der Gemeinderat Alexandre Schmidt (FDP), Nationalrat Erich Hess (SVP), Parteipräsident Rudolf Friedli (SVP) und Stadtrat Daniel Lehmann (SVP) zur Wahl an.

Die Wahl dürfte also kaum im ersten Wahlgang entschieden werden. Das heisst: Wenn Alexander Tschäppät am 31. Dezember 2016 seinen Platz räumt, wird Bern sicher für zwei Wochen ohne Stapi bleiben. Denn der zweite Wahlgang findet am 15. Januar 2017 statt. (rwy)

Soll Reto Nause Berner Stapi werden?

Das könnte dich auch interessieren:

Das iPad kriegt Radar? Darum ist der Lidar-Sensor eine kleine Revolution

Link zum Artikel

Wie ich nach 3 Stunden Möbelhaus von Wolke 7 plumpste

Link zum Artikel

So lief Tag 1 nach Bekanntgabe der «ausserordentliche Lage» für die Schweiz

Link zum Artikel

Wie ansteckend sind Kinder wirklich? Was die Wissenschaft bis jetzt dazu weiss

Link zum Artikel

Lasst meinen Sex in Ruhe, ihr Ehe- und Kartoffel-Fanatiker!

Link zum Artikel

Die Schweiz befindet sich im Notstand – die 18 wichtigsten Antworten zur neuen Lage

Link zum Artikel

4 Gründe, weshalb die Corona-Zahlen des BAG wenig mit der Realität zu tun haben

Link zum Artikel

Magic Johnson vs. Larry Bird – ein College-Final als Beginn einer grossen Sportrivalität

Link zum Artikel

Die Fallzahlen steigen wieder leicht an – so sieht's in deinem Kanton aus

Link zum Artikel

Ein Virus beendet Jonas Hillers Karriere: «Es gäbe noch viel schlimmere Szenarien»

Link zum Artikel

Ab heute gelten neue Corona-Regeln

Link zum Artikel

Corona International: EU beschliesst Einreisestopp ++ Italien mit 345 neuen Todesopfern

Link zum Artikel

Der Mann, der es wagt, Trump zu widersprechen

Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen
DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Eklat am G-20-Prozess in Zürich: Beschuldigte verlassen den Gerichtssaal

Eine Gerichtsverhandlung soll über Schuld oder Unschuld entscheiden. Ab wann ist ein Gericht voreingenommen? Diese Frage stellt sich nun nach einer Datenpanne am Zürcher Bezirksgericht.

Es war am 7. Juli 2017, frühmorgens gegen 06 Uhr: Eine Gruppe von etwa 200 Personen marschierte vom Hamburger Volkspark in Richtung Innenstadt. Sie demonstrierten gegen den G-20-Gipfel – schwarz gekleidet, teils vermummt und teils bewaffnet.

Wenige Minuten später eskaliert die Situation. Die Bilder von wüsten Strassenschlachten zwischen Polizeibeamten und Gewalttätern gehen um die Welt. Es kommt zu Massenverhaftungen. Auch zwei Männer und eine Frau aus der Schweiz werden festgenommen. Wir …

Artikel lesen
Link zum Artikel