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Tötung im Seefeld: Kuster flog per Zufall auf, als er im Darknet eine Waffe kaufen wollte



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Regierungsrätin Jacqueline Fehr, Vorsteherin der Direktion der Justiz und des Innern, und Adrian Kaegi, der verfahrensleitende Staatsanwalt. Bild: watson

Liveticker: Fall Seefeld

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14:56
Die Verhaftung war ein Zufallstreffer
Zum Fall gibt es eine grosse Menge Fakten. Eine grosse Nachbearbeitung ist nötig, das wird laut Kaegi viel Zeit in Anspruch nehmen. Unter anderem wird auch untersucht, wie man die Gefährlichkeit des Täters am Anfang falsch eingeschätzt hat. Zusammenfassend räumt Kaegi jedoch ein, dass die Verhaftung ein «Zufallstreffer» war. Dies, weil Tobias K. den Behörden des Waffenkaufs im Darknet wegen ins Netz ging. Damit ist die Pressekonferenz beendet. Weitere Fragen werden keine beantwortet.
14:52
Tobias K. zuerst falsch eingeschätzt
Tobias K. wirkte in den Einzelkontakten laut Fehr nicht gefährlich, danach habe sich ein anderes Bild ergeben.
14:46
Keine Anzeichen für Gefährlichkeit
Speziell am Fall ist, dass Tobias K. die Tat während einem Hafturlaub begangen hat. Fehr betont, dass man an Hafturlauben festhalte. Das sei ein Recht, das Häftlinge hätten. Es habe keine Anzeichen auf seine Gefährlichkeit gegeben.
14:44
Das Motiv ist weiter unklar
Was war das Motiv? Kaegi: «Wir sammeln Details, Beweise. Mehr können wir noch nicht sagen.»
14:43
Waffe im Darknet besorgt
Warum sich Tobias K. im Darknet eine Waffe besorgen wollte, ist nicht klar. Auch nicht, in welchem Verhältnis die zwei weiteren Verhafteten standen.
14:42
Was für eine Waffe es war, kann Kaegi nicht sagen. Es handle sich um eine Schusswaffe.
14:41
Fehr und Kaegi beantworten nun Fragen. War die Verhaftung ein Zufallstreffer? Kaegi sagt: «Am Anfang war nicht klar, dass es sich beim Darknet-Fall um Tobias K. handelt.» Das habe sich erst später herausgestellt.
14:39
Fehr spricht nun über Cyber-Kriminalität. Sie sagt, dass fast jede kriminelle Handlung Spuren im Netz hinterlasse. Deshalb sei es wichtig, dass die Polizei in diesem Bereiche "fit" sei.
14:38
Gute Zusammenarbeit zwischen Polizeicorps
Die Verhaftung war nur dank guter Zusammenarbeit zwischen der Polizei in Zürich und der Polizei in Bern möglich. Fehr dankt Kaegi und seinen Leuten für den Einsatz.
14:37
Fehr sagt: Die Verhaftung sei ein Beweis und Zeichen, dass in der Schweiz Kriminelle verfolgt und gefasst werden. Die Polizei habe ausserordentliches geleistet.
14:36
Was in den Monaten zwischen dem Mord und der Verhaftung genau geschehen ist, ist noch unklar. Die Behörden arbeiten daran, die Details aufzuklären.
14:36
Tobias K. hat gestanden
Ein Geständnis liegt laut Fehr vor. Weitere Personen sind im Zusammenhang mit dem Fall Seefeld verhaftet worden.
14:35
Fehr sagt, sie sei sehr erleichtert, dass der Täter gefasst werden konnte.
14:34
Tobias K. ist im Zusammenhang mit einem geführten Strafverfahren wegen versuchten illegalen Waffenkaufs im Darknet verhaftet worden.
14:32
Adrian Kaegi spricht von aufwändigen Ermittlungen.
14:32
Tobias K. ist gefasst
Tobias K. konnte am 18. Januar durch die Kapo Bern in Bern verhaftet werden.
14:31
Der Täter von Seefeld ist gefasst!
14:30
Jacqueline Fehr spricht. Sie wird über den Stand der Ermittlungen informieren.
14:29
Jacqueline Fehr und Adrian Kaegi haben Platz genommen.
14:27
Die grosse Frage ist: Konnte der Täter gefasst werden oder nicht? In Kürze wissen wir mehr.
14:23
Alles ist bereit. Das Medieninteresse ist gross. Alle warten auf Jacqueline Fehr und Adrian Kaegi.
14:17
Die Medienkonferenz beginnt um 14.30 Uhr
Die Justizdirektion des Kantons Zürich hat zu einer Pressekonferenz eingeladen. Informieren werden Regierungsrätin Jacqueline Fehr, Vorsteherin der Direktion der Justiz und des Innern, und Adrian Kaegi, der verfahrensleitende Staatsanwalt.

Am 30. Juni 2016 findet eine Passantin im Zürcher Seefeld einen verletzten Mann, der mehrere Stichwunden am Körper aufweist. Der 42-jährige Zürcher verstirbt noch vor Ort. 

Die Zürcher Regierungsrätin Jacqueline Fehr, Vorsteherin der Direktion der Justiz und des Innern, und Adrian Kaegi, der verfahrensleitende Staatsanwalt, wollen heute Nachmittag um 14.30 Uhr die Medien über neuen Entwicklungen im «Fall Seefeld» informieren.

Gesucht wird noch immer der 23-jährige Tobias Kuster, der nach einem Hafturlaub nicht mehr in die zürcherische Strafanstalt Pöschwies zurückgekehrt ist. Die Kantonspolizei Zürich hat für Hinweise eine Belohnung von 10'000 Franken ausgesetzt.

Nach einem Fahndungsaufruf in der TV-Sendung «Aktenzeichen XY ... ungelöst» vergangenen September waren bei der Kantonspolizei Zürich neue Hinweise eingegangen.

Kuster befand sich seit Februar 2014 im Strafvollzug. Der 23-Jährige, der als gewaltbereit eingestuft wird, war unter anderem wegen Freiheitsberaubung, versuchten Raubes und versuchter Nötigung zu einer Freiheitsstrafe von fünfeinhalb Jahren verurteilt worden.

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