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Rund fuenfzig jugendliche Camenisch - Sympathisanten ziehen durch die Zuercher Altstadt und fordern Freiheit fuer Marco Camenisch, am Freitag, 4. Juni 2004 in Zuerich. Das Zuercher Geschworenengericht hat Marco Camenisch zu einer 17-jaehrigen Zuchthausstrafe wegen Mordes verurteilt. Dazu kommt der Rest einer frueheren Strafe. Der frueheste Zeitpunkt, zu dem der heute 52-Jaehrige entlassen werden kann, ist im Jahr 2018.  (KEYSTONE/Dorothea Mueller)

Demonstrationen für Marco Camenisch im Juni 2004 in der Zürcher Altstadt. Bild: KEYSTONE

Nach 25 Jahren im Knast ist «Öko-Terrorist» Marco Camenisch wieder frei

Der als «Öko-Terrorist» bekannt gewordene Marco Camenisch (64) ist nach einem Vierteljahrhundert hinter Gittern wieder auf freiem Fuss. Dies bestätigte sein Anwalt gegenüber «SRF».



Am letzten Freitag ist Camenisch aus dem Gefängnis entlassen worden, obwohl seine Freiheitsstrafe ursprünglich bis Mai 2018 hätte dauern sollen.

Wie der «Blick» berichtet, hat der Bündner in den 70er-Jahren als Teil der Anti-Atom-Bewegung mehrere Sprengstoffanschläge auf Hochspannungsmasten von Kraftwerken verübt – vom Gericht wurde er dafür zu zehn Jahren Zuchthaus verurteilt.

Nach der Flucht aus der Strafanstalt Regensdorf, bei der 1981 ein Aufseher getötet wurde, erschoss Camenisch 1989 einen Grenzwächter. Er wurde von diesem in Brusio GR gesichtet, als er die Grabstätte seines Vaters besuchte. Zuvor war er in Italien untergetaucht.

Letztmals wurde er 2001 in der Toskana verhaftet, ein Jahr später folgte die Auslieferung an die Schweiz. (rst)

Die top 10 der Auto-Umweltliste 2017

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